Fett, der Donnerstag!

Zum Projekttag spendierte der Veranstalter den Schülern und Schülerinnen 8 Familienpizzen! Da ja heute Fetter Donnerstag ist! Gut, dass ich heute als Aufsicht/Betreuung dabei war, es gab nämlich auch noch Geschenke von der Sparkassenreferentin und Kaffee und Plätzchen auch noch. Gut, der Tag war lang, ich kam spät nach Hause. Vorher war ich kurz im Lehrerzimmer, ob es schon einen Stundenplan für morgen gibt. Gibt es nicht, aber alle Kräppel (Da ja heute Fetter Donnerstag ist.) hatten die wenigen Lehrer, die heute in den Pausen Zeit hatten, nicht geschafft. Ich brauche also morgen kein Frühstück mitzunehmen. Jetzt hoffe ich, dass in einer Stunde mein Körper wieder Nahrung aufnehmen kann, denn wir gehen mit Freunden essen. Da ja Fetter Donnerstag ist. Es ist auch DER Tag, an dem der Gatte mir gratuliert, hier nachzulesen. Da ja Fetter Donnerstag ist.

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Amtsdeutschkäppchen

Im Kinderfall unserer Stadtgemeinde ist eine hierorts wohnhafte, noch unbeschulte Minderjährige aktenkundig, welche durch ihre unübliche Kopfbekleidung gewohnheitsrechtlich Rotkäppchen genannt zu werden pflegte.
Der Mutter besagter R. wurde seitens ihrer Mutter ein Schreiben zustellig gemacht, in welchem dieselbe Mitteilung ihrer Krankheit und Pflegebedürftigkeit machte, der Großmutter eine Sendung von Nahrungs- und Genussmitteln zu Genesungszwecken zuzustellen. Vor ihrer Inmarschsetzung wurde die R. seitens ihrer Mutter über das Verbot betreffs Verlassens der Waldwege auf Kreisebene belehrt.

Dieselbe machte sich infolge Nichtbeachtung dieser Vorschrift straffällig und begegnete beim Übertreten des amtlichen Blumenpflückverbotes einem polizeilich nicht gemeldeten Wolf ohne festen Wohnsitz. Dieser verlangte in gesetzeswidriger Amtsanmaßung Einsicht in das zu Transportzwecken von Konsumgütern dienende Korbbehältnis und traf in Tötungsabsicht die Feststellung, dass die R. zu ihrer verschwägerten und verwandten, im Baumbestand angemieteten Großmutter eilend war. Da wolfseits Verknappung auf dem Ernährungssektor vorherrschend war, fasste er den Entschluss, bei der Großmutter der R. unter Vorlage falscher Papiere vorsprachig zu werden.

Weil dieselbe wegen Augenleidens krank geschrieben war, gelang dem in Fressvorbereitung befindlichen Untier die Täuschungsabsicht, worauf es unter Verschlingung der Bettlägerigen einen strafbaren Mundraub zur Durchführung brachte.

Ferner täuschte das Tier bei der später eintreffenden R. seine Identität mit der Grossmutter vor, stellte ersterer nach und in der Folge durch Zweitverschlingung der R. seinen Tötungsvorsatz unter Beweis.

Der sich auf einem Dienstgang befindliche und im Forstwesen zuständige Waldbeamte B. vernahm Schnarchgeräusche und stellte deren Urheberschaft seitens des Tiermaules fest. Er reichte bei seiner vorgesetzten Dienststelle ein Tötungsgesuch ein, das dortseits zuschlägig beschieden und pro Schuss bezuschusst wurde.

Nach Beschaffung einer Pulverschießvorrichtung zu Jagdzwecken gab er in wahrgenommener Einflussnahme auf das Raubwesen einen Schuss ab. Dieses wurde in Fortführung der Raubtiervernichtungsaktion auf Kreisebene nach Empfangnahme des Geschosses ablebig. Die gespreizte Beinhaltung des Totgutes weckte in dem Schussgeber die Vermutung, dass der Leichnam Menschenmaterial beinhalte. Zwecks diesbezüglicher Feststellung öffnete er unter Zuhilfenahme eines Messers den Kadaver zur Totvermarktung und stieß hierbei auf die noch lebhafte R. nebst beigehefteter Großmutter.

Durch die unverhoffte Wiederbelebung bemächtigte sich beiden Personen ein gesteigertes, amtlich nicht zulässiges Lebensgefühl, dem sie durch groben Unfug, öffentliches Ärgernis erregenden Lärm und Nichtbeachtung anderer Polizeiverordnungen Ausdruck verliehen, was ihre Haftpflichtigmachung zur Folge hatte.

Der Vorfall wurde von den kulturschaffenden Gebrüdern Grimm zu Protokoll genommen und starkbekinderten Familien in Märchenform zustellig gemacht.

Wenn die Beteiligten nicht durch Hinschied abgegangen und in Fortfall gekommen sind, sind dieselben derzeitig noch lebhaft.

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Nicht erfolgreich

Das ständige Wiederholen von Lerninhalten , mehrmaliges Schreiben und das Ankündigen von Leistungskontrollen mit der genauen Ansage der Fragen und deren Antworten in den Stunden zuvor scheint viele Schüler:innen nicht zu erreichen. Ach, was musst ich heute wieder versuchen zu entziffern! Es ist nicht wirklich ein Vorteil, schnell zu kontrollieren, da so wenige Punkte zu so schlechten Noten führen! Blitzableitermäßig einige Antworten:

Thema: Die mittelalterliche Stadt (7. Klasse)

„Stadtluft macht frei“

  • weil mann in derstad mehr austauf hatte als auf dem Dorf und es war auch sicherherr alsauf Dorf
  • ein Tag in der Stadt ist man ein riechter Bürger
  • Man könnte mehr Berufe machen
  • bedeutet, das es guttut in die frische Luft rauszugen
  • in der statt brauchte mann so gut wie keine angst zuhaben
  • Man nennt es so weiel es über all noch Tiehum richt. Oder nach broht. Oder nach Essen
  • weil man lang genug man in der Stadt verstehn ist na ein freier mesch und muss nicht auf patrizier hörn
  • wen Burgleute abhauten und nach 2 Jahren erst gefunden wurden wahren sie frei wen sie sich schon was erarbeitet haben wie ein haus oder job
  • weil man nicht mehr die Arbeiten vom König machen musste
  • das ist ein Freiheitsspruch womit jedem die Freiheit gewährleitet wird
  • sie waren nicht an jeden gebunden
  • die leuhte konten stadt auch bewegen und verlassen
  • sie können jetzt einkaufen gehen und viele andere Sachen. Mann fühlt sich in der Stadt
  • weil man ein zuhause und freunde hat

Wann war das Mittelalter?

  • 1783 bis 1900
  • vor 100 jahren
  • vor 1000 jahren
  • vor christ gebuhrt
  • 1950
  • 1900 bis 1960
  • bis 1899
  • 1300 bis 1500 ..

Ich verliere die Nerven, als ich sehe, was sie schreiben, sie dürfen den Hefter benutzen, auf der ersten Seite steht alles – sie schauen darauf und sehen nichts!!! Lesen nichts. Erkennen nichts. Boah…Morgen muss ich nochmal los, bin heute nicht fertig geworden!

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Zeugnisverzweiflung

Bevor auch nur ein Schüler oder eine Schülerin das Zeugnis bekommt und fröhlich oder traurig nach Hause und in die Winterferien geht, verzweifeln wir Lehrer. Bei der fünfstündigen Beratung des Dienstes vergangenen Montag wurde alles zu den Zeugnisformularen gesagt, dachte ich. Jetzt weiß ich es besser? Mitnichten. Auch heute (genau wie am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Laurentia) musste ich etwas ändern: statt Strich – „entfällt“, statt Chemie -“ Fach Chemie“ … das alles, und noch viel mehr…. Was solls, morgen nochmal, übermorgen, überübermorgen, laurentiamorgen…

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Trecker Helau!

Zum großen Karnevalsumzug liefen wir den Galgenweg entlang ins Städtchen, inzwischen alles eisfrei. Das Jubiläum feierten alle Karnevalsvereine der Umgebung mit, es war ein sehr langer Zug mit sehr vielen Mitwirkenden in tollem Kostümen. Ob es einen internen Wettbewerb gab, welcher Verein den größten Trecker hatte? (Und warum habe ich davon kein Foto?)

