Gute Vorsätze am Montag #17

Heute möchte ich etwas mit Menschen machen.

Schubsen wäre toll.

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10 Dinge über einen Besuch Versailles – Stadtflaniergang

Eigentlich muss es Schlossflaniergang heißen, noch eigentlicher Schlossgeschubse. Klar, dass alle Welt sich hier umsehen will. Doch für den Ort Versailles bleibt keine Zeit und auch keine Kraft mehr. Hier ein paar Hinweise:

  1. Es gibt riesige Parkplätze für Busse und Autos. Kommt man aus Paris, nimmt man die Metro, Linie 9 (Linie 10 geht auch, die hat aber zur Zeit viele Baustellen) bis zur Endstation, (Pont de Sévres) dort ist ein Busbahnhof, die Buslinie 171 fährt nach Versailles, das dauert mindestens eine halbe Stunde, in der man sich wunderbar Vorstadtleben anschauen kann. Kosten: minimal, da öffentlich)
  2. Es ist eine gute Idee, erst spät nachmittags zum Schloss zu kommen, sehr viele Menschen verlassen dann bereits die Anlagen. Bis 18.00 Uhr ist auch alles geöffnet,  danach hat man bis 20.00 Uhr Zeit für den Park.
  3. Achtung: Wie inzwischen überall üblich, auch hier Taschenkontrolle, auch die Handtaschen und auch Personenkontrollen. Hat man seine (kleinen) Bierflaschen im Rucksack nicht vorher geleert, muss man sie abgeben und bekommt dafür eine Art Garderobenmarke. Da dies aber so peinlich ist, stehen unsere Biere wahrscheinlich immer noch im Depot.
  4. Nicht die Toiletten gleich am Ticketschalter aufsuchen, hier muss man lange Schlange stehen. Es gibt viele weitere, nur die an den Ein- und Ausgängen sind überfüllt. Gelernt: Inzwischen gibt es Toilettenanlagen, man muss (und kann auch nicht) nicht mehr hinter einen Vorhang, wie zu Sonnenkönigszeiten.
  5. Der Audioguide ist kostenlos und eine gute Sache, man drückt die Nummern, die auf den Schildern angegeben sind und hält sich das Ding ans Ohr. Natürlich ist eine Führung viel besser. Nach dem zigsten Zimmer hat man aber sowieso keine Lust mehr und will nur noch durch und raus.
  6. Kurz vor Schließung sollt man sich einen Kaffee und ein Törtchen im „Angelina“ gönnen, um diese Zeit findet man noch ein Plätzchen (es ist eng). Es sieht alles wunderbar aus und ist auch sehr lecker, teuer auch. Das alles auf Plastik – Einweg“geschirr“ über die Theke gereicht wird, ist allerdings sehr irritierend.
  7. In der unteren Etage des Schlosses sind die Gemächer diverser Königinnen und Prinzessinnen. Hier ist mehr Luft zum Atmen, man kann sich alles in Ruhe anschauen und genießen.
  8. Ein Muss sind die Gemächer Ludwig XIV., sein Bett und die Informationen, wie man so als König aufgestanden ist und wer alles dabei sein durfte. Gut, dass es noch keine Handys gab. Die Vorstellung, im Beisein all derer Leute (und Nationalitäten), die gleichzeitig mit uns hinter die Bettvorhänge linsten, zu kacken, ist wenig erbaulich.
  9. Die Fotos und Filmaufnahmen, die man vom Spiegelsaal kennt, sind alle ohne Besucher. Er wird wohl jetzt als Selfie-Saal umbenannt werden. Hier wünschte ich mir andere Kleidung, festlichere. Was für ein Prunk!
  10. Es gibt so viel zu sehen, dass man am besten raus geht, in den Park. Hier braucht man eindeutig gutes Schuhwerk zu Wandern, will man in die verschiedenen Teile der Parkanlagen. Es gibt auch überall Bänke zum Schauen, Ausruhen, Genießen.  Viele fahren mit einer Art Golfwagen oder mit einer „Bahn“, die muss man natürlich extra löhnen. Es ist aber unmöglich, alle Wege entlang zu gehen. Flanieren ist für den Park die richtige Fortbewegung!
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Faules Antifouling

