LL 13

Corona hatte mich nicht interessiert. Aber seitdem Spahn aufgeklärt hat, das Ministerium habe alles im Griff, ging bei mir die Panik los.

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LL12

Ich habe keine Angst vor dem Coronavirus, ich vertraue da einfach unserem Gesundheitsminister. Er ist ja schließlich nicht ohne Grund gelernter Bankkaufmann!

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LL 11

Es gibt keine Kälte. Lasst euch von denen da oben nichts einreden! Winterjacken sind Zwangsjacken. Weg mit den Sklavenmützen!

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LL 10

Zum ersten Mal in deinem Leben kannst du die Menschheit retten, indem du gar nichts machst und einfach den ganzen Tag zu Hause bleibst! Also vermassel es nicht!

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Schon über eine Woche gilt der „Lockdown light“

Ist das so wie bei den anderen Light- Produkte? Cola, Quark, Bier? Weniger von irgendwas und bewirkt das Gegenteil? Warum setzen sich die bescheuertsten Bezeichnungen durch? Auch in der Schule sprechen wir jetzt von Kohorten! Dabei weiß doch jeder, dass es Hottentotten sind!

Da muss jetzt Galgenhumor her! Jeden Tag gibt es hier einen anderen dummen Spruch, bis dieser Zustand beendet ist …. äh …. ich keine Lust mehr habe.

Wie benenne ich das? Mit LL und der Zahl dazu. Und da mir das jetzt erst einfällt, muss ich einige Tage und Sprüche nachholen, die kommen also geballt:

2.Nov LL 1: Dieses Jahr ist das erste Mal, dass ich wegen Corona nicht auf die Malediven fliegen kann. Sonst war es immer wegen des Geldes.

3.Nov LL2: Neuer Trendsport: Zurückrennen, weil Maske vergessen

4.Nov LL3: Das Konzept „Nur putzen, wenn Besuch kommt“ weist langsam Schwächen auf.

5.Nov LL4: Können wir eigentlich sicher sein, dass es heiß ist? Oder sind einfach nur mehr Thermometer im Einsatz?

6. Nov LL5:Habe gehört, wenn man die Mund-Nase-Bedeckung über Nacht in Alkohol einlegt, wird der Tag wesentlich lustiger und angenehmer.

7. Nov LL6: Schon verrückt, dass es normal war, auf einen Kuchen zu pusten und ihn dann an alle Gäste zu verteilen.

8. Nov LL 7: Ich habe in jedes Zimmer ein Bier gestellt. Heute Abend mache ich eine Kneipentour, Ich freu mich schon.

9. Nov LL8: Wie lange bist du schon in Quarantäne? – 10 Kilo!

10. Nov LL9: Die Apokalypse habe ich mir mit Zombies und Pumpguns vorgestellt und nicht mit Händewaschen und zu Hause bleiben.

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Was mir Eltern erklären

Mich erstaunt immer mal wieder, was mir Eltern unbedingt mitteilen müssen. Denn Lehrern muss man unbedingt ihre Arbeit erklären, schließlich war man ja selbst mal in der Schule und weiß Bescheid. Selbst Missverständnisse können nicht immer aufgelöst werden, besonders, wenn nur das gilt, was das eigene Kind sagt. Sicherheitshalber wird noch ein anderes Kind gefragt und mit anderen Eltern gewhattsappt. 

