Und ob es schön ist

Eine Psychiaterin zeichnet auf einem Blatt Papier einen senkrechten Strich und fragt ihre Patientin: „Woran denken Sie, wenn sie das sehen?“„An nackte Kerle“, antwortet die Frau.
Daraufhin zeichnet die Psychiaterin einen Kreis:
„Und an was denken sie hierbei?“
„An nackte Kerle!“, antwortet die Frau.
Die Psychiaterin versucht es mit einem Stern:
„Und was kommt Ihnen dabei in den Sinn?“
„Nackte Kerle natürlich.“
Die Psychiaterin legt den Bleistift auf den Tisch ab.
„Ich habe die Vermutung, nackte Männer sind eine fixe Idee bei Ihnen.“
„Вei mir? Na hören Sie mal, wer hat denn die ganze Zeit, das obszöne Zeug gemalt?!“

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Freitag geschafft!

1. Ich bin wirklich  ferienreif .

2. Jeder Kilometer, den ich gleich zurücklege, wirkt hoffentlich beruhigend.

3. Wäre nächste Woche Weihnachten, könnte ich nicht gestresster sein.

4.  Von einer Freundin an den Bahnhof gefahren zu werden, ist sehr bequem .

5. Wenn ich an Paris denke, denke ich an den Eifelturm .

6. Man nehme etwas Joghurt , füge Heidelbeeren dazu , und fertig ist der Snack .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das hoffentlich schöne Hotel , morgen habe ich geplant, nach einem pünktlichen Flug von der Familiencrew abgeholt zu werden und Sonntag möchte ich eine schöne Zeit an Bord unseres Schiffes zu verbringen und über den Enkelsohn zu staunen!

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Bauern regeln den Oktober

  • Wenn’s im Oktober friert und schneit, bringt der Jänner milde Zeit.
  • Ist der Oktober freundlich und mild, ist der März dafür rau und wild.
  • Bringt der Oktober noch Gewitter, wird der Winter meist ein Zwitter.
  • Oktober-Sonnenschein schüttet Zucker in den Wein.
  • Oktoberwind – glaube es mir – verkündet harten Winter dir.
  • Nichts kann mehr vor Raupen schützen, als wenn der Oktober erscheint mit Pfützen.
  • Oktoberhimmel voller Sterne haben warme Ofen gerne.
  • Im Oktober der Nebel viel, bringt im Winter der Flocken Spiel.
  • Hält der Oktober das Laub, wirbelt zu Weihnachten Staub.

Da ist jedes Wetter dabei, genau wie der Oktober sich bisher gezeigt hat.

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Besuch im Landtag

Am Montag waren wir mit den Neunern zu Gast im Landtag, beim Schülerforum, bei Achava. Unglücklicherweise wurde Freitag Mittag festgelegt, dass die Zehner auch mitkommen. Also konnten sich die Schüler nicht zu den vier Workshops für unsere Schule nach ihren Interessen einwählen, wir mussten sie willkürlich halbe- halbe teilen. Das erwies sich im Laufe des Tages – wie schreibe ich das nicht so negativ – als suboptimal. Im Plenarsaal saßen die Schüler auf den Plätzen der Politiker und viele lauschten auch aufmerksam den Reden, leider wussten sich ein paar wenige nicht zu benehmen- oder sie waren verwirrt und dachten, sie hätten Unterricht. Die Musik war großartig, Klavier und Schofar. In unserem Workshop hat uns Bar Zemach alles über das Blasinstrument erklärt, auf seine Fragen und Anregungen reagierten die Zehner nicht oder albern. „blasen“ amüsierte sie so sehr, dass sie sich nicht mehr einkriegten. Als dann ein eigenes Horn aus Baumarktmaterialien gebaut werden konnte, war der Hauptschüler mit Eifer dabei, der Zehner konnte vor Lachen keine Töne hervorbekommen. Die Pause nutzen die einen, um sich nach dem Essen zusammenzurotten und zu „chillen“, wir anderen nutzen die Gelegenheit einer Führung, unter anderem auch in eine Arrestzelle der Gestapo im Keller. Unser zweiter Workshop war sehr interessant und emotional,  Lili Keller-Rosenberg  erzählte uns, was sie als Kind erleben musste, im Gefängnis in Nordfrankreich, auf den Transporten, in Ravensbrück und Bergen Belsen. Ich musste mir mehrmals die Tränen abwischen und die Nase putzen. Es ist mir unverständlich, wieso auch da sich einige unserer Schüler total unpassend verhalten haben. Ich habe mich so für sie geschämt! Aber sie benehmen sich auch in der Schule nicht, vor allem gibt es überhaupt keine Konsequenzen für sie, egal was sie machen, ein betretenes Gesicht beim „Dudu“ der Schulleitung reicht, oft kommen sie grinsend aus dem Büro wieder raus, am nächsten Tag geht es fröhlich weiter. Wir Lehrer reiben uns auf, tun unser bestes, doch wir sind uns auch einig, dass „belehren“ nicht hilft. So versuche ich mich auf die Schüler zu konzentrieren, die wirklich lernen wollen. – Zurück zur Zeitzeugin: natürlich hat sie französisch gesprochen, doch jeder hatte Kopfhörer und wir hörten die Übersetzung. Vorher wurde allen erklärt, wie eine Dolmetschern arbeitet, wie alles funktioniert. Fragen und Antworten wurden von der Begleitung übersetzt, leider hatten unsere Schüler fast keine Fragen. – fremdschäm- Es war wirklich blöd, dass nicht die interessierten Zehner mitdurften, sondern die anderen. („Begründung“ : „Ihr wart ja schon mal im Landtag zur Auszeichnung (Sammlung Kriegsgräberfürsorge), jetzt dürfen die anderen“ Absolute Fehlentscheidung!

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Schülerwitze, damit ich nicht weine

  • Lehrer: „Peter, kannst du mir sagen, was ein Katalog ist?“ Darauf Peter: „Die erste Vergangenheit von ‚Ein Kater lügt‘!“
  • Eine Schülerin skatet zur Schule, rennt die Treppe hoch, den Flur entlang und der Lehrkraft direkt in die Arme. Lehrer: „10 Minuten zu spät!“ Schülerin: „Krass, ich auch!“
  • Lehrerin: „Steve, was ist ein Vakuum?“ Schüler: „Ich habe es im Kopf, aber ich komme gerade nicht darauf.“
  • Lehrer: „Wer kann mir sagen wo Elefanten leben?“ Fritzchen: „Dort, wo Platz ist.“
  • Lehrer: „Schreibe einen Satz mit dem Wort Elefant.“ Schüler: „Der Elefant ist ein Tier.“ – „Zu einfach. Schreib einen längeren.“ – „Der lange Elefant ist ein Tier.“
  • Laura: „Was hast du bei Aufgabe 7 in der Mathearbeit geschrieben?“
    Sarah: „Aufgabe 7??“
    Laura: „Ja! Auf der Rückseite“
    Sarah: „ES GAB EINE RÜCKSEITE???“
  • Verzweifelt fragt der Lehrer einen gelangweilten Schüler:
    „Was glaubst du wohl, welches Wort man als Lehrer am häufigsten von einem Schüler hört?“
    „Weiß ich nicht!“ sagt der Schüler.
    „Richtig!“, seufzt der Lehrer

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Mal wieder Montag

Am Montag geht es mir immer wie Robinson: Ich warte auf Freitag.

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Aufgehoben

Beim Ausmisten habe ich eine Mappe gefunden, mit Zeitungsausschnitten. Und jetzt traue ich mich nicht, sie wegzuschmeißen. Doch was ich mit ihnen machen soll, weiß ich auch nicht. Obwohl bei Pinterest so schöne Ideen sind…

