Nicht erfolgreich

Das ständige Wiederholen von Lerninhalten , mehrmaliges Schreiben und das Ankündigen von Leistungskontrollen mit der genauen Ansage der Fragen und deren Antworten in den Stunden zuvor scheint viele Schüler:innen nicht zu erreichen. Ach, was musst ich heute wieder versuchen zu entziffern! Es ist nicht wirklich ein Vorteil, schnell zu kontrollieren, da so wenige Punkte zu so schlechten Noten führen! Blitzableitermäßig einige Antworten:

Thema: Die mittelalterliche Stadt (7. Klasse)

„Stadtluft macht frei“

  • weil mann in derstad mehr austauf hatte als auf dem Dorf und es war auch sicherherr alsauf Dorf
  • ein Tag in der Stadt ist man ein riechter Bürger
  • Man könnte mehr Berufe machen
  • bedeutet, das es guttut in die frische Luft rauszugen
  • in der statt brauchte mann so gut wie keine angst zuhaben
  • Man nennt es so weiel es über all noch Tiehum richt. Oder nach broht. Oder nach Essen
  • weil man lang genug man in der Stadt verstehn ist na ein freier mesch und muss nicht auf patrizier hörn
  • wen Burgleute abhauten und nach 2 Jahren erst gefunden wurden wahren sie frei wen sie sich schon was erarbeitet haben wie ein haus oder job
  • weil man nicht mehr die Arbeiten vom König machen musste
  • das ist ein Freiheitsspruch womit jedem die Freiheit gewährleitet wird
  • sie waren nicht an jeden gebunden
  • die leuhte konten stadt auch bewegen und verlassen
  • sie können jetzt einkaufen gehen und viele andere Sachen. Mann fühlt sich in der Stadt
  • weil man ein zuhause und freunde hat

Wann war das Mittelalter?

  • 1783 bis 1900
  • vor 100 jahren
  • vor 1000 jahren
  • vor christ gebuhrt
  • 1950
  • 1900 bis 1960
  • bis 1899
  • 1300 bis 1500 ..

Ich verliere die Nerven, als ich sehe, was sie schreiben, sie dürfen den Hefter benutzen, auf der ersten Seite steht alles – sie schauen darauf und sehen nichts!!! Lesen nichts. Erkennen nichts. Boah…Morgen muss ich nochmal los, bin heute nicht fertig geworden!

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Zeugnisverzweiflung

Bevor auch nur ein Schüler oder eine Schülerin das Zeugnis bekommt und fröhlich oder traurig nach Hause und in die Winterferien geht, verzweifeln wir Lehrer. Bei der fünfstündigen Beratung des Dienstes vergangenen Montag wurde alles zu den Zeugnisformularen gesagt, dachte ich. Jetzt weiß ich es besser? Mitnichten. Auch heute (genau wie am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Laurentia) musste ich etwas ändern: statt Strich – „entfällt“, statt Chemie -“ Fach Chemie“ … das alles, und noch viel mehr…. Was solls, morgen nochmal, übermorgen, überübermorgen, laurentiamorgen…

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Trecker Helau!

Zum großen Karnevalsumzug liefen wir den Galgenweg entlang ins Städtchen, inzwischen alles eisfrei. Das Jubiläum feierten alle Karnevalsvereine der Umgebung mit, es war ein sehr langer Zug mit sehr vielen Mitwirkenden in tollem Kostümen. Ob es einen internen Wettbewerb gab, welcher Verein den größten Trecker hatte? (Und warum habe ich davon kein Foto?)

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Eröffnet

Wie ihr sicherlich auch haben wir die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele verfolgt, bis zu den Feuerentzündungen. Wie immer ein tolles Programm, für all die Menschen an den Fernsehgeräten und Computern sehr gut zu sehen, ich denke, im Stadion eher nicht, alles zu weit weg, doch die Stimmung war sicherlich gut, doch keine einzige Einstellung zeigte die Menschen, die sooo viel Geld für ihr Ticket zahlen mussten. Der Einmarsch der Athleten an den verschiedenen Spielstätten war super getaktet! Die Musik, die Reden, die Sportler – oft gab es Gänsehautmomente (Andrea Bocelli!) Als nach der Übertragung wieder ins Studio geschaltet wurde, lachte sich Katharina Witt immer noch kaputt über die „Tagesdecken oder Schlafsäcke“ der deutschen Athleten. Nun, die mongolischen Sportleroutfits wurden vorher schon hochgelobt, und die Armani- Kleidung der Gastgebersportler waren eher Klamotten, die Chinesen glänzten in einer Plastikpelle. Nun, ich kann das gut einschätzen, denn ich saß ausgeleierter Jogginghose und gut abgetragenem Pullover im Sessel!