  • „Hallo liebe Frau Lehrerin. Sie hatten ja ein Arbeitsblatt ausgegeben. Gustav hat es leider erst am Sonntag nach dem dritten Nachfragen von Fritz bekommen. Um 18.30 Uhr. Dann hat Gustav nochmal angerufen, wie es geht. Das konnte Fritz nicht erklären. Dann habe ich noch Hilde angerufen, die kommen wollte, um es zu erklären. Wir haben lange gewartet, aber sie kam leider nicht. Und deshalb konnte Gustav das Arbeitsblatt nicht machen, weil er nicht wusste, wie es geht. Meine Bitte an Sie, wären Sie nochmal gewählt, es ihm zu erklären, so dass er es versteht und lernen kann. Mit freundlichen Grüßen. Gustavs Mutter“ (Mathematik, einfache Rechenaufgaben zur Wiederholung)
  • „Hallo liebe Frau Lehrerin, Egon hat auf seinen Hefter eine 6 bekommen, wo ich nicht einverstanden bin!! Weil eine 6 bedeutet für mich er hätte überhaupt nichts im Hefter stehen, und das ist nun nicht der Fall! Gebe zu es ist nicht der beste, aber es steht was drin! Und zu dem Thema fehlender Stoff, wir haben letzte Woche jeden Tag Paul oder Gustav gefragt und da wurde mir und Egon immer gesagt, Sie hätten nichts in Hefter geschrieben! Woher sollen wir wissen das es nicht stimmt??? Mit freundlichen Grüßen“
  • „Pauline war am WE krank. Deshalb habe ich sie aus Sicherheitsgründen heute Zuhause gelassen. Sie hat heute von Silke erfahren das als HA ein Gedicht auswendig gelernt werden soll.
    Leider wussten wir nichts davon. Kann es sein das das Gedicht aufgegeben wurde als sie die 2 Tage beim Arzt war? Wenn ja, Livia und auch Luisa haben wir gefragt ob noch was auf ist, beide haben es nicht für nötig gehalten ihr vielleicht das mal mitzuteilen. Im Gegenteil es wurde gesagt es ist nichts auf.
    Deswegen bitte ich sie um Aufschub zum lernen, bis morgen ist es leider nicht mehr möglich.“
  • Ich trage in ein Hausaufgabenheft ein, dass sich Söhnchen nicht an die Hygiene- , Schul- und Anstandsregeln hält,  andere Schüler schlägt, uneinsichtig und respektlos ist.  Ich kontrolliere die Unterschrift und muss lesen: „Er hat geschlagen, weil der andere große Klappe hatte, also verdient.“
  • Am nächsten Tag muss ich diesem Schüler wieder eintragen, dass er sich an keinerlei Regeln hält, auf dem Treppengeländer rumturnt und sich auf Heizkörper stellt. Ich bekomme wieder eine Nachricht neben der Unterschrift:“ Gibt es eine Regel gegen die mein Kind nicht verstößt bzw. verstoßen kann und dürfen die Kinder überhaupt noch was?“
  • „Wenn sie der Meinung sind, dass es für sie als Lehrerin in Ordnung ist, sich auf solchen Hockern zu setzen, ok! Aber ich als Elternteil bin total dagegen. Kein Mensch kann Stunden gerade sitzen ! Außerdem ist das nicht nur die Aussage von Lisa, sondern von mehreren anderen Schülern der Klasse auch.
    In keinen anderen Klassen sind solche Hocker vorhanden. Nur bei ihnen, weil sie ja ihren Klassenraum nach ihren Bedürfnissen und Vorstellungen neu gestalten durften.
    Ich werde dies beim Direktor nochmal ansprechen, oder bei jemand anderen, der Gehör für mich bzw. den Kindern findet.“
  • „Ich konnte zu den Termin letzte Woche nicht erscheinen weil ich nicht Zuhause war. Deshalb wollte ich noch ein Termin mit ihnen vereinbaren wo wir beide den Vertrag fertig machen.“
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Zitat zum Wochenanfang #41

„Das Leben besteht nicht nur in der Hauptsache aus Tatsachen und Geschehnissen.

Es besteht im Wesentlichen aus dem Sturm der Gedanken, der jedem durch den Kopf

tobt.“ (Mark Twain)

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Was geht ab?

Im Oktober sind laut Schrittzähler-App wieder einige Kilometer zusammengekommen. Natürlich mal mehr, mal weniger, mal gar keine. Insgesamt waren es 101 km, nur im Juli war es noch 2 Kilometer mehr, die anderen Monate weniger. Ich weiß, manche lächeln darüber, doch für mich ist es viel. (Zumal ich in der Schule nicht mitzählen lasse, da das Handy in der Tasche bleibt. Da kommen eigentlich noch sehr viele Treppenschritte und Flurgetrippel dazu)

  • 2. 10.    7,01 km
  • 3.10.     5,66 km
  • 6.10.      1,1 km
  • 10.10.    1,26 km
  • 11.10      5,87 km
  • 17.10.    4,06 km
  • 18.10.    1,96 km
  • 19.10.   13,59 km
  • 20.10.    6,02 km
  • 21.10       2,29 km
  • 22.10.     6,75 km
  • 24.10.     7,03 km
  • 25.10       3,75 km
  • 26.10     2,09 km
  • 27.10.     9,25 km
  • 28.10.     3,47 km
  • 31.10.    11,45 km

