Buch binden lernen

 Das war das Thema der Weiterbildung und hat genau meine Neugier geweckt. So haben wir zwei Büchlein herstellen können, Beispiele, Material und Werkzeug und Anleitung waren ausgelegt. Es war sehr hilfreich, sich auf eine Sache zu konzentrieren und nicht Tausende Projekte im Hinterkopf zu verfolgen. So viele Möglichkeiten! So viele schöne Papiere! Zwei Bindungsarten haben wir kennengelernt, die japanische Bindung habe ich inzwischen zu Hause ausprobiert. Denn natürlich habe ich mir das notwendige Werkzeug noch am Abend bestellt. Die gewachsten Fäden sind ganz schön teuer, doch es gab einen tollen Tipp: Normale Fäden an einer Bienenwachskerze entlangziehen! Und schon lässt sich der Faden gut verarbeiten! Auch der Kleber hat mich überzeugt, den hätte ich doch sonst nie kennengelernt! Ich bin schon gespannt, welche kreativen Anwendungsmöglichkeiten die Schüler dafür und für eine Ahle finden!

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Korrekturfreuden oder Mimimimi

Niederschwellig und kleinschrittig beschäftigten wir uns stundenlang mit der Dreifelderwirtschaft, an die Erfahrungswelt der Siebtklässler, auf dem Dorf lebend, anknüpfend. Eine Frage in der Leistungskontrolle wurde sehr kreativ beantwortet: Warum bestellte der Bauer nicht das gesamte Land?

  •  das das Feld was nicht bepflanzt wird das jahr draufbesseren boden hat
  •  das die Dreifelderwirtschaft bekommt man das doppelte Gewinn und man hat ein Feld immer brach
  • weil es viel zu viel Arbeit hat
  • weil somit die pflanzen im nächsten Jahr besser werden
  •  weil die Bauern von der ganzen ernte nur die halfte abgeerntet haben und den rest nutzten um den Boden fruchtbar zu machen
  • weil es so war dass das eine land angebaut wurde dass geerntet und dass wurde das andere feld angebaut
  • weil er es nicht bewirtschaften kann

Direkt über der Frage stand übrigens ein fünfzeiliger Text, was Dreifelderwirtschaft ist.

Mimimimi

 

 

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Keine Montagsgedanken #55

Dass du miserabel Auto fährst weißt du ganz sicher, wenn dein Navi sagt:

„In 500 Metern bitte anhalten, ich möchte aussteigen!“

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Kleine Sonntagsrunde

Ein kleiner Spaziergang, die übliche Runde, nicht lange, aber erholsam. Eine Handvoll Schopftintlinge vom Wegesrand, ein paar Laub-Fotos, nichts Aufregendes. Sonntag.

 

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Keine Montagsgedanken #54

Ich vermisse ja die Zeit,

als ich morgens voller Elan aus dem Bett gesprungen bin und gleich hellwach war.

Damals. Mit 4.

 

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Keine Montagsgedanken #53

Verrückte wissen nicht, dass sie verrückt sind.

Ich weiß, dass ich verrückt bin.

Also bin ich nicht verrückt.

Ist das nicht verrückt!

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japanisch kryptisch

Unser Schiff war ja schweizerisch mit einem Hang zum Japanischen. Der Name bedeutet „Sonne“, das wissen wir inzwischen. (Wahrscheinlich war deshalb eine II dahinter, wir entfernten jedoch die Zahl mit einem Föhn.)  Im Klodeckel befindet sich eine japanische Bedienungsanleitung, für uns Ausländer mit Piktogramm. Das verstehen wir gleich gar nicht. Setzen ja, aber auf geschlossenen Deckel? Verstehen wir nicht, befolgen wir nicht.

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Keine Montagsgedanken #52

Es gibt Leute, bei denen sieht es aus wie bei „Schöner wohnen“.

Und es gibt uns.

Wir leben eher in einem Wimmelbilderbuch.

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Jetzt mal doch mal was!

Auf den Videos sieht es irgendwie leichter und auch besser aus. Aber Versuch macht kluch. Hier mein Versuch (ist aber noch nicht fertig!) Die Leinwand soll mir als Untergrund für eine Collage dienen.

 

 

 

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weiter gebildet

Ohne klagen einen Tag lang tagen. Thema war ja auch interessant:Grenzenlos 68- Parallelen, Wechselwirkungen und Differenzen zwischen Ost und West. Überschrift erweckt Neugierde und unbändige Vorfreude, nicht wahr!? Da Referenten, Veranstalter und Angestellte noch jemanden mitgebracht haben und auch ein paar junge Leute lieber hier als im Unterricht sein wollten, war der Raum fast halb gefüllt. Mehrere Vortragende und mehrere Sichtweisen verfolgte ich aufmerksam, es kam auch zu Fragen und Nachfragen von jenen, die sich als Zeitzeugen bezeichneten.

Das bleibt in Erinnerung:

  • Innerhalb von Minuten hörte ich: narrativ, genuin, hedonistisch, Reduktion, transnational, instrumentalisiert, histographische Einordnung, Chiffre….
  • „Für die Prüfung lernen wir, wie holt man eine Flasche Bier“
  • „Anstatt feilen, hobeln, fräsen, schwingen wir den Besen“
  • mein Lieblingswort: „Demokratisierungsbegehren“
  • 1968 wurde die Mehrwertsteuer eingeführt

 

 

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