Ausmisten, die zweite Woche

Die erste Woche habe ich ohne Probleme geschafft, hier und da auszumisten und mich von (bisher) überflüssigen Dingen zu trennen. Es ist befreiend, auch wenn man noch nichts wirklich sieht. Doch in einigen Schränken und Schubfächern ist schon Platz. Einiges muss ich nochmal angehen, den Kleieiderschrank zum Beispiel. An manchen Tagen nahm ich mir mehrere Stellen vor, so ist der heutige Sonntag also doppelt aufgeführt.

So 23.8. eine ganze Tasche voll aus dem Badezimmer: Proben, alte Kosmetik, Deko, nie Benutztes, in den Müll und gelben Sack

Mo 24.8. drei Taschen voll vom Boden: Bücher und Spiele in die Schule, Diverses in Müll und gelben Sack

Di 25.8. Küche, Fächer: Schüsseln, Deckel, nie Benutztes in gelben Sack; Bücher aus Arbeitszimmer in Papiertonne

Mi 26.8. Wohnzimmer Schrank: Zeitschriften, Bücher in Papiercontainer, Deko in gelben Sack

Do 27.8.

Fr 28.8.

Sa 29.8.

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Wiedergefunden

Heute fand ich meine Kamera wieder (die ja nie weg war) und überspielte die Fotos, die ich vor genau 5 Jahren aufnahm, auf Porto Santo und Madeira. Es ist unfassbar, unser Auszeitjahr ist schon fünf Jahre her! Die anderen Fotos hatte ich bereits überspielt, sie sind auf einer externen Festplatte, die ich auch noch wiederfinden muss.

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Der Tag nach dem Wochenende

Irgendwann heirate ich den Montag,

gewinne sein Vertrauen

und dann mache ich die Drecksau kalt!

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Was für ein Abend!

Ein grandioses Konzert, ein zunächst ärgerlicher Abend und erstaunliche Musik: Martin Kohlstedt auf der Landesgartenschau in Leinefelde! Ein Heimspiel sozusagen. Seine Familie, seine Freunde aus Vereinen, Schule und Nachbarschaft und noch andere über tausend Leute.

Der Ärger: Stunden vor dem Konzertbeginn wollten wir eigentlich ein wenig durch die Gärten und Anlagen flanieren. Schon sehr viele Menschen schnappten sich Stühle und schleppten sie möglichst nahe an die Absperrung, nahmen darauf Platz. Die Frauen aus unserer Straße zum Beispiel, ich sicherte uns stehend eine Plätzchen dahinter, der Gatte versuchte Stühle zu ergattern. Es gab aber keine mehr. Inzwischen bin ich zur Information, um meinem Unmut Ausdruck zu verleihen, Sehr viele Menschen waren sehr verärgert. Deswegen: An allen zwei Eingängen zu den Sitzplätzen (über 800) waren Schilder angebracht: Einlass nur für VR- Bank . Man musste ein „Bändchen“ tragen, welches die VR- Bank wohl auf ihrer Einladungen verteilt hatte. Das wurde aber überhaupt nicht kommuniziert, die meisten wussten nichts davon und hatten das Nachsehen, Auch wir (Kunden der VR – Bank seit Jahrzehnten) waren Menschen zweiter Klasse und durften nicht ins Gestühl. Ich blieb hartnäckig am Eingang stehen und versuchte zu diskutieren. Ganz schlecht. Andere, auch ohne Bändchen, kamen hinein, die „Dame“ der Bank entschied, wer noch ein Bändchen bekam. Ein paar Minuten vor Beginn öffnete die Security dann den Eingang und wir anderen konnten die noch freien Plätze einnehmen. Da ich in der Schlange ganz vorne Stand, steuert ich die letzte zwei Stühle in der ersten Reihe an, und so saßen wir endlich – ganz hervorragend.

Martin war nicht allein auf der Bühne, er spielte mit drei Drummern zusammen – ein musikalisches Feuerwerk! Wir waren schon auf vielen Kohlstedt. Konzerten, meist am Tag vor Heiligabend, wenn er mit seiner Familie in kleinem Rahmen musizierte. Seit einigen Jahren ist er in ganz Europa unterwegs, er füllt große Hallen aus seinen Touren, immer ausverkauft. Am 7. November haben wir schon Karten für Wiesbaden, am 8. November ist er in Jena (es gibt noch einzelne Karten, geht unbedingt hin!),

Jedes seiner Konzerte ist anders, er erzählt auch selbst, warum. Wichtig ist, ihn möglichst gut zu sehen (also vorne sitzen!) Er lebt seine Musik, seine Haltung, seine Mimik, wie er Tasten und Knöpfe bedient.

Er spielte auch seine Anfangsstücke, die sich verselbständigen. Und mit den drei Drummern, den Lasern, dem Nebel und ihm selbst, eine Hand auf dem Flügel spielend, die andere auf den Synthesizern – es eskalierte- atemlos lauschte und schauten wir. Schaut euch auf seiner Website um. dort sind viele Fotos seiner Konzerte. Ich habe auch ein paar wenige gemacht:

Was für ein Abend!

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So sollte Arbeit sein

Die Arbeit ist Erholung, jede Art von Anstrengung ist zu vermeiden, wer bei der Arbeit schwitzt, ist ab sofort zu entlassen!

Der Beginn der Arbeitszeit ist dem Ermessen der Arbeitnehmer überlassen, darf jedoch nicht vor 10:00 Uhr vormittags liegen. Vor Beginn der Tätigkeit werden Brötchen, Kaffee und Kuchen gereicht.

Der Mindestlohn beträgt 3.000,- EUR pro Woche. Zusätzlich gibt es freie Beköstigung, sowie Bier und Schokolade.

Jeder Arbeitnehmer hat in tadelloser, nach Maß gearbeiteter Kleidung zu erscheinen. Die Kosten trägt die Firma.

Arbeitnehmer, die länger als fünf Wochen im Betrieb sind, werden im Auto zur Arbeitsstätte und wieder zurück gefahren. Wagen stehen genug zur Verfügung, ebenso Luxuslimousinen für ältere Arbeitnehmer!

Während der Arbeitszeit darf gesungen und auch gepfiffen werden. Wird ein bekanntes Lied angestimmt, so hat es jeder als seine Pflicht anzusehen, nach besten Kräften mitzuschunkeln.

Von 12:00 Uhr – 15:00 Uhr ist Mittagspause. Der Arbeitgeber sorgt für gutes Essen, Trinken und ein gemütliches Ruhelager.

Wer bei der Arbeit einschläft, darf nicht geweckt werden.

Von 15:00 Uhr – 16:00 Uhr ist Kaffeepause. Während dieser Zeit sorgt der Arbeitgeber für musikalische Unterhaltung.

Um 17:00 Uhr ist Feierabend. Beim Verlassen des Arbeitsplatzes ist der Chef verpflichtet, jedem Arbeitnehmer die Hand zu schütteln und im Namen der Firma für die aufopfernde Tätigkeit seinen wärmsten Dank auszusprechen!

Das Austreten während der Pausen ist möglichst zu unterlassen, dafür ist die Arbeitszeit da.

Will ein Arbeitnehmer heiraten, so hat die Firma für die komplette Aussteuer zu sorgen. Die Hochzeitsfeier findet in der Wohnung des Chefs statt. Der Betrieb ist aus diesem Anlass 8 Tage zu schließen.

Bei Streitigkeiten unter Arbeitnehmern sind Tisch- und Stuhlbeine möglichst zu schonen. Knüppel, Waffen und Schlagringe sind beim Betriebsrat zu bekommen.

Der Wahlspruch lautet:
ARBEIT LUSTIG UND GEDIEGEN – WAS NICHT FERTIG WIRD BLEIBT LIEGEN!

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Der erste Schulfreitag

1. Regen wird dringend gebraucht, es reicht noch nicht.

2.  Ich möchte wieder ein wenig laufen , wenn ich mich dazu aufraffen kann.

3. Die Bäume auf dem Schulhof sind wunderbar!

4. Diese eine sinnlose Aufgabe habe ich erfolgreich abgewehrt.

5. Bald gibt es wieder viel zu viel, was man anziehen muss .

6. Man sollte öfter grillen, oder etwa nicht ?

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Bratwürste , morgen habe ich geplant, nach dem Haus- und Hoftag zum Konzert zu gehen und Sonntag möchte ich nicht nur am Schreibtisch sitzen!

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Meine Ausmist – Challenge

Gestern habe ich angefangen, mich von Dingen zu trennen. Ich werde nicht systematisch vorgehen oder Pläne verfolgen oder gar mich daran halten. Um mich ein wenig zu disziplinieren wollte ich jeden Tag 10 Dinge entsorgen, gestern waren es aber 14. Also schreibe ich hier für die erste Woche wenigstens auf, wovon und wie ich mich trennte. Nur so für mich. Zum Nachlesen.

  • 17.08 26: 15 Paar Schuhe aus den Schuhkommoden (in den Container)
  • 18.08.26: 7 Medaillen (Rennsteiglauf, Halbmarathon Halle, Segeln…), 4 alte Handtaschen aus meinem Arbeitszimmer (in den Müll)
  • 19.08.26: 8 Gesellschaftspiele (Alhambra, Spectrangle, Scotland Yard…) aus Gästezimmer an Schulsozialarbeiter
  • 20.08.26: blauer Sack voll Klamotten aus Schrank (ewig nicht getragen) in Kleidercontainer
  • 21.08.26: alte Medikamente (ein Beutel voll) zur Apotheke zur Entsorgung (sie sagten, können auch in den Hausmüll, da dieser verbrannt werde)
  • 22.08.26: Schrank über dem Schreibtisch: alter Schulkram, alte Schulbücher in unsere Papiertonne (Leerung nächste Woche)
  • 23.08.26 Kabel und Geräte (Akkus, Mikrofone, Diktiergerät, Kameras…) aus Schubfächern Arbeitszimmer

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Tja. Auf einmal Montag.

Montagmorgen ist der Beweis, dass das Universum Humor hat. Schwarzen Humor.

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Lehrerwitze zum Schulanfang

  • Fritzchen kommt zu spät in die Schule. Er rennt im Schulgebäude die Treppen hoch und da steht plötzlich der Direktor vor ihm. „Zehn Minuten zu spät!“, sagt der Direktor. „Ich auch“, sagt Fritzchen.
  • Ein genervter Schüler zum Lehrer: „Ich finde auch nicht alles gut, was Sie machen. Aber gehe ich deshalb gleich zu ihren Eltern?“
  • Was ist der Unterschied zwischen Lehrern und Gott? – Gott weiß alles, Lehrer wissen alles besser!
  • Der Lehrer sagt zur Klasse: „Wer denkt, dass er ein Dummkopf ist, soll sich hinstellen.“ Nach einiger Zeit, in der keiner aufgestanden ist, steht der Klassenstreber auf. Verblüfft fragt der Lehrer: „Du hältst dich also für einen Dummkopf?“ „Nein eigentlich nicht, aber ich wollte Sie nicht so alleine stehen lassen.“
  • Warum spielen Lehrer nie verstecken? – Weil sie keiner suchen würde.
  • Dein Kumpel zu dir: „Wie lief der Test bei dir? Also ich wusste gar nicht und hab ein leeres Blatt abgegeben.“ Dann sagst du: „Mist, ich auch. Ich hoffe der Lehrer denkt jetzt nicht, dass ich abgeschrieben habe!“

Noch mehr. Auch hier.

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Was für eine Woche!

Kaum waren wir aus dem Urlaub nach Hause gekommen, jagte ein wunderbarer Termin den anderen. Hier eine kurze Zusammenfassung, damit ich nur ja nichts vergesse:

  • GroßF und Familie besuchten uns übers Wochenende: grillen, Spielplatz, spazieren, Sandkiste, spielen, die anderen fuhren zu einem 30. Geburtstag ins Grenzdorf, ich durfte den Enkelsohn ins Bett bringen
  • Kollegenfahrt nach Leipzig: schönes Hotel, Mittagessen, Bootsfahrt, Stadtbummel, (sehr heiß) Abendessen, Kabarett, weitertrinken, am nächsten Tag ins Panometer und die Antarktis bewundert
  • etliche Dienstberatungen ertragen
  • grillen mit den Volleyballern bei uns im Garten und geschwätziges Beisammensein, Sonnenfinsternis direkt vorm Haus beobachtet und ganz viele Satelliten und Sternschnuppen (Perseiden) gesehen
  • Nach Jena zu Freunden gefahren: tolles Essen in einem koreanischen Restaurant, ein bisschen durch die Stadt (sehr heiß), ins Phyletische Museum, Mittagsruhe, Sportfreunde Stiller in der Kulturarena erlebt, alles mitsingen können, die Biere danach schmeckten, auch noch eine Runde gespielt

Was für eine Woche!

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