Love is love

Gut gemachtes Video, drängt sich als Gesprächsanlass nicht nur im Fremdsprachenunterricht auf. Da hat jeder einen Meinung dazu, oder auch mehrere. Sehenswert. Kursiert zur Zeit auf allen Kanälen. Auch wenn wirklich seltsame Kommentare unter dem Video stehen.

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Wenn Steine singen

sind freiAn einer Hauswand mitten in der Stadt eine bekannte und beliebte Liedzeile, geschwungene Schrift, seltsame Zeichen, sind das Noten? Der Herr, der es zu singen scheint, sieht aus wie Karl Marx. Ich sehe es, aber ich verstehe nicht wirklich. Was will uns der Künstler damit sagen? Vor 30 Jahren wäre ich begeistert gewesen, dies in der Öffentlichkeit zu lesen. Da hätte ich über die Bedeutung auch nicht lange grübeln müssen. Hätte meinen freien Gedanken ihren Lauf gelassen. Hilft mir jemand auf die Sprünge?

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Was macht die Diät? #10

Laut Physikbuch dehnen sich alle heißen Körper aus.

 

Das bedeutet, ich bin gar nicht so dick, ich bin heiß!

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Die Klassiker

  • Können wir unterwegs mal wo reingehen und was kaufen?
  • Dürfen wir das Handy benutzen?
  • Gehen wir dann auf den Spielplatz?
  • Können wir was zu Essen und Trinken mitnehmen?
  • Kann ich auch hierbleiben?
  • Kann ich mal auf die Toilette?
  • Warum kann ich mein Handy nicht benutzen?

Das alles innerhalb von drei Minuten nach meiner Ankündigung der Exkursion. Eintrittsgeld- und Elternunterschriftsabgabe erfolgte dagegen nur zögerlich oder noch gar nicht. Vielleicht hätte ich doch immer mit „ja“ antworten sollen?

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Montagsmusik #3

Genau so fühlt sich Montag an, ab Minute 3.30. Ansonsten: eine kann gut singen und einer sieht gut aus.

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Nur für Mädchen: „Ewiglich… Dornröschen“

Na, da habe ich ja mal wieder ein Buch gelesen, welches so gar nicht meins ist…  Über BloggdeinBuch bekam ich „eine märchenhafte ChickLit Geschichte mit fantastischen Elementen“… Weder mit dem Begriff konnte ich etwas anfangen, noch mit der Autorin (Olga A. Krouk) und auch der der Titel ist seltsam: „Ewiglich … Dornröschen? Kiss me ass“ Nun, gelesen war es schnell, nachdenken brauchte ich dabei gar nicht, die flotten Sprüche aneinandergereiht langweilten mich eher… Und nun ist es genug mit diesen ewiglichen Pünktchen!

Für wen ist dann dieses Buch? Eindeutig: nur für Mädchen, die möglicht pubertieren sollten und gerne lesen und fernsehen. Viele Zitate und Anpielungen auf Formate der „Unterhaltung“ finden sich zwischen den Gedanken der Protagonistin: Chearleadersprüche, SMS-Abkürzungen (Ja, das heißt WhatsApp, ich weiß.), lustige Bedienungsanleitungen, Dornröschen- und Aschenputtelbezüge, Herr der Ringe und Sherlock Holmes, auch Harry Potter (immer aus den Filmen) und außerdem noch Songs von Metallica und Nirwana. Der Bachelor, das Dschungelcamp und auch Teen Mom scheinen Mädchen interessieren zu müssen.

Wer zu spät kommt, kriegt keine Streusel auf das Eis.“

„Sie machte ein Gesicht wie eine voll angepisste Victoria Beckham, denn es stellte sich nicht die Frage: „Wer hat von meinem Tellerchen gegessen?“ sondern „Wo ist mein fucking Tellerchen überhaupt?““

„OK, ich bin zwar keine Expertin, aber ich würde sagen, das Kleid ist im Eimer. Oder sollte auf direktem Weg dorthinwandern.

Ist das Literatur? Ich muss mal googeln. ChickLit.

Ah, jetzt ist mir alles klar. Die Filme sind mit Eis- und Schokoladenkonsum der Zuschauerinnen gekoppelt, Männer müssen zum Anschauen gezwungen werde, sie weigern sich einfach, „Bridget Jones“ oder „Sex and the city“ über sich ergehen zu lassen.“ Oder „Frauenbücher“ zu lesen: Ein neuer Trend in der Literatur. Der Begriff kommt von „chick“ (engl.: Küken; umgangssprachlich für junge Frau, im Sinne von „Tussi“) und „lit“ (Literatur).In den Buchhandlungen muss es regaleweise von „Für freche Mädchen“Büchlein wimmeln, da werfe ich normalerweise noch nicht einmal einen zweiten Blick drauf. Zu seicht für meinen Geschmack, selbst am Strand oder im Gartenliegestuhl möchte ich anpruchsvolleres oder witzigeres lesen. Anders gesagt: Bin ich zu alt für. Doch ich bin gespannt, wie das Buch der 14jährigen, der ich es weiterreichte, gefällt.

