Was ich im Januar lesen werde

… und im Februar. Die ersten Sätze klingen schon mal vielversprechend!

  • Er schaute mir ins Gesicht.
  • Als der Kiel die Wasserfläche der Schlei zerschneidet und Sekunden später im trüben Hafenwasser versinkt von Brodersby versinkt, beginnt das zweite Leben der Kathena Nui.
  • Der massige Russe wirkte fast wie ein verschrecktes Kind, als er in den Kofferraum seines eigenen Autos kletterte.
  • Gestatten Sie, dass ich mich vorstelle.
  • Selbstverständlich lese ich keine fremden Tagebücher.
  • In der Politik leben seltsame Wesen, sie sind nachtaktiv wie Fledermäuse.
  • Viel passiert zu allen Zeiten in der Welt der Kleinigkeiten.
  • Edgar fand es schwierig, die ganze Nacht lang wach zu bleiben, dabei war es die wichtigste Nacht seines Lebens.

Der Autor meines gestern begonnenen Roman benutzt das Semikolon inflationär, da er mir aber neu ist, will ich es ihm nachsehen, zumal ich fasziniert gezwungen bin, immer weiter zu lesen. Zum Zulesenstapel kommen mindesten zwei weitere, ich kann ja nicht mit dem vierten oder zweiten Roman anfangen. Eine Graphic-Novel ist dabei, ein Sachbuch und auch ein Gedichtband, zwei weiter Bücher werde ich zum zweiten Mal lesen. Vielleicht gibt es als Kommentar noch ein paar Empfehlungen?!

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Lasst uns aufstoßen und ins Horn brechen!

Der Jahreswechsel war wieder ein zweischneidiges Pferd, jedoch waren alle gespannt wie ein Regenschirm, ob jemand etwas durch die Bluse sagt. Aber man soll ja das Kind in den Brunnen werfen, solange es noch warm ist. Das fröhliche Beisammensein begann üblerweise mit importierten Exportprodukten, denn wie man sich füttert, so wiegt man, obwohl einige schon schön schlank wie eine Tonne erschienen. Da Torheit nicht vor Alter schützt, spielten wir unnütze Wissensspiele um so dumm nicht mehr zusammenzukommen. Als nachts alle Ampeln grün waren, stellten wie fest, dass Fliegen kurze Beine haben und wer den Schaden hatte, brauchte auch für Zuschauer nicht zu sorgen. Der Scheck heiligt aber die Mittel und arm sein war keine Schande, wenn man nur genug Geld mit hatte. Uns war allen klar, dass Geld allein nicht glücklich macht, denn es muss einem ja auch gehören. Schon als dem Morgen graute verließen die ersten Ratten das stinkende Schiff, obwohl man doch sagt: Morgenstund hat Mundgeruch! Wir Zurückgebliebenen stießen noch lange auf das neue Jahr auf!

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Jahreswechselgedanken

Ein weiteres besonderes Jahr neigt sich dem Ende, gleich ist schon wieder ein neues Jahr, der Zahl nach. Es blieb kaum Zeit für eine wirkliche Rückschau, dabei haben wir so viel erlebt. Bei Srapimpulse habe ich ein Zitat von Goethe gefunden, welches auch mir aus dem Herzen spricht:

„In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher so erträumt haben könnte. Was immer du kannst, oder dir vorstellst, das du es kannst, beginne es. Kühnheit, Macht und Magie. Beginne jetzt.“

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Lesen Sie das – bei der dritten Zeile werden Ihnen die Tränen kommen!

Nach vier Tagen Abstinenz schalte ich meinen Computer mal wieder an und bin gespannt, was ich alles verpasst habe. Ich war schockiert, was ich lesen musste!

  • Urologe: Tun Sie das einmal täglich, um ihre Prostata zu schrumpfen!
  • Das Übel mit der Übelkeit.
  • Darm- Arzt fleht: Machen Sie das jeden Tag!
  • Echtes Gold! In höchster Prägequalität!
  • Das Auto von Helene Fischer schockiert die ganze Welt! Der Beweis in Bildern!
  • Hier macht Habeck einen Fehler – Experte hat Vermutung
  • Neue Schock – Studie: Das Ende des Universums kommt schneller als erwartet.

Das Ende des Universums naht also. Da schalte ich jetzt aus und räume schnell noch etwas auf. wie es mir die Aufräumexperten empfohlen haben.

Auch schockiert? Tränen in den Augen?

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Türen über Türen

Diese Türen habe ich auf den Kanaren fotografiert, auf unserer Reise, die sich inzwischen als lange her anfühlt. März, April und Mai, dieses Jahr. Die Türfotos von Juni bis August aus Spanien habe ich noch nicht hochgeladen. So viele Leute haben so viel zu Türen gesagt! Was für ein Symbol!

