Da fühlt man sich jung, dynamisch, gutaussehend.
Und dann steht da dieser scheiß Spiegel!
Da fühlt man sich jung, dynamisch, gutaussehend.
Und dann steht da dieser scheiß Spiegel!
Jeden Tag nehme ich mir vor, mich nicht mehr aufzuregen.
Und jeden Tag treffe ich Idioten, die das verhindern!
Jetzt gibt es donnerstags was auf die Ohren und für die Augen. Vielleicht. Oder lieber montags? Oder gar nicht? Aber hach, wie schön: die Kerle, die Instrumente, wie die Kerle sich angehost haben, wie die Kerle mit ihren Instrumenten umgehen, das Video, die Location (Dubrovnik) , die Melodie, Game of Thrones sowieso, einfach 5 Minuten genießen!
Ich bin mir sicher, dass ich hier auf dem Blog schon mal ein Video mit den Herren gezeigt habe, mit einem AC/DC Song. Find ich aber nicht wieder. Falsche Schlagwörter. 2Cellos!
gesamt: 354,6 sm
Komme gerade auf dumme Gedanken.
Kommt jemand mit?
(Der allerletzte Montagsgedanke!)
Der Nebel wurde immer dichter, wir hielten zu zweit Ausschau, nach allen Seiten. Die meisten Fischerboote senden keine AIS-Signale, und sowieso fahren sie kreuz und quer. Auch die Fischerstäbchen waren erst in einem Abstand von 10 Metern zu sehen. Obwohl es nicht kalt war, zogen wir doch unsere Segeljacken an und die Kapuzen über den Kopf, denn der Nebel regnete am Baum auf uns herab, alles war ziemlich schnell nass und es tropfte unaufhörlich. Je weiter wir uns vom Land entfernten, desto besser wurde die Sicht. Weit und breit keine anderen Schiffe zu sehen. Dafür hatten wir im Halb-Stunden-Takt Besuch: Ganze Delfinschulen begleiteten uns immer mal wieder. So ein Geschubse! Wir sahen auch zum ersten Mal Delfine zusammen jagen, sie schwammen im Kreis, sprangen und klatschen ins Wasser, in der Mitte brodelte es. Und die Vögel stürzten sich pfeilschnell ins Wasser und jagten mit. Bisher kannten wir das nur aus Dokumentarfilmen. An diesem Tag sahen wir das zwei Mal, einmal segelten wir sogar mitten durch, die Delfine unterbrachen ihr Mahl und sicherten sich ab, dass wir wieder verschwinden. Etwa eine Meile geleiteten sie uns, dann jagten sie weiter. So hatten wir den ganzen Tag viel zu sehen, wenn auch kein Land.
Nullte Stunde, LRS – Kurs, 5./6. Klasse. Ich diktiere einige Adjektive, die wir letzte Mal in einer Tabelle nach Endungen sortierten. Nun sollen Sätze damit erfunden werden. Das Wort „schweinisch“ wird gleich zwei Mal nachgefragt: „Was bedeutet schweinisch?“ Ich versuche, Beispiele zu geben: „Manche erzählen solche Witze. Oder ihr habt schon mal gehört, dass ein älterer Schüler von einem schweinischen Film erzählt.“ – „Kommen da Schweine darin vor?“
Wieder was gelernt.
„Zwei Seiten“ – das 2. Album von Radio Doria gibt es jetzt, und Jan Josef Liefers singt wieder tolle, tiefgründige Lieder. (Radio Doria: Jan Josef Liefers – Gesang, Jens Nickel – Akustik Gitarre, E-Gitarre, Johann Weiß – Lead-Gitarre, Lap-Steel-Gitarre, Gunter Papperitz – Tasteninstrumente, Christian Adameit – Bass, Timon Fenner – Schlagzeug, Percussion)
Das Lyric-Video von „Jeder meiner Fehler“ kann man sich anschauen, dieses Wochenende wird wohl das „richtige“ Video dazu gedreht. Ich bin gespannt!
Fast bin ich da, nur noch durch die ganze Stadt. Inzwischen ist es auch richtig hell.Einen ganzen Kilometer lang stehen riesige Kastanienbäume an der Straße, im späten Frühjahr herrlich anzusehen, mit ihren unzählige Blüten, kerzengerade und leuchtend. Seit Monaten schon färbt sich das Laub dunkel, jetzt beginnen die Kastanien zu fallen und es gibt nur noch wenige, die ihre Autos unter den Bäumen parken. Jeden Tag werden die ganze Straße und die angrenzenden Vorgärten vom Laub befreit, im günstigsten Fall mit Harken, oft leider auch mit den unsäglichen Laubbläsern. Ein paar hundert Meter weiter stehen jüngere Kastanienbäume, und einer davon zeigt eine besondere Stressreaktion: Er blüht! Nur
vereinzelt, an einigen Ästen sind frische Blätter ausgetrieben und etliche Kerzen sind zu sehen. Andere Äste wiederum sind kahl oder tragen vertrocknete Blätter und auch Kastanien. (Auf meinem Foto muss man schon genau hinschauen, es ist im Vorbeifahren entstanden, im Ampelstau zu Beginn einer Baustelle.) Ich selbst habe diese Septemberblüte dieses Jahr zum ersten Mal gesehen, es scheint aber eine weit verbreitete Baumreaktion zu sein. Was sind die Ursachen? Trockene Sommer, Salz auf den Straßen im Winter, die Kastanienminiermotte, die Verfestigungen des Erdreichs im Bereich der Feinwurzeln und sicher auch der zunehmende Autoverkehr mit all seinen Abgasen. Die Bäume rufen so um Hilfe! In „Kraut und Rüben“ erklärt Martin Hänsel, Diplom-Forstwirt und stellvertretender Geschäftsführer des BUND Naturschutz in München das Phänomen so: