Wenn das Lachen im Halse stecken bleibt

Ein Video geht zur Zeit hoch und runter, natürlich auch hier:

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Ende August den Frühling finden, in einer Geschichte

Es ist diesmal ein kleines, dünnes Büchlein, eins für Kinder außerdem, mit einem etwas seltsamen Titel: „Der Zauber unter der Sonne – Wie Eóin den Frühling fand“ von Amanda Koch. Über BloggdeinBuch vom familia Verlag (Leipzig!) zugeschickt, liebevoll verpackt und mit einem handgeschriebenen Gruß! Schon beim ersten Durchblättern gefielen mir die Illustrationen, Klaus Höhne hat sie gezeichnet und sie sind wunderhübsch. Nur das letzte Bild, als die Mutter am Krankenbett sitzt, passt nicht so richtig. Da ist eindeutig  eine Großmutter oder gar Urgroßmutter dargestellt.Zu alt! Die Mutter spielt in der Geschichte eigentlich keine große Rolle, doch sie wird als kluge Magierin bezichnet. Eóin, der den Frühling sucht, will seiner kranken Schwester helfen. Die hat nämlich giftige Beeren gegessen und braucht bestimmte Kräuter. Nun, die Geschichte lässt sich nett lesen, besser noch, kleineren Kindern vorlesen. Vielleicht kann man ja den Kindern überlassen, ob alles so  ablaufen könnte. Mir fehlen ein paar wichtige Details: Welche Beeren waren das, und wieso hat sie die überhaupt gefunden, ist nicht vor dem Frühling Winter? Was schreibt die Eule auf das Papier? Warum ist der Frühling ein Junge? (Ach so, der Frühling.) Sie überfliegen Baumkronen, Wiesen und unzählige Haine, sogar Seen und Bäche bis in einen Tannenwald. Ziemlich viele Bäume. Aber eigentlich ist das egal, denn die Geschichte ist allerliebst und geht natürlich gut aus. Eine Fantasiegeschichte für Kinder. „Es bringt ihnen auch den Zauber der Beobachtung zurück und lädt sie ein, die Natur mit offenen Augen zu betrachten.“

Leseempfehlung: für Erstleser oder zum Vorlesen für jüngere Kinder

32 Seiten; 15 x 21 cm
Hardcover, Buchbindung; durchgängig farbig illustriert; ab 4 Jahren
ISBN 978-3-943987-85-0; 9,95 Euro

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Maritime Begriffe #5 : Schiffsnamen

Schiffe müssen heißen, müssen einen Namen haben, der auch dran steht. Wie bekommt ein Schiff nun seinen Namen? Es wird meistens getauft, Sekt eignet sich gut und muss von holden Mägdelein am Rumpf zerdeppert werden. Ein Schiff, und sei es noch so klein, einfach umzubenennen, soll Unglück bringen. Welcher Name soll es denn sein? Frauennamen sind es oft, so kann man Marianne II oder Else oder Gina finden. Da uns keine originellen Namen eingefallen sind, haben unsere Faltboote keinen und unser Segelbootchen seinen alten behalten. Aber auf jedem und jeder See begutachten wir die Benamsungen. Besonders toll ist es, wenn wir ein berühmtes Schiff sehen. Welches schon um die Welt gesegelt ist.

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Ganz wilde Karten

Doch, ich habe auch den zweiten Band, Wild Cards II, gelesen. Mit dem ersten konnte ich zunächst nichts anfangen, musste es aber, da ich dachte, ich verstehe es sonst nicht. Über BloggdeinBuch habe ich Wild Cards II von George R.R. Martin bekommen. Bem Lesen habe ich immer auf eine Art Erklärung gewartet, dachte, ich bekomme gar nicht so richtig mit, wie die Zusammenhänge sind. Aber irgendwann war mir das egal, ich musste immer weiter lesen, die Figuren, so seltsam sie auch sein mögen und die völlig durchgeknallten Handlungen sind anschaulich und spannend dargestellt. Am Strand und auf der Terasse habe ich weitergelesen, alle anderen Bücher, die ich im Urlaub mithatte, waren schließlich schon ausgelesen. Mit jedem Kapitel, jeder Geschichte, wurde es verückter, wilder, doch es war nicht möglich, nicht weiterzulesen. Dann auf den letzten Seiten, war das Buch zu Ende, die Geschichten aber irgendwie noch nicht. Nein, ich schreibe hier nichts über die Handlungen, worum es in dem Buch geht oder was mit wem passiert. Meine Worte reichen nicht aus, es auch nur annähernd zu beschreiben. Schauen wir den Trailer zum Buch aus dem Penhaligen – Verlag  an.

Inzwischen habe ich mich auch ein wenig über Wild Cards informiert und erstaunliches gefunden. Es handelt sich eigentlich um ganz viele Science-Fiction-Kurzgeschichten, die seit 1987 (!) geschrieben werden, von ganz unterschiedliche Autoren, George R.R.Martin ist der Herausgeber. Superhelden- und Alternativweltgeschichten interessieren mich eigentlich überhaupt nicht. Game of Thrones ist ja auch so ein Endloswerk, man muss immer weiter lesen. Ich entscheide jedoch für mich, dass ich diese Art Geschichten nicht weiterlesen werde, denn es passiert nie etwas Lustiges, Schönes oder Positives. Alles ist immer nur schrecklich und endlos. In so einer Alternativwelt will ich mich nicht verlieren, nicht davon träumen. Einen Teil davon gelesen, und nun ist es genug.

Leseempfehlung: für Nerds (Shelton würde es lieben) und Superheldenliebhaber

George R.R. Martin: Wild Cards, Der Sieg der Verlierer
Deutsche Erstausgabe
Paperback, Klappenbroschur, 576 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-3129-4
€ 15,00 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50 * (* empf. VK-Preis)
Verlag: Penhaligon

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Schluss mit Urlaub!

Weit und lange sind wir gefahren, haben unbekannte Welten entdeckt. Jeden Tag. Unser Ferienhaus – ein Glücksfall, das Wetter – von allem erwas, Erlebnisse – jede Menge, Essen und Trinken – reichlich und lecker. Der Norden Spaniens,  besonders Galizien, ist wunderschön!

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Der Fuchs geht durch den Wald…

Kleiner Fuchs Als der Fuchs an meinen Füßen schnupperte, habe ich doch die Beine eingezogen, da es mir ein bisschen unheimlich wurde. Pünktlich zur Dämmerung, etwa eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang, ging er seine Runde durch sein Revier. In dem wir rumsaßen, die warme Mauer im Rücken. Fuchs ging vorbei, fraß eine herabgefallene Birne, vollendete seine Runde auf der Terrasse und wedelte aufmerksamkeitsheischend direkt vor uns mit seinem Schwanz herum. Treuherzige Blicke, schnuppernd, und wartend auf gute Worte. Ein schönes Tier! Aber jetzt schnell rein! Tür Zu! Der Fuchs wartet geduldig davor, lässt sich auch durch Blitzlichtgewitter zweier Kameras nicht aus der Ruhe bringen. Rotwein. Ich brauch jetzt Rotwein. Der Fuchs geht durch den Wald, und zum Morgengrauen werden die Elstern Krähen wieder spektakeln. Wem das beste Stück im Kompost gehört. Stunden später, zum Frühstück auf der Terrasse, werden wir wieder die Katze mit der seltsam roten  Salami füttern. Und was kriecht gerade über das Dach? Ich trinke jetzt noch einen letzten Schluck, dann kann ich schlafen. Denn der Fuchs geht durch den Wald…

