Montagsbeschäftigung

Schala-la la, schala la…

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Geschenk für Männer

Bier, Schnaps oder Wein lass als Geschenk lieber sein! Was dann? Das Gleiche wie beim letzen Mal? Schenkt man nicht immer das, was mann selber gerne bekäme? Finden nicht meistens alle Gutscheine doof, weil sie unter Zwang setzen? Fragen über Fragen! Fragt man das Geburtstagkind, bekommt man nicht immer eine Antwort. Wenn man eine Antwort bekommt, besorgt man genau das, aber eine Überraschung ist es nicht mehr. Verzwickt.

Vielleicht bereitet diese Idee ein wenig Freude, über längere Zeit:

Baden Badezusatz in den Sorten: Jungbrunnen, Glückliche Auszeit; Wunschlos glücklich und Männersache. Zusammengebunden und daran befestigt Zitate zum Thema Baden:

Es muss eine Menge Dinge geben, gegen die ein heißes Bad nicht hilft. Aber ich kenne nicht viele.“  (Sylvia Plath)

„Wer gerne mal angerufen werden möchte, braucht nur in die Badewanne zu gehen.“  (Robert Lembke)

„Verboten sei es deiner Frau, anderswo ein Bad zu nehmen als in der eigenen Wohnung.“ (Honoré de Balzac)

„Wie wird das Wasser so unrein nach dem Bade! Ja, ich hab’s vergessen, dass Haut und Fleisch von Dreck sein.“ (Martin Luther)

„Neue Bäder heilen gut.“ (Georg Christoph Lichtenberg)
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Alles außer packen

Heute Nacht fahren wir los, nach Hamburg zum Flieger. Ein Koffer, zweimal Handgepäck. Alle anderen haben schon gepackt, einer ist schon dort und ein anderer unterwegs. Der Koffer steht schon mal da, ein kleines Häufchen Wäsche liegt daneben. Und was machen wir? Dart spielen, Bilder gucken, Bemerkungen machen, Wäsche waschen, Bubbleshooter spielen, Blogbeitrag schreiben, rumtrullern. Alles außer packen. Heute Abend feiern wir einen Geburtstag, danach wollen wir eigentlich los. Da ruft der Typ vom Parkplatz an, wir sollen später kommen, Hier ist der Kunde also König. Sechs Könige warten also auf den Shuttlefahrer. Hoffentlich wartet der Flieger dann auf uns. Passt schon, ist der Spruch dazu. Morgen um diese Zeit sind wir planmäßig am Schiff, oder kurz vor der Marina. Da könnte man doch schon Mal seine Sachen packen. Kurze Hose. T-Shirts. Socken? Pullover? Badesachen! Schwimmbrille! Mental habe ich alles gepackt. Da kann ich ja jetzt erst mal was anderes machen. Aufgaben an die Kinder verteilen. Stress verbreiten. Einkaufen kann ich niemanden schicken, da Feiertag. Ach ja, ein Jubiläumsfeiertag. Das beste, was man da machen kann: In den Urlaub fahren! Athen, wir kommen! Juchuu!

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Schöne Aussichten

Aussicht Die Lage kann wirklich als ruhig bezeichnet werden, die Aussicht vom Balkon ist unverbaubar, die Zimmer sind renoviert und eine neue Küchenzeile wartet auf ihren Einsatz. Seine Möbel hat das große Kind inzwischen auch alle aufgebaut und es gebe auch noch viel Platz da. Zur Arbeit wird er etwa 20 Minuten fahren, falls die Autobahn nicht so voll ist. Alles, was er noch so braucht, natürlich unbedingt, kann er sich dann von seinem Verdienst (minus Miete, minus Tanken, minus Essen) kaufen. Das sind wirklich schöne Aussichten. Viel Glück und viel Erfolg!

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Jetzt gibt’s was in die Suppe!

Hokkaido oder Butternut, beide eignen sich gut für eine Suppe. Das langwierigste Kürbissuppe dabei ist das Schälen und Kleinschneiden. Hinein in den Topf, ein bisschen anbraten und dann mit Wasser auffüllen. Nein, keine Brühe, es soll ja nach Kürbis schmecken. Eine Handvoll Gewürze dazu: Knoblauch, Piment, Chili-Schote, Pfefferkörner, Wacholderbeeren und ein Stückchen Ingwer, eine Viertel Zimtstange. Etwa 20 Minuten leise kochen lassen, die Gewürze herausfischen und dann pürieren. Fertig. Das Innenleben ist aber ganz wichtig, jetzt kommt noch dazu: scharf angebratenes Gehacktes (in Krümeln), kleingeschnittene Frühlingszwiebeln, In Honig glasierte Birnenviertel, Parmesanstreifen und Balsamico. Oder eben allerlei, was so im Kühlschrank liegt. Sahne. Butter. Weißwein. Hauptsache, der Topf wird voll. Guten Appetit!

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Was sind wir doch alle brav

Lang, lang ist’s her, als wir uns zu Rhythmen wogen, links, rechts, tipp, Wechselschritt. Oder so. Doch mussten wir feststellen, zum hiesigen Kirmestanze tanzen wir immer das, was wir schon immer tanzten. Mal schneller, mal langsamer, je nach Platzangebot und Alkoholkonsum. Da schaut man schon mal neidisch, was die Generation vor uns getanzt hat.

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Dunkel wars – kurz nach vier auf der Straße

MondfinsternisKlar war der Himmel, erstaunlicherweise waren dieses Jahr die kosmischen Ereignisse gut zu beobachten. Das Weckerklingeln um vier Uhr morgens war zwar unschön, doch konnte ich sowieso nicht so gut schlafen, der Mond scheint mir jedes Mal den Schlaf zu rauben. Mit meiner Kamera sind die Fotos nicht so gut geworden, freihand und Automatik bringt nichts. Die Stativ – Fotos sind eindeutig besser, Thomas stellt außerdem die Belichtung ein, wie auch immer. So fotografierte er noch, als ich schon die Sterne betrachtete (die auf seinem Foto auch zu erkennen sind) und mich wieder unter die Bettdecke kuschelte. Bis zum nächsten Weckerklingeln, zwei Stunden später. Selbst da war der Mond noch teilweise rot.

Sonnenfinsternis und Mondfinsternis, beides innerhalb eines Jahres beobachtet, welch ein Glück!

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Montagsgedanken #2

Sind wir bald fertig?

Ist bald Wochenende?

Ist wenigstens gleich Freitag?

Warum ist Montag?

Wie lange dauert der noch?

Ich muss mal.

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Das Unbehagen besser langsam lesen

So schnell mal durchlesen kommt bei diesem Buch nicht in Frage: „Das Unbehagen der Elsa Brandt“, von Bettina Steinhauer. So richtig was anfangen konnte ich zunächst mit der Handlung nichts, denn sie verhätlt sich wirklich seltsam, die Elsa. Scheint auf etwas zu warten, zu suchen. Alles kommt ihr vergeblich vor, sie erkennt nichts, was wesentlich sein könnte. So zerstört sie sich lieber selbst, als sich mit etwas zufrieden zu geben. Andererseits kümmert sie sich um ihre alte Nachbarin, schnappt sie sich und einen gerade kennengelernten Obdachlosen und fährt an die See. Als sie aus der Klapse entlassen wird, da sie sich dort unpassend verhält. Wohnung, Job, alles gekündigt. Obdachloser findet Job, Oma ihr Bewusstsein und Aufgabe, Elsa scheinbar einen Mann. Der weiß mit ihr umzugehen, doch findet sie hier, was sie sucht? Immer diese Fragerei, nach allem. Hier muss man einfach mal innehalten und versuchen, für sich diese Fragen zu beantworten. Da spürt man dieses Unbehagen auch. Doch haben wir nicht im Laufe unseres Lebens gelernt, diese Grundsatzfragen beiseite zu schieben? Sie sich nicht mehr zu stellen? Bei allem Tiesinn in diesem Roman habe ich doch an einigen Stellen herzhaft lachen können, wie in einem Film sah ich manche Szenen vor mir. Herrlich die Schilderung, wie sie mit Ottilie im Fahradhänger über die Insel strampelt, um Gottfried zu suchen. Humorvoll und tiefsinnig, irritierend und nachvollziehbar, seltsam und merkwürdig und außerdem noch ein sprachliches Vergnügen.

Leseempfehlung.

Bettina Steinhauer „Das Unbehagen der Elsa Brandt“, Solibro Verlag, ISBN 978-3-932927-93-5, 224 Seiten, 19,95

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Das weckte den Michelangelo in mir

hau drauf Ein Kurs zur Einführung der Präparation von  Fossilien des Muschelkalkes lockte uns zur Steinrinne, nach Bilzingsleben. (Vor zwei Jahren waren wir das erste Mal hier.) Zwei Stunden lang hämmerten und meißelten wir an Ammoniten herum, versuchten, sie möglichst gut freizulegen. Das Mädchen gegenüber brach in Tränen aus, als ihrer zerbrach und hatte fortan keine Lust mehr. Die Oma haute mächtig auf dem Holztisch rum, dass die Brocken nur so spritzen. Aber auch mein Stein zerbrach, dabei habe ich nur so ein bisschen mit dem Hammer geklopft. Ich bekam einen neuen Ammoniten, dessen Unterseite noch ganz in einem Stein gefangen war. Ich beschloss, nur die Oberseite freier zu legen und ein „Kunstobjekt“ daraus zu machen. Eine Zierde für jedes Fensterbrett! Der Chef der Ausgrabungsstätte stellte übrigens fest, dass hier zwar seit über zwanzig Jahren viel gearbeitet wird, aber noch niemals so laut. Ich überlegte beim Hämmern, wie Michelangelo seinen David im Mamor sah, als dieser ein Riesenbrocken war. Der Ammonit selbst war etwas dunkler und fester als das Gestein drumherum, doch fühlen konnte ich das mit Hammer und Meißel wirklich nicht. Huch, jetzt ist der Dorn ab. Da fehlt doch ein Stückchen? Wie tief geht das noch? Der Experte half ein bisschen, mit elektrischen Gerät und mit Salzsäure. Doch an meinen Ammoniten kommt nur Wasser und sonst nix. Ein bisschen durchgefroren machten wir uns dann wieder auf den Heimweg, über endlos weites Land und durch verschlafene Dörfer. Schöner Sonntagsausflug.

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