Gute Vorsätze #46

Heute Dienstberatung.

 

Das Wacken der Lehrer.

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Volles Wochenende

Nein, dieses Wochenende lassen wir es ruhig angehen. Gezwungenermaßen, denn inzwischen bin ich nicht nur erkältet, sondern die Stimme ist nun ganz weg und ich kann nur noch krächzen. Sofazeit. Am letzten Wochenende war genug los.

Freitag Nachmittag half ich Lieblingsnachbarin beim Schnippeln und baute ein emotionales Verhältnis zu den Zwiebeln auf. Der Riesentopf Chilli-con-carne war für die Kirmes gedacht. Wir halfen also unterm Zelt, der eine am Grill und die andere beim Essen verkaufen. Wichtig waren dabei mehrere Schichten warmer Kleidung und dicke Schuhe.  Spaß hat es gemacht, obwohl es ganz schön lang wurde, halb fünf waren wir endlich im Bett. Ich träumte noch von Pommes mit Mayo. Viel Mayo.

Samstag Abend sind wir in den Westen gefahren. Am ehemaligen Grenzübergang war ganz schön viel los, sehr viele Leute, an den Gebäuden wurden Fotos, 30 Jahre alt, projiziert und der Kolonnenweg war illuminiert. Hier wurde vor genau 30 Jahren der Grenzübergang geöffnet, alle, die dabei waren, wollten das feiern. Doch wir fuhren weiter, denn der Verein feierte auch sein 20jähriges Bestehen. Festlich geschmückt der Saal, festlich gekleidete Segler, Reden, Tombola, Büffett, Getränke, Gespräche, alles vom Feinsten. Mitten in der Nacht fuhren wir nach Hause, von Teistungen aus waren auch noch Leute auf dem Heimweg.

Ab Sonntag Mittag dann der Kirmesumzug, bei schönstem Wetter.  Die Sprüche auf den Wagen waren sehr bemüht. So richtig verstanden habe ich sie nicht. Als unser Kleingeld verteilt war, ruhten wir uns ein wenig, dann fuhren wir nach Mühlhausen, zu „The Armed Man: A Mass for Peace“. Die Kirche war voll, wir saßen ziemlich weit vorn, konnten also auch gut sehen. Zwei Chöre zusammen ( ca. 100 ), Kammerphilharmonie, Solisten, ein sehr abwechslungsreiches Programm, englisch, griechisch, latein, arabisch. Im Programmheftchen alle Texte mit Übersetzung und auch Erklärungen.  Es war ein sehr eindrucksvolles Erlebnis, mehrmals hatte ich Gänsehaut, so eindringlich waren die Texte und die Melodien und die Darbietung. Gut gemacht, J. aus M.!

Beim italienischen Essen ließen wir den Abend ausklingen, wir hatten auch viel zu erzählen. Wochenende rum.

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DDR-Jugend für die heutige

D1Ein interessantes Projekt versprach es zu werden, idealer Zeitpunkt, kompetente Referenten von außerhalb, einen ganzen Vormittag Zeit und das Thema sollte mit den Zehnern anschaulich und lebendig bearbeitet werden: Das Land hinter dem Zaun. Jugend in der DDR.

Jeder sollte etwas aus der DDR mitbringen: einen Haushaltsgegenstand, ein Dokument, Fotos, Geschichten…. Sicherheitshalber dekorierte ich Fenster und Fensterbänke selbst, einige Sachen brachte ich von zu Hause mit, das meiste fand ich aber in den Schränken der Schule: FDJ-Wimpel, Halstücher, Deko aus dem Lehrerzimmer, alte Urkunden, Schallplatten, Dias….  Auch drei Schüler  (von 22) brachten etwas mit.

Meine Rolle bestand eigentlich nur darin, dabeizusitzen, die Schüler zu beobachten. Und im Zaum zu halten. 6 Stunden lang. Ich hatte dann die schlimmste Migräne meines bisherigen Lebens.

In der Vorstellungsrunde haben die Jungs es für nötig befunden, wildfremden Menschen ihre Hobbys mitzuteilen: “ Ich treffe mich gerne mit Freunden. Und ich hebe gerne einen.“ Rückfrage: „Was für Gewichte hebst du denn?“ – „Na Bier!“  „ich spiele gerne Counter-Strike und wir trinken gerne einen zusammen“…. Die meisten der Jungs berichteten von ihrem Alkoholkosum, voller Stolz. Leider versank ich nicht im Boden.