Wie man sieht, waren es vor allem kurze Strecken, oder die Kilometer kamen im Laufe des Tages zusammen. Nur zweimal waren es Halbtagswanderungen, einmal barfuß am Strand entlang (müsste doppelt zählen) und einmal im Harz auf Stempeltour, mit Wanderstiefeln (müsste auch doppelt zählen). Nun, mal sehen, was der November so bringt. Vielleicht eine Auf-dem-Sofa-liegen-App?

 

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Nicht an den zwölften Jahrestag gedacht

Unglaubliche 12 Jahre ist Ulletrulle schon! WordPress musste mich daran erinnern. Nun, ich schreibe immer noch hier, wenn auch viel weniger, unregelmäßiger und nicht mehr so kreativ, wie in der ersten Zeit. Nein, ich werde keine Videos machen, keine Instastorys, keinen weiteren Kanal. Nur immer mal wieder Frust ablassen oder schöne Erlebnisse konservieren. Erstaunliches, Komisches, Wunderliches, Merkwürdiges. Und natürlich selbst nachschauen können, wann denn was war. Schön ist, dass nicht nur Familie und Freunde hier mitlesen, sondern mir auch völlig unbekannte Menschen. 168 Follower sind für einen Blog mit so viele verschiedenen Themen erstaunlich.

Hier eine kleine Liste der besten (und bestgehassten) Artikel der letzten 12 Jahre:

  1. Kefir, Kefir, Kefir! Immer noch kommen Kommentare, diese zu lesen ist ein Quell der Kuriositäten! 51 500 Aufrufe, 664 Votes, 109 Kommentare!
  2. Welche Farbe der Enzian hat, interessiert auch viele.
  3. Die Überschrift „Einmal, zweimal, dreimal Blasen“ lockt die versauteren Sucher auf die falsche Fährte. Genauso wie „Schlüpfer beobachten“!
  4. Die Schiffsnamen werden auch häufig angeklickt.
  5. Wie man Holzengel bastelt scheint immer noch aktuell zu sein.
  6. KlassentreffenArtikel gehen immer!
  7. Viele interessieren sich für die Reiseberichte aus Kanada.
  8. Unser Ostereierbaum wird viel bewundert und viele wundern sich.
  9. Giersch ist doch kein Unkraut!
  10. Über das Segellateinische Alphabet  könnte ich mich jetzt noch wegschmeißen. 
  11. Das Pferd unterm Tisch ist ebenfalls beliebt.
  12. Basteleien basteln, Verpacken und Geschenke  sind gesucht.

 

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Aus dem Logbuch

Viel sind wir nicht gesegelt, aber allein , dass wir Ende Oktober segeln konnten, ist wunderbar. Auch an der Algarve gibt es Wind und Wellen und sogar Regen. Aber nur kurz, dann scheint wieder die Sonne und es ist warm. Kurze Hosen waren notwendig, Socken dann am Abend. Auf dem Wasser war dann und wann eine Jacke notwendig.

  • Sonntag: kleine Ausfahrt vor dem „Sturm“, 8,2 sm
  • Donnerstag: Lagos – Albufeira, 22,9 sm
  • Freitag: Albufeira – Faro, 25, 3 sm
  • Sonntag: Faro – Vilamoura; 20, 4 sm
  • Montag: Vilamoura – Lagos, 30, 8 sm

Insgesamt also 107, 6 sm. Am schönsten war das Ankern vor Culatra. Am sichersten natürlich im Hafen von Lagos, wo auch etliche Deutsche und Engländer, auch Iren auf ihren Booten  „Überwintern“. Da bin ich doch ein bisschen neidisch. Zeit für Landgänge hatten wir auch genügend, so dass etliche Kilometer Strand-, Küsten- und Stadtwanderung dazukommen. Ach ja, das Groß ist beim Segelmacher zu Reparatur.  Nach Hause sind wir auch wieder gut gekommen. Bleibt zu hoffen, dass wir im Frühjahr wieder auf unser Boot können!

 

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