Sicher ist sicher

Nach vielen Jahren tat es meiner Meinung nach not, sich mit Notfällen zu beschäftigen. Sicher auf See, diesmal unter den Voraussetzungen eines eigenen Bootes und der Langfahrt. Zielgruppe waren ja eher die Vereinscharterer und Mitfahrer, aber zwei Tage Sicherheitsseminar muss man einfach mitmachen. (Das letzte war 2011!)

Der Versicherungsmensch einer wichtigen Gesellschaft aus Hamburg hatte abgesagt, ein Vereinsmitglied ist eingesprungen und erläuterte uns die notwendigen Versicherungen. Zur Feuerwehr zum Zündeln durften wir nicht ohne Corona-Frei-Bescheinigung. Also werden wir selbst zündeln und löschen. Ins Badeparadies zum Rettungsinsel besteigen gehen wir nicht mit, da wir unsere Anzüge und Rettungswesten ja auf dem Boot und nicht hier haben.

Aber was war nun ?

  • einige Notizen wanderten gleich in die to-do-Liste
  • wir müssen auf unserem Boot einiges überprüfen und erneuern
  • wir haben uns (insgeheim) viel vorgenommen
  • Feuer = gut, Brand = schlecht
  • Brände: A – feste Stoffe;  B – flüssige; C – gasförmige … F  – Fett, Öl
  • diese Buchstaben auch auf Feuerlöschern (auch als Piktogramme)
  • „Man muss auch den Feuerlöscher dahintragen, wo es brennt!“
  • „Menschen an Bord: Warum es überraschend ist, dass doch immer so viele zurückkommen.“
  • Segeln mit Crew: „Sozialpsychologisches Experiment unter Extrembedingungen mit unklarem Ausgang“
  • Ehepaare innerhalb einer Crew: “ Da weiß der eine schon, was der andere in zwei Jahren denkt.“
  • Einige der Leuchtraketen leuchteten nicht, die Handfackeln werden ganz schön warm in der Hand, die Feuerlöscher löschten nicht wirklich. Fazit: Lieber nicht benutzen müssen!

 

 

 

Veröffentlicht unter Sammelsurium, Segeln | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Zitat zum Wochenanfang #9

Alle Menschen sind klug.

Die einen vorher, die anderen nachher.

(Voltair)

Veröffentlicht unter Zitate | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Frauentag

Es gab heute ein schönes Frühstück, zu Frauentag. Das ist erstaunlich, denn es lief auch schon anders.

Es gab hier früher mal einen Witz zum Frauentag.

Es gab heute ein unsägliches Schild auf einem Karton, der dann (aus anderen Gründen)verbrannt wurde.

Veröffentlicht unter Fundstücke, Schilder | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

War was?

  • Wir haben seit fast drei Wochen eine Schwiegertochter, denn Klein f hat geheiratet. Sie wurde sogleich in unsere Familien- Nachrichtengruppe aufgenommen.“Endlich!“
  • Die Rosenmontagsfeier mit meinen Fünftklässlern war doch ganz nett, einige waren toll verkleidet, viele Süßigkeiten habe ich „für andere Gelegenheiten“ in den Schrank gesperrt.
  • Unser Veteranentreffen war wieder schön, wenngleich es „früher“ lustiger war, wie zwei von uns feststellten. Früher war ja auch mehr Lametta.
  • In Saalfeld haben wir wieder etwas Neues kennengelernt, die Villa und den Park eines Schokoladenfabrikanten.
  • Den März zum alkoholfreien Monat ausgerufen. (Und das seit diesem Tag bereut.)
  • Die Känguru-Chroniken gesehen, auch vier andere waren im selben Kinosaal. Nicht so gut wie das (Hör)Buch, aber sehr kurzweilig.
  • Beim Sicherheits-Seminar altes Wissen aufgefrischt und eine Fackel abgefackelt. Öl in der Pfanne brennt erstaunlich lohend, wenn man Wasser draufkippt. Gut, dass das in einem Steinbruch ausprobiert wurde.

 

Veröffentlicht unter aktuelles, Ausflüge, Familie, Garten, Sammelsurium, Unterricht | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Zitat zum Wochenanfang #8

„Die Definition von Wahnsinn ist,

immer wieder das gleiche zu tun

und andere Ergebnisse zu erwarten.“

(Albert Einstein)

Veröffentlicht unter Zitate | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Wo geht’s lang?

Seit ganz vielen Jahren treffen wir uns. Mit den anderen. Am selben Ort. Machen das, was wir immer machen und seltsamerweise auch jedes Mal etwas Neues. Noch erkennen wir uns ohne Probleme, doch sobald wir den Berg hinauflaufen, müssen wir nachschauen, ob es auch der richtige Weg ist. Kann sich ja in den letzten 25 (?) Jahren verändert haben. Gut, wenn der Reiseleiter seine Karte dabei hat!

2016

2017

2014

Veröffentlicht unter Ausflüge | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Ausrede der Woche #4

Ich fordere die Schüler auf, nicht einfach alles abzuschreiben, sondern nachzudenken. Empört bemerkt eine Schülerin: „Ich esse mehr, als ich denken kann!“

Veröffentlicht unter Sprüche, Unterricht | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Nicht groß, aber hoch.

