Daten aus dem Logbuch

Schiff: Bavaria 35 H „Andiamo“ Übernahme/Übergabe:Kiel Schilksee; 163 sm

  • 1. Tag, Geburtstag: Schilksee – Maasholm; Wind: 2 – 3: 11.15 – 15.30; 0,8 sm unter Motor, 21 sm unter Segeln; Hafengebühr 15,- Euronen
  • 2. Tag, Maasholm – Soby; Wind: W3, 3-4; zwischdurch nichts, 10.15 – 16.45; 11,5 sm motoren, 14,5 sm segeln
  • 3. Tag; Soby – Dyvig; 10.15 – 19.20; n, NW 0/1, N3; unter Motor 6,7 sm, 26,3 sm gesegelt; vor Anker in idyllischer Bucht, interessante Einfahrt (5 m)
  • 4. Tag Dyvig – Mommark; 9.30 Anker auf; 12.30 passieren Brücke Sonderburg, kein Platz mehr im Stadthafen; Vorsegel vertört, zurück und in Marina runtergeholt und repariert (Lager des Falls); 19.00 Einlaufen Hafen; 15 sm unter Motor, 18 sm unter Segeln; Hafengebühr 140DK
  • 5. Tag Mommark – Laboe; 9.55 – 19.45; kein Wind, gar kein Eind und überhaupt kein Wind, 9 sm unter Segeln, 25 sm unter Motor; Reservekanister aufgefüllt (unnötig), Thor Heyerdahl fährt mit uns; Gas alle; Hafengebühr 25 Euro!
  • Freitag, letzter Tag: Laboe – Kieler Förde – Schilksee, 15 sm 9.30 – 12.50, endlich Wind und auch Welle, die letzte halbe Stunde war es sportlich; 6 aus O/NO
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Eine heiße Nacht

Im Botanischen Garten Berlin gab es gestern Nacht sehr viel zu entdecken, am liebsten wäre ich an verschiedenen Orten gleichzeitig gewesen („Kein Wunder, dass hier so viele Menschen sind, die sind wohl alle schizophren.“) Obwohl ich durchaus mit einem Plan ausgrüstet war, verlor ich immer wieder die Orientierung, in welche Richtung es denn zu dieser oder jener Musik nun gehe. Es war überall schön! Und so viele Pflanzen! Und so viele Lichter! Und so viele Getränkestände! Und so viele Menschen! Ich zitiere aus dem Programm: „Laura de Risa, die beliebte Flamenca, lädt wieder gemeinsam mit ihrem GitarristenCarlos el Canario zum Flamencotanz mit ihren Freunden ein. Sichern Sie sich gleich zu Anfang jeder Tablao ihre Plätze, es wird andalusisch voll.“ Nun, das haben wir getan. (Die Lästerzungen unter uns amüsierten sich köstlich darüber, dass wir alle in der Runde das Nichts anstarren würden.) Doch dann ging es los. (Liebe H. aus D. – Guck mal!)

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Maritime Begriffe #2 Hafenschach

Hafenschach Ein Hafenmeister ist ein wichtiger Mann, wenn andere Urlaub und Ferien haben, arbeitet er. Zu festgelegten Audienzzeiten empfängt er die Segler und Motorbootfahrer. Mit einem Obolus geht man in sein Büro, mit einem Klebebändchen kommt man heraus. Manchmal sind auch die Wetterkarten  aktuell. Immer sind sie freundlich und helfen bei Fragen weiter. Sie haben die Übersicht. Ein Hoch auf die Hafenmeister!

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Maritime Begriffe #1 Wattwurm

Watt?

Als Wattwurm ist man früh unterwegs, zumindest in der Saison. Da möchte man doch glatt umdichten:

Am Fuß von einem Leuchtenturm
saß ganz erstarrt ein langer Wurm.
Doch plätzlich kommt die Sonn, herfür
erwärmt den Turm und auch das Tier.
Da füngt der Wurm an sich zu regen.
Und heißt  Wattwürmchen deswegen.

Ja, ja, der gute Heinz, unvergessen!

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Die Letzten machen das Licht aus

liegengelassen Es ist vollbracht, das Schuljahr! Die vergessenen, liegengelassenen Winterjacken, Schuhe,Sporttaschen und Klamotten haben ihre Besitzer nicht wiedergefunden. Den open-air-Gotesdienst haben die Achter gut gestaltet und alle Schüler haben auch gesittet auf dem Schulhof im Sonnenschein gesessen. Die Zeugnisse sind verteilt und alle Möbel aus den Unterrichträumen auf den Fluren gestapelt. Wir Lehrer haben unseren angesammelten Krempel in den Autos verstaut und auch das Lehrerzimmer ausgeräumt. Schwieriger war, sich vom Buffett loszureißen. Es sind sogar noch Schüler im Schulhaus! Jetzt aber los! FERIEN!

letzter Schultag

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Die neue Generation

neue GenerationDie neue Generation der Waagen ist durchtrieben: Man muss ihnen hinterherlaufen, hat man sie erwischt, drehen sie sich auch noch… Ach, das ist gar keine Waage? Sondern ein Saugroboter? Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur…. Tatsächlich, die ausgestreuten Krumen werden weggeputzt, auch die Kieselsteinchen klimpern im Inneren. Dann fährt das Ding wieder in seine Garage, in seine Ladestation, und dockt sich an… will wohl nach Hause telefonieren. Ist er geladen, fährt er wieder los. Neulich steckte R2D2 die ganze Nacht unter dem Klobecken fest. Auf dem Display: Bitte Hindernis beseitigen. Als ich das hörte, war ich ganz froh, dass es keine Waage ist! Nach seiner Befreiung übrigens sauste er ganz kleinlaut davon, um sich aufzuladen und wieder seiner Arbeit nachzugehen.

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Wenn Mutti früh zur Arbeit fährt #11

Frühstück brauche ich diese Woche nicht mitzunehmen, denn imlecker

Lehrerzimmer wird aufgetafelt, von den Kollegen die Geburtstag haben, die sich verabschieden und von den Studenten und Referendaren. Wie immer sind die Pausen zu kurz, um gemütlich zu essen und zu lang, wenn man Aufsicht hat. Und da ich ja abnehmen sollen muss, fahre ich ohne Frühstück los, während der Fahrt freue ich mich dann schon auf die Leckereien, die wieder aufgetischt werden. Ach, könnte doch immer letzte Schulwoche sein! Oder Ferien, Ferien geht auch, da würde ich das Essen sogar selber machen!

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Angewalzt

Wolkenwalze Welch‘ Spektakel am Himmel! Die erste Gewitterfront war schon durchgezogen, da kam diese Walze herangezogen. Klar abgegrenzt, ziemlich tief und sehr schnell. Die Straße war schon wieder trocken und immer noch warm, barfuß stand ich da und beobachtete die Wolken. Die Pferdchen grasten ruhig weiter, im Westen grummelte und blitzte es, die Wand war über uns, zog weiter – und nichts passierte! Glück gehabt!

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Das Menü

1. Gang: Rucola-Basilikum-Salat mit gerösteten Pinienkernen und gebratenen Riesengarnelen mit Kräuter-Knobi-Beize

Salat2. Gang: Tortellini in Brodo mit Streifen von der Frühlingszwiebel und gehäuteten Tomatenfilets (Niemand hat die geniale Suppe fotografiert!)

3.Gang: Saltimbocca – der Klassiker der italienischen Küche – kleine, mit Salbeibutter gefüllte Kalbsschnitzel, dazu Prinzessbohnen, Rosmarienkartöffelchen und knusprig gebratenen Rauke

Saltimbocca

4. Gang: Espresso-Pannacotta mit Zartbitterschokolade umlegt mit marinierten mediterranen Früchten

Nachspeise

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Es siedet, es brauset, es wallet und zischt

Was gibt es genialeres als an einem heißen Sommerabend gemeinsam am Herd zu stehen und zu kochen?! Im Küchenstudio, mit Freunden und unter Anleitung von Herbert Frauenberger. Na gut, gekocht hat er, wir haben ein wenig helfen dürfen. Und ganz viel gelernt, wir Frauen haben fleißig fotografiert und mitgeschrieben. Frittierte Rauke? Brühe aus Rinderbeinscheibe und Huhn? Senfdressing? Marinierte Riesengarnelen? Espresso-Pannacotta? Das war uns alles neu. Doch gar nicht kompliziert fertigzustellen. Der Koch hatte schon mal was vorbereitet, alle Zutaten standen bereit. Er erklärte alles, leitete uns an, behielt  Herdplatten, Dampfgarer und uns im Blick, rührte, frittierte, briet, kochte, erwärmte und richtete an, alles gleichzeitig, oder besser gesagt, in der perfekten Reihenfolge. Fleisch anbraten: „Rinn, rum, raus“, dann abkühlen lassen, mit Salbeibutter und Parmaschinken belegen, dann sieben Minuten bei 150 Grad in den Backofen, kurz vor Ende den feingeschnitten roten Paprika darüberstreuen und auf dem Teller mit der frittierten Rauke anrichten. Und so ging es weiter. Über drei Stunden haben wir gekocht, geschlemmt und geschwatzt. (Immerhin waren wir elf, er selbst wollte nicht mit speisen.) Ein toller Abend im Küchenstudio Friedrich in Thal!

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