Zitat zum Wochenanfang #6

„Es wird immer gleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht.“

Hermann Hesse

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Zitat zum Wochenanfang #5

„Der Leser hat’s gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.“

Kurt Tucholsky

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Die Ausrede der Woche #3

In der letzten Pause muss ich mal rasch auf die Toilette, die nächstgelegene natürlich, die nächste Klasse ist schon im Kunstraum, also ist es dringend und eilig. Dummerweise erwische ich eine Schülerin, die es sich am Fensterbrett vor den Boxen mit ihrem Handy gemütlich gemacht hat. Es entspann sich ein interessanter Dialog:

„Gib mir dein Handy. Du verstößt gegen die Hausordnung. Ich muss es dir wegnehmen!“ – „Aber! Das machen doch alle so!“ – „Gib mir dein Handy. Du verstößt gegen die Hausordnung.“ – „Das machen doch alle so!“ – „Dich habe ich jetzt erwischt. Pech. Gib mir dein Handy!“ – „Aber Sie müssen doch aufs Lehrerklo gehen!“ – „Schon wieder Pech! Gib mir jetzt bitte endlich dein Handy! Du verstößt gegen die Hausordnung!“

Unter Tränen gab sie mir das Handy und ging nach Hause, denn sie hatte schon die letzte Stunde. So ein Pech aber auch!

(Auf dem gesamten Schulgelände und während der gesamten Unterrichtszeit müssen die Handys ausgeschaltet sein und dürfen nicht benutzt werden. Die eingezogenen Handys kommen in den Tresor und müssen von den Eltern abgeholt werden.)

Klar, dass ich die Böse in der Geschichte bin.

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Zitat zum Wochenanfang #4

„Die Neugier ist die mächtigste Antriebskraft im Universum, weil sie die beiden größten Bremskräfte im Universum überwinden kann:die Vernunft und die Angst!“

Walter Moers (Die Stadt der träumenden Bücher)

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15 Sprüche zu Maria Lichtmess

40 Tage nach Weihnachten: Heute räumen auch die Letzten ihren Weihnachtsschmuck wieder weg, Mägde dürfen sich einen neuen Herrn suchen, täglich grüßt das Murmeltier, für jedes Wetter gibt es den passenden Spruch, ich brauche nicht mehr zu spinnen, seine Kerzen für das ganze Jahr kann man weihen lassen und endlich geht es schneller mit Verlängerung der Tageszeit.

  • Um Martin schlachtet der Bauer sein Schwein, das muss bis zu Lichtmess gefressen sein.
  • Lichtmess, ’s Spinne’ vergeß.
  • Wenn es an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.
  • Lichtmess verlängert den Tag um eine Stunde für Menschen wie für Hunde.
  • Weihnachten um ein‘ Mückenschritt, Silvester um ein‘ Hahnentritt, Dreikönig um ein‘ Hirschensprung und Lichtmess um ein‘ ganze Stund.
  • Martin zünd‘ Licht an; Maria bläst’s wieder aus.
  • Ist’s an Lichtmess hell und rein,wird ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.
  • Ist’s zu Lichtmess klar und hell, kommt der Frühling nicht so schnell.
  • Sonnt sich der Dachs in der Lichtmess-Woch’, kriecht er noch sechs Wochen in sein Loch.
  • Ein Baum, gepflanzt St. Michael, der wächst von Stund’ an auf Befehl. Ein Baum, gepflanzt an Lichtmess erst, sieh zu, wie du den wachsen lehrst.
  • Lichtmess im Klee, Ostern im Schnee.
  • Ist’s zu Lichtmess mild und rein wird’s ein langer Winter sein.
  • Lichtmess hell und klar, gibt ein gutes Roggenjahr.
  • Rauchen Lichtmess die Schlote sehr, kommt es wohl vom Feuer her.
  • So lang die Lerche vor Lichtmeß singt, so lange sie nachher weder singt noch schwingt.
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Zitat zum Wochenanfang #3

„Das Problem ist nicht das Problem. Das Problem ist deine Einstellung zu dem Problem.“

