Gewonnen

Zur letzten Minute der ersten Halbzeit bogen wir um die Ecke der Frohen Zukunft. Kurz vorher wurde KleinF, kurz bevor er die Linie erreichte, gestoppt. In der zweiten Halbzeit konnte er nicht mehr mitspielen und rannte mit einer Flagge in der Hand am Spielfeldrand hin- und her, um, was auch immer, im Spielverlauf anzuzeigen. Das Spiel war wirklich aufregend, bis zum Abpfiff. Da war dann der Jubel groß, denn noch nie hatten sie gegen diese Berliner Mannschaft gewonnen. Da wurde dann auf dem Feld aus Wettgründen ein Bart abrasiert! Viele Spieler legten sich unmittelbar nach dem Spiel Eisbeutel auf den Kopf, um sich abzukühlen. Nur KleinF hielt sich die Seite, war aber noch guter Dinge.   Aus dem Spielbericht: „.…Kurz vor Schluss der ersten Halbzeit gelang dann durch einen guten Spielzug nocheinmal der Durchbruch, der den Rovers fast den hochverdienten Anschluss gebracht hätte. Kurz vor der Mallinie wurde Felix Bode jedoch noch von einem Gegenspieler erwischt. Doppelt schmerzlich war dieser Moment, weil „Bodo“ sich dabei eine Rippe brach und in der Halbzeit ausgewechselt werden musste….

Gute Besserung!

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Wildkräuter-Salat

Einmal quer über die Wiese, mit einem kleinen Körbchen, und schon die die Zutaten für einen abendlichen Salat gesammelt: junge Löwenzahnblätter, Brennnessel, Scharfgarbe, Gänseblümchen, Giersch und aus dem Beet noch Schnittlauch und Maggikraut. Alles wird gewaschen und kleingeschnitten, einige Blätter und die Blüten werden nur etwas zurechtgezupft. Salz, Pfeffer, Zitronensaft und etwas geriebene Zitronenschale dazu – fast fertig. Denn nun kommen die Reste aus dem Kühlschrank dazu: eine Hähnchenkeule (vom Mittag übrig), Käse, eine halbe Bratwurst und drei hartgekochte Eier, ein paar kleine Tomaten. Schön auf Teller anrichten und mit ein wenig Balsamico beträufeln – Guten Appetit! (Ich habe leider kein Foto vom fertigen Salat gemacht, er war zu schnell und gierig aufgegessen!)

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Keine Montagsgedanken #32

„Oh, cool, du bist Lehrer! Was unterrichtest du denn?“

 

„Idioten!“

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Keine Montagsgedanken #31

Bin heute Morgen am Spiegel vorbei und denk‘ mir so

„Musst abnehmen“

Gerade erledigt.

Spiegel ist ab.

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Innerer Rotstift

Wo anfangen? Vielleicht bei der Überlegung, dass die Verfasser dieses Aushangs keinen Abschluss in irgendetwas in der Tasche haben können. Aber wer weiß…. Ich denke mir, wer so viele Stunden so hart arbeitet, um ein wenig Geld zu verdienen, hat keine Zeit sich um korrekte Schreibung zu bemühen. Die Pommes-Dämpfe müssen auch Auswirkungen haben.  Gibt es eigentlich keine Geschäftsstellenleiter, die auch für die Außenwirkung eines lukullischen Unternehmens verantwortlich sind? Oder sind öffentliche Aushänge nicht sowieso Chefsache?

Für die geneigten Leser: Finde die Fehler!

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Bullen in der Wetterau

Ein Kurzbesuch beim großen Kind: gemeinsam Essen gehen in der Stadt, die uns nicht besonders schön erscheint, doch kennen wir bisher auch erst die 4 Fußgängerstraßen. In einem wunderbaren Biergarten hatte die Kellnerin vergessen, unsere Essenswünsche abzufragen, also zogen wir weiter und speisten dann vorzüglich unter einem Heizpilz. Die Wetterprognose hatte ich missverstanden und trug als einzige eine kurze Hose und Sandalen. Die Vorbeiflanierenden trugen Jogginghosen, dicke Jacken und Stiefel. Am Nächsten Tag zog ich sicherheitshalber auch eine Jeans, es war im Regen auch recht kühl. Auf der Burg war noch nichts los, der Biergarten unter riesigen Kastanien verwaist, doch wir gingen weiter, ein Stück, den Scharen hinterher. Ein Kletterwald! Wir beobachteten und bewunderten Klein und Groß, unten und oben und ganz oben. Doch ich hatte immer noch Sandalen an, also kam auch die Anfängerrunde nicht in Frage. Schaaade. Bis zum Spielbeginn hatten wir noch ein wenig Zeit, also schauten wir uns in Wetzlar um. Bei einem kleinen Stadtspaziergang entdeckten wir interessante Häuser und Gassen, auch im Dom sahen wir Ungewöhnliches.

Das Spiel der Wetterau Bulls gegen die Hanau Ravens war für uns Zuschauer auch sehr aufregend. Inzwischen waren auch die angekündigten 26 Grad überboten und in der prallen Sonne schmeckte noch nicht einmal das Bier. Zum Spiel kann ich nicht viel schreiben, da ich die Spielzüge nicht wirklich verstehe. Nachdem ein Spieler von ihnen mit dem Krankenwagen abtransportiert wurde, drehten die Bulls auf und GroßF konnte mit dem Ball durchbrechen – ihr wisst, wie das heißt – großer Jubel! Doch der Gegner holte auf und zum Schluss fehlte nicht viel, (ein Spielzug noch!) und wir hätten doch noch gewonnen- also die Wetterau Bulls. Das nächste Mal aber!

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Keine Montagsgedanken #31

Manchmal denke ich, ich habe einen an der Waffel.

Aber dann gucke ich mich hier um

und eine leise Stimme singt:

„You are not aloooone..“

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Keine Montagsgedanken #30

Habe heute herausgefunden, warum ich Süßes esse, wenn ich gestresst bin.

Das englische Wort „STRESSED“ heißt rückwärts gelesen „DESSERTS“!

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Anfeuern und Mitfiebern

KleinF ist in der Startaufstellung und wir fahren nach Halle um ihn anzufeuern. Mein Durchblick bei den Regeln ist nicht klarer geworden, aber immerhin kommt mir einiges bekannt vor, hier und hier  habe ich schon darüber geschrieben. Hier ein paar  laienhafte Beobachtungen:

Rugby 1

Es gibt ständig ein Gerangel um den Eierball, anscheinend muss derjenige, der ihn hat, sich an die Nase fassen. Wir spielen das zu Hause also immer falsch, denn derjenige, der sich zuletzt an die Nase fasst, muss etwas machen, zum Beispiel den Geschirrspüler einräumen oder Bier holen.

Rugby 2

Unvermittelt wird das Spiel schnell, mit viel Bewegung, es gibt anfeuerndes Geschrei auf der Zuschauerwiese. Die Pässe werden gefangen und gleich stürzt die Nummer 11 (der unsere ganze Aufmerksamkeit gilt) mit dem Ei fest an den Körper gedrückt hinter die Linie und es gibt Applaus. Das heißt dann: Er hat einen Versuch gelegt. Es gibt Punkte und Schulterklopfen.

 

Rugby 3Die Nummer 1 scheint eine spezielle Aufgabe zu haben: dem Springer den Schlüpfer über die Ohren zu ziehen. Jedenfalls bei denen mit der lilanen Trikotfarbe. Die Grünen (und Guten) haben einen andere modische Hosenpassform. Hier im Bild ist leider der Ball nicht zu sehen, er wurde zu hoch geworfen, die Springer kamen nicht ran.

 

Rugby 4Hier bin ich noch froh, dass die Spielposition 8 es erfordert, dass die Nummer 11 sich dem Gedränge fernhält und schnell sein muss, wenn der Ball kommt, um den ständig gerangelt und geschoben wird. Von denen mit ordentlichem Kampfgewicht. Der Herr in Gelb ist der Schiedsrichter mit Überblick. Seine Frau sitzt neben uns.

 

Rugby 5Doch was ist das? Auf einmal ist das kleine Kind mittendrin, nachdem er sich an die Beine eines Gegners geklammert hatte und mitgeschliffen wurde.  Nun schieben und schieben sie, möglichst ohne den eigenen Spieler in Embryonalhaltung am Boden mit ihren Schuhen zu verletzen. Das wird nämlich abgepfiffen.

 

Rugby 6Das Publikum ist über die Punktzahl und den baldigen Sieg begeistert, es werden Grillpläne geschmiedet, Rezepte ausgetauscht und über Nichtanwesende wird gelästert. Die zukünftigen Verlierer dieses Spiels popeln und die baldigen Gewinner raufen sich die Haare. Teile des Publikums haben sich schon mal umme gelegt.

 

Abpfiff. Die Spieler klatschen ab. Dann gibt es eine Art Spießrutenklatschen, die Sieger laufen durch die Gasse der Verlierer und dann andersrum. Im Hintergrund sieht man die Anzeigentafel mit dem Spielstand nach achtzig Minuten. Auch die tragbare Spritze (nicht mit Glyphosat) mit der zwischendurch den Spielern den Schweiß weggeduscht wird und die Trinkbecher sind zu sehen.

Rugby 8Den Zuschauern wird von der Mannschaft für das Anfeuern und Mitfiebern gedankt, auf Knien, wie es sich geziemt. Außerdem werden die zwei erstmalig eingesetzten Spieler von der gesamten Mannschaft biergeduscht, ein ganz Kasten erfüllt ausschließlich diesen Zweck. Danach geht jeder kurz zu den Seinen, ohne Schuhe, um wenigstens die Füße zu kühlen.

 

Rugby 9Noch adrenalingetränkt werden alle Szenen des Spiels ausgewertet und gleich mal verkündet, was alles noch trainiert werden muss. Noch zeigt niemand, was ihn alles weh tut. Die gegnerische Mannschaft ist Duschen, sie haben auch noch einen weiten Heimweg.

Was für ein tolles Spiel!

 

 

 

 

 

 

 

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Korrekturfreuden

Mehrere Wochen beschäftigten wir uns mit den Merkmalen des Erzählens, der Darstellung der Handlung und besonders mit den Erzählperspektiven. Ich hatte diesmal  ein gutes Gefühl, hoffte darauf, gute Noten geben zu können. Die Notenskala von 1 bis 6 ist jedoch immer noch nicht ausreichend, ich habe ein paar Achten eintragen müssen:

  • Der personale Erzähler kann in zwei verschiedenen Formen vorliegen.
  • Es gibt vier Arten von Erzählperspektive die direkte Rede die indirekte Rede den inneren Monolog und.
  • Die Perspektive bedeutet in welcher Form man sich gerade befindet.
  • Erzählperspektive bedeutet dass man erstmal die Geschichte in anderen Formen schreibt wie z B. ich er und neutral oder auktional.
  • Unter dem Teil Wort Erzähl versteht man die vier Erzählformen die es in der deutschen Sprache gibt.
  • Immer wenn im Text ein ich vorkommt ist es ein Ich Erzähler.
  • Immer wenn im Text „er sagt“ vorkommt, spricht der Personale.
  • Ein Camera Egg erzählt.
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