Die schöne Insel, Landgang

Kaum ist man außerhalb des Hauptortes Le Palais, ist man fast wieder allein. Hin und her auf Belle Ile fahren viele mit dem Rad (kann man mieten) oder mit dem Mietwagen, gerne oben offen. Laufen quer über die Insel ist keine Option, Laufen an der Küste entlang schon, es gibt sehr viele Rundwege, je nach erwünschter Kilometerzahl. Hier hat man auch die besten Ausblicke und Ansichten. Badesachen nicht vergessen, bei Niedrigwasser gibt es viele Badestellen für die Abgehärteten.  Kurz vor Rückgabe des Mietvehikels kann man seine Vorräte im großen Supermarkt aufstocken. Von der Mietstation zum Liegeplatz im inneren Hafen ist es nicht weit zu laufen/zu tragen, man sollte nur darauf achten, dass die Brücke geöffnet ist! Kurzum: Einfach eine schöne Insel!

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Was man nicht braucht. Oder doch?

Ich bekomme immer wieder Zuschriften. Leserbriefe. (Ha, das wollte ich mal wieder erwähnen!) Die meisten werden automatisch eingeordnet, auch noch ins richtige Fach, nämlich den Spam-Order. Doch manche davon sind wirklich putzig: „Zelte Ereignis – ist ein idealer Ort, um sich während der Veranstaltungen im Freien so häufig im
Frühling und Sommer zu verbringen. Event-Zelte können jede Veranstaltung und bei Bedarf organisieren, Zuflucht vor der Sonne zu nehmen, oder Regenguß.
Es ist eine sehr vielseitige Zelte, die überall gesetzt werden können und bewundern Sie die umgebende Natur oder Architektur.“ Seltsamerweise war das kein „Kommentar“ auf einen der Camping – Zelten – Natur – Artikel, auch nicht auf irgendeinen mit Regen – Event  – Veranstaltung – Sommer, nein, auf einen Witz, einen ganz flachen.

Ein wahrer Quell sind immer noch meine Überlegungen zum Kefir, die ich 2012 anstellte. Da ich so vergesslich bin, habe ich ihn erst neulich nachgelesen. (Jetzt probiere ich Ginko-Präperate, dann kann ich etwas Ähnliches darüber schreiben!) Über 46 300 Mal angeklickt (und gelesen?),  566 Votes und 105 Kommentare! Und was für welche! Ganz erstaunlich: Es kommen immer mal  wieder welche dazu! Meistens werde ich beschimpft, manchmal belehrt. Immer noch listet mich Tante Gugel ganz vorn, wenn jemand das Wort Kefir und ein beliebig weiteres eingibt, landet er oder sie auf diesem Artikel. Notiz an mich selbst: Bei den Suchergebnissen ruhig mal ab Seite drei nachschauen!

Einen sehr gut formulierten Artikel zu unsäglichen Kommentaren könnt ihr bei Scrapimpulse lesen: „Die neue Übergriffigkeit, oder was ist da los in diesem Internet?“ Danke für diese Gedanken! Kann ich so unterschreiben.

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Gute Vorsätze am Montag #18

Das ist Olaf.

 

Olaf und ich gehen heute wieder zusammen joggen.

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Die schöne Insel, beschildert

Diesmal waren wir ein paar Tage auf der schönen Insel, und wir schauten sie uns von einem Ende bis zum anderen an. Sicherheitshalber gibt es auch das eine oder andere Schild mit Handlungsanweisungen. Ach nein, mit Handlungsuntersagungen. In International – oder ist das Französisch?

 

Diese Tiere dürfen nicht die Wege benutzen. Sie scheinen sich auch daran zu halten, denn wir haben kein geschorenes Schaf getroffen. Wahrscheinlich würden sie ohne Verbotsschild die Hunde angreifen, die sich an den Stränden tummeln.

 

 

Lego stapeln verboten! Aber nur für Männer (erkennbar am Quadratschädel)! Dieses nicht gendergerechte Verbotsschild ist außerdem in Zwergenhöhe angebracht, was wiederum diskriminierend ist. Zum Fotografieren musst ich mich hinhocken und es dauerte eine Weile, mich wieder aufzurichten, ohne die Stützmauer dabei umzuschubsen.

