Wetterau Wochenende Wetzlar

Einen Abend mit den Kindlein aus Halle, den anderen Abend mit dem großen Kind und den Sonntag Abend fix und fertig.  Das lag aber nicht an den Kinderlein! Sondern eher an der ungewohnten Bewegung im Kletterwald, der vielen frischen Luft und dem fast Sonnenbrand und natürlich dem aufregenden Spiel der Wetterau Bulls. Was für ein Sieg! Was für ein Wochenende!

 

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Vorsätze am Montag #20

An dieser Stelle möchte ich einfach mal meinem Körper danken, dass er Laktose, Fruktose, Gluten und Nüsse verträgt. Für schwierige Zeiten reichert er genügend Reserven an, gerecht auf diverse Körperstellen verteilt. An der Alkoholverträglichkeit müssen wir allerdings weiter arbeiten.

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Käferchen fliegt

Schon lange haben wir keine Maikäfer mehr gesehen. Dafür fliegen um so mehr grüne Käfer in dieser Größe durch den Garten. Sie brummen auch. Zu Dutzenden sitzen sie im Flieder und laben sich. Ich kann sie nicht leiden. Es sind mal jede Menge solche Rosenkäfer aus dem Blumentopf mit Zyperngras, noch im Winterquartier im Wohnzimmer stehend, ausgeschwärmt. Die ekligen weißen Larven, die sich so wohl im Kompost fühlen, ernähren sich zwar von abgestorbenen Pflanzenteilen, landen sie aber mit der gesiebten Komposterde doch irgendwo im Beet, scheinen sie bevorzugt die Wurzeln der frisch gesetzten Pflanzen  anzuknabbern. Übrigens mögen die Hühner und Enten der Nachbarschaft die abgesammelten Larven auch nicht. Sie scheinen nicht zu schmecken, oder liegt es daran, dass es eine geschützte Käferart ist? Cetonia aurata , der Goldglänzende Rosenkäfer, oder auch der Gemeine Rosenkäfer genannt, fühlt sich jedenfalls seit Jahren bei uns sehr wohl. Gemein.

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Gute Vorsätze am Montag #19

Ich werde im Sommer nackt baden gehen.

Dann brauche ich keine Bikini – Figur.

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Die schöne Insel, Landgang

Kaum ist man außerhalb des Hauptortes Le Palais, ist man fast wieder allein. Hin und her auf Belle Ile fahren viele mit dem Rad (kann man mieten) oder mit dem Mietwagen, gerne oben offen. Laufen quer über die Insel ist keine Option, Laufen an der Küste entlang schon, es gibt sehr viele Rundwege, je nach erwünschter Kilometerzahl. Hier hat man auch die besten Ausblicke und Ansichten. Badesachen nicht vergessen, bei Niedrigwasser gibt es viele Badestellen für die Abgehärteten.  Kurz vor Rückgabe des Mietvehikels kann man seine Vorräte im großen Supermarkt aufstocken. Von der Mietstation zum Liegeplatz im inneren Hafen ist es nicht weit zu laufen/zu tragen, man sollte nur darauf achten, dass die Brücke geöffnet ist! Kurzum: Einfach eine schöne Insel!

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Was man nicht braucht. Oder doch?

Ich bekomme immer wieder Zuschriften. Leserbriefe. (Ha, das wollte ich mal wieder erwähnen!) Die meisten werden automatisch eingeordnet, auch noch ins richtige Fach, nämlich den Spam-Order. Doch manche davon sind wirklich putzig: „Zelte Ereignis – ist ein idealer Ort, um sich während der Veranstaltungen im Freien so häufig im
Frühling und Sommer zu verbringen. Event-Zelte können jede Veranstaltung und bei Bedarf organisieren, Zuflucht vor der Sonne zu nehmen, oder Regenguß.
Es ist eine sehr vielseitige Zelte, die überall gesetzt werden können und bewundern Sie die umgebende Natur oder Architektur.“ Seltsamerweise war das kein „Kommentar“ auf einen der Camping – Zelten – Natur – Artikel, auch nicht auf irgendeinen mit Regen – Event  – Veranstaltung – Sommer, nein, auf einen Witz, einen ganz flachen.

Ein wahrer Quell sind immer noch meine Überlegungen zum Kefir, die ich 2012 anstellte. Da ich so vergesslich bin, habe ich ihn erst neulich nachgelesen. (Jetzt probiere ich Ginko-Präperate, dann kann ich etwas Ähnliches darüber schreiben!) Über 46 300 Mal angeklickt (und gelesen?),  566 Votes und 105 Kommentare! Und was für welche! Ganz erstaunlich: Es kommen immer mal  wieder welche dazu! Meistens werde ich beschimpft, manchmal belehrt. Immer noch listet mich Tante Gugel ganz vorn, wenn jemand das Wort Kefir und ein beliebig weiteres eingibt, landet er oder sie auf diesem Artikel. Notiz an mich selbst: Bei den Suchergebnissen ruhig mal ab Seite drei nachschauen!

Einen sehr gut formulierten Artikel zu unsäglichen Kommentaren könnt ihr bei Scrapimpulse lesen: „Die neue Übergriffigkeit, oder was ist da los in diesem Internet?“ Danke für diese Gedanken! Kann ich so unterschreiben.

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Gute Vorsätze am Montag #18

Das ist Olaf.

 

Olaf und ich gehen heute wieder zusammen joggen.

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Die schöne Insel, beschildert

Diesmal waren wir ein paar Tage auf der schönen Insel, und wir schauten sie uns von einem Ende bis zum anderen an. Sicherheitshalber gibt es auch das eine oder andere Schild mit Handlungsanweisungen. Ach nein, mit Handlungsuntersagungen. In International – oder ist das Französisch?

 

Diese Tiere dürfen nicht die Wege benutzen. Sie scheinen sich auch daran zu halten, denn wir haben kein geschorenes Schaf getroffen. Wahrscheinlich würden sie ohne Verbotsschild die Hunde angreifen, die sich an den Stränden tummeln.

 

 

Lego stapeln verboten! Aber nur für Männer (erkennbar am Quadratschädel)! Dieses nicht gendergerechte Verbotsschild ist außerdem in Zwergenhöhe angebracht, was wiederum diskriminierend ist. Zum Fotografieren musst ich mich hinhocken und es dauerte eine Weile, mich wieder aufzurichten, ohne die Stützmauer dabei umzuschubsen.

 

Die frischgebackene Kunstlehrerin in mir jubelte bei diesem Anblick. Ich ließ die Familie weiter ziehen und setzte mich an den Straßenrand, um den radelnden Impressionisten zuzujubeln. Ich wartete und wartete, niemand kam mit dem Rad. Kaum saß ich wieder im (offenen) Mietwagen und GroßF drückte das Gaspedal durch , kamen die Radfahrer angestrampelt.

 

Keine Blumen pflücken? Das kann nicht für mich gelten!Es reicht ja, wenn ich nicht mit dem Zahnrad unterwegs bin und hier auch nicht zelten möchte. Blaue Verbotsschilder gelten nur für Schlümpfe, oder?!

 

 

Keine Sichel dabei? Besser so, sie diesmal vergessen zu haben, denn an diesem Strand ist sicheln streng verboten. Gilt allerdings nur für Männer mit Hut, die ihren Penis offen tragen. Ist einfach zu gefährlich.

 

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Wenn Mutti früh zur Arbeit fährt #25

Arbeitskleidung

Zum Abschluss der Projekttage hübschten wir uns alle auf und dinierten in der Aula. Sehr angenehmer Anblick, Schüler ohne Jogginghosen! Ich bin irgendwie viel nachsichtiger, muss ich hören oder lesen, was einzelne gutgekleidete Schüler äußern: „Hä, was soll ich?“; „Vereinzelt gab es Massenbevölkerung“,  „hell geschneidert“ (statt Helge Schneider),  „Strichkot“

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Die schöne Insel, einen Platz finden

Belle-Ile-en-Mer ist wirklich schön, man sollte nur rechtzeitig ankommen, um einen Liegeplatz zu bekommen. Wir haben schon vor dem Hafen an einer Mooring gelegen, vor Sonnenaufgang sind wir geflüchtet, weil wir in den Wellen aus allen Richtungen nicht mehr schlafen konnten. Wir haben schon im Hafen gelegen, mit langer Festmacherleine an einer Kette, die von der Hafenmauer nach unten hängt. Da Springzeit war, mussten wir mit Hilfe des Schlauchbootes den Festmacher umlegen und bei Niedrigwasser war zwischen den Steinen und unserem Kiel bedenklich wenig Platz. Diesmal waren wir im inneren Hafen, zu Hochwasser öffnet die Schleuse und die Fußgängerbrücke und man kann einfahren, schon vorher bekommt man von sehr geduldigen und freundlichen Hafenmitarbeitern eine Reihenfolge zugewiesen und im Hafen dann einen Liegeplatz, je nachdem, wie viele Nächte man bleiben möchte. Unglaublich, wie viele Schiffe auf begrenztem Platz eingefädelt werden. Wir hatten das Glück, am Steg zu liegen (Strom!), und das Pech, im Inneren eines Viererpäckchens alle anderen über unser Schiff steigen lassen zu müssen. Na klar, über Ostern wollten alle (Franzosen) auf die schöne Insel, nach LePalais. (In dem anderen kleinen Hafen, Sauzon, war auch alles überfüllt.) Zu Schleusenzeiten das feinste Hafenkino! Als wir abfahren wollten, mussten wir warten, bis die verschlafene Nachbarschaft endlich so weit war und uns wieder ausfädeln. GroßF drückte den Bugkorb vom Steg ab und hechtete dann mit einer Bauchrolle über die Reling. Dann fuhren wir in den Sonnenaufgang! Schöne Insel!

 

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