Heute waren wir in Leipzig auf der Buchmesse, nur die Stauschwierigkeiten bis zu den Parkplätzen, kein Stau am Haupteingang am Ticketschalter. An je einem Eingang zu jeder Halle ging jeder seinen Weg, wir trafen uns eine Stunde später wieder. Manchmal war ein Durchkommen echt schwierig, es gab nicht wenige, die einen Rollkoffer mithatten! Oder einen dicken Rucksack auf, und diese Leute dachten, es komme doch jeder an ihnen vorbei! Ich riss mich zusammen und nahm keinerlei Prospekte oder Katalog (es gibt noch welche), Verlagsprogramme oder Leseproben mit. Nur zwei kostenlose Büchlein. Und natürlich kaufte ich auch etwas, ich werde nachher noch meine Schätze begutachten. Ich hörte bei Lesungen zu, stellte mich nicht in die Signierschlangen, macht mit beim Zeichen und unterhielt mich sehr angenehm mit verschiedenen Standbetreuerinnen, besonders bei den Druckgrafiken und Kunstbüchern. Nach 6 Stunden gaben wir auf und fuhren wieder heim, völlig k.o. und froh, nicht mehr unter so vielen Menschen sein zu müssen.
Aufgefallen ist mir, das viele Stände nüchtern (lieblos) aussahen, ich fast nichts fotowürdiges fand, so viele Jugendliche an vielen Standen Schlange standen, um ranzukommen und das die „Manga“Kostümierten wieder eine wunderbare Bereicherung waren. Wunderbar, dass sich auch wirklich dicke junge Frauen in Netzstrumpfhosen, Stiefeln und taillierten Kleidern schön finden!


























