Gibt es auch gute Nachrichten?

  • Chile hat als zweites Land der Welt die Lepra besiegt, seit 1993 gibt es wohl keine lokale Ansteckung mehr, schreibt Spiegel online. Die WHO hat der Regierung gratuliert und ein Zertifikat ausgehändigt. (Das andere leprafreie Land ist Jordanien, seit 2024)
  • In Österreich verzichten 72000 Schülerinnen und Schüler drei Wochen auf ihr Smartphon.
  • In Kroatien gibt es nach über 30 Jahren nun offiziell keine Minen mehr. (es gab ungefähr 300000)
  • Am Fraunhofer- Institut in Dresden wurde eine Methode entwickelt, Pappkartons ohne Klebstoff zu verschließen
  • In Dänemark ist die HIV- Übertragung von Mutter und Kind durch konsequente Vorsorge gestoppt.
  • Die Abholzung im Amazonasgebiet ist auf dem niedrigsten Stand seit 6 Jahren.
  • Hier gibt es die positiven Nachrichten

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Das sollen Witze für Senioren sein

  1. Sagt der Baum im Frühling: “Ich habe ganz viele Blüten.” Antwortet der Gärtner: “Echtes Geld wäre mir lieber.”
  2. Warum lässt man im Frühling das Gartentor offen?
    Damit die Blumen frische Luft bekommen.
  3. Sagt der Mann zur Frau: “Gieß bitte die Blumen.”
    Antwortet die Frau: “Aber es regnet doch.”
    Da gibt ihr der Mann einen Schirm.
  4. Fragt die Frau den Mann: “Warum schimpfst du denn so im Garten?”
    Antwortet der Mann: “Es soll Blumen guttun, wenn man freundlich mit ihnen spricht. Da dachte ich, ich beleidige mal das Unkraut.”
  5. Warum spielen Männer gerne den Nikolaus, aber nicht den Osterhasen?
    Sie wollen die Eier nicht färben.
  6. Wie feiern Eier Ostern?
    Sie werfen sich in Schale.
  7. Es gibt Hase zum Essen, die Kinder fragen: “Papa, was ist das eigentlich?”
    Sagt der Papa: “Ratet mal, Mama nennt mich manchmal auch so.”
    Die Tochter ruft: “Ihr könnt doch keinen  A**** zum Abendessen machen.”
  8. Hase und Häsin verstecken sich vor den Füchsen im Bau.
    Sagt die Häsin: “Und nun?”
    Antwortet der Hase: “Wir bleiben hier, bis wir in der Überzahl sind.”
  9. Wie läuft eine Kastration beim Kühlschrank ab?
    Öffnen, Eier rausnehmen, schließen.
  10. In der Osterhasenschule fragt der Lehrer das Hasenkind: “Wenn ich vier Eier ins Nest lege und du legst drei dazu, wie viele Eier sind das?”
    Sagt das Hasenkind: “Vier, ich kann doch keine Eier legen.”

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Im Stasi-Untersuchungsgefängnis

Nur ein paar Fotos von Details der Gedenkstätte Andreasstraße. Die menschenunwürdige Behandlung der „Staatsfeinde“ kommt auf meinen Fotos nicht gut rüber, dazu muss man sich das ehemalige Stasi- Untersuchungsgefängnis besser selbst ansehen. Die Kleinigkeiten, wie Lichtschalter, Toilettendeckel, Doppelstockbetten oder Griffe gab es auch in anderen Einrichtungen, Ferienlagern oder Wohnungen und Häusern. Unser Tourguide („Führer“) sagte zum Beispiel, die Fenster waren zugemauert mit „Glasziegelsteinen“ (mit Lüftungsschlitz), ich erinnere mich jedoch, dass diese „Glasbausteine“ hießen, oder?!

Hier meine frühere Liste der verschwundenen Dinge.

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Gartenarbeit?

