Nach Freitag kommt Montag

Sehen wir es positiv: Es ist der letzte Montag diese Woche!

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Zitiert

Im Magazin der Zeit las ich ein Interview mit dem Entwickler einer KI, Sam Altmann. Da die SchĂĽler fĂĽr alle ihre Vorträge, Ausarbeitungen und Hausaufgaben „Tschättschipiti“ mehr oder weniger gut nutzen, ist es auch immer wieder ein Thema im Unterricht. Das Vorlegen eines Textes, den eine KI „geschrieben“ hat, ist ja keine Leistung, jedenfalls keine, die zu einer guten Bewertung fĂĽhrt. Abgesehen von den ganzen Fragen, wohin das noch fĂĽhren möge und den schon aufgetretenen Verselbständigungen der kĂĽnstlichen Intelligenz möchte ich mir hier einige Zitate aus dem Interview aufbewahren:

  • „DafĂĽr suchen wir keine Ausreden“
  • Man muss das Lernen lernen. Die allgemeine Fähigkeit, Probleme zu lösen, neue Ideen zu entwickeln, sie umzusetzen, zu testen, Feedback zu bekommen und fĂĽr andere Menschen nĂĽtzlich zu sein – das ist wichtig.“
  • „Ich versuche, meine Meinung ĂĽber andere zurĂĽckzuhalten.“

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Gewunden

Die Lieblingsnachbarin lud mich ein, das eine oder andere Kränzchen zu winden. Schnell stellte sich heraus, dass sie besser windet und ich ihr zuarbeite. Also schnitt ich dies und das in winde- und bindegerechte Stückchen und alsbald waren vier wunderschöne Kränzchen gewunden. Augenweiden!

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Zum GlĂĽck Freitag

1. Gute Nachrichten werden viel zu wenig gesendet .

2.  Das Kellerregal ist definitiv nicht der richtige Platz für alte und ungenutzte Elektrogeräte .

3. Kürben ist  ein mir unbekanntes Wort .

4. Mein Ablagesystem könnte besser sein.

5. Das Zimmer heißt bei uns nicht so, sondern Raum .

6. Ich dachte immer, Dahlien sind Herbstblumen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Bratwürste, morgen habe ich geplant, etwas Neues zu kaufen, da so viel weg musste und Sonntag möchte ich die ganzen Leistungskontrollen kontrolliert haben!

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Ach, was habe ich nur aufgeschrieben…

Endlich musste der gute Kunstlederkoffer, den ich schon in der 10. Klasse auf Reisen rumschleppte, dran glauben. Das heiĂźt, zunächst der Inhalt: Hefter aus Schulzeiten und aus dem Studium, die ich aus einem nicht mehr nachvollziehbarem Grund lagerte, auf dem Boden . Er ist also im Laufe der Jahre 2 Mal mit umgezogen. Ich entschied nun, dass ich meinen Hefter Literaturdidaktik nicht mehr brauche. Ebenso wenig wie die Geschichtswissenschaft die Geschichte der KPDSU und die Literatur der DDR. Ein Koffer voll! Erst wollte ich aus nostalgischen GrĂĽnden ein wenig aufheben. Aber ich kann jetzt ja kaum ertragen, was ich als Studentin in tiefer DDR – Zeit aufgeschrieben habe! „Nie war der Frieden si bedroht wie heute“ scheint ein Leitspruch gewesen zu sein. (Heutige LeitsprĂĽche: Nie waren die Spritpreise so hoch, nie war der Sommer heiĂźer, nie das Mittelmeer wärmer, nie die SchĂĽler dĂĽmmer…) Jedenfalls habe ich 1987 notiert: „antiimperialistische Volksrevolution fĂĽr Frieden und demokratische Rätemacht!“ Novemberrevolution reichte wohl nicht. Oder was mit „antibolschewistische Liga“ gemeint war, fĂĽllte zwei handgeschriebene Seiten. Erstaunlich viele Blätter waren Mitschriften meiner Kommilitonen. Mitschriften funktionierten so: In der Vorlesung schrieb man normalerweise mit und man legte ein „Blaupapier“ unter und ein leere Blatt darunter und wie aus Zauberhand konnte man den Schwänzenden eine blaue (manchmal schwarze) Mitschrift reichen. Wenn man ordentlich aufdrĂĽckte, konnte man sogar zweimal pausen! VerrĂĽckt!

Na, jedenfalls habe ich alles in die Papiertonne geschmissen. Es ist so verwunderlich, dass ich das so viele Jahre behalten habe!

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Yoga SprĂĽche – diesmal wahre

Da ich gleich zum Yoga gehe, bin ich schon voller Vorfreude, da sich sich Körper und Geist heute Abend gut fühlen werden (also mein Körper, mein Geist). Lustige Yogasprüche könnt ihr hier nachlesen, heute sollen mal die Fachleute und Gurus zu Wort kommen.

  • Manchmal ist die Pause zwischen zwei tiefen AtemzĂĽgen das Wichtigste am ganzen Tag. – Etty Hittlesum
  • Wenn du Frieden suchst, sei still. Wenn du Weisheit suchst, sei still. Wenn du Liebe suchst, sei du selbst. – Becca Lee
  • Wenn du Frieden in dir selbst findest, wirst du zu der Art von Mensch, die mit anderen in Frieden leben kann. – Peace Pilgrim
  • Yoga beginnt genau dort, wo ich jetzt bin – nicht dort, wo ich gestern war oder wo ich sein möchte. – Linda Sparrowe
  • Bewege dich nicht so, wie die Angst dich bewegen lässt. Bewege dich so, wie die Liebe dich bewegen lässt. Bewege dich so, wie die Freude dich bewegt. – Osho
  • Innerer Frieden beginnt in dem Moment, in dem du dich dafĂĽr entscheidest, einer anderen Person oder einem Ereignis nicht zu erlauben, deine Emotionen zu kontrollieren. – Pema Chodron
  • Es wird immer Leute geben, die es besser können als du, aber das ist auch gut so! Fange an, Konkurrenz als Inspiration zu sehen – ohne Neid. – Kathryn Budig
  • SchlieĂźe deine Augen und stelle dir die bestmögliche Version von dir vor. So bist du wirklich. Lass alles los, was nicht daran glaubt. – C. Assaad

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Immer noch Ausmisten, die fĂĽnfte Woche

Ich lege nun mal einen Tag Pause ein. Doch das Ausmisten geht weiter, auch Kleinigkeiten zählen. Inzwischen ist auch Platz fĂĽr etwas Neues, im Kleiderschrank, in der Schuhkommode, im BĂĽcherregal. Oder lieber nicht? Es gibt noch einige „Baustellen“, doch muss ich mir vorher ein intelligenteres Ordnungssystem ĂĽberlegen. Aber immer noch: Das muss weg!

So 13.9. Pause

Mo 14.9. Schublade Schlafzimmer: Schals, Strumpfhosen fĂĽr Altkleidercontainer

Di 15.9. Schublade Schlafzimmer: Ketten, Armbänder, die ich nicht mehr trage in Müll

Mi 16.9. Schublade KĂĽche: viele Dinge in den MĂĽll, andere geordnet

Do 17.9. Kommode Keller: MĂĽtzen, Handschuhe, Krimskrams in MĂĽll und fĂĽr Container

Fr 18.9. Regal, Keller: alte Elektrogeräte und Krimskrams in Kiste für Sozialkaufhaus

Sa 19.9. Wohnzimmer, Küche: überzählige Gläser, Deko, alte Brettchen

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Witz zum Montag

Wie nennt man Menschen, die montags gute Laune haben?

Rentner!

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Poesie im Album

Da habe ich doch wirklich mein Poesie-Album aus der Kindheit wiedergefunden! EmlĂ©keim steht vorne drauf, ich habe es wohl aus Ungarn mitgebracht, auf die Innenseite habe ich am 21.8.1078 geschrieben: „Wer in dieses BĂĽchlein schreibt, den bitte ich um Sauberkeit!“ Meine Freundinnen und Freunde aus meiner Klasse und auch ein paar Erwachsene haben mir SprĂĽche eingetragen, oft verziert und bemalt:

  • Gehst Du ins Leben einst hinaus, halt hoch in Ehren dein Elternhaus. Wie glĂĽcklich auch Die fällt dein Los, vergiĂź es nicht es zog Dich groĂź.
  • Wenn du einst als GroĂźmama im Lehnstuhl sitzt beim GroĂźpapa und dieses BĂĽchlein nimmst zur Hand- Dann denkst du, die hast Du auch einmal gekannt.
  • Wenn die Bächlein aufwärts flieĂźen, wenn die Hasen Jäger schieĂźen, wenn die Mäuse Katzen fressen, dann erst hab ich dich vergessen!
  • Sei gehorsam, sei bescheiden, Folge stets der Eltern Wort. Lerne reden lerne schweigen aber stets am rechten Ort.
  • Will dich mal ein JĂĽnglein kĂĽssen, sei nicht gleich so aufgebracht. Mutter brauchs ja nicht zu wissen, hats ja selber so gemacht.
  • Wenn die kleinen Regentropfen, bis an deine Fenster klopfen, dann gedenke stets bei dir, das es GrĂĽĂźe sind von mir.

