Kaputt.Weg.

Es versetzte uns in große Unruhe, als die Marina uns benachrichtigte, das auf unserem Boot eingebrochen wurde. Per Mail versuchte der Skipper zu klären, was passiert sei und bat um einen anderen , sichereren Liegeplatz. Noch waren die Grenzen nicht geöffnet, doch gleich am nächsten Wochenende setzten wir uns für 1500 km ins Auto. Mit sehr gemischten Gefühlen betraten wir unser Boot am frühen Morgen, im Eingang steckte eine provisorische Platte. Große Erleichterung im Inneren, es schien nichts weiter zerstört zu sein. Es sah etwas durcheinander aus, doch das seglerische Equipment war an seinen Plätzen. Wo ist denn unser Bettzeug? Weg. Der Wein? Weg. Der Whisky? Weg. Meine Bordschuhe? Die Geschirrtücher? Der Strohhut? Die Anti-Rutschmatte vom Tisch? Sehr seltsam. Besonders ärgert uns, dass das Steckschot kaputt/weg ist, nur das poplige Schloss hing so rum.

Es gab also einiges mit der Marina zu klären und einige Arbeiten zu erledigen. Neues Bettzeug kaufen. Waschen. Neues Schot bauen. Streichen. Boot putzen. Der Firma, die endlich unseren Motor reparieren soll, ordentlich auf den Geist gehen. Dies und das. Und natürlich wieder 1500 km zurückfahren. Dazu hatten wir am wenigsten Lust, am liebsten wären wir dort geblieben. Doch bald sind Ferien! Dann können wir endlich wieder segeln, nach so langer Zeit. Wenngleich es noch unklar ist, wohin wir wollen und dürfen, gen Süden soll es gehen.

 

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Zitat zum Wochenanfang #24

Geniale Menschen sind selten ordentlich.

Ordentliche selten genial.“

Albert Einstein

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Los jetzt!

Wir frühstücken spät, denn wir sind spät ins Bett. Die Kinderlein wollen auch länger schlafen, kommen aber sofort, als ich zum Frühstück rufe, der Speckbratduft hat sich rumgerochen. Als Bohnen, Würstchen, Speck und Spiegelei in den Bäuchen sind, wollen wir los. Also zwei von uns. Gleich. Erst noch ein Level weiter. Inzwischen regnet es und ich dränge zu Aufbruch. Wir wollen ja nicht weit, nur zum neu errichteten Stempelkasten.  Im vollbesetztem Auto interessante Dialoge: „Nimm meine Jacke mit, ich weiß sonst nicht, was ich mit meinen Haaren machen soll!“    –  “ Was, es gab die Option, nicht mitzufahren!?“  –   „Was, wir fahren gar nicht in den Bärenpark?“ – „Nein, auf den Sonnenstein!“ – „Aber ich habe mir doch extra meine gute Jogginghose angezogen!“  – „Hier sind ja noch so Verrückte!“  – „So ein Stempelterror!“   – „Wie weit ist es noch?“ – „Wann sind wir da?“

Die Männer müssen den Schirm halten, während wir Mädels sorgfältig stempeln. Auch im Nebel und bei Regen ist es hier oben schön!

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Gehört und Gelesen

  • “ In Afrika gibt es nur Wüste. Sonst hätten sie was zu essen.“ (10. Kl.)
  • „Probleme der Welt, die zu lösen sind? Dass so alte Lehrer an der Schule sind!“ (10. Kl.)
  • „Ich hätte eine Frage zum Thema Projektarbeit und zwar wie wir es jetzt machen.“ (Mail, 9. Kl.)
  • „Mein Sohn kommt morgen nicht in die Schule!“ (Elternanruf, Pfingstsonntag mittag)
  • „Wo stehen denn jetzt die Aufgaben in der Klod, da ist nichts.“ (Derselbe Vater, 10 min später)
  • „Es sind Kinder von 11 Jahren und die Situation ist für sie was Neues. Mir als Mutter kommt es langsam so vor, als hätten Sie was gegen meinen Sohn! Sollte das so sein, dann müssten wir uns mal unterhalten!“ (Eintrag im Hausaufgabenheft nach einer Suspendierung)
  • „Was habt ihr für Fragen?“ –  „Kann ich mal auf Toilette?“

Ach, wie ich das vermisst hatte!

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Der Mai ist gegangen

Der  Mai ist gekommen und gegangen, der Juni macht es genau so.  Ich habe hier nichts weiter geschrieben, da ich mich irgendwie nicht dazu aufraffen konnte. Dabei war einiges los, doch noch immer bin ich mit der Gesamtsituation unzufrieden!

