Kühler Schrank im Wald

  • Brauchen Sie einen Kühlschrank? – Nein. – Dann komm ich jetzt hoch und hol ihn ab.
  • Bist du unzufrieden? Bist du einsam? Keine Sorge, im Kühlschrank brennt immer ein Licht für dich.
  • Klingelt’s an der Himmelstür. Petrus geht hin und öffnet: „Tut mir leid, wir sind so gut wie voll – wir können nur noch ungewöhnliche Todesfälle aufnehmen!“ „Ich bin ein ungewöhnlicher Todesfall! Lass mich berichten: Heute morgen hat mich Chef wegen einer Erkältung nach Hause geschickt. Ich gehe also heim, hoch in den siebten Stock und finde meine Frau nackt im Bett vor! Ich suche also den Kerl, im Schrank, in der Abstellkammer und überall – dann sehe ich, dass am Balkongeländer jemand hängt. Ich gehe also hin und klopfe dem Typen solange auf die Finger, bis er los lässt. Aber er hat Glück und landet in einem Busch. Als er beginnt, sich langsam wieder hochzurappeln, hole ich also den Kühlschrank, ziehe ihn auf den Balkon und hieve ihn über das Geländer. Vor lauter Anstrengung und Aufregung habe ich einen Herzinfarkt bekommen. Und jetzt bin ich hier!“ Darauf Petrus: „Vorbildlich verhalten hast Du Dich ja nicht, aber Du bist ein ungewöhnlicher Todesfall – komm rein!“
  • Klingelt’s an der Himmerltür. Petrus macht wieder auf „Wir sind fast voll, wir nehmen nur noch ungewöhnliche Todesfälle!“ „Das bin ich wohl, lass mich erzählen… Ich gehe am frühen Morgen auf den Balkon meiner Wohnung im achten Stock und mache etwas Sport. Ich lehne mich dabei gegen das Geländer und mache so eine Art Liegestütze. Dabei ist dann das doofe Geländer gebrochen und ich falle also runter. Aber ich habe Glück gehabt, ich habe mich unten am Geländer im siebten Stock festhalten können – bis so ein Depp rausgeht und mir solange auf die Finger haut bis ich mich nicht mehr festhalten kann. Ich Falle also runter. Aber ich habe Glück, ich lande nämlich in einem Busch. Ich rappele mich langsam wieder rauf und schaue nach oben. Dann sehe ich nur noch einen Kühlschrank fliegen und das war’s dann auch…“ Petrus: „Passt. Komm rein!“
  • Klingelt’s wieder an der Himmelstür… „Nur noch ungewöhnliche Todesfälle!!“ „Ich bin ein ungewöhnlicher Todesfall, lass mich erzählen: nach einer total heißen Nummer mit meiner Geliebten im siebten Stock kommt ihr Mann plötzlich nach Hause. Ich verstecke mich also im Kühlschrank…“ „Komm einfach rein!“

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Raus hier!

Mit Abstand war das mein unangenehmster Flug!

  • hinten im Flieger, hinter der Notausstiegsreihe
  • im Gang, keine Beinfreiheit
  • kein Fenster in Sichtweite (wo ich doch so gerne rausschaue!)
  • direkt an der Toilette, die meisten knallten mit der Tür, zwei Stunden lang
  • sehr unangenehme Leute um mich herum
  • eine Frau beschimpfte sehr laut ihren Vater, direkt hinter mir, alle setzten Kopfhörer auf
  • Cabin Crew mit ihren Wägelchen standen ständig neben mir, um Leute vorbeizulassen (damit sie mit der Tür knallen)
  • sie unterhielten sich abwertend über alte Männer, die Komisches bestellen, was sie nicht haben oder ihnen nicht geben wollten
  • war die einzige, die Wein trank, missbilligende Blicke der Männer ringsumher
  • hektisches Vorbeirennen zum medizinischen Notfall inklusive des Listeschreibens direkt neben mir
  • versuchte, das Ladekabel anzuschließen, musste dazu dem unbekannten, schlafenden Sitznachbarn unter die Beine greifen, mit Verrenkungen; funktionierte nicht, Akku fast leer
  • an Schlaf war nicht zu denken, zählte innerlich mehrmals bis tausend
  • Endlich aussteigen!

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Kanal und Brücke

Ein kleiner Abstecher vom Hotel in Korinth (beliebter Witz: wenn du hier groß musst, bist du ein…?) führte uns an den Kanal, den wir vor vielen Jahren mit einem gecharterten Boot durchfuhren. Wir gingen die erste Brücke hin und her und an die Mole. Aktuell sind keinerlei Durchfahrten möglich, es wird gebaut, die Hänge/Steilwände werden wohl gesichert. Das kann noch dauern, es ist noch kein Ende der Sperrung abzusehen. Auf meinem Foto sieht man sogar die Baustelle! Eine halbe Stunde später überfuhren wir eine obere Brücke, auf der Autobahn nach Athen.

Bei der Brücke von Levkada hatten wir Glück, sie ist endlich wieder befahrbar für Schiffe, das heißt, sie wird geöffnet, wenn auch zu seltsamen Zeiten.: Um oder halb, je nach Wochentag.

Und noch eine Brücke überfuhren wir diesmal mit dem Auto auf dem Werg zum Flughafen: die Brücke von Patras. Das kostet 16 Euro! Vor zwei Wochen passierten wir sie nachts, da ist sie wunderhübsch blau angestrahlt – 16 Euro! Vor vielen Jahren fuhren wir auf einem Segelboot diese Brücke genau in der Mitte, dank Steffen, der steuerte! Und trotz der vielen Fähren, die unsere Route kreuzten!

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Frei-Tag

1.   Wann darf ich wieder das Wetter so genießen?

2.    Ich nehme mir vor, ich plane alles sehr sorgfältig .

3.  Informationen, die überflüssig sind, sind keine.

4.    Fühlt euch alle eingeladen!

5.   Drei Dinge auf meinem Tisch: Notizheft, Brille, Bücherstapel .

6.    Ich freue mich auf den ersten Spargel.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Besichtigungen in Korinth , morgen habe ich geplant, eine gute Reise zu haben und Sonntag möchte ich in Ruhe die Arbeitswoche vorbereiten!

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Kran, kraner, am kransten

Bevor unser Krantermin nahte, beobachteten wir Seltsames, sozusagen aus der ersten Reihe. Den neuen, riesigen Kran hatten wir in der Marina ja schon gesehen, doch er musste wohl noch getestet werden!

Stunden später, wir wunderten uns schon nicht mehr, was für Schläuche dort rumhingen, waren diese mit Wasser gefüllt, sozusagen als Belastungsprobe. Allerhand behelmtes Personal stand stundenlang herum, ebenso Marineros und natürlich viele Beobachter des Szenarios. Ob sie morgen wohl fertig sind? Halb elf war unser Krantermin, doch dieser Riese musste erst mal wieder weggeparkt werden!

Nun, es hat alles geklappt, sogar eine Stunde früher wurde unser Schiffchen gekrant und sicher abgestellt. Bis zum Sommer!

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Seemannslatein

  • Die Gattin bemerkte bei der Verabschiedung am Bahnhof: „Gut, dass ich jetzt eine Woche nicht gleich morgens so vollgetextet werde!“ – „Dabei habe ich nur Guten Morgen gesagt!“
  • „Da drüben ist es so hell! Da geht bestimmt gleich der Mond auf!“ – „Da ist Westen!“ – „Erstaunlich, dass heut der Mond im Westen aufgeht!“
  • „Nachts sieht man keine Farben!“ – Und bei Vollmond?“ – „Nein!“ Er glaubt mir nicht und geht mitten in der Nacht nach draußen. „Stimmt, ich habe keine Farben gesehen! Aber ich habe etwas gerochen!“ – „Ja, weil du ja da nicht geschlafen hast! Nur, wenn wir schlafen, können wir nichts riechen!“ – „Und bei Vollmond?“
  • „Wie angelt Chuck Norris? Du, du, du – mitkommen!“
  • „Oh, er hat dich gelobt! Jetzt bekommst du bestimmt ein Passwort!“- „Er hat dich auch gelobt!“ – „Ich habe schon ein Passwort!“

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Noch einen, noch einen!

  • Schwärmt die naive Leni: „Mein neuer Freund ist super. Gleich am ersten Tag wollte er mich seinen Eltern vorstellen. Leider waren sie nicht zu Hause.
  • „Na, Herr Müller, haben Sie nach dem letzten großen Streit mit ihrem Nachbarn endlich das Kriegsbeil begraben?“ – „Nein, den Nachbarn!“
  • Fritzchen kommt nach der Schule nach Hause: „Du, Mutti, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die gute: Ich habe eine1 in Mathe bekommen! Und jetzt die schlechte; Es stimmt nicht.
  • „Essen Sie gern Wild?“ fragt der Ober. Antwortet der Gast: „Nein, lieber ruhig, unauffällig und gesittet!“
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drei statt zwei

Christian Morgenstern

Die beiden Esel

Ein finstrer Esel sprach einmal
zu seinem ehlichen Gemahl:

„Ich bin so dumm, du bist so dumm,
wir wollen sterben gehen, kumm!“

Doch wie es kommt so öfter eben:
Die beiden blieben fröhlich leben.

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Hinterteilwitze

  • Drei texanische Chirurgen unterhalten sich auf dem Golfplatz. Sagt der eine: „Ich bin der beste Chirurg von Texas! Ein Konzertpianist verlor 7 Finger bei einem Unfall. Ich hab sie wieder angenäht und morgen gibt er ein Privatkonzert bei der Queen.“ Sagt der zweite: „Das ist doch gar nichts! Ein junger Mann verlor bei einem Unfall beide Beine und beide Arme. Ich hab sie wieder angenäht und 2 Jahre später hat er die Goldmedaille bei den olympischen Spielen gewonnen.“ Sagt der dritte: „Ihr seid Amateure! Vor einigen Jahren ritt ein Cowboy bekifft und besoffen frontal in einen Zug. Alles was noch übrig blieb war der Arsch des Cowboys und die blonde Mähne des Pferdes. Ich hab ihn operiert und heute ist er Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.“
  • Eine Frau kommt ins Restaurant und sagt: „Bringen Sie mir eine Suppe, aber nicht zu heiß und nicht zu kalt, sondern genau in der Mitte!“ Als der Ober mit der Suppe zurückkommt, verlangt die Frau: „Bringen Sie mir ein Schnitzel, aber nicht zu dick und nicht zu dünn, sondern genau in der Mitte!“ Der Ober bringt das Schnitzel, da verlangt die Frau: „Bringen Sie mir einen Kaffee, aber nicht zu stark und nicht zu schwach, sondern genau in der Mitte!“ Sagt der Ober: „Wissen Sie was? Sie können mich mal am Arsch lecken, aber nicht zu weit links und nicht zu weit rechts, sondern genau in der Mitte!“
  • Sagt ein Einbeiniger zum Blinden: „Ich tret dir in den Arsch!“ „Das will ich sehen!“
  • Ein Mann bekommt vom Arzt Zäpfchen verschrieben, weiß aber nicht, was er damit machen muss. Da sagt seine Frau: „Musst du halt den Arzt anrufen und nachfragen.“ Der Mann ruft also den Arzt an: „Können Sie mir sagen, wie ich die Zäpfchen verwenden soll?“ Der Arzt antwortet: „Die sind für das Rektum.“ Die Frau fragt: „Was hat der Arzt gesagt?“ – „Er sagt, die Zäpfchen sind für das Rektum. Weißt du, was das heißt?“ – „Nein. Da musst du nochmal nachfragen.“ Der Mann ruft also nochmal den Arzt an: „Ich hab das nicht ganz verstanden: was soll ich mit den Zäpfchen machen?“ Der Arzt antwortet: „Naja, die sind für den Anus.“ Die Frau fragt wieder: „Was hat der Arzt gesagt?“ – „Er sagt, die Zäpfchen sind für den Anus. Weißt du, was das heißt?“ – „Nein. Dann musst du eben nochmal nachfragen.“ Der Mann ruft also zum dritten Mal beim Arzt an: „Entschuldigen Sie, ich hab das immer noch nicht verstanden. Was soll ich mit den Zäpfchen machen?“ Der Arzt antwortet ungeduldig: „Herrgott, stecken Sie sich die Dinger in den Arsch!“ Die Frau fragt wieder: „Und, was hat der Arzt gesagt?“ Der Mann antwortet: „Gar nichts hat er gesagt, aber er ist ganz schön sauer!“
  • Die neue Lehrerin unterrichtet in der ersten Klasse. Eines Tages bekommt sie einen Unterrichtsbesuch vom Direktor. Der Direktor setzt sich in die letzte Reihe neben Fritzchen. Die Lehrerin schreibt einen Satz an die Tafel und fragt: „Wer von euch kann diesen Satz vorlesen?“ Da dreht sich Fritzchen zum Direktor um und sagt: „Wenn du auch nicht lesen kannst, brauchst du auch nicht falsch vorzusagen!“
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Aus Wissenschaft und Forschung (1982)

In unserem letzten Beitrag über die verschiedensten menschlichen Körperteile behandelten wir den Kopf. Heute soll das Gegenstück im Mittelpunkt unserer Betrachtung stehen.

Der Sitz des Menschen ist es, was uns heute besonders interessiert. Sonderbar ist es, daß dieses Körperteil stets verschwiegen und hinten angesetzt wird. Sogar seinen ehrlichen Namen wagt man kaum auszusprechen, so daß man ihn auch den Unausgesprochenen nennt.

Trotzdem ist er dem Menschen sehr viel wert und teuer, daß man ihn auch den Allerwertesten nennt

Dieser Allerwerteste, den man ebensogut den großen Unbekannten nennen könnte, denn niemand kann sich rühmen, ihm jemals direkt ins Auge gesehen zu haben, ist der Gegenstand unseres heutigen Beitrages.

Er ist sehr empfindlicher Natur und über seine ständige Unterdrückung recht verstimmt. Er verfügt über seine eigene Sprache, von welcher weder ein Wörterbuch noch ein Lexikon existiert, so daß man die vielen Seufzer und sein Wehklagen nicht verstehen und verfolgen kann.

Er war schon bei Adam und Eva zugegen und hat den Sündenfall miterlebt und von dem verhängnisvollen Apfelbiß am nächsten Tag die unangenehmsten Folgen verspürt,

In der Jugend hat er noch allerhand Freiheiten und darf sich des Anblicks von Luft, Licht und Sonne sehr oft erfreuen. Aber mit fortscheitendem Alter wird ihm diese Freiheit immer mehr entzogen. So ist es kein Wunder, wenn er mit der Zeit blaß und vergrämt aussieht.

Trotzdem ist er doch von größter Wichtigkeit. Durch ihn wurde die Jugend erzogen, Könige sitzen auf dem Thron und Bettler auf der Schwelle. Er ist sehr intelligent, denn niemand kann behaupten, ihn jemals an der Nase herumgeführt zu haben.

Obwohl er sehr friedfertig ist, steht er in dem Ruf, oft Stänkerei anzufangen. Trotz der feinen Ausbildung seines Mundes ist er kein großer Redner. Auch als Sänger eignet er sich nur bedingt, weil er über einen zu kurzem Atem verfügt.

Dagegen kann man ihm ein musikalisches Talent nicht abstreiten. Er beherrscht die Tonarten von von Piano bis Fortissimo.

Er ist außerdem sehr klug und weise und hat fast alle Zeitungen und Zeitschriften abonniert. Auch Liebesbriefe werden ihm zur letzten Begutachtung vorgezeigt. Diese läßt er, mit einem Stempel versehen, in einen tiefen Abgrund versinken.

Es bleibt zu empfehlen, ihn in Zukunft besser zu behandeln, Sie werden dann einen dauerhaften Vorteol haben.

Dr. Knüller

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