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Frei,Frei,Freitag

1.  Gib mir  mein Herz zurück, bevor es auseinanderbricht…

2.  Noch kein Frühblüher sichtbar.

3.  Nächste Woche ist Valentinstag und Fetter Donnerstag!

4.   Was soll das sein: „mit Zufriedenheitsgarantie“?

5.   Ich freu mich schon auf unser Frühlingskonzert!

6.   Die nächste Folge will ich auf keinen Fall verpassen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Fernsehabend , morgen habe ich geplant, den ganzen Tag zu vertrullern und Sonntag möchte ich auch nichts besonderes machen !

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Witz muss sein

  • „Sie lügen!“ erklärt der Kommissar dem Verdächtigen. „Aber nein!“ protestiert der. „Ich war wirklich die letzten zwei Februartage in Hamburg.“ – „Eben!“ triumphiert der Kommissar. „Die letzten zwei Tage im Februar gibt es ja gar nicht!“
  • Der Richter fragt den Angeklagten: „Wann haben Sie Geburtstag?“ – „Am 3. Februar.“ – „Welches Jahr?“ „Jedes Jahr, Herr Richter.“
  • Mann zu seiner Frau: „Ich hab dich betrogen.“ – Sie: „Ich dich auch.“ – Mann: „Erster April.“ – Sie: „Ende Februar .“
  • Ich dachte, ich bleibe ewig Single. Doch jetzt endlich habe ich mich mit jemandem verabreden können. Ich freue mich schon so sehr auf den 30. Februar!
  • Chuck Norris hat am 31. Februar Geburtstag.

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Kinderbuchtitel, die hoffentlich nie erscheinen

  • Du bist anders als die anderen, und das ist schlecht
  • Papas neue Freundin namens ´Horst´
  • Emily hat die falsche Hautfarbe
  • Hammer, Schraubenzieher und Schere: ´Ich kann das schon!´
  • Per Anhalter reisen für Kinder
  • Vanessa war böse, deswegen liebt ihre Mama sie nicht mehr
  • Der neugierige Kevin und der Elektrozaun
  • Alle Haustiere kommen in die Hölle
  • Die kleine, feige Petze
  • Manche Kätzchen können fliegen
  • Die magische Welt der Müllhalde
  • Mama liebt jetzt das neue Baby
  • Fremde haben die leckersten Süßigkeiten
  • Heulen, Treten und Jammern öffnen dir jede Tür
  • 101 Dinge, mit denen Kinder spielen, die reicher sind als Du
  • Alpträume sind wahr
  • Orte, an denen Mama und Papa die schönsten Dinge verstecken
  • Papa trinkt, weil Du weinst
  • Die Überraschung am Grunde des Teichs
  • So lernst Du erwachsene Freunde über das Internet kennen
  • Wer dumm ist, wird nie was
  • ´Ich traue mich doch!´ oder ´101 Mutproben, die beweisen, das du kein Feigling bist´
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Kegel, Robbe!

Die Kegelrobbe ist das größte Raubtier Deutschlands, schreibt die Tourismus-Seite Helgolands. Helgoland wiederum ist Deutschlands einzige Hochsee-Insel. Durchschnittlich sollen sie circa 35 Jahre alt werden, jetzt natürlich wieder die Kegelrobben. Am 5. 12. 2025 sind 1013 Robbenbabys gezählt worden, ein Rekord! Etwa 2 bis 3 Wochen versorgen die Kegelmütter ihre Kegelbabys, dann sind sie auf sich allein gestellt. Aber eigentlich liegen sie rum, recht fotogen, sogar im Schnee. Und scheinen sogar ein Baby inspiriert zu haben, welches nun herrlich durch das Wohnzimmer zum nächsten Spielzeug robben kann!

(Ich danke K. aus H. für die Fotos!)

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Punkte verteilen an der Arbeit

Man könnte sich doch den Arbeitstag verschönern und Punkte verteilen. Gesammelt an einer Wand, für alle einsehbar! Einen Punkt gibt es für:

1. Eine Runde in voller Geschwindigkeit um alle Schreibtische laufen

2. Laut im WC stöhnen und seufzen während sich mindestens 1 Nichtspieler in der Toilette befindet.

3. Die ersten 5 Kollegen, die einen „Guten Morgen“ wünschen, einfach ignorieren.

4. Jemanden in der Firma, den man nicht kennt, anrufen und sagen: „Ich wollte nur sagen, dass ich momentan keine Zeit habe zu reden.“ Und auflegen.

