Schülermund tut Wahrheit kund

Auch diese Woche habe ich allerhand gehört und gelesen:

  • „Sag doch mal, was Enteignung bedeutet!“ – „Das ist, wenn man denen den Schwanz abschneidet“  (Neuntklässler, fand ich gar nicht lustig)
  • „Was ist ein Windrad?“ – „Ein Rad macht aus Luft Elektronik!“ (Fünftklässler)
  • „Cäsar eroberte viele Gebiete und Eileiter“ (Sechstklässlerin)
  • „Mars war der Keksgott“ (Sechstklässler)
  • „Ich denke schon“ (Achtklässlerin)
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Billys 7 Tode

  1. Tod in Halle: Die Kindlein sind umgezogen, Billy steht verlassen, verwundet,aber überlebensfähig in der Ecke und soll entsorgt werden. Ich rette Billy, das große Kind soll ihn mit nach Hause bringen.
  2. Tod in der Garage: Billy hat es bis in die Garage geschafft, in seine Einzelteile zerlegt, hofft er wochenlang auf seine Auferstellung. Der Oberhäuptling will ihn entsorgen. Panische Reaktion. (meine, nicht Billys)
  3. Tod durch Transport: Billys Teile werden in mein kleines blaues Auto gepackt und zupackende Schülerhände tragen sie einmal quer durchs Schulhaus in die Kammer. Billy, hast du noch alle Schrauben im Schrank?
  4. Tod beim Weihnachtsfrühstück: Mit Begeisterung stürzen sich Schülerinnen in das Abenteuer, Billy zum Leben zu erwecken. Und wirklich, Billy steht! Ich möchte ihn ins rechte Licht rücken lassen, doch das überlebt er nicht, er bricht wieder zusammen. Da es just in diesem Moment final klingelt, werden sein Gliedmaßen wenigstens noch aufeinandergelegt.
  5. Tod durch Nagelung: 3 Monate später versuchen sich Schüler einer anderen Klassenstufe an der Wiederbelebung. Großes Geschrei und Rumgetanze, jeder weiß es besser. Mit 10 cm langen Nägeln wird Billy malträtiert, echt behämmert. Doch es finden sich zwei Schüler, die breit sind, auch in ihrer Freizeit Billy eine Chance zu geben und ihn von den Nägeln zu erlösen.
  6. Tod durch Aufbau: Als die Türen angebaut werden sollten, ist deutlich zu sehen, dass Billy auf dem Kopf steht. Alles auf Anfang. Türen passen immer noch nicht, Billy hat sich wieder auf den Kopf gestellt. Die Schüler geben nicht auf, und endlich hat Billy alle Bretter im Schrank und auch Türen, die sich öffnen und schließen lassen. Lob, Lob. Das Werkzeug wird wieder eingepackt. Stunden später suchte der Hausmeister seinen Akkuschrauber immer noch.
  7.  Tod an der Wand: Billy steht so mitten in der Kammer rum, mächtig aufgekratzt. Ich rücke ihn an die Wand. Nach zweimal Anfassen lässt er alle Bretter fallen und neigt sich zur Seite. Er hat aufgegeben. Ich jetzt auch. R.i.P. Billy!

P.S. Ja, ihr habt es alle gleich gewusst!

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Gute Vorsätze am Montag #11

Heute mache ich etwas für Bauch – Beine – Po.

 

Kekse.

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Gute Vorsätze am Montag #10

Bin früh aufgestanden.

 

 

Da war kein Wurm!

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Ich mache mir die Welt – Korrekturfreuden

  • „Ein Mittelgebirge ist in der Mitte.“
  • „Das Mittelgebirge heißt so, weil es da viele Gebirge gibt.“
  • „Ein Mittelgebirge ist das Gebirge wo es höher ist als das flach.“
  • Türingen, Thuring, türhig, thuringen, Thieringen
  • „Eine Landschaft ist eine große Fläche auf der sehr viele Bäume stehen.“
  • „Eine Landschaft ist wo auf weiten Wiesen, z.B. Felder vieles angeschafft wird“
  • Eine Landschaft ist das wo sich in wenigen Kilometern das Landschaftsbild ändert.“
  • Eine Landschaft ist auch meistens frittlich und erholend kann sie sein.“

Mimimimi

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Gute Vorsätze am Montag #9

Fit halten!