  • Neues Deutschland, 27./28 Mai 1989: „Die Volksmacht besiegte Hungersnot in Kambodscha“; „Unsere Republik war Gast bei der „Tochter der Ostsee““, „Britische Wohnraumkrise schlimmer als je geglaubt“; „Zum Beginn des zweiten Weltkrieges“, „Arbeit der Abgeordneten auf das Wohl der Bürger gerichtet“
  • S+T 4/1989: „Ein Kampf ohne Gnade: Der 3. Punische Krieg“
  • Für Dich 15/89:Zum 100. Geburtstag von Ludwig Renn – Bekennen jenseits von Eitelkeit“; „In diesem Haus wohnte Adam Ries“
  • Freie Welt7/89: „“Orden für die Mörder“, „Ilja Ehrenburg über Marina Zwetajewa – Anstöße im 3. Stock“
  • Wochenpost 47/1988: „Dokumentarbericht über die Novemberrevolution“; „Mit den Sternen verwachsen“
  • DLZ 49/89 „Gerichtsunterricht oder Geschichtsunterricht? – Für prinzipielle Veränderungen in unserem Geschichtsunterricht“
  • Wochenpost 46/1988 „Ein gewisser Graf Kessler“; „Königin der Straßen“
  • Neue Zeit 17.89: „Der Sündenfall der Intellektuellen“
  • Neues Deutschland 31. August 1989: „Kommunisten Paraguays verstärken ihren Kampf für eine Legalisierung“, „Breite Unterstützung für Friedensbemühungen der PLO“; „Offiziell haben über 80000 junge Belgier keine Arbeit“; „Pfarrer in der BRD wegen Protests gegen Arpartheid verurteilt“
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Mit großem D

Heute ist Tag der Deutschen Einheit, seit 1990 ist der 3. Oktober ein gesetzlicher Feiertag, und der Nationalfeiertag. In der BRD war bis dahin der 17. Juni gesetzlicher Feiertag und Tag der deutschen Einheit (mit kleinem d). In der DDR war der Nationalfeiertag der 7. Oktober, der Tag der Republik. Immer mit großen Aufmärschen und winkenden alten Männern, die das Sagen hatten. Als der 40 Jahrestag mit großem Brimborium „gefeiert“ wurde, musste es der DDR- Führung doch schon klar sein, dass es mit ihr zu Ende geht!?

  • „Die Volkskammer erklärt den Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes mit Wirkung vom 3. Oktober 1990.“
  • „Mein Ziel bleibt, wenn die geschichtliche Stunde es zulässt, die Einheit unserer Nation.“ – Helmut Kohl
  • „Berlin wird leben und die Mauer wird fallen!“ – Willy Brandt, 1989
  • „Demokratie ist nicht einfach da. Sondern wir müssen immer wieder für sie miteinander arbeiten.“ – Angela Merkel, 2021
  • „Völker der Welt – schaut auf Berlin, wo eine Mauer fiel…“ – Barack Obama, 2008
  • „Der Sozialismus braucht jeden. Er hat Platz und Perspektive für alle. – “Politbüro des ZK der SED, 12. Oktober 1989
  • „Liebe Landsleute! In wenigen Stunden wird ein Traum Wirklichkeit.“
    — Helmut Kohl
  • „Wir sind das Volk!“
    — Sprechchor der Montagsdemonstrationen in Leipzig und anderen Städten, Herbst 1989
  • „Wenn wir zurückbleiben, bestraft uns das Leben sofort.“
    — Michail Gorbatschow beim Besuch zum 40. Jahrestag der DDR, Oktober 1989

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Der erste Oktoberfreitag

1.  Regen wäre für die Natur besser als dieses Geniesele .

2.  Nein, für eine ganze Busladung voll Schüler möchte ich nicht allein Verantwortung übernehmen.

3. Ja nun, ich sollte nicht aufhören, auszumisten.

4. Den Papierkram muss ich ordnen, und zwar jetzt sofort . Oder nachher.

5. Der große Unterschied lässt auf sich warten.

6.  Schokolade macht mich glücklich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Sofa , morgen habe ich geplant, den Feiertag zu feiern und nichts tun und Sonntag möchte ich höchstens eine Runde spazieren gehen !

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Ein Gedicht zum Oktober

Christian Morgenstern
Oktobersturm

Schwankende Bäume
im Abendrot –
Lebenssturmträume
vor purpurnem Tod –

Blättergeplauder –
wirbelnder Hauf –
nachtkalte Schauder
rauschen herauf

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