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In der Stadt der Rucksäcke

SONY DSC Nein, wir sind nicht bis hierher gepilgert. Obwohl, von zu Hause bis Santiago de Compostela waren es genau 2380 km, zurückgelegt mit dem Auto. Auch nicht so ohne. Statt Rucksack ein Kofferraum voll Gepäck und statt Blasen an den Füßen (wie sonst immer) bequeme Schuhe für 5 Kilometer. Die Stadt ist voll. Viele Touristen wie wir und noch mehr Dahergelaufene. Respekt, Respekt! Beim Gottesdienst ist die Kathedrale voll, die Pilger sitzen ergriffen in den Bänken, wir lauschen und es gibt doch tatsächlich einige, die Wahtsappen! Banausen! Auf dem Kathedralenvorplatz spielen sich lautstarke Jubelszenen ganzer Gruppen ab, Paare liegen sich in den Armen, es wird fotografiert und gekniet, ganz still. Einigen sieht man die Strapazen an, sie sind wohl gerade erst angekommen, sie humpeln, in Wanderschuhen, in Sandalen oder barfuß, dass Angekommensein ist wichtig. Auch wir umarmen Jacobs juwelengeschmückte  Büste, küssen möchten wir sie aber doch nicht, zu viele Vorküsser.  Die Rucksäcke übrigens, die wir gesehen haben, sind viel kleiner, als ich dachte. Braucht man doch nicht so viel, wenn man wochenlang unterwegs ist? Oder schmeißt man nach und nach alles weg? Und: Gibt es das optimale Schuhwerk? Ich jedenfalls habe es noch nicht gefunden.

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Rattle that lock, kleiner Vogel!

Wieder ein Tier in der Ferienwohnung! Erst nur ein Geräusch, was nicht hergehört. Ich bleibe unten, fluchtbereit, und schicke den Helden des Tages nach oben.  Er befreit das kleine Vögelchen, welches sich hinter dem Spiegel im Bad eingeklemmt hat. Durch sein wildes Rütteln an der selbstgewählten Falle scheint er sich verletzt zu haben. Er setzt es ins Gebüsch, wir hören sein Tschilpen eine ganze Weile. Auch der Mutter- oder Vatervogel ist inzwischen da und kümmert sich. Doch nun ist Sonnenuntergang, der Rotwein reicht noch für ein letztes Glas im Bett. gute Nacht!

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Ein Ohrwurm wird das!

Rattle That Lock wird mein neuer Ohrwurm, in sechs Wochen kommt das neue Album von David Gilmour, das offizielle Video zum Song dazu erscheint auch bald. Einen Vorgeschmack gibt es schon. Interessant ist das Song – Interview, indem er erklärt, woher er die Idee hatte. Rattle That Lock!

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vorgestellte Vorstellungsgespräche

– „Na, wie war’s beim Vorstellungsgespräch?“

– „Gut.“

– „Hammer, wenn du erzählst, habe ich das Gefühl, mit dabei gewesen zu sein!“

Also muss ich mir vorstellen, wie es beim Vorstellungsgepräch zugeht. Etwa so?

– Bewerbungsunterlagen: „Kein Bild, aber ich schwöre, ich bin schön!“

– Vorbereitung: „Ich kann da nicht nüchtern hin!“

– „Ihre Stärken? – „Ich habe viele Qualitäten!“ – „Zum Beispiel?“ – „Ich bin Meister im Schnellrechnen.“ – „OK, was gibt 169 x 245 ?“  – „9“ – „Das ist falsch!“ – „Aber schnell!“

– „Wissen Sie, wie viele Leute bei uns arbeiten?“ – „Ich schätze mal, ein Drittel.“

– „Noch einmal zu ihren Stärken. Welche ist ihre größte?“ – „Ich bin hartnäckig.“ – „Wir melden uns dann bei Ihnen!“ – „Gut, ich warte hier!“

– Schlusswort:“Ich habe mir das noch Mal überlegt, ich brauche eigentlich gar keine Arbeit. Geld würde vollkommen reichen!“

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