  • „Offenheit ist ein Schlüssel, der viele Türen öffnen kann.“ Ernst Ferstl
  • „Ich fühle mich sehr abenteuerlustig. Es gibt noch so viele Türen, die zu öffnen sind, und ich habe keine Angst, dahinter zu schauen.“ Elisabeth Taylor
  • „Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.“ Christian Morgenstern
  • „Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.“ Jesus von Nazareth
  • „Wenn ein Freund weggeht, muss man die Türe schließen, sonst wird es kalt.“ Bertolt Brecht
  • „Und der einzige wirklich beschwingte Glücksmoment, den ich der Schule zu danken habe, wurde der Tag, da ich ihre Tür für immer hinter mir zuschlug.“ Stefan Zweig
  • „Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere; aber wir sehen meist so lange mit Bedauern auf die geschlossene Tür, dass wir die, die sich für uns geöffnet hat, nicht sehen.“ Helen Keller

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Die vierundzwanzigste Tür

Wir sollen heute besinnlich sein, sagen uns seit Tagen alle Medien. Also los:

  • Leise pinkelt das Reh, ein tiefes Loch in den Schnee. Weihnachtlich glitzert der Strahl, Rehlein, pinkel nochmal!
  • Das wünsche ich dir zu Weihnachten: 30 Prozent weniger Bier, 40 Prozent weniger Wein, 50 Prozent weniger Schnaps. Es grüßen dich herzlich, deine Kumpel und deine inneren Organe.
  • Wenn im Wein die Wahrheit liegt, liegt dann im Glühwein die Erleuchtung?
  • Was man auch verschenkt, es wird einem Übel genommen. (Otto von Bismarck)
  • Der einzige Grund, morgens aufzustehen, ist der Adventskalender.
  • Ich hab eben das Christkind gesehen, es stand an der Bar und konnte kaum noch stehen. Auf Geschenke brauchst du nicht zu hoffen, es hat das ganze Geld versoffen!
  • Weihnachten bei Hoppenstedts ist heute Pflichtprogramm!

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Die dreiundzwanzigste Tür

Anne schwelgt in Erinnerungen: „Als Kind liebte ich es, an Winterabenden in der Stube vor knisterndem Feuer zu sitzen. Leider gefiel das meinem Vater nicht. Er hat es verboten.“
„Warum denn ?“
Nun. wir hatten keinen Kamin !

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Die zweiundzwanzigste Tür

Der erste Ferientag – und wann bin ich wach? Natürlich, kurz bevor der Wecker nicht klingelt. Aber, wenn ich schon mal wach bin….. Es gibt noch viel zu tun, bevor das Haus sich füllt. Dabei ist schon fast alles fertig, es bleiben die vielen Kleinigkeiten. Einen Masterplan habe ich noch nicht. Wann mache ich was, schmeckt das überhaupt und was muss in letzter Minute noch gekauft werden? Wann kommt wer? Kommen alle? Am 23. : 2, am 24.: 5, am 26. : 17 , die Tage danach: diverse, unklar, 30.: 2 bis Mittag,3 zum Mittag, 31.: 3 schon da, 5 oder 6 kommen noch. 1.1.: 5 oder 6. Das ist etwas verwirrend, ich bin aus der Übung. Letzte Jahr waren wir Weihnachten hier und Silvester wieder auf den Kapverden. Im Jahr davor hielten die Corona- Regeln von großen Feiern ab. Und im Jahr davor hatten wir mit den Kindern eine schöne lange Spiele-Zeit, denn man konnte nur einen Haushalt besuchen. Was wir alle für Regeln befolgt haben… Dieses Jahr also wie immer. NEIN. Zwei Menschen fehlen für immer.

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Die einundzwanzigste Tür

Heute ist der astronomische und somit kalendarische Winteranfang. Die Temperaturen sind 20 Grad wärmer als vor einer Woche, das fühlt sich seltsam an.

Wintersonnenwende. Der kürzeste Tag des Jahres.

Die Christen haben den Heiden die Wintersonnenwende gestohlen, und der Kapitalismus hat sie den Christen gestohlen.

„Ich mag diese kalten, grauen Wintertage. An Tagen wie diesen kann man schlechte Laune auskosten.“ ( Bill Watterson)

An dieser Wintersonnenwende möge uns das Licht an die Sonne erinnern, die bald wiederkommen wird.

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Die zwanzigste Tür

Es ist Weihnachten bei den Schmidts. Plötzlich klingelt es an der Tür und Klein Lisa rennt hin. Vor Klein Lisa steht der Weihnachtsmann und sagt: „Na Lisa, willst du wissen, was in meinem Sack ist?“
Darauf schreit Klein Lisa:“ Papa! Papa! Der Perverse vom letzten Jahr ist zurück, ruf die Polizei!“

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