Die Sechser und Siebener hatten in Kunst die Aufgabe, Häuser zu entwerfen, zunächst mit Bleistift, dann mit Wasserfarben und mit einem schwarzen Filzstift wurde das Haus vollendet. Ungewohnt war das Format, eine halbe A4 Seite, hochkant. Zu Beginn besprachen wir die Beispiele, die an der Tafel hingen. Geübt haben wir besonders, mit einer Skizze zu arbeiten, und diese dann auch als Farb- Probe zu nutzen, also auszuprobieren, wie die gewählte Farbe wirkt. Die interessantesten Häuser hängen schon gerahmt im Flur, per Strichliste von den Schülern selbst ausgewählt, als alle Häuser an der Tafel hingen. Die Sechser durften übrigens nur Farben mischen, die Fünfer waren frei in der Farbgestaltung.(Dauer: 3 U-Stunden)

 

Veröffentlicht unter Ist das Kunst oder kann das weg?, Unterricht | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Zitat zum Wochenanfang #7

„Denke nicht so oft an das, was dir fehlt,

sondern an das, was du hast.“ (Marc Aurel)

Veröffentlicht unter Zitate | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

15 Schiffsarbeiten im Winter

  1. Ohne Moos nix los, ist klar. Zuviel Moos auf dem gesamten Deck stört optisch. Soll ja kein Buschwerk werden, alles schon gesehen. Also schrubbe ich mit kleiner Bürste Teak und Plastik, mit verdünntem Sodawasser. Am supersicheren Liegeplatz am Steg bläst es  gewaltig, so dass ich nur einhändig arbeiten kann. Mit der anderen Hand muss ich mich festhalten.
  2. Der Skipper baut das neue Funkgerät ein. Das hat natürlich eine andere Größe als das alte, es muss also gesägt, geschliffen und gesaugt werden.
  3. Krantermin. Noch Stunden zuvor waren wir uns einig, bei zuviel Wind hat das keinen Zweck. Nun macht der Sturm eine kleine Pause und wir wollen zum Kran. Der Motor startet nur widerwillig, Batteriealarm, dann qualmt es mächtig im Motorraum. Schnell wieder aus, alles lüften. Lichtmaschine kaputt?
  4. Wie werden durch den Hafen zum Kran geschleppt, mit einem kleinen Motorboot der Marina, 10 Minuten später steht das Boot an Land. Noch am Kran hängend kärchert der Skipper das Unterwasserschiff ab. Die unfreiwillige Muschelzucht muss ab und auch der andere Bewuchs. Das dauert doch über eine Stunde.
  5. Bei Uship kaufen wir Antifouling, einen Farbroller brauchen wir auch, da unser von zu Hause geschicktes Paket mit wichtigen Utensilien nicht angekommen ist. Und auch die ganze Woche nicht ankommen wird. DHL ist blöd.
  6. Wir schlafen zwei Nächte im Hotel um die Ecke, da es hier mit dem Schiff an Land nicht so komfortabel ist, es gibt keine sanitären Anlagen. Also müssen wir hin und her, mit kleinem Gepäck. Und essen gehen statt kochen.
  7. BrestNautic wechselt schon früh um neun die Opferanode, dann wird das Getriebeöl noch gewechselt. Um den kaputten Motor können sie sich im März kümmern, versprechen sie. Der Skipper klebt derweil den Rumpf ab, die Wasserkante.
  8. Der Skipper streicht das Antifouling, ich schleife den Propeller ab und antifoule da.
  9. Zwischendurch gehe ich in die kleine Bucht, dort ist jetzt Niedrigwasser und Strand, ich sammle ein paar große Muscheln. Dann gehe ich in Gummistiefeln und mit Müllsäcken noch einmal hinunter uns sammle Müll ein und entsorge ihn.
  10. Wir  waschen gründlich den Rumpf ab und versuchen, alle Verunreinigungen, schwarze Striemen und diverse unschöne Stellen zu beseitigen. Damit sind wir Stunden beschäftigt.
  11. Einen Tag früher können wir wieder ins Wasser, wieder müssen wir geschleppt werden. Ich fotografiere von Land, dann muss ich mich sputen, um die Leinen am Steg zu empfangen.
  12. Der Skipper baut eine neue Gasdruckfeder in den Rodkicker ein.
  13. Wir räumen ein wenig auf, den Navitisch, die Schapps, jetzt kann ich auch wieder aufwaschen.
  14. Ich befestige die mitgebrachten Klemmen an der Wand, ein neues Gewürzregal.
  15. Finales Aufräumen und packen, schon geht es wieder nach Hause. Das wir nicht segeln konnten, war uns schon vorher klar. Weil wir Weicheier sind und bei Windstärke 7 nicht rauswollen. Die Brester selbst gehen bei jedem Wetter joggen, auch im Wasser, kiten, surfen, und selbst die kleinen Kinder sind mit Paddelbooten unterwegs.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Veröffentlicht unter Segeln | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar