Die deutsche Sprache ist aber auch…

… schwer, hätte ich beinahe geschrieben. Schwierig, schwierig! Zum Beweis zeige ich hier ein paar Schilder, wo Tante Gugel anscheinend beim Übersetzen einiges verwechselte. (Na gut, der Nikolaus ist ja nicht wirklich gemeint.) Jedenfalls bin ich richtiggehend froh, mal wieder besondere Schilder entdeckt zu haben. Das ist richtig schwer schwierig.

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Montagsgedanken #98

Ich bin kein früher Vogel.

Auch keine Nachteule.

Eher so eine permanent erschöpfte Taube.

 

(Dies sind die vorletzten Montagsgedanken!)

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Eine Backskiste als Geschenk

 Was soll man nur schenken? Über Wochen beschäftigte uns diese Frage. K. baute kurzerhand eine Holzkiste, die mit allerhand Zeug gefüllt werden sollte. Diese Kiste war schwer und groß. Und so laborierten wir an der Füllung und Gestaltung, wie immer kurz vorher. Unter Zeitdruck. Ein Feuer musste her, um das Brenneisen in die Glut zu halten, ein wenig Farbe und Deko drauf, und schon wurde aus dem Kasten eine Backskiste. Erstaunlicherweise hatte ich die Bilderkiste schon zwei Tage vorher fertig, endlich mal wieder ein wenig gescrappt! Und dies schenkten wir nun, alles ordentlich eingewickelt: eine Fotokiste mit gemeinsamen Segelerlebnissen aus 7 Jahren, eine Flasche Apelia-Rotwein (haben wir immer in Griechenland getrunken), eine Flasche Rum, Seemansgarn, die Skipper-Bibel, ein Skipper- Handbuch, Kinderbücher über einen Käptn, einen Fender, Ouzo-Bonbons, ein Knoten-Buch und diverse Kleinigkeiten. Es war jedenfalls nicht möglich, die Backskiste alleine zu tragen. Auch der Kofferraum war damit voll, denn das Geburtstagskind wohnt ja in Dresden. Dort haben wir in einem Vereinsheim direkt an der Elbe gefeiert, mit grandioser Aussicht.

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Der 8. Tag – unterwegs

Wir sind unterwegs, seit dem frühen Morgen, und wir sind etwas aufgekratzt, da wir ja durch die Straße von Gibraltar fahren. Habe ich ja schon berichtet. Wir motoren gegen den Strom, der Wind macht eine Pause. Der südlichste Punkt unserer Reise liegt vor uns, Tarifa, wir können schon Häuser und die Kaimauer erkennen.  In der Seekarte sind zwei Untiefentonnen eingezeichnet, wir sehen allerdings nur eine. Und was soll das denn da sein?  Ein Fischerzeichen? Eine Boje?  Mit Gesicht? Wir fahren näher. Da schwimmt jemand! Wir sind fassungslos, weit und breit kein Boot und das Land ist noch weit entfernt. Weiterlesen

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Montagsgedanken #97

Wisst ihr noch, als ins Bett gehen eine Strafe war?

Wie dumm wir waren!

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Montagsgedanken #96

Meine Laune ist im Keller.

Ich hoffe, sie bringt Bier mit.

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Jetzt fahr’n sie über’n See

 Alle acht Bootchen sind auf dem Wasser und versuchen sich im Hin-und Herfahren. Normalerweise fahren Kinder in diesen Optimisten, doch beim Sommerfest zum Spaß und als Methusalem- Regatta dürfen auch mal die Erwachsenen, einzige Bedingung: Man muss über vierzig sein. Der Kurs ist in Gelb abgesteckt, es gibt Wind und alle drängeln sich vor der Startlinie. Als das Startsignal ertönt, schaffen es auch drei Boote, zeitnah Geschwindigkeit aufzunehmen und zur ersten Wendemarke zu fahren. Rum um die Boje und auf zur nächsten! Der Gatte ist ganz vorne, wird aber von einer schnellen Dame überholt, die ganz windschnittig im Boot hockt. Doch durch bessere Taktik und Einsatz des Schwertes, mal hoch, dann wieder runter, zieht er wieder davon. Es bleibt spannend, denn sie schafft es wieder, vorbeizusegeln. Doch der bessere Kurs, ohne unnötige Wenden, bringt ihn wieder nach vorn, jetzt noch über die Ziellinie! Wieso ist denn hier ein Windloch? Die Dame holt wieder auf sie ist nur noch zwei Bootslängen zurück. „Das Schwert runter!“ rufe ich vom Steg aus, und siehe da, jetzt geht es ab, durch die Ziellinie, es wird getrötet und Sieg, Sieg! Der Gatte siegt! Herzlichen Glückwunsch! Der Pokal ist unser, und es gibt sogar einen Preis, ein Buch über Sicherheit auf See. Dieses wird dann gleich aus der Folie gepult, da der Vereinsvorsitzende, der den Preis ja gestiftet und überreicht hat, es sich unbedingt angucken wollte. Den restlichen Nachmittag wird getrunken, gegessen und geklönt und fleißig Seglerlatein gesprochen. (Hier geht’s zum Bericht von der 2015er Regatta)

