Montagsgedanken #86

Wenn wir ehrlich sind,
würde so eine Hüpfburg am Arbeitsplatz
viele Probleme lösen!

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Wo das Moos wächst und wie das Wasser fließt

 Orientieren kann man sich im Wald an den Bäumen mit Moos, welches an der Wetterseite, also vorwiegend westlich, wächst. Das habe ich schon als Kind gewusst. Doch jetzt muss ich das überdenken und überprüfen. Denn beim Wald- Guru, Peter Wohlleben, habe ich gelesen: „...Denn unter dem schützenden Dach der Baumkronen ist es windstill, und der Regen fällt meist senkrecht nach unten. Wo das Moos zu finden ist, wird von einem ganz anderen Umstand bestimmt.“ (Gebrauchsanweisung Wald, S.150) Bäume wachsen gar nicht ganz gerade nach oben, sie sind gekrümmt, wie eine Banane, schreibt er. Na so was. Stimmt. Habe nachgeguckt. Und wo wächst jetzt das Moos? Da die Laubbäume mit ihren Ästen sozusagen das Regenwasser einfangen und am Stamm entlang zu den Wurzeln leiten, spielt hier die Biegung die entscheidende Rolle. An der Oberseite läuft ein kleiner Bach, an der Unterseite fallen die Tropfen herab, so das der darunter liegende Teil der Borke keine Feuchtigkeit mehr enthält. Und an dieser Seite kein Moos wachsen kann, sondern an der nassen anderen Seite. Der Moosbewuchs zeigt also nur an, wo die Krümmung ist, nicht die Himmelsrichtung. „Und weil jeder Baum nach einer anderen Seite gebogen ist, zeigt der Moosbewuchs mal hierhin, mal dorthin…“ Ich warte jetzt auf Regen, um das zu sehen. Als ob ich noch nie im Wald gewesen wäre. Endlich weiß ich auch den Grund, warum an Nadelbäumen seltener Moos wächst. Deren Äste leiten das Wasser nämlich weg vom Stamm, weshalb es da trocken ist. Und noch etwas zum Thema Wasser: eine ausgewachsene Buch transportiert an einem heißen Sommertag etwa 500 Liter Wasser, von unten nach oben, pro Stunde! Clever, die Buchen! Wenn es regnet, leiten sie das Wasser außen an sich selbst nach unten, innerhalb des Kambriums, unter der Borke, wieder nach oben. Bis ganz nach oben, 30 Meter und mehr!

 Doch zurück zur Regensammelei. Im Hainich haben wir bei unserer Wanderung neulich eine Messstation der Uni Jena entdeckt. Mitten im Wald sind viele verschiedene Arten von „Messbechern“ aufgestellt. Ein Schild erklärt das Vorgehen etwas. Auf der angegebenen Website hoffte ich, Ergebnisse, Daten zu erfahren, doch leider bin ich dort nicht fündig geworden. Mich würde auch interessieren, wie oft die Mengen abgelesen werden. Spielt die Krümmung der Buchen wirklich eine so große Rolle? Fragen über Fragen.

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Montagsgedanken #85

Montags lacht übrigens nicht mal die Eine, die immer lacht!

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Regen? Ist doch am Fenster egal!