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Eröffnet

Wie ihr sicherlich auch haben wir die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele verfolgt, bis zu den Feuerentzündungen. Wie immer ein tolles Programm, für all die Menschen an den Fernsehgeräten und Computern sehr gut zu sehen, ich denke, im Stadion eher nicht, alles zu weit weg, doch die Stimmung war sicherlich gut, doch keine einzige Einstellung zeigte die Menschen, die sooo viel Geld für ihr Ticket zahlen mussten. Der Einmarsch der Athleten an den verschiedenen Spielstätten war super getaktet! Die Musik, die Reden, die Sportler – oft gab es Gänsehautmomente (Andrea Bocelli!) Als nach der Übertragung wieder ins Studio geschaltet wurde, lachte sich Katharina Witt immer noch kaputt über die „Tagesdecken oder Schlafsäcke“ der deutschen Athleten. Nun, die mongolischen Sportleroutfits wurden vorher schon hochgelobt, und die Armani- Kleidung der Gastgebersportler waren eher Klamotten, die Chinesen glänzten in einer Plastikpelle. Nun, ich kann das gut einschätzen, denn ich saß ausgeleierter Jogginghose und gut abgetragenem Pullover im Sessel!

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Frei,Frei,Freitag

1.  Gib mir  mein Herz zurück, bevor es auseinanderbricht…

2.  Noch kein Frühblüher sichtbar.

3.  Nächste Woche ist Valentinstag und Fetter Donnerstag!

4.   Was soll das sein: „mit Zufriedenheitsgarantie“?

5.   Ich freu mich schon auf unser Frühlingskonzert!

6.   Die nächste Folge will ich auf keinen Fall verpassen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Fernsehabend , morgen habe ich geplant, den ganzen Tag zu vertrullern und Sonntag möchte ich auch nichts besonderes machen !

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Witz muss sein

  • „Sie lügen!“ erklärt der Kommissar dem Verdächtigen. „Aber nein!“ protestiert der. „Ich war wirklich die letzten zwei Februartage in Hamburg.“ – „Eben!“ triumphiert der Kommissar. „Die letzten zwei Tage im Februar gibt es ja gar nicht!“
  • Der Richter fragt den Angeklagten: „Wann haben Sie Geburtstag?“ – „Am 3. Februar.“ – „Welches Jahr?“ „Jedes Jahr, Herr Richter.“
  • Mann zu seiner Frau: „Ich hab dich betrogen.“ – Sie: „Ich dich auch.“ – Mann: „Erster April.“ – Sie: „Ende Februar .“
  • Ich dachte, ich bleibe ewig Single. Doch jetzt endlich habe ich mich mit jemandem verabreden können. Ich freue mich schon so sehr auf den 30. Februar!
  • Chuck Norris hat am 31. Februar Geburtstag.

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Kinderbuchtitel, die hoffentlich nie erscheinen

  • Du bist anders als die anderen, und das ist schlecht
  • Papas neue Freundin namens ´Horst´
  • Emily hat die falsche Hautfarbe
  • Hammer, Schraubenzieher und Schere: ´Ich kann das schon!´
  • Per Anhalter reisen für Kinder
  • Vanessa war böse, deswegen liebt ihre Mama sie nicht mehr
  • Der neugierige Kevin und der Elektrozaun
  • Alle Haustiere kommen in die Hölle
  • Die kleine, feige Petze
  • Manche Kätzchen können fliegen
  • Die magische Welt der Müllhalde
  • Mama liebt jetzt das neue Baby
  • Fremde haben die leckersten Süßigkeiten
  • Heulen, Treten und Jammern öffnen dir jede Tür
  • 101 Dinge, mit denen Kinder spielen, die reicher sind als Du
  • Alpträume sind wahr
  • Orte, an denen Mama und Papa die schönsten Dinge verstecken
  • Papa trinkt, weil Du weinst
  • Die Überraschung am Grunde des Teichs
  • So lernst Du erwachsene Freunde über das Internet kennen
  • Wer dumm ist, wird nie was
  • ´Ich traue mich doch!´ oder ´101 Mutproben, die beweisen, das du kein Feigling bist´
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Kegel, Robbe!

Die Kegelrobbe ist das größte Raubtier Deutschlands, schreibt die Tourismus-Seite Helgolands. Helgoland wiederum ist Deutschlands einzige Hochsee-Insel. Durchschnittlich sollen sie circa 35 Jahre alt werden, jetzt natürlich wieder die Kegelrobben. Am 5. 12. 2025 sind 1013 Robbenbabys gezählt worden, ein Rekord! Etwa 2 bis 3 Wochen versorgen die Kegelmütter ihre Kegelbabys, dann sind sie auf sich allein gestellt. Aber eigentlich liegen sie rum, recht fotogen, sogar im Schnee. Und scheinen sogar ein Baby inspiriert zu haben, welches nun herrlich durch das Wohnzimmer zum nächsten Spielzeug robben kann!

(Ich danke K. aus H. für die Fotos!)

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