Keine Montagsgedanken #2

Da fühlt man sich jung, dynamisch, gutaussehend.

Und dann steht da dieser scheiß Spiegel!

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Keine Montagsgedanken

Jeden Tag nehme ich mir vor, mich nicht mehr aufzuregen.

Und jeden Tag treffe ich Idioten, die das verhindern!

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Logbuchauszüge Spanien/Portugal 2017

  • 25.6. Caleta de Velez – Benaladema, 27,5 sm, wir sind zu dritt, sehr wenig Wind, Hafengebühr:28,21
  • 26.6. Benaladema – Estepona, 48,5 sm
  • 28.6. Estepona – La Linea, 76 sm; gerefft, ausgerefft, gerefft; viele Frachter; erst zur Anmeldung, dann kriegt man einen Liegeplatz (sonst sehr weiter Weg zum Büro!)
  • 1.7. La Linea – Rota, 81 sm, südlichster Punkt der Reise!, Rettung Schwimmer, spanische Küstenwache
  • 4.7. Rota – Mazagon, 44 sm, wir sind ab hier zu viert
  • 7.7. Mazagon – Vila Real de Santo Antonio, 42, 3 sm, neue Bordzeit: UTC +1, neue Gastlandflagge
  • 9.7. Santo Antonio – Vilamoura; 53,7 sm, wir sind wieder zu zweit, kein Platz in Olaho, auch Ankerfeld sehr voll, 57,65 Euro für Schicki-Micki-Hafen
  • 10.7. Vilamoura –   Albufeira, 7,6, sm
  • 12.7. Albufeira – Portimao; 14,4, sm
  • 13.7. Portimao – Lagos; 7,2 sm , neues Dinghi , mit Auto zum Cap, letzte Bratwurst vor Amerika, Wind, Wind, Wind!
  • 15.7. Lagos – Sines. 80,9 sm, bis Kap Sagres schönes Segeln, Kap Sao Vincente im Dunst und Nebel nicht zu sehen, immer gegenan, wir tragen Rettungswesten, in der Nacht endlich in das Häfchen (46 Euro für 2 Nächte)
  • 17.7. Sines – Oiras; 51,5, sm, alles unter Motor gegenan (72 Euro für 2 Nächte)
  • 19.7. Oiras – Cascais, 8,4 sm, tagelanger Starkwind und Sturm, zeit für Lissabon
  • 27.7. Cascais Marina – Cascais Ankerbucht, 33, 7 sm (Tejo, hin und her)
  • 28.7. Cascais – Peniche, bei 30 Knoten am Kap vorbei (das ist unser Wetterfenster!) 49,4 sm
  • 29.7. Peniche – Figuera da Foz, 54,3, sm, viele Delfine, meistens unter Motor mit Segelunterstützung, nur ein Steg für Gastlieger, voll, im Päckchen, unruhig
  • 30.7. Figuera da Foz – Douro Marina, 64,5,sm Einfahrt problemlos, da kurz vor HW, via Funk nicht erreicht/Marineros sprechen kein Englisch; längsseits; allerdings keine Platz zum Liegenlassen auch sehr teuer
  • 31.7. Marina Douro – Leixoes, 7 sm, Liegeplatz!, viele deutsche Yachten im Hafen, sicher, nicht so teuer

 

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Musik zum Donnerstag #2

Jetzt gibt es donnerstags was auf die Ohren und für die Augen. Vielleicht. Oder lieber montags? Oder gar nicht? Aber hach, wie schön: die Kerle, die Instrumente, wie die Kerle sich angehost haben, wie die Kerle mit ihren  Instrumenten umgehen, das Video, die Location (Dubrovnik) , die Melodie, Game of Thrones sowieso, einfach 5 Minuten genießen!

Ich bin mir sicher, dass ich hier auf dem Blog schon mal ein Video mit den Herren gezeigt habe, mit einem AC/DC Song. Find ich aber nicht wieder. Falsche Schlagwörter. 2Cellos!

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Logbuchauszüge Spanien 2017

  • 10.4.  Club Nautico Oliva – Club Nautico Denia    16 sm  erste Fahrt auf unserer Bavaria, O 4-5, sie segelt!
  • 11.4.  Denia – Marina Greenwich, 45,5 sm , teure Marina  (53,20) mit miesen Sanitäranlagen, aber auf Nullmeridian!
  • 12.4. Greenwich – Alicante, 41 sm (ab hier sind wir zu dritt)
  • 14.4. Alicante – Torrevieja, 30,5 sm
  • 15.4. Torrevieja – Cartagena, 47,2 sm
  • 16.4. Cartagena – Almeria  113,2, sm unsere erste Nachtfahrt
  • 18.4. Almeria – Adra; 40,8 sm
  • 19.4. Adra – Marina del Este, 46,6 sm  viel Welle und Wind, wir flutschen in den Hafen, in dem viel Schwell ist, aber wir kommen gegenan nicht raus
  • 24.6. Marina del Este – Caleta de Velez,  20,7 sm, fest, sicher und ab nach Hause!

gesamt: 354,6 sm

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Montagsgedanken #101

Komme gerade auf dumme Gedanken.

Kommt jemand mit?

 

(Der allerletzte Montagsgedanke!)

