Wie nennt man Menschen, die montags gute Laune haben?
Rentner!
Wie nennt man Menschen, die montags gute Laune haben?
Rentner!
Da habe ich doch wirklich mein Poesie-Album aus der Kindheit wiedergefunden! Emlékeim steht vorne drauf, ich habe es wohl aus Ungarn mitgebracht, auf die Innenseite habe ich am 21.8.1078 geschrieben: „Wer in dieses Büchlein schreibt, den bitte ich um Sauberkeit!“ Meine Freundinnen und Freunde aus meiner Klasse und auch ein paar Erwachsene haben mir Sprüche eingetragen, oft verziert und bemalt:
In allen vier Ecken soll Liebe drin stecken! ist oft auf die andere Seite geschrieben, mit vielen Herzchen. Nun, ich freue mich schon auf ein Klassentreffen, auf dem ich die Poesie zeigen werde. Was habe ich wohl für Sprüche in deren Alben geschrieben? Ich erinnere mich nur einen einen, den habe ich einem Schulkameraden als Witz gesagt, und er hat es Kerstin ins Album geschrieben. Ach, was hat sie geweint und sich bei der Lehrerin beschwert! „Hab Sonne im Herzen und Zwiebeln im Bauch, dann kannst du gut ferzen und stinken tuts auch!“
Regel 1:
In dem Maß, in dem du die Sympathie eines Kollegen gewinnst, verlierst du die Sympathien von zwei anderen.
Regel 2:
Lach herzlich über die Gehässigkeiten auf Kosten von Kollegen, die nicht im Zimmer sind. Schließlich könnte gerade in diesem Moment in einem anderen Zimmer über dich gelacht werden.
Regel 3:
Ein aufgeräumter Tisch bringt dir kein Lob ein. Im Gegenteil: Du kommst in den Verdacht, zu wenig Arbeit zu haben.
Regel 4:
Laufe nie ohne ein Blatt Papier in der Hand durch den Gang. Denn du kommst sonst in den Verdacht, zu wenig Arbeit zu haben. (Nimm am besten gleich einen ganzen Stapel mit. Du kannst diesen extra dafür vorbereitet auf einer Seite deines Tisches parat halten. Damit erfüllst du gleich noch Regel 3.)
Regel 5:
Lass auf deinem PC so viele Fenster geöffnet wie möglich. Du weißt ja: Du kommst sonst in den Verdacht
Regel 6:
Überleg dir gut, welche Interessen und Hobbys du angeblich hast. Deine Karriere hängt davon ab.
Regel 7:
Achte gut darauf, welches Hintergrundbild du auf Deinem PC hast. Ist es ein gewöhnliches Bild aus Windows, sieht man dich als strebsamen Menschen, der sich nicht durch Schnickschnack von seiner Arbeit ablenken lässt. Kann aber auch sein, dass man dich verdächtigt, mit deinem Betriebssystem nicht umgehen zu können. Wählst du ein individuelles Bild, wird man nach ihm deinen Charakter beurteilen. Sorge dafür, dass keine Internetadresse am Rand des Bildes zu erkennen ist. Du könntest ja das Bild während deiner Arbeitszeit heruntergeladen haben!
Regel 8:
Wenn dein Chef öfter in die Kantine geht, ist es nicht egal, mit welchen deiner Kollegen du dich dort sehen lässt! Gehst du häufig mit verschiedenen Kollegen des anderen Geschlechts, bist du ein Draufgänger. Wählst du immer denselben, gehst du mit ihm auch ins Bett. Hier kannst du also nur verlieren. Gehst du mit Kollegen des gleichen Geschlechts, wird man deine Leistung auch nach ihrer Leistung beurteilen. Gehst du übrigens nie in die Kantine, dann bist du ein Einzelgänger und sonderst dich ab.
Regel 9:
Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, und die meisten haben es ja auch begriffen. Trotzdem, der Vollständigkeit halber: Sei um Himmels willen nicht ständig gutgelaunt. Gutgelaunte Menschen können nun mal nicht ausgelastet sein!
Regel 10:
Wenn dich jemand fragt, ob du wirklich so viel arbeitest, oder ob du nur die 10 goldenen Büroregeln befolgst, so leugne nicht und antworte ihm, dass du als gebildeter Mensch natürlich die Regeln kennst und anwendest. Füge aber an, dass du sie nur deshalb benützt, damit jeder erkennt, dass du tatsächlich so hart arbeitest!
Jeder von uns weiß noch, wann, wie und von wem man die Aufforderung bekam, unbedingt den Fernseher anzuschalten. Zuerst dachte ich, dass ist doch ein ein Film, gleich rettet Bruce alle, oder auch Keanu oder Tom. Die Bilder und Filmaufnahmen haben sich mir eingebrannt. Damals war ich mir ziemlich sicher, dass es für uns alle ganz böse enden wird. 25 Jahre ist das nun her und nicht weniger schrecklich. Und die Welt ist auf keinen Fall ein sichererer Ort geworden.

Ich fange seltsamerweise etwas später an als sonst, deshalb ist es wettertechnisch günstig, mit dem Rad zur Schule zu fahren, sind ja nur 5, 4 km, ein Kinderspiel. Ist Regen in Sicht, lieber mit dem Auto, da ist späteres Anfangen ungünstig, da auf dem Schulgelände die begrenzte Anzahl an Parkplätzen längst besetzt ist und man an der Straße eine Parkbucht nutzen muss. Da bekommt man gleich die Begeisterung der Anwohner zu spüren und der Tag fängt gut an. Was mache ich nur demnächst, wenn es dunkel ist, das Licht am Fahrrad ist wirklich mickrig und ich habe auch gar keine Lust, eine Warnweste zu tragen, um von den Autofahrern erkannt zu werden. Also wieder Autozeit und gleich zur ersten Stunde da sein. Kann ich ja sowieso nicht planen, da sich nach wie vor der Stundenplan täglich ändert. Ein nicht enden wollendes Ärgernis. Da hofften wir, durch die Einführung von Edupage verbessert sich die Lage. Weit gefehlt. Also, dass wir es nutzen, so wie der Landkreis das allen Schulen verordnet hat. Wir nicht! Die meisten Kollegen bitteln und betteln, argumentieren und lamentieren und wir bekunden unser Interesse, sind von den vielen Vorteilen längst überzeugt – doch die Person, die das Sagen hat, arbeitet eben gerne mit Papier, druckt zum Beispiel jede EMail aus und zwingt uns, ein Notenheft aus Papier zu führen, ein Klassenbuch aus Papier, ein Vorkommnisheft aus Papier und einen Hefter mit gesammelten Leistungskontrollen der Schüler. Pro Klasse. An alle Bäume, die hier mitlesen: Tut mir Leid! – Logisch, dass es hilft, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, denn auf dem Rückweg am manchmal späten Nachmittag geht es überwiegend bergauf, ich muss tüchtig strampeln und nach Luft schnappen, das hilft dem Körper, Ärger abzubauen. Und Yoga, ganz viel Yoga!
Ich glaube, auf dem Dachboden muss dringend ausgemistet werden. Das wird wohl diese Woche der Schwerpunkt sein. Natürlich auch andere Kleinigkeiten, von denen ich mich trennen sollte. Nein, will. Es beginnt, mir zu gefallen, wenn einige Fächer, Regale und Schränke nicht mehr so voll sind. Wenige sogar leer! Wie befreiend! Ich schaue mich mit anderen Augen um: Was kann weg? Hier also Woche vier:
So 6.9. Küche, Besteckschublade: nur noch 6 x Besteck, das überzählige in eine Box in Kellerschublade (für größere Gästeschar, etwa 3 mal im Jahr)
Mo 7.9. Boden: alter Koffer voller alter Hefter aus Studium– in Pappkiste für Papiercontainer; Koffer kommt in Sperrmüll
Di 8.9. Arbeitszimmer: Prospekte, überzählige Materialien aus Papier für Papiercontainer
Mi 9.9. Küche, Wohnzimmerschrank: eine ganze Kiste voll Kochbücher für Papiertonne (ja, auch die „guten“ Kochbücher vom Verlag für die Frau!)
Do 10.9. Dachboden: alte Spiele für Flohmarkt Schule
Fr 11.9. Dachboden: Schlafsäcke und alte Bettdecken für Altkleidercontainer
Sa 12.9. Küche: überzähliges und altes Geschirr aussortiert, Müll und für Sozialkaufhaus
Der Tag hat kaum begonnen und fühlt sich schon zu lang an!
1. Ich habe herausgefunden dass ein wenig Frühsport mir gut tut .
2. Mein Vorsatz, wieder zu scrappen ist diese Woche schon wieder ins Wasser gefallen.
3. Im Anschluss an diesen Beitrag will ich meine Ablage ausmisten.
4. Im Schulhaus laufe ich oft von oben nach unten und wieder nach oben.
5. Der knappe Zeitplan setzt mich unter Druck .
6. Inzwischen freue ich mich über jeden Sonnenstrahl.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Füße hochlegen , morgen habe ich geplant, eine schöne Zeit mit Enkelkind und Familie zu haben und Sonntag möchte ich mich an das Auto gewöhnt haben !