Von Ostern zu Ostern ist mehr als ein Jahr vergangen, so wurde es allerhöchste Zeit, das Schiffchen wieder aus dem Wasser heben zu lassen. Jedes Mal ist das aufregend. Ich bewege mich auch recht vorsichtig so weit oben, zumindest am Anfang. Abenteuerlich der Auf-und Abstieg, diesmal über eine kurze hölzerne Leiter, ein bisschen festgebunden. Sehr erstaunt waren wir über den starken Bewuchs am Unterwasserschiff, kein Wunder, dass wir nicht mehr so richtig vorwärts gekommen sind. Auch die Hafenarbeiter zeigten sich gegenseitig unsere Muschelzucht. Wir hatten richtig viel zu tun, als wir zwei Tage später wieder im Wasser waren und gleich in den nächsten Hafen fuhren, waren wir in Rekordzeit dort! Hoffen wir, dass die neue Sorte Antifouling (von Hempel) besser arbeitet und sich die Investition in die Propeller-Anstriche gelohnt haben. Kleiner Trost: andere Schiffe, die auch herausgehoben wurden (im 10 Minuten-Takt) sahen auch nicht viel besser aus.)

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Gute Vorsätze am Montag #16

Nicken.

Lächeln.

„Arschloch“ denken.

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Gute Vorsätze am Montag #15

 

Wenn man morgens statt zur Arbeit direkt aufs Meer fährt, geht’s eigentlich.

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Gute Vorsätze am Montag #14

 

Einfach mal die Kresse halten!

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Blumenbild

„Blumen mit Kleben und Filzstift malen!“ Die Kids waren begeistert und machten sich an die Umsetzung der Schritt-für-Schritt-Anleitung an der Tafel. Immer wieder musste ich sie an die Bedingungen erinnern: mehrere Lagen Buntpapier übereinander, verschieden groß, nur schwarzer Filzstift, gute Aufteilung, ganzes Blatt füllen. Als ich es endlich auch an die Tafel geschrieben hatte, brauchte ich nur noch darauf zu zeigen. Kamen einzelne Schüler an und wollten wissen,ob „das so geht?“ hielt ich ihr Blatt hoch und sie sollten aus 7 Meter Entfernung schauen, ich drehte das Bild dann ganz langsam. Sie entschieden selbst, weiterzuarbeiten, zu verändern oder abzugeben. Schöne Erfolgserlebnisse mit minimalem Aufwand!

 

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Wenn Mutti früh zur Arbeit fährt #24

Zugegeben, eine ganze Woche hatte ich Schwierigkeiten, mich an die Sommerzeit zu gewöhnen, das Aufstehen war einfach zu grausam. Doch inzwischen graut dem Morgen schon vor dem Weckerklingeln und es ist eine Freude, den Vögeln bei ihren Tätigkeiten zuzuhören. Bei der kurzen Fahrt in die Schule erfreue ich mich am Sonnenaufgang und in der ersten Stunde scheint sie den Schülern „Voll ins Gesicht“. Tirili!

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Montagsgebet #13

Herr,

gib mir Kaffee,

um Dinge zu ändern,

die ich ändern kann,

und Wein,

um die zu akzeptieren,

welche ich nicht ändern kann!

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Schülerweisheiten der Woche

  • „Ötzi ist eine tote Leiche.“
  • Nenne Maßnahmen der Nationalsozialisten zur Entrechtung der Juden! – „Sie durften nicht am Handy spielen.“
  • „Die Steinzeit wurde von der Metallzeit erlöst“
  • „Die erste Stadt wurde in Heiligenstadt gebaut. Da kann man sie heute besichtigen.“
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