Fluch der Karibik

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Volles Programm

  • Wie weit ist es denn noch? Wann sind wir denn da? Was, immer noch 50 km?
  • Schon wieder eine Ratte. Mach mir mal ’nen Strich.
  • Im Weltbevölkerungsbericht von 2015 sagt die UN ein Wachstum auf etwa 10 Milliarden Menschen bis 2050 voraus.
  • Ecken von Klebeflicken großzügig abrunden.
  • Gut, dass wir heimlaufen! So ein schöner Sternenhimmel. Und gar nicht kalt.
  • Wie müssen uns die Parkplatznummer merken.
  • Ich nehme die 7 als erste Ziffer. Mehr wird’s nicht.
  • Evolution – Spiel aus Zufall und Anpassung.
  • Guck mal, das stehen die Segeljungs!
  • Die muss Knochen aus Gummi haben, wie die sich verbiegt.
  • Ich nehme den Salatteller mit Lachs und Artischocken!
  • Wahnsinn, die können fliegen!
  • Dieser Stöpsel passt doch gar nicht ans Handy!
  • Jetzt gehen wir mal in Halle 4.
  • Hier leben die Tarpane mit ihren Fohlen.
  • Nimmst du meine Turnschuhe mit in deinen Rucksack?
  • Sammeln und Jagen – ein perfektes Paar.
  • Da sind die zwei von der SY Insieme!
  • Ihr Gehirn war größer als unseres.
  • Wie viele Zuschauer werden hier hier im Zelt sein? 2000?
  • Wenn du jetzt zu Spleißen gehst, bleibe ich hier bei der Segelreparatur.
  • Wenigstens bin ich nicht auf dem letzten Platz.
  • Hier sind zwar viele Kinder, aber nur ganz kleine.
  • Ich habe meine Haarbürste vergessen!
  • Diese Kostüme sind der Wahnsinn!
  • Ich möchte so ein Plakat und auch die lange Klinge.
  • Wir treffen uns bei der indischen Imbissbude in Halle 9.
  • Unsere Vorfahren waren dunkelhäutig.
  • Wie weit ist es denn noch? Wann sind wir denn da?
  • Freitag Abend: Kegeln mit den Volleyballern (keine Fotos)
  • Samstag Morgen nach Düsseldorf, „Boot 2020“
  •  Essen gehen in Gerresheim , dort ist auch unser Hotel (keine Fotos)
  • Abend: Cirque du Soleil – Totem
  • Sonntag: ins Neanderthalmuseum, kleiner Spaziergang
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Zitat zum Wochenanfang #2

„Nur wer an Wunder glaubt

wird Wunder erleben“ 

Erich Kästner

 

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Die Ausrede der Woche #2

Auch „Zettel“ von Eltern sind ein Quell der Freude:

„Frau B., leider war es uns nicht möglich, den Vortrag von einem auf den anderen Tag fertig zu stellen. Wir bitten um Aufschub, da anderen Mitschülern mindestens eine Woche vorher gesagt wurde wann sie ihren Vortrag vorstellen sollen. Dieses Recht möchten wir auch gern in Anspruch nehmen.

Danke U. R.“

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Von meiner Unfähigkeit, die digitale Zukunft zu erkennen

Ein dicker Brief lag im Fach, der Minister schreibt (oder unterschreibt)! Mehrere Seiten, dicht bedruckt. Er freut sich. Wir wollen Effekte heben, die das Lehren und Lernen interessanter und attraktiver machen.  Es geht um eine Dienst- Mail- Adresse. Ich überfliege den Brief und die zugehörige Dienstanweisung. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen, es erscheint mir sehr umständlich, ich erkenne keinen Nutzen. Nichtsdestotrotz mache ich mich nachmittags ans Werk, logge mich ein, gebe alle Nummern ein und habe eine weitere Adresse. Dann versuche ich, mein Kennwort zu ändern, vom „Portal“, bei dem man sich immer erst anmelden muss. Es gibt diese Option.  Fehlermeldung: Der eingegebene Benutzername wird bereits verwendet. Bitte geben Sie einen anderen Benutzernamen ein! Ich wundere mich ein wenig und gebe den vorgeschlagenen anderen Benutzernamen ein. Fehlermeldung: Der Geschäftspartner wurde nicht gefunden. Ich breche wieder ab. Aber nun kann ich mein neues Postfach nicht mehr aufrufen, ich bekomme angezeigt, dass das Kennwort geändert wurde.  Ich greife auf den alten Trick des Neustarts zurück, gebe noch einmal mehrere Nummern ein und „bin drin“.  Nach dreißig Minuten.  Diesen Erfolg will ich feiern und lese die Dienstanweisung. Ich markiere. Ich lese noch einmal. Ich mache Computer und Licht aus, verlasse das Arbeitszimmer und öffne ein Bier. Hopfen beruhigt bekanntlich. Ich war schon im Lehrerzimmer die Einzige, die sich aufregen wollte, es ist kein Thema, da Mailverkehr ja unnötig ist. Brauchen wir sowieso nicht. Geht auch ohne.  Jetzt, wo ich dies geschrieben habe, mache ich mir ein Bier auf. Hopfen beruhigt. “ Wir tun das für unsere Schülerinnen und Schüler. Wir wollen sie fit machen, in der digitalen Welt von heute und morgen ihren Mann und ihre Frau zu stehen.“ Satire?

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