Währenddessen zu Hause: KleinF und Rakäthe haben das Zelt aufgebaut, um mit dem kleinen Neffen zu zelten. Der ist ganz begeistert, denn auch Dämme wurden gebaut, das Lagerfeuer brennt und die Marshmallos auch. Kurz vor der geplanten Nachtwanderung kommt ein ordentlicher Guss vom Himmel. Erstaunlich schnell ist Ruhe draußen, alles schläft. Früh um sieben möchte der Siebenjährige rein und zieht an der Glocke. Er möchte wissen, wo denn Rakäthe ist, und es stellt sich heraus, dass sie im Bett schläft! Ha! Schuld daran sei aber KleinF, da er in der Nacht die Katze ins Zelt ließ. Dabei lag kleine Katze ganz kuschelig zwischen Über- und Innenzelt, mit auf seiner Matratze, und schnurrte vor Wonne. Nun, so hatte dann KleinF das Zelt für sich, die anderen beiden schlummerten im Bett. Da geht wenigstens nicht die Luft raus. Detail am Rande: Ein Kind kann drei paar Schuhe fallen lassen und liegen lassen, dass hatten wir schon fast vergessen!  

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Der 8. Tag – tausend heiße Feuer

Genug Landgänge, genug Hafentage, genug Affen, jetzt geht es weiter! Wir starteten früh um acht in La Linea und wollten bis Cadiz, bzw Rota, gegenüber (80 Seemeilen.) Alle vier Internetquellen sagten zunächst schwache Winde voraus, von West über Nord auf Ost drehend, später stärker aus Ost. Günstig für uns, um durch die Straße von Gibraltar zu fahren. Nur das mit dem Strom hat nicht so richtig geklappt, denn der kam uns mit circa 2 Knoten entgegen, dann mit etwa 2,5.  Am Vormittag legte sich der Wind schlafen, wir motorten. (Das sollte sich noch als Glücksfall erweisen.) Wir waren allein unterwegs, kein anderes Segelboot war zu sehen, nur die Tanker zogen ihre Bahnen in der Schifffahrtsstraße, weit entfernt von uns. Wir machten viele Fotos: mit dem Hintergrund Afrika, mit Bier anstoßend und der Adresse Straße von Gibraltar 36 (auf einer Bavaria 36!) als Position veröffentlichend und den Qualm, der über Marokko in den Himmel stieg. K. erwähnte tausend heiße Feuer, so alle 2 Minuten. Damit konnten wir zunächst nichts anfangen, bis er sang. So etwa:

Nun, wir hatten viel Spaß. Bis es noch aufregender wurde. Im nächsten Beitrag.

 

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Wenn Mutti früh zur Arbeit fährt #20

Wie immer kommt es mir vor, als wäre ich nicht weg gewesen. Zur nullten Stunde, gleich zu Wochenanfang. Kopierer anschalten, Licht anmachen, Kaffee ansetzen, Schüler in den Raum lassen und verkünden, gleich zu kommen. In dieser Reihenfolge. Wenigstens war der Parkplatz ganz leer und man muss sich nicht dazwischendrängeln. Und dann hab ich diese Woche auch noch Küchendienst! Also Geschirrspüler aus, ein, aus, ein… Als dann endlich die ersten drei Stunden geschafft sind, die Aufsicht auch, kommen die zwei Stunden „frei“ zwischendurch gerade recht. Zufällig schaue ich im Vorbeilaufen auf den Vertretungsplan…. jetzt aber schnell! Am Nachmittag noch die allseits beliebte Klassenleiterstunde. Neue Klasse, alle Namen habe ich noch nicht drauf. Dafür gibt es exotische Ideen für den Wandertag. Dann endlich Feierabend nach Hause. Für morgen habe ich inzwischen fast alles fertig…

Ein ganz normaler Arbeitstag. Und dabei sind die meisten noch gut drauf und voller Vorsätze, es gibt  keine Probleme und keinen Ärger. Trotzdem. Ich will wieder Urlaub!

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Montagsgedanken #95

Ich bin schockiert.

Oder wie heißt das, wenn man sich mit Schokolade vollkleckert?

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