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Was so war

  • Die Ausrede des Monats: Ein Fünftklässler, der die vergessene Hausaufgabe nachholen sollte, hält mir eine Büroklammer unter die Nase und flüstert, die Hausaufgabe sei einfach davon abgegangen und er wisse nicht, wo sie sei.
  • Lehrerzimmer- Dialog des Monats: Der Kollege kommt (am Rosenmontag) ohne Kostüm ins Lehrerzimmer. Eine Kollegin: „Ah, deine Haare sind ja ganz zerzaust. Ist das deine neue Frisur oder dein Kostüm?“ – „Ich war draußen im Wind, hatte Aufsicht.“ – „Ah, vintage!“ (gesprochen: winditsch)
  • Zum ersten Mal habe ich die Heimatstube besucht. Dort gibt es eine sehr interessante Ausstellung zum KZ- Außenlager und einen Herrn, der den Schülern dies nahebringt. Hat mich sehr beeindruckt.
  • Mit den Zehnern waren wir in Mittelbau-Dora. Die fünfstündige“Betreuung“ haben diesmal zwei FSJ-ler, nur ein bisschen älter als die Schüler, übernommen. Und wieder habe ich Neues erfahren und auch die Schüler waren beeindruckt, entsetzt, ergriffen.
  • Mit den Klassen 10, 9, 8 und 7 habe ich inzwischen kahoot spielen können, ich hatte da mal was vorbereitet. Sie sind sehr motiviert, eigene Fragen zu erstellen und wollen auch die Quizze der anderen Klassen spielen.
  • Das Zeughaus der Schwarzburg ist ein tolles Museum geworden. Allerhand Zeug wird anschaulich präsentiert, auch wenn man kein Waffennarr ist, erfährt man sehr viel Interessantes. Leider darf man nicht fotografieren.

 

  • Der Garten hat schon seine Frühjahrskur  bekommen, die Schneeglöckchen sind sogar schon verblüht. Noch nie musste ich allerdings so lange warten, die Eier aufzuhängen.
  • Zu Ikea sollte man auf keinen Fall sonnabends fahren, und schon gar nicht bei schlechtem Wetter. Es sei denn, man mag Massenveranstaltungen und Kleinkindertrubel.
  • Es geht alles seinen Gang.
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Da blüht uns was

Diese eine frühlingshafte Woche im Februar lockte uns und auch die Frühblüher heraus. Inzwischen hat sich das Wetter wieder besonnen, dass es doch noch recht früh im Jahr ist. Eben hat es gewittert, es soll auch noch bis in die Niederungen schneien. Bis jetzt habe ich noch kein einziges Ei an den Baum hängen können, da es sehr windig ist. Doch es blüht hier und da!

 

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Gute Vorsätze am Montag #8

Versuche jetzt regelmäßig Liegestütze.

Liegen kann ich schon regelmäßig.

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Kandinsky-Projekt mit mehreren Klassen

Unser Künstler des Winters war Kandinsky, hier als Merkhilfe unsere Aktionen:

  • Bildbetrachtung: Vorne an der Wand, neben der Tafel, hingen mehrere Kunstdrucke seiner Bilder, in den Fenstern hingen Kunstdrucke von Zeitgenossen, auch abstrakt (Klee, Marc, Macke), natürlich „besprachen“ wir sie
  • 10er: Ich las seine Biografie vor, es sollten sich Notizen gemacht werden. Qualität der Notizen durch Fragen überprüft, ergänzt.
  • 10er, 9. Kl.: Dokumentation zum Werdegang geschaut (45 min), Meinungsabfrage
  • 10er: eigenes Bild, durch Kandinsky inspiriert, nach Schritt-für-Schritt-Anleitung (Danke für deine Vorarbeit, Kathi!), farbliche Ausgestaltung nach Wahl (Buntstift, Ölpastell, Kreide…)
  • 5./6.: Konzentrische Kreise auf Papier, mit Wasserfarben
  • 5./6: Konzentrische Kreise auf Holz mit Acrylfarben (vorher weiß grundiert)
  • 10er: Gestaltung der fertigen „Kandinskys“ in Bilderrahmen, Aufhängung im Flur
  • 10er: Kahoot- (Quiz) zum Künstler (W-Lan Freischaltung funktioniert jetzt endlich!) in Teams
  • Holz-Kreise im Treppengeländer mit Kabelbindern befestigt (7.)

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