Christian Morgenstern
Oktobersturm
Schwankende Bäume
im Abendrot –
Lebenssturmträume
vor purpurnem Tod –
Blättergeplauder –
wirbelnder Hauf –
nachtkalte Schauder
rauschen herauf
Christian Morgenstern
Oktobersturm
Schwankende Bäume
im Abendrot –
Lebenssturmträume
vor purpurnem Tod –
Blättergeplauder –
wirbelnder Hauf –
nachtkalte Schauder
rauschen herauf
Heute Mittag war ich für ca. vier Minuten in einem Zeitschriftenkiosk. Als ich wieder aus dem Geschäft kam, war da eine Politesse, die gerade einen Strafzettel schrieb. Ich ging auf sie zu und sagte: „Ich bitte Sie, ich war nur kurz in einem Zeitungskiosk.“ Sie würdigte mich keines Blickes und füllte das Ticket weiter aus. Das machte mich ärgerlich und in einem schärferen Ton fuhr ich fort: „Hallo? Sind Sie schwerhörig, ich war nur für ein paar Minuten in dem Zeitschriftenkiosk!“ Sie blickte zu mir auf und sagte: „Das ist nicht meine Schuld. Sie dürfen hier nicht parken und außerdem sollten Sie sich etwas besser beherrschen!“ Ihre Engstirnigkeit regte mich ziemlich auf. Ich bezeichnete sie deshalb als eine blöde Kuh und sagte ihr, dass sie sich ihr beschissenes Knöllchen sonst wohin stecken könnte. Daraufhin wurde sie richtig aufbrausend und drohte mir mit einer Anzeige und sagte, dass das für mich ein unangenehmes Nachspiel hätte. Zum Schluss habe ich ihr noch gesagt, dass sie nichts anderes als eine Hure des Ordnungsamtes wäre und dass sie, wenn sie woanders anschaffen ginge, erheblich mehr Geld verdienen könnte. Mit der Bemerkung, dass ich mich bald auf eine Anzeige wegen Beleidigung gefasst machen könnte, brauste sie wütend davon. Das interessierte mich jedoch herzlich wenig. Schließlich war ich ja zu Fuß da.
Hier wieder Mal ein paar Schlagzeilen, die mir Tante Gugl anzeigt und die ich schon immer wissen wollte:
Man sagt ja jeder Tag ist ein Geschenk.
Dann würde ich gerne wissen,
wo man den Montag umtauschen kann!
„Taktor!“ ist das erste Wort nach dem Aufwachen und wird immer wiederholt. Im Laufe des Tages kann man nicht mehr zählen, wie viele Traktoren durchs Köpfchen gefahren sind. „Anhänger“ sind natürlich auch dabei. Zum zweiten Geburtstag ist das Zimmer mit Luftballons geschmückt, sie sind in Traktorform, die Girlande auch, auf den Muffins sind Traktorenstecker, auf den Servietten auch. Und die Geschenke? Ein Traktorwimmelbuch, welches eifrig studiert wird, ein riesengroßer Traktor mit Anhänger und „Stohbaln“, mit denen im Garten emsig umhergefahren wird, Duplo – Kipper und selbst zusammenbauen, eine Traktor- Mütze und noch viel mehr zum Spielen und Anziehen. Alle Geburtstagsgäste bewunderten den Zweijährigen und spielten mit ihm und dem „Taktor“. Auch zum Sonntag fahren Traktoren auf den Feldern, stellten wir beim Spaziergang fest und natürlich mussten wir dort schauen. „Taktor!“ Ach, was für ein aufregender Geburtstag für das Kind, zwischendurch antwortete auch mal mit „swei“ auf die Frage nach seinem Alter. Aber meistens mit „Taktor“!
Unsere Schule ist 60 geworden! Das haben wir natürlich gefeiert, mit einer ganzen Festwoche (Wird wohl die letzte gewesen sein, denn unsere Schule soll alsbald dicht gemacht werden, nach dem Willen derer, die in den Ämtern sitzen.) Jetzt dieses und Jenes der Woche:
1. Mir ist aufgefallen, dass sich viele vor Mehrarbeit drücken.
2. Eine Kollegin meinte neulich sie möchte lieber im Schulhaus allein arbeiten, da es beim Sportfest zu kalt sei.
3. Das nächste Mal mache ich es ganz anders!
4. Ich denke, ich muss nochmal erklären, doch sie haben schon verstanden. (Spaß!)
5. Danke an diejenigen, deren Lachen ansteckend ist! .
6. Bei Kuchen und Bratwürsten wird der größte Andrang sein, soviel dazu.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ehemalige Schüler, morgen habe ich geplant, die ganze Woche vorzubereiten und Sonntag möchte ich den 2. Geburtstag des Enkelsohnes feiern!
Wunderbar war es, einen Tag bei Sonnenschein und sehr angenehmen Temperaturen auf der ega zu verbringen. Die meisten Schüler:innen genossen diesen Tag, es gab so viel zu entdecken und die Workshops waren interessant, stießen aber (in unserem Fall) auf keinerlei Gegenliebe und die Achtklässler, bei denen ich „vertreten“ musste, schafften es auch hier nicht, sich nur ansatzweise zu benehmen. Gut, dass die Umgebung so wunderschön war! Es war genügend Freizeit für alle, denn erst am Nachmittag fuhren uns die Busse wieder zur Schule. Ob außer mir noch jemand von den Dahlien und dem großen Blumenbeet so begeistert war?









Septembermorgen
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
Eduard Möricke
Im Keller stehen noch einige Kisten, gefüllt mit Ausgemistetem der vergangenen Woche. Diese bringe ich, sobald ich mal früher Schluss habe, als Spende ins Sozialkaufhaus. Leider ist die Mülltonne voll, noch 2 Tage bis zur Leerung, die Papiertonne ist voll und die gelben Säcke sind fast alle. Es gestaltet sich also diese Woche etwas schwieriger, aber Kleinigkeiten sollten es mindestens sein!
Mo, 21.9 Wohnzimmer: kleine Gläser und Vasen in Sozialkaufhauskisten
Di, 22.9. Arbeitszimmer: Kleinigkeiten, Holz- CD Ständer als Handyaufbewahrung mit in Schule,
Mi, 23.9. Küche: Abgelaufenes: Öle, Essige in Müll
Do, 24.9. Arbeitszimmer: Bücher in Papiertonne
Fr, 25.9. Pause
Sa, 26.9. Arbeitszimmer: diverse Kleinigkeiten in Müll