
Zugegeben, dies Foto ist vom letzten Sommer. Aber. So möchte ich das auch in den Osterferien!
Im Nachbarort gibt es ein Hexenhäuschen, dort kann man, sollte geöffnet sein, herrlich schlemmen. Neulich hat es geklappt, wir konnten nach einer kleinen Wanderung einkehren. Nicht nur wir machten es uns „oben“ gemütlich, auch diverse ältere Herrschaften hangelten sich die Treppe hoch. Es ging hoch her im Nebenraum. Unten in der Diele fanden wir mehrere Rollatoren, ordentlich aufgereiht, vor dem Haus noch motorisierte Omamobile. Warum habe ich davon nur kein Foto gemacht?






Das fühlt sich seltsam an, am Gründonnerstag in die Schule zu gehen, eigentlich lag dieser Tag in den vielen vergangenen Jahren immer in den Ferien. So beginnen die Ferien eben dieses Jahr – jetzt! Schultag geschafft, Vorprüfungen alle korrigiert, aufgeräumt, jetzt noch fertig packen und wieder auspacken, in den kleinen Handgepäckkoffer passt nur ganz wenig Kleidung, denn es muss so viel anderes mit.


Denn ich habe schnell noch ein paar Eier gefärbt, in Griechenland (und auch anderswo) ist der Brauch der gefärbten Ostereier nicht verbreitet. So bin ich vorbereitet und muss nicht auf dem Schiff mitten in der Nacht färben. Ging eigentlich ganz schnell, sicherheitshalber habe ich je zwei Färbepülverchen genommen, so sind die Farben schön intensiv. Jetzt gehe ich über die Wiese und such Kräutlein (Giersch, Löwenzahn, Brennnessel, Vogelmiere, Veilchen, Gänseblümchen, Pimpinelle…) und mache mir einen schönen Kräuterquark. Gründonnerstag!
Das habe ich nämlich auch in meinem kleinen Notizbüchlein gefunden, wie ich als Kind im Urlaub (mit meinen Eltern) am Balaton die Zeit verbrachte. Lang, lang ist es her.
Das Wochenende hatte ich mir genauso so vorgestellt: Aufsätze über Aufsätze, zuerst quälten wir Lehrer den Abschlussjahrgang mit Vorprüfungsaufgaben, sie gaben ihr Bestes, so sah es jedenfalls aus. Jetzt quälen wir uns damit, alles mehrmals, ganz genau und nochmal ganz genau zu lesen. Und zu bewerten. Die Qualen dauern an.
Doch nicht genug damit. Ich quälte mich heute eine Stunde lang, meinen Mund weit offen zu lassen und jegliche Instrumente zu ertragen: Zahnreinigung!

Im Moment quäle ich mich damit, dieses Bild kleiner darzustellen. Früher ging das noch. Jetzt finde ich diese Option nicht mehr. Also großes Bild, da große Qualen.
Morgen noch die Quälerei der „schon wieder eine Dienstberatung“ , nach einem langen Unterrichtstag.
Ich brauche Ferien! Noch 3 Tage!
Ich lese gerade mal wieder Geschichten vom Känguru (Marc-Uwe Kling). Immer wieder amüsieren mich die falsch zugeordneten Zitate. Da müsste mir doch auch einiges einfallen…