Neulich schaufelten wir noch meterhohe Schneeberge überallhin, wo freie Flächen waren, also in den Garten. Jetzt auf einmal moderate Hektik, da soviel zu tun ist und die Krokusse auf der Wiese leuchten. Warum sind alle meine Schneeglöckchen verschwunden? Am Wochenende schafften wie es doch, ein wenig im Garten zu arbeiten:

  • Bergeweise Baumschnitt und Zweige sind nicht von Zauberhand auf dem geborgten Hänger gelandet und wurden zur Sammelstelle gefahren. Mehrere Fuhren am Freitag und Sonnabend. Anstrengend.
  • Angefangen, die Wiesen (den Rasen) zu harken, um altes Gras, Blätter und Moos zu beseitigen. Anstrengend.
  • Angefangen, die Beete von alten Staudenresten zu befreien. Igelüberwinterungsgestrüpp noch in Ruhe gelassen.
  • Noch Weihnachtsdeko gefunden und verstaut.
  • Mit tatkräftiger Hilfe den Ostereierbaum behangen.

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Endlich schon März

  1. Im März gibt es noch Wintertage und schon Frühlingstage, ohne dass der Übergang fließend wäre.“
    (Jarod Kintz)
  2. „Der März ist wie ein Wildfang mit zerzausten Haaren, Schlamm an den Schuhen und einem Lachen in der Stimme. ( Hal Borland)
  3. „Das Problem mit dem März ist, dass die Wärme nie lange bleibt.“ (V. E. Schwab)
  4. „Es war einer dieser Märztage, an denen die Sonne heiß scheint und der Wind kalt weht: Im Licht ist es Sommer und im Schatten Winter.“ (Charles Dickens)
  5. Den blut’gen Lorbeer geb ich hin mit Freuden fürs erste Veilchen, das der März uns bringt.“ (Friedrich Schiller)
  6. „Unser Leben ist Märzwetter, wild und ruhig in einer Stunde.“ (Ralph Waldo Emerson)
Schneeglöckchen

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Was bleibt?

Die Zehntklässler zeigten sich sehr interessiert an allen Informationen in der Gedenkstätte Andreasstraße Erfurt. Was die Stasi machte, wer inhaftiert wurde, wie die Haftbedingungen waren was dies und jenes war, sie hatten jede Menge Fragen. Natürlich wollte ich am nächsten Tag wissen, was für sie am beeindruckendsten war und welche Informationen für sie selbst wichtig. Hier ein Teil ihrer Eindrücke:

  • „Einmal pro Woche war Waschtag“ (er meinte Duschtag)
  • „Es gab bestimmte Liegepositionen beim Schlafen“
  • „30 Minuten pro Tag Hofzeit“
  • „Es gab oft Tierinnereien zu essen“
  • „Die SED hat alles bestimmt. War man kein Pionier war es sehr schwer seinen Wunschberuf zu erlernen“
  • „Stasigefangene durften am Tag nicht im Bett oder auf dem Boden sitzen“
  • „Gefängnis wurde von 5 Regierungen verwendet.“
  • „Viele Akten gerettet von DDR-Bürgern“
  • „Ich fand das Isolierzimmer am besondersten, es hat mich ziemlich erschrocken das es mir sofort nicht gut ging“
  • „Es ist für mich fraglich, wie Menschen es dort ausgehalten haben.“
  • „Ich fands gut, dass wir auch alles genau betrachten durften und auch mal in die Isolierzelle gehen durften.“
  • „Die Zellen waren viel zu klein für 6 Personen. Ich kann froh sein, dass ich immer warmes Wasser habe und allein duschen kann.“
  • „Ich werde dort auf jeden Fall nochmal mit meinen Eltern hingehen.“
  • „Es war spannend und erschreckend zu sehen was dort war“
  • „Ich fand den Tag sehr interessant, es hat mich definitiv weiter gebracht, da ich mir vorher das alles nicht so genau vorstellen konnte;“
  • „Der Tag hat mir auf jeden Fall was gebracht, er hat mir gezeigt, wie schlimm die Stasi war.“
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Den Freitag früh gefüllt

1.   Mein Frühstück heute  war wie immer eine Banane .

2.  Ich teste mich selbst, weil ich das endlich mal ausprobieren möchte .

3. Der blaue Himmel  tut so gut.

4.   Ich bin die meiste Zeit einfach online..

5.   Großes Glück für den Igel unter den Pflanzenresten, dass noch keine Gartenarbeitszeit war .

6.   Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein aktuelles Buch , morgen habe ich geplant, die Ostereier mit Hilfe an den Baum zu hängen und Sonntag möchte ich ganz viel mit mit dem Großen Kleinen spielen !