blau Die Stadt füllte sich zusehends mit Anbruch der Dunkelheit. Die Wartezeit bis zum Konzertbeginn verkürzten wir uns mit dem einen oder anderen Getränk und der Musik auf einer der anderen Bühnen. Endlich, kurz vor elf, jetzt aber los, noch ein Stehplätzchen direkt an der Bühne ergattern. Als ich ganz vorne stand, hatte ich die anderen fünf verloren, doch der Gatte kam zu den ersten Takten doch noch und konnte mir meinen Wein reichen. Für den hatte ich jedoch kaum Zeit, nach etwa zwei Stunden kippte ich ihn schnell runter. Mitklatschen, mitsingen, zuhören. City! In Mühlhausen, zum Pflaumenblütenfest. Vorher dachte ich, ich kenne nur zwei Lieder und habe früher andere Musik gehört. Das muss anders gewesen sein, denn ich fühlte mich erstaunlich textsicher. Natürlich nicht bei den Liedern des aktuellen Albums „Das Blut so laut“ . So gibt es einen 2. Teil von „Unter der Haut“ und auch „Heyya – immer geradeaus“ gefällt mir sehr gut, tolle Texte! Als Zugabe endlich „Am Fenster“, während wir sonst immer dazu tanzen, habe ich hier ganz ruhig gestanden und gelauscht und geschaut, ganz ergriffen, endlich das Original! Nass geworden sind wir zwischendurch, gehört wohl zu einem Freiluft-Konzert dazu. Nach eins war leider schon Schluss. Wir tranken noch den einen Absacker und suchten dann unsere Hotelbetten. Die hatten wir erst im Laufe des Abends genommen, so konnte auch der Fahrer weiter Bier trinken. Außerdem übernachtete auch City dort, und ich hoffte, sie  beim Frühstück zu treffen. Leider sind wir aber zu früh aufgestanden, wir hatten zu Hause noch viel  vor. Meine Kollegin schickte mir  später ein Foto der Band am Nachbar-Frühstückstisch. Ahh!

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Koch doch mal baskisch!

Was für ein wunderschönes Buch: der Einband, die Gestaltung. die einzelnen Seiten, die Fotografien, die Illustrationen – ein Vergnügen, dieses Buch in der Hand zu halten, darin zu blättern, sich in den Fotos zu verlieren und die Rezepte zu lesen.
José Pizarro: Baskisch – Rezepte aus San Sebastion, Bilbao und Umgebung
Über BloggdeinBuch   habe ich diesmal eine echte Schönheit bekommen können, aus dem Hölker Verlag. Da wir schon mehrmals im Baskenland waren, wenn auch jedesmal zu kurz, sind die Texte zu Land und Leuten und zur Kochtradition spannend und interessant. Eine Region, die bei den frischen, regionalen Zutaten aus dem Vollen schöpfen kann : alle Arten Meeresgetier, Fleisch von Tieren, die im günstigsten Fall auf den saftigen Wiesen weidete, Gemüse und Obst aus eigenem Anbau und natürlich die typisch baskischen Zutaten – viel Liebe und Enthusiasmus der Köche (ob das die Hausfrau, die gastronomischen Gesellschaften oder die Sterneköche sind). Das Baskenland ist bekannt für seine Küche.
Nun zu den Rezepten, denn hier fängt mein Dilemma an:
Schweinsfußterrine mit Apfel und Haselnuss; Gegrillte Wachteln mit eingelegten Schalotten; Mit Ochsenschwanz gefüllte Paprikaschoten; Gebackener Petersfisch mit Alubias de Tolaosa und Pancetta; Wildpilze und Trüffel mit Entenei auf Toast, Mit Petersilien-Migas gefüllte Backofenzwiebeln….
Wo soll ich nur die Zutaten herbekommen? Ah, ich weiß, wir sind ja bald in Gegenden, wo man auf Märkten all dies bekommen kann…
Denn wenn man die Rezepte liest, ist alles gar nicht so kompliziert, im Gegenteil, das Wasser läuft einem im Mund zusammen und man möchte am liebsten gleich etwas ausprobieren! Und welche Vielfalt an Rezepten: Kleinigkeiten (Pintxos, Hauptgerichte, Desserts und sogar ganze Menüs)

Der bekannte spanische Koch José Pizarro nimmt uns mit auf eine kulinarische Reise durch das Baskenland. Denn neben wunderschönen Landschaften und atemberaubender Architektur findet man in San Sebastian, Bilbao und Umgebung einige der besten Restaurants der Welt.

85 Rezepte und typische Menüs zeigen das breite Spektrum der baskischen Küche – von traditionell bis modern, von kleinen Pintxos bis zu himmlischen Desserts. Dieses Buch vereint alles, was das Baskenland zu bieten hat, und holt das einmalige Lebensgefühl und Genießertum des Südens in die heimische Küche.“
Klarer Fall für mich: Dieses Buch muss man haben!

Baskisch

Rezepte aus San Sebastián, Bilbao und Umgebung

 
Bestellnummer: 333142
ISBN: 978-3-88117-142-7
Verlag: Hölker Verlag
Seiten: 256
Format: 24819 cm
Hardcover
Einband: mit Farbschnitt
29,95 € pro Stück
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Grandioser Einlauf

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Zum ersten Mal haben wir uns ein Spiel angeschaut. Groß F ist der Quarterback seiner Mannschaft und so traf es sich gut, dass wir ihn zum Geburtstag besuchten und auch ein Spiel sehen konnten. KleinF konnte uns auch die Spielzüge erklären und was überhaupt vor sich ging. Mann, hat das manchmal geknallt! Zweimal musste auch der Krankenwagen kommen. Gut, dass GroßF von den anderen „beschützt“ wurde, doch einige Male lag er auch unten und viele obendrauf. Doch den Ball hatte er noch und kam über die Linie: Touchdown! Denkt euch doch bitteschön jetzt noch sämtliche Fachbegriffe und Spielzüge dazu! Ich frage mich, wie die Jungs diese Hitze aushalten konnten, schon als Zuschauer war es furchtbar, in der Sonne zu stehen. Gegen Ende des Spiels lagen die Nerven blank, doch dann kam der Jubel, als abgepfiffen wurde: Gewonnen! 13 : 0 ! Herzlichen Glückwunsch! Da ich aber immer noch nichts von dieser Sportart verstehe, lass ich mal die Fotos sprechen. Schaut selbst!

 

 

 

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Montagsgedanken # 84

Notiz an mich:
Wen du nur noch von Irren umgeben bist,
schnell abchecken,
ob du Pfleger oder Patient bist!

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Montagsgedanken # 83

Ich hätte ihn eigentlich dafür nicht gebraucht,
aber dieser Arbeitstag hat mir wieder einmal bewiesen,
dass ich eher so der Urlaubs-Typ bin.

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Montagsgedanken # 82

Wäre meine Motivation ein Tier,

wäre es auf jeden Fall irgendwas Totes.

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Korrekturhorror

Eine Geschichtsarbeit der 10. Klasse entwickelte sich zum Horror. Für die Schüler sicherlich beim Schreiben, für mich beim Korrigieren. Es geht um den Zweiten Weltkrieg, Fakten, Zahlen und Daten sollten aufgeschrieben werden, 10 Fragen waren es. Was musste ich nicht alles lesen – unglaublich. Jedenfalls war ich schnell fertig.

  • Deutschland gewann alles.
  • Die Nazis wurden dann umkreist und getötet.
  • Der Vertrag sollte für neutrale Angriffe sein. Frankreich konnte sich dazu nicht beteiligen.
  • Der 2. Weltkrieg begann 1939 bis 1945.
  • Die Zeit nahm ihren Lauf.
  • Das U-Boot war unter Wasser und schnell zu übersehen.
  • Als Wendepunkt des 2. WK steht die 2. Phase in der sich alles veränderte.
  • Die Armee nahm mehrere 1000 sowjetischen Kriegsleute fest und quälten sie, bis sie wieder frei kamen.
  • Hitler hatte bei diesem Angriff einen anderen Holocaust, daraufhin hat Stalingrad zurückgeschlagen.
  • Hitler unterschätzte sein Vorgehen.
  • Er übernahm sich und seine Macht.
  • Die Deutschen werden von den Russen zittern gelassen.
  • Desweiteren hatte die USA mehrere Waffen zur Verfügung und wollte Hitler stürzen, da sie mit seiner Weltanschauung nicht zufrieden war.
  • Außerdem baute die USA Atomwaffen und stellte den Krieg dramatisch.
  • Die USA wurde in den 2. WK mit hineingezogen, weil es eine der drei Siegermächte war.
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