In allen vier Ecken soll Liebe drin stecken! ist oft auf die andere Seite geschrieben, mit vielen Herzchen. Nun, ich freue mich schon auf ein Klassentreffen, auf dem ich die Poesie zeigen werde. Was habe ich wohl fĂĽr SprĂĽche in deren Alben geschrieben? Ich erinnere mich nur einen einen, den habe ich einem Schulkameraden als Witz gesagt, und er hat es Kerstin ins Album geschrieben. Ach, was hat sie geweint und sich bei der Lehrerin beschwert! „Hab Sonne im Herzen und Zwiebeln im Bauch, dann kannst du gut ferzen und stinken tuts auch!“

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So geht BĂĽro

Regel 1:
In dem MaĂź, in dem du die Sympathie eines Kollegen gewinnst, verlierst du die Sympathien von zwei anderen.

Regel 2:
Lach herzlich über die Gehässigkeiten auf Kosten von Kollegen, die nicht im Zimmer sind. Schließlich könnte gerade in diesem Moment in einem anderen Zimmer über dich gelacht werden.

Regel 3:
Ein aufgeräumter Tisch bringt dir kein Lob ein. Im Gegenteil: Du kommst in den Verdacht, zu wenig Arbeit zu haben.

Regel 4:
Laufe nie ohne ein Blatt Papier in der Hand durch den Gang. Denn du kommst sonst in den Verdacht, zu wenig Arbeit zu haben. (Nimm am besten gleich einen ganzen Stapel mit. Du kannst diesen extra dafĂĽr vorbereitet auf einer Seite deines Tisches parat halten. Damit erfĂĽllst du gleich noch Regel 3.)

Regel 5:
Lass auf deinem PC so viele Fenster geöffnet wie möglich. Du weißt ja: Du kommst sonst in den Verdacht

Regel 6:
Überleg dir gut, welche Interessen und Hobbys du angeblich hast. Deine Karriere hängt davon ab.

Regel 7:
Achte gut darauf, welches Hintergrundbild du auf Deinem PC hast. Ist es ein gewöhnliches Bild aus Windows, sieht man dich als strebsamen Menschen, der sich nicht durch Schnickschnack von seiner Arbeit ablenken lässt. Kann aber auch sein, dass man dich verdächtigt, mit deinem Betriebssystem nicht umgehen zu können. Wählst du ein individuelles Bild, wird man nach ihm deinen Charakter beurteilen. Sorge dafür, dass keine Internetadresse am Rand des Bildes zu erkennen ist. Du könntest ja das Bild während deiner Arbeitszeit heruntergeladen haben!

Regel 8:
Wenn dein Chef öfter in die Kantine geht, ist es nicht egal, mit welchen deiner Kollegen du dich dort sehen lässt! Gehst du häufig mit verschiedenen Kollegen des anderen Geschlechts, bist du ein Draufgänger. Wählst du immer denselben, gehst du mit ihm auch ins Bett. Hier kannst du also nur verlieren. Gehst du mit Kollegen des gleichen Geschlechts, wird man deine Leistung auch nach ihrer Leistung beurteilen. Gehst du übrigens nie in die Kantine, dann bist du ein Einzelgänger und sonderst dich ab.

Regel 9:
Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, und die meisten haben es ja auch begriffen. Trotzdem, der Vollständigkeit halber: Sei um Himmels willen nicht ständig gutgelaunt. Gutgelaunte Menschen können nun mal nicht ausgelastet sein!

Regel 10:
Wenn dich jemand fragt, ob du wirklich so viel arbeitest, oder ob du nur die 10 goldenen Büroregeln befolgst, so leugne nicht und antworte ihm, dass du als gebildeter Mensch natürlich die Regeln kennst und anwendest. Füge aber an, dass du sie nur deshalb benützt, damit jeder erkennt, dass du tatsächlich so hart arbeitest!

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