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Erfurtsonne

Meine Klasse und ich waren heute in Erfurt, in der Gedenkstätte Andreasstraße, wir hatten eine sehr interessante Führung. Die Schülerinnen und Schüler hatten ihre neuen, bedruckten Abschlusshoddies an und machten richtig was her. Auch, weil sie so interessiert waren und so viele Fragen stellten. Danach wollten die einen den nächsten Zug erwischen („Es ist so schönes Wetter, da können wir daheim noch ein bisschen rausgehen“ Spielen????) und die anderen noch ein bisschen durch Erfurt bummeln. Also teilten wir uns auf, ich blieb bei den Bummlern. Sie genossen es, durch die Innenstadt zu gehen, sich zu unterhalten und in das eine oder andere Geschäft zu gehen. „Können wir sowas noch mal machen?“ Unser Zug (eine Stunde später als der andere) war zu Glück ein „Schneller“, er hielt nicht an jeder Bedarfshaltestelle, wenn jemand auf die Haltewunschtaste drückte. (Wie auf der Hinfahrt) Ein interessanter, entspannter Tag bei Wärme und Sonnenschein. Im Februar.

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Wie es wirklich ist als Kamel

Gut, die Überschrift ist irreführend, eigentlich sollte es „Ich als Kamel auf einem Dromedar“ heißen, oder, noch besser: „Als ich durch die Sahara dromedierte“. Klar hatten wir das „Kamelreiten in der Sahara zum Sonnenuntergang noch extra gebucht. Als es dann nach langen Buskilometern zu den Kamelen (eigentlich: Dromedaren) ging, bereute ich bitter. Es war auf Lanzarote rechts oder links von einem Dromedar in einem Korb schon sehr abenteuerlich, doch jetzt in der Sahara ging es hoch hinaus auf den Rücken! Steht so ein Tier auf, schaukelt man nach oben, ich klammerte mich verzweifelt fest am Griff des „Sattels“ (eine Art Decke und eine kleine Erhöhung). Das blieb die erste Stecke auch so: ich, total verkrampft und ängstlich, langsam schaukelnd durch den Sand, geführt vom einem langsam humpelnden Kameltreiber in Beduinentracht.(Die Bilder des verkrampften Kamels auf einem Dromedar zeige ich hier nicht!) Die anderen: lachend, scherzend, fotografierend, entspannt, genießend und kamelreitend als wärs ein Leichtes. Mitten in einer Sanddüne legten sich die Tiere auf Anweisung hin und wir stiegen ab, Sonnenuntergang beobachten, Saharasand befummeln, Fotografieren, Schuhe mit Sand vollladen. Stellt euch den wunderbarsten Strandsand vor, siebt ihn solange, bis nur noch Staub übrig ist und schüttet diesen zu Bergen auf – so ist der Sand in der Sahara!

Den zweiten Teil des wilden Schaukelns hoch oben konnte ich dann auch genießen, wenngleich ich mich immer noch mit den Beinen umklammernd und den Griff (jetzt einhändig!!!!) nicht loslassend mitfortbewegte. Was wohl das Kamel die ganze Zeit gedacht hat? Fazit: Am Reiten habe ich nicht wirklich Spaß.

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Matthiasregeln

Der 24. Februar ist bei den Bauernregeln dem heiligen Matthias gewidmet. Ob heilig oder nicht, jeder Matthias freut sich bestimmt, was alles von diesem Tag abhängt! Da fällt mir spontan ein neues Spiel für illustre Runden ein: Betritt ein Matthias den Raum, sage ein jeder einen anderen Spruch:

  • Der Matthias, ja der bricht das Eis, und hat er keins, so macht er eins.
  • Trat Matthias stürmisch ein, kann’s bis Ostern Winter sein.
  • Der Matthias hat uns lieb, er gibt dem Baum den ersten Trieb.
  • Wenn der Matthias kommt herbei, legt das Huhn das erste Ei.
  • Ist es an St. Matthias kalt, hat die Kälte noch lang Gewalt.
  • Nach dem Mattheis, da geht kein Fuchs mehr übers Eis.
  • Ist es an St. Matthias kalt, hat die Kälte noch lang Gewalt.
  • Imker, am Matthiastag, deine Biene fliegen mag.

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