5. Das Ende einer Unterhaltung durch das Zuhalten beider Ohren signalisieren.

6. Ein Blatt oder Memo, das einem gereicht wird mit den Fingern abtasten, dabei stöhnen und murmeln: „Hmmm. Das fühlt sich ja FANTASTISCH an.“

7. Mindestens 1 Stunde mit offenem Hosenstall herum laufen.

8. Jeden der einen darauf hinweist mit der Bemerkung „Ich habe es lieber so“ abkanzeln.

9. Den Weg zu und vom Kopierer seitwärts gehen.

10. Im Lift jedes Mal wenn die Tür aufgeht laut hörbar Luft holen.

Drei Punkte gibt es für:

1. Zum Chef sagen „Ich finde Sie cool!“ und dabei mit den Fingern eine abfeuernde Pistole imitieren.

2. Unverständliches Zeug auf einen Untergebenen einreden und dann sagen: „Haben Sie das alles verstanden? Ich hasse es, wenn ich mich wiederholen muss.“

3. Sich selbst über die Lautsprecheranlage ausrufen, ohne die Stimme zu verstellen.

4. Direkt vor den Wasserhahn knien und daraus trinken (ein Nichtspieler muss in Sichtweite sein).

5. Wahllos laut Zahlen in den Raum rufen, wenn jemand etwas zählt.

Fünf Punkte gibt es für:

1. Am Ende einer Besprechung vorschlagen, dass alle zusammen händehaltend ein „Vater unser“ beten. Extra Punkte gibt’s wenn man selbst damit anfängt.

2. Abends in das Büro eines Workaholics gehen und während dessen Anwesenheit das Licht zehn mal aus und wieder einschalten.

3. Jeden mit dem man spricht mindestens eine Stunde lang „Herbert“ nennen.

4. Bei der nächsten Besprechung laut ankündigen, dass man kurz raus muss um „gross“ zu machen.

5. Jeden Satz mit dem Wort „Alder“ in einem ziemliche harten Akzent beenden. „Der Bericht liegt aufem Tisch, Alder.“ Mindestens 1 Stunde durchhalten.

6. Während der Abwesenheit eines Kollegen dessen Stuhl in den Lift fahren.

7. Sich in einer Besprechung oder einer Gruppe wiederholt auf die Stirn schlagen und murmeln: „Seid doch mal ruhig! Ich wäre so froh wenn ihr alle mal endlich ruhig sein würdet.“

8. Beim Mittagessen niederknien und laut rufen: „Wahrlich, ich sage Euch: Der Herr wird mich nähren und ich werde nie wieder Hunger leiden müssen.“

9. In den Tagesplaner eines Kollegen eintragen: „Wie findest du mich in Strumpfhosen?“

10. Die eigene Tastatur zu einem Kollegen tragen und fragen: „Willste mal tauschen?“

11. Folgende Unterhaltung mindestens 10 mal hintereinander mit irgendeinem Kollegen führen: „Hast du das gehört?“ – „Was?“ – „Egal – es ist schon vorbei.“

12. In voller Kampfkleidung ins Büro kommen und wenn man nach dem Grund gefragt wird erwidern: „Ich darf nicht drüber reden.“

13. Getarnt als der Geschäftsführer eines Restaurants einen Kollegen anrufen und ihm sagen, dass er bei der letzten Visitenkarten-Ziehung ein kostenloses Mittagessen gewonnen hat.

14. Während einer wichtigen Telefon-Konferenz mit einem Akzent sprechen (Sächsisch, Hessisch, Platt, Bayerisch)

15. Den Staubsauger finden und um den eigenen Schreibtisch herum saugen.

16. Klopapier aus der Hose hängen lassen und echt überrascht sein, wenn jemand darauf hinweist.

17. Den Teilnehmer bei einer Besprechung Kaffee und Keks hinstellen und dann jeden Keks mit der Hand zerbröseln.

18. Während einer Besprechung langsam mit dem Stuhl immer näher zur Tür rutschen.

19. Playmobilfiguren bei Besprechungen gemäß der Sitzordnung anordnen und wenn jemand sich meldet oder was sagt die betreffende Figur dazu bewegen.

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Das Gedicht im Februar

Wenn es Winter wird

Der See hat eine Haut bekommen,
so dass man fast drauf gehen kann,
und kommt ein großer Fisch geschwommen,
so stößt er mit der Nase an.

Und nimmst du einen Kieselstein
und wirfst ihn drauf, so macht es klirr
und titscher – titscher – titscher – dirr…
Heißa, du lustiger Kieselstein!

Er zwitschert wie ein Vögelein
und tut als wie ein Schwälblein fliegen –
doch endlich bleibt mein Kieselstein
ganz weit, ganz weit auf dem See draußen liegen.

Da kommen die Fische haufenweis
und schaun durch das klare Fenster von Eis
und denken, der Stein wär etwas zum Essen;
doch sosehr sie die Nase ans Eis auch pressen,
das Eis ist zu dick, das Eis ist zu alt,
sie machen sich nur die Nasen kalt.

Aber bald, aber bald
werden wir selbst auf eignen Sohlen
hinausgehn können und den Stein wiederholen.

Christian Morgenstern

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