 

Die frischgebackene Kunstlehrerin in mir jubelte bei diesem Anblick. Ich ließ die Familie weiter ziehen und setzte mich an den Straßenrand, um den radelnden Impressionisten zuzujubeln. Ich wartete und wartete, niemand kam mit dem Rad. Kaum saß ich wieder im (offenen) Mietwagen und GroßF drückte das Gaspedal durch , kamen die Radfahrer angestrampelt.

 

Keine Blumen pflücken? Das kann nicht für mich gelten!Es reicht ja, wenn ich nicht mit dem Zahnrad unterwegs bin und hier auch nicht zelten möchte. Blaue Verbotsschilder gelten nur für Schlümpfe, oder?!

 

 

Keine Sichel dabei? Besser so, sie diesmal vergessen zu haben, denn an diesem Strand ist sicheln streng verboten. Gilt allerdings nur für Männer mit Hut, die ihren Penis offen tragen. Ist einfach zu gefährlich.

 

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Wenn Mutti früh zur Arbeit fährt #25

Arbeitskleidung

Zum Abschluss der Projekttage hübschten wir uns alle auf und dinierten in der Aula. Sehr angenehmer Anblick, Schüler ohne Jogginghosen! Ich bin irgendwie viel nachsichtiger, muss ich hören oder lesen, was einzelne gutgekleidete Schüler äußern: „Hä, was soll ich?“; „Vereinzelt gab es Massenbevölkerung“,  „hell geschneidert“ (statt Helge Schneider),  „Strichkot“

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Die schöne Insel, einen Platz finden

Belle-Ile-en-Mer ist wirklich schön, man sollte nur rechtzeitig ankommen, um einen Liegeplatz zu bekommen. Wir haben schon vor dem Hafen an einer Mooring gelegen, vor Sonnenaufgang sind wir geflüchtet, weil wir in den Wellen aus allen Richtungen nicht mehr schlafen konnten. Wir haben schon im Hafen gelegen, mit langer Festmacherleine an einer Kette, die von der Hafenmauer nach unten hängt. Da Springzeit war, mussten wir mit Hilfe des Schlauchbootes den Festmacher umlegen und bei Niedrigwasser war zwischen den Steinen und unserem Kiel bedenklich wenig Platz. Diesmal waren wir im inneren Hafen, zu Hochwasser öffnet die Schleuse und die Fußgängerbrücke und man kann einfahren, schon vorher bekommt man von sehr geduldigen und freundlichen Hafenmitarbeitern eine Reihenfolge zugewiesen und im Hafen dann einen Liegeplatz, je nachdem, wie viele Nächte man bleiben möchte. Unglaublich, wie viele Schiffe auf begrenztem Platz eingefädelt werden. Wir hatten das Glück, am Steg zu liegen (Strom!), und das Pech, im Inneren eines Viererpäckchens alle anderen über unser Schiff steigen lassen zu müssen. Na klar, über Ostern wollten alle (Franzosen) auf die schöne Insel, nach LePalais. (In dem anderen kleinen Hafen, Sauzon, war auch alles überfüllt.) Zu Schleusenzeiten das feinste Hafenkino! Als wir abfahren wollten, mussten wir warten, bis die verschlafene Nachbarschaft endlich so weit war und uns wieder ausfädeln. GroßF drückte den Bugkorb vom Steg ab und hechtete dann mit einer Bauchrolle über die Reling. Dann fuhren wir in den Sonnenaufgang! Schöne Insel!

 

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Gute Vorsätze am Montag #17

Heute möchte ich etwas mit Menschen machen.

Schubsen wäre toll.

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10 Dinge über einen Besuch Versailles – Stadtflaniergang

Eigentlich muss es Schlossflaniergang heißen, noch eigentlicher Schlossgeschubse. Klar, dass alle Welt sich hier umsehen will. Doch für den Ort Versailles bleibt keine Zeit und auch keine Kraft mehr. Hier ein paar Hinweise:

  1. Es gibt riesige Parkplätze für Busse und Autos. Kommt man aus Paris, nimmt man die Metro, Linie 9 (Linie 10 geht auch, die hat aber zur Zeit viele Baustellen) bis zur Endstation, (Pont de Sévres) dort ist ein Busbahnhof, die Buslinie 171 fährt nach Versailles, das dauert mindestens eine halbe Stunde, in der man sich wunderbar Vorstadtleben anschauen kann. Kosten: minimal, da öffentlich)
  2. Es ist eine gute Idee, erst spät nachmittags zum Schloss zu kommen, sehr viele Menschen verlassen dann bereits die Anlagen. Bis 18.00 Uhr ist auch alles geöffnet,  danach hat man bis 20.00 Uhr Zeit für den Park.
  3. Achtung: Wie inzwischen überall üblich, auch hier Taschenkontrolle, auch die Handtaschen und auch Personenkontrollen. Hat man seine (kleinen) Bierflaschen im Rucksack nicht vorher geleert, muss man sie abgeben und bekommt dafür eine Art Garderobenmarke. Da dies aber so peinlich ist, stehen unsere Biere wahrscheinlich immer noch im Depot.
  4. Nicht die Toiletten gleich am Ticketschalter aufsuchen, hier muss man lange Schlange stehen. Es gibt viele weitere, nur die an den Ein- und Ausgängen sind überfüllt. Gelernt: Inzwischen gibt es Toilettenanlagen, man muss (und kann auch nicht) nicht mehr hinter einen Vorhang, wie zu Sonnenkönigszeiten.
  5. Der Audioguide ist kostenlos und eine gute Sache, man drückt die Nummern, die auf den Schildern angegeben sind und hält sich das Ding ans Ohr. Natürlich ist eine Führung viel besser. Nach dem zigsten Zimmer hat man aber sowieso keine Lust mehr und will nur noch durch und raus.
  6. Kurz vor Schließung sollt man sich einen Kaffee und ein Törtchen im „Angelina“ gönnen, um diese Zeit findet man noch ein Plätzchen (es ist eng). Es sieht alles wunderbar aus und ist auch sehr lecker, teuer auch. Das alles auf Plastik – Einweg“geschirr“ über die Theke gereicht wird, ist allerdings sehr irritierend.
  7. In der unteren Etage des Schlosses sind die Gemächer diverser Königinnen und Prinzessinnen. Hier ist mehr Luft zum Atmen, man kann sich alles in Ruhe anschauen und genießen.
  8. Ein Muss sind die Gemächer Ludwig XIV., sein Bett und die Informationen, wie man so als König aufgestanden ist und wer alles dabei sein durfte. Gut, dass es noch keine Handys gab. Die Vorstellung, im Beisein all derer Leute (und Nationalitäten), die gleichzeitig mit uns hinter die Bettvorhänge linsten, zu kacken, ist wenig erbaulich.
  9. Die Fotos und Filmaufnahmen, die man vom Spiegelsaal kennt, sind alle ohne Besucher. Er wird wohl jetzt als Selfie-Saal umbenannt werden. Hier wünschte ich mir andere Kleidung, festlichere. Was für ein Prunk!
  10. Es gibt so viel zu sehen, dass man am besten raus geht, in den Park. Hier braucht man eindeutig gutes Schuhwerk zu Wandern, will man in die verschiedenen Teile der Parkanlagen. Es gibt auch überall Bänke zum Schauen, Ausruhen, Genießen.  Viele fahren mit einer Art Golfwagen oder mit einer „Bahn“, die muss man natürlich extra löhnen. Es ist aber unmöglich, alle Wege entlang zu gehen. Flanieren ist für den Park die richtige Fortbewegung!
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Faules Antifouling

Von Ostern zu Ostern ist mehr als ein Jahr vergangen, so wurde es allerhöchste Zeit, das Schiffchen wieder aus dem Wasser heben zu lassen. Jedes Mal ist das aufregend. Ich bewege mich auch recht vorsichtig so weit oben, zumindest am Anfang. Abenteuerlich der Auf-und Abstieg, diesmal über eine kurze hölzerne Leiter, ein bisschen festgebunden. Sehr erstaunt waren wir über den starken Bewuchs am Unterwasserschiff, kein Wunder, dass wir nicht mehr so richtig vorwärts gekommen sind. Auch die Hafenarbeiter zeigten sich gegenseitig unsere Muschelzucht. Wir hatten richtig viel zu tun, als wir zwei Tage später wieder im Wasser waren und gleich in den nächsten Hafen fuhren, waren wir in Rekordzeit dort! Hoffen wir, dass die neue Sorte Antifouling (von Hempel) besser arbeitet und sich die Investition in die Propeller-Anstriche gelohnt haben. Kleiner Trost: andere Schiffe, die auch herausgehoben wurden (im 10 Minuten-Takt) sahen auch nicht viel besser aus.)

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Gute Vorsätze am Montag #16

Nicken.

Lächeln.

„Arschloch“ denken.

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