Ein Schüler erklärte, ihn interessiere das Thema, denn er schreibe die Projektarbeit zur Mauer. Natürlich wurde er gefragt, wann diese denn gebaut wurde. Ungefähr. Das Jahrhundert.  Stetes Schulterzucken.

Freilich haben viele gut gearbeitet und mitgemacht, waren interessiert und fanden es auch interessant. Doch das bleibt sicher nicht von uns in Erinnerung. Nach einer längeren Pause haben die Jungs aufgedreht, sie sangen schon mal ein Lied, sie grölten zusammen „E-rika“. Auf die Rückfrage, warum sie das sängen, stammelten  und alberten sie rum. Der Referent schilderte ihnen daraufhin eindringlich die Verbrechen der Wehrmacht. (Das es ein „Nazi-Lied“ ist, wussten sie.)  Wieder tat sich der Boden für mich nicht auf.

Als die einzelnen Gruppen ihre Arbeitsergebnisse vorstellten, zeigte sich wieder das „normale“ Bild: sehr gute Zusammenfassungen einzelner Schüler, dies abwertende Bemerkungen der anderen, die selbst nur zwei Sätze vorlesen konnten. Rumalbern. Motzen.

In der Abschlussrunde kam leider nicht viele fundierte Meinungsäußerungen: „Schön“ „Interessant“  „Ich wusste einiges noch nicht“ (Ha, „einiges“ !!!) „Ist jetzt Schluss?!“

Ich glaube, auch die Referenten waren geschafft. Und ich möchte lieber nicht wissen, was sie  auf der langen Heimfahrt über uns gesprochen haben.

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Gute Vorsätze am Montag #45

Der Weg zu meinem inneren Frieden beginnt mit drei magischen Worten, die ich diese Woche mantraartig  aufsagen werde:

„Nicht mein Problem!“

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Gute Vorsätze am Montag #44

Wenn ich mir viel vorgenommen habe,

unterteile ich den Tag immer in zwei Phasen:

  1. rumgammeln
  2. jetzt bringt das auch nix mehr
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Der Letzte im Oktober

Hellwach zur üblichen Weckerklingelzeit nahm ich mir vor, gleich aufzustehen. Drei Stunden später setzte ich mein Vorhaben um. Wie schön, so ein Feiertag! Ich machte dies ein bisschen und das ein bisschen, nichts halbes und nichts ganzes. Ein wenig kochen, zum Spaghettikürbis ein Gläschen Wein, ein kleines Sofaschläfchen und ein langer Spaziergang durch den Herbstwald, im Sonnenschein. Jetzt noch ein Computerspielchen und bloggen, dann mit der Adventskalenderbastelei anfangen und wenn es dunkel ist, wird der Kürbis illuminiert, zum Anlocken der Kinderlein. Die Süßigkeiten werden doch hoffentlich alle werden? Sämtliche Nachbarskinder sind inzwischen viel zu groß, doch wer weiß?! Was übrig bleibt, nehme ich halt morgen für meine Fünfer mit, die der vollen Überzeugung sind, der Feiertag heute ist Hällo-wien, von Martin Luther erfunden. Weil der schon tot ist, muss man sich als Zombie verkleiden, oder als Vampir. Teufel geht auch. Das einzige, was ich ihnen hoffentlich erfolgreich ausreden konnte, war die Mitnahme von Zahnpasta und Klopapier zur Verschönerung der Haustüren, an denen sie klingeln wollen. Gut, dass wir woanders wohnen!

Morgen ist November, in zwei Monaten Silvester!

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Gute Vorsätze am Montag #43

Auch diese Woche werde ich versuchen, den Fünftklässlern klar zu machen:

Ich bin für Pillepalle nicht zuständig!

Nur für Trallala und Hoppsassa!

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Kleine Runde, voller Korb

Nur ein paar Blätter und Hagebutten wollte ich „schnell“ für die Herbstdeko sammeln, nach 300 Metern war der Korb voll, das Abendessen gesichert, ich war an der frischen Luft und kam in dünner Jacke sogar ins Schwitzen. Dass mitten auf dem geschotterten Waldrandweg die schönsten Schopftintlinge wachsen, erstaunt mich immer wieder. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr habe ich genau das Gleiche gemacht! Sollte ich also nach 11 Jahren doch lieber mit diesem Blog aufhören, da es nicht viel Neues gibt!?

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Gute Vorsätze am Montag #42

Ich möchte diese Woche die innere Ruhe eines Stuhls haben.

Der muss auch mit jedem Arsch zurechtkommen.

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Gute Vorsätze am Montag #41

Hier die Liste der Dinge, die ich heute im Griff haben will:

1.

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