  • Über Himmelfahrt in Potsdam haben viel viel erlebt. Doch das übliche Zelten auf der schönen Halbinsel haben wir vermisst.
  • Das Bauhaus – Museum in Dessau hat mich sehr beeindruckt. Gut, dass es auf dem Heimweg lag!
  • Es ist schön, sich mit Familie und Freunden zu treffen und gemeinsam zu wandern.
  • Besuch übers Wochenende ist wunderbar! Die Kinderlein hatten wir in den letzten Jahren nicht so oft bei uns.
  • Es ist gut, wieder in die Schule zu gehen und dort zu arbeiten. Wenngleich alles anders ist und für alle mehr Arbeit.
  • Endlich kann man sich wieder über Schüler freuen und aufregen.
  • Es stellt sich einfach kein Alltag ein. Immerzu ändert sich etwas.
  • Bei diesem dauerhaft schönsten Wetter kann man gut den Garten genießen, doch das Fernweh lässt sich nicht abstellen.
  • Was haben wir noch mal die letzten Wochen gemacht?
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Zitat zum Wochenanfang #23

„Wer zu sich selbst finden will,

darf andere nicht nach dem Weg fragen.“

Paul Watzlawick

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Zitat zum Wochenanfang #22

Wenn du  nicht gerne liest,

dann hast du einfach noch nicht das richtige Buch

für dich gefunden!“

J.K.Rowling

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Zitat zum Wochenanfang #21

„Das, was jemand über sich selbst denkt,

bestimmt sein Schicksal.“

Mark Twain

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10 Tipps, Potsdam zu erleben

  1. Eine schöne Unterkunft buchen, in der man sich richtig wohl fühlt, mitten in der Natur liegt und etwas ganz besonderes ist. Da am langen Wochenende noch keine Hotels geöffnet waren, kam nur eine Ferienwohnung in Frage. Glück gehabt. (Dazu muss ich einen extra- Artikel schreiben)
  2. Zu Fuß um den Tiefen See, abends: durch den Babelsberger Park bis zur Brücke, Einkehr im Schiffsrestaurant, durch die Schiffbauergasse, die Berliner Straße entlang häuserguckend, über die Glienicker Brücke, noch ein kleiner Park mit Villen, etwa 2 Stunden
  3. Mit einem Paddelboot oder Kanu unterwegs sein: Mietstationen gibt es mehrere, am besten am Vortag schon mal reservieren; schwierige Entscheidung: wo entlang? Wir sind über den Tiefen See, den Teltowkanal bis fast zu Wannsee und wieder zurück. Hier gibt es allerdings sehr wenige Anlandestellen, alles ist privat und hochherrschaftlich. Sogar Hunde werden losgehetzt! Auch die große Anzahl der Motorboote, ihrem Lärm und dem Wellengang ist in einem Kanu eher lästig.
  4. Zu Fuß durch die Stadt: der Dom ist ein Muss, die vielen Museen sind auch von außen schön, gebaut wird immer noch, das Brandenburger Tor betrachten, im Holländerviertel kann man wunderbar einkehren. Es ist eigentlich schön, mit größerem Abstand zu anderen Gästen zu sitzen!
  5. Mit dem Fahrrad durch die Parks: Park Babelsberg, Neuer Garten, Park Glienicke, Volkspark und natürlich Sanssouci. Hier belehren die Besucher jeden Radfahrer über das Fahrradverbot im Park. Die Treppen und Terrassen sind gesperrt, viel schöner ist es sowieso beim Neuen Palais (noch geschlossen) und in Richtung Botanischer Garten.
  6. Aussicht genießen auf dem Pfingstberg: Belvedere – wir konnten die Türme besteigen, mit Maske natürlich, von dort oben sieht man sogar den Fernsehturm in Berlin, die vielen grünen Wälder und blauen Seen sehen wunderschön aus, fast ganz Potsdam liegt zu Füßen!
  7. Cecilienhof (Potsdamer Konferenz!) ist noch geschlossen, doch auch von außen schön, in einem Park an der Havel. Von der ehemaligen Grenze keine Spur mehr, nur Idylle.
  8. Villa der Wannsee-Konferenz: Auch hier Idylle, viele Informationen schon am Zaun auf Plakaten und im Haus eine sehr gelungene und interessante Ausstellung, ein Gedenkort, natürlich nicht an die Täter, sondern Opfer
  9. Glienicker Brücke: Hier laufen vor dem Inneren Auge Agentenaustausch – Szenen ab, es gibt Info- Tafeln und der historische Ort ist sehr präsent. Außerdem kann man Schiffe gucken. Und vom Osten in den Westen laufen. Einfach so.
  10. Mit dem Wassertaxi fahren: die „flüssige Verbindung“, kein billiges Vergnügen, doch schneller und schöner kommt man eigentlich nicht die Seen entlang innerhalb der Stadt.
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Zitat zum Wochenanfang #20

„Der Geist ist wie ein Fallschirm: er kann nur funktionieren, wenn er offen ist.“

Walter Gropius

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