eingeschränkte Lesempfehlung für pubertierende Freundinnen:

„Ewiglich … Dornröschen? Kiss my Ass!“  Olga A. Krouk

9,95€ ; ISBN  978-3-944154-30-5

U-Line Verlag

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Wochenend und Sonnenschein

frühblühenVersucht habe ich, das Moos abzurechen, doch es sträubte sich. Es ist ja grün, so leuchten Schneeglöckchen und Krokusse umso intensiver. Ringsum hört man Gartenscheren, Harken und Hacken, die Kinder toben im endlich Frühling. Zum Sonntag dann Ruhe, nur die Kirchgänger sind früh unterwegs. Das große Spazieren fängt meist nach dem Mittag an. Ich habe für Gesprächstoff gesorgt: auf der einen Seite eine Wiese voller Blumen, auf der anderen den Eierflieder. Wie immer sind noch Ästchen frei, ich muss noch nachrüsten. Den örtlichen Billigmarkt hatte ich leergekauft, ich muss da noch woanders hin…

Ostereierei

Zum Vergleich: 2014:  2013;  2012;  2011;  2010;  2009

 

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Ist jetzt Mathe oder was?

Wir üben uns im Argumentieren, sammeln pro und contra Meinungen, versuchen diese zu begründen und Beispielsätze zu finden. Die Neuntklässler sollen jetzt aus einer Auflistung im Lehrbuch ein Balkendiagramm zeichnen. Ich hatte als Unterrichtsziel vor, dass die Schüler dann eine Statistik sprachlich in ihre Argumentation einbringen können. 1477 Thüringer Schüler wurden 1992 befragt, welche Nebenjobs sie schon ausübten, Mehrfachnennungen waren möglich. Es ist 10 Minuten Ruhe (!!!) und alle zeichnen, einige malen. Natürlich habe ich an der Tafel ein Balkendiagramm skizziert. Ich gehe durch die Reihen und sehe mir an, was  und wie sie arbeiten. Ein Schüler starrt auf sein schön buntes Streifendiagramm und kommt nicht weiter. Ich schreibe an die Tafel: Warum funktioniert hier ein Streifendiagramm nicht? und denke aus irgendeinem Grund, das gäbe zum Nachdenken Anlass. Wir sprechen über die Arten der Darstellung, die Schüler sollen ihr Diagramm erklären. Ich frage weiter nach, die Schüler schütteln nicht nur innerlich mit dem Kopf und können mit meiner Fragerei so gar nichts anfangen. Wie viele Prozente gibt es hier überhaupt??? Einige rechnen, natürlich mit dem Taschenrechner. 144,9 Prozent. Das ist richtig. Und was bedeuted denn das? (Ich wollte einfach nur hören, dass viele Schüler aus der Befragung wohl mehrere Nebenjobs hatten.) Ich schreibe an die Tafel: Warum gibt es hier mehr als 100% ? Jetzt endlich antworten sie:

  • Ist jetzt Mathe, oder was?
  • Das muss man durch 3,6 teilen und dann ins Diagramm schreiben.
  • Weil es in Thüringen ist.
  • Weil es mehr Schüler sind.
  • Weil sie hoch ist. (?)
  • So viele Schüler gibt es an unserer Schule nicht.
  • Das sind alte Zahlen, das ist nicht aktuell.

Ach so.

 

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Was macht die Diät? #9

Ich habe das Sofa jetzt vor den Kühlschrank gestellt.

Die ständige Rennerei macht einen ja fertig!

 

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Wenn Mutti früh zur Arbeit fährt #7

Überraschung Der Schneesturm tobte sich noch vor Mitternacht aus und zumindest auf den Straßen taute das Weiß ab – fast. Ist ja Fastenzeit. Bei Sonnenaufgang wieder einige Grad kälter und schöne Eisblumen auf dem Asphalt. Mein Autolein hatte ich nach ein paar Minuten freigekratzt und abgeschabt, inklusive Spiegel, Scheinwerfer und Nummernschild, aus der Einfahrt kam ich auch ohne Probleme. Durch das Dorf jedoch nur mit äußerster Vorsicht, ich wollte ja die Eisblumen nicht zerschleuderfahren. Ich glaubte doch wirklich, auf den „großen“ Straßen wäre ein normales Fahren möglich. Wo ist eigentlich das ganze Salz geblieben, das tonnenweise in den letzten Wochen verstreut wurde? Auf den Dün-Serpentienen wäre es wirklich sehr hilfreich gewesen. Aber auch mit Tempo 40 kommt man irgendwann zur Kreisgrenze (von nun an gehts bergab) und – geht doch – nichts mehr weiß, nichts mehr vereist, nichts mehr glatt. Auf dem Schulparkplatz wurde mein immer noch auf dem Dach und der Motorhaube vereistes Auto bestaunt. Ist das Schnee?

 

 

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