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Delfintag

Der Nebel wurde immer dichter, wir hielten zu zweit Ausschau, nach allen Seiten. Die meisten Fischerboote senden keine AIS-Signale, und sowieso fahren sie kreuz und quer. Auch die Fischerstäbchen waren erst in einem Abstand von 10 Metern zu sehen. Obwohl es nicht kalt war, zogen wir doch unsere Segeljacken an und die Kapuzen über den Kopf, denn der Nebel regnete am Baum auf uns herab, alles war ziemlich schnell nass und es tropfte unaufhörlich. Je weiter wir uns vom Land entfernten, desto besser wurde die Sicht. Weit und breit keine anderen Schiffe zu sehen. Dafür hatten wir im Halb-Stunden-Takt Besuch: Ganze Delfinschulen begleiteten uns immer mal wieder. So ein Geschubse! Wir sahen auch zum ersten Mal Delfine zusammen jagen, sie schwammen im Kreis, sprangen und klatschen ins Wasser, in der Mitte brodelte es. Und die Vögel stürzten sich pfeilschnell ins Wasser und jagten mit. Bisher kannten wir das nur aus Dokumentarfilmen. An diesem Tag sahen wir das zwei Mal, einmal segelten wir sogar mitten durch, die Delfine unterbrachen ihr Mahl und sicherten sich ab, dass wir wieder verschwinden. Etwa eine Meile geleiteten sie uns, dann jagten sie weiter. So hatten wir den ganzen Tag viel zu sehen, wenn auch kein Land.

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Wieder was gelernt #2

Nullte Stunde, LRS – Kurs, 5./6. Klasse. Ich diktiere einige Adjektive, die wir letzte Mal in einer Tabelle nach Endungen sortierten. Nun sollen Sätze damit erfunden werden. Das Wort „schweinisch“ wird gleich zwei Mal nachgefragt: „Was bedeutet schweinisch?“  Ich versuche, Beispiele zu geben: „Manche erzählen solche Witze. Oder ihr habt schon mal gehört, dass ein älterer Schüler von einem schweinischen Film erzählt.“ – „Kommen da Schweine darin vor?“

Wieder was gelernt.

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Musik zum Donnerstag

„Zwei Seiten“ – das 2. Album von Radio Doria gibt es jetzt, und Jan Josef Liefers singt wieder tolle, tiefgründige Lieder. (Radio Doria: Jan Josef Liefers – Gesang, Jens Nickel – Akustik Gitarre, E-Gitarre, Johann Weiß – Lead-Gitarre, Lap-Steel-Gitarre, Gunter Papperitz – Tasteninstrumente, Christian Adameit – Bass, Timon Fenner – Schlagzeug, Percussion)

Das Lyric-Video von „Jeder meiner Fehler“ kann man sich anschauen, dieses Wochenende wird wohl das „richtige“ Video dazu gedreht. Ich bin gespannt!

 

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Wenn Mutti früh zur Arbeit fährt…. der Stress treibt Blüten

Fast bin ich da, nur noch durch die ganze Stadt. Inzwischen ist es auch richtig hell.Einen ganzen Kilometer lang stehen riesige Kastanienbäume an der Straße, im späten Frühjahr herrlich anzusehen, mit ihren unzählige Blüten, kerzengerade und leuchtend. Seit Monaten schon färbt sich das Laub dunkel, jetzt beginnen die Kastanien zu fallen und es gibt nur noch wenige, die ihre Autos unter den Bäumen parken. Jeden Tag werden die ganze Straße und die angrenzenden Vorgärten vom Laub befreit, im günstigsten Fall  mit Harken, oft leider auch mit den unsäglichen Laubbläsern. Ein paar hundert Meter weiter stehen jüngere Kastanienbäume, und einer davon zeigt eine besondere Stressreaktion: Er blüht! Nur vereinzelt, an einigen Ästen sind frische Blätter ausgetrieben und etliche Kerzen sind zu sehen. Andere Äste wiederum sind kahl oder tragen vertrocknete Blätter und auch Kastanien. (Auf meinem Foto muss man schon genau hinschauen, es ist im Vorbeifahren entstanden, im Ampelstau zu Beginn einer Baustelle.) Ich selbst habe diese Septemberblüte dieses Jahr zum ersten Mal gesehen, es scheint aber eine weit verbreitete Baumreaktion zu sein. Was sind die Ursachen? Trockene Sommer, Salz auf den Straßen im Winter, die Kastanienminiermotte, die Verfestigungen des Erdreichs im Bereich der Feinwurzeln und sicher auch der zunehmende Autoverkehr mit all seinen Abgasen. Die Bäume rufen so um Hilfe!  In „Kraut und Rüben“ erklärt Martin Hänsel, Diplom-Forstwirt und stellvertretender Geschäftsführer des BUND Naturschutz in München das Phänomen so:

„Die Blüte der Kastanien macht ihr Leid für jedermann offensichtlich. Ihnen geht der Saft aus. Mit dem herbstlichen Blattaustrieb und der Blüte versuchen sie, ein Defizit in der Stoffproduktion aus dem Frühjahr und Sommer auszugleichen. Knospen, die eigentlich erst im nächsten Frühjahr austreiben sollten, werden nun aktiviert. Für die Bäume bringt diese Reaktion allerdings kaum Besserung: Die austreibenden Knospen fehlen im kommenden Frühjahr. Die jetzt gebildeten Triebe können in der Regel nicht mehr verholzen und sterben bei Frost ab“.

Keine schönen Aussichten.

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