Gute Vorsätze am Montag #43

Auch diese Woche werde ich versuchen, den Fünftklässlern klar zu machen:

Ich bin für Pillepalle nicht zuständig!

Nur für Trallala und Hoppsassa!

Veröffentlicht unter Sprüche, Unterricht | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar

Kleine Runde, voller Korb

Nur ein paar Blätter und Hagebutten wollte ich „schnell“ für die Herbstdeko sammeln, nach 300 Metern war der Korb voll, das Abendessen gesichert, ich war an der frischen Luft und kam in dünner Jacke sogar ins Schwitzen. Dass mitten auf dem geschotterten Waldrandweg die schönsten Schopftintlinge wachsen, erstaunt mich immer wieder. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr habe ich genau das Gleiche gemacht! Sollte ich also nach 11 Jahren doch lieber mit diesem Blog aufhören, da es nicht viel Neues gibt!?

Veröffentlicht unter Fundstücke, Sammelsurium | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gute Vorsätze am Montag #42

Ich möchte diese Woche die innere Ruhe eines Stuhls haben.

Der muss auch mit jedem Arsch zurechtkommen.

Veröffentlicht unter Sprüche | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Gute Vorsätze am Montag #41

Hier die Liste der Dinge, die ich heute im Griff haben will:

1.

Veröffentlicht unter Sprüche | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Gute Vorsätze am Montag #40

Wenn ich heute auf Arbeit genervt bin, werde ich ein Lied singen.

Warum soll ich alleine genervt sein?!

Veröffentlicht unter Sprüche | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Ächd kruselig – Korrekturfreuden

Ach ja, die liebe Rechtschreibung. Es scheint, als nehme die Anzahl der Fehler proportional mit den Unterrichtsstunden zu. Je mehr Merksätze desto Wurscht:

  • wi du si erkenen kanzt
  • das ferchwundene kind
  • defegen drägtsie eine Perügge
  • du wohltes doch wisen
  • Liebe krüse
  • ich schreibe noch ein brif
  • ferschiedene abschniete
  • imer Hanschue an
  • werend die muter

Wenn die Kinder ihre eigenen Briefe allerdings vorlesen, hören sie sich ganz toll an. Dann kann ich ihnen richtig gute Noten geben. Erstaunlicherweise können sie aber nur das gut lesen, was sie selbst geschrieben haben. Sollen sie aus einem Buch vorlesen, geht das Gestammel los. Ach ja, die Fünfer!

Veröffentlicht unter Unterricht | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gute Vorsätze am Montag #39

Heute meine Lieblingsyogaübung:

Aufgehender Mittelfinger im Morgenrot

Veröffentlicht unter Sprüche | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Blöde Ostalgie

Wer sich nicht mehr so gut erinnert, was zu DDR-Zeiten normal war, und gleichzeitig abgezockt werden möchte, der sollte sonntags einen Ausflug zum Kyffhäuser machen. Hier 12 Tipps für gemischte Gefühle:

  1. Genau zu der Zeit ankommen, wenn alle ankommen. So kann man die Serpentinen bergauf zusammen mit einer Hundertschaft Motorradfahrer und masochistischen Radfahrern genießen. Ganz vorneweg immer ein paar ängstliche Autofahrer mit Hut.
  2. Beim Aussteigen auf dem ersten Parkplatz nicht bummeln. Es gibt Parkende, die mit Karacho auf dem unbefestigten Platz blitzschnell genau dahin wollen, wo man steht. Füße weg! Tuch zur Staubabwehr vor die Atemwege!
  3. Parkuhr füttern. Sie vorher suchen, am besten im Gebüsch.
  4. In das Gebüsch müsste man auch, wenn man mal muss. Toiletten: Fehlanzeige! Man braucht auch nicht den anderen Notdürtfigen folgen oder jemanden fragen. Man könnte etwas gaststättensitzend konsumieren, „nur für Gäste“ darf man dann.
  5. In den Kiosken, im Halbrund angeordnet, könnte man sich schon lange im Freien lagernden Süßkram abwiegen oder „nostalgische“ Dinge kaufen. Gruslig! Überhaupt stehen hier sehr viele Gebäude, an denen seit Jahrzehnten nichts mehr gemacht wurde.
  6. Am Eintrittspavillon unterhalb des Denkmals löhnt jeder Erwachsene 7.50 Euro. Man ist ja bis hierher hochgelaufen. Auf dem Lageplan erkennt man, dass die Toiletten am anderen Ende sind.
  7. Eine Drohne fliegen zu lassen, ist natürlich laut Schild verboten. Also trauen wir uns auch nicht.
  8. Rundumblick, Turm hoch, Rundumblick, Turm runter, Rundumblick, hin und her und fertig. Ich bin erstaunt, dass man den Turm nicht extra löhnen muss und auch die Toiletten „frei“ sind. Wenigstens. Will man einen Stein in den Brunnen werfen, darf man nur einen echten Stein aus dem Automaten nehmen. Echte Steine kosten einen Euro.
  9. Der weitaus interessantere Teil ist die alte Burg, ein kleiner Wanderweg führt dahin, man kann sich also die Denkmals-Abzocke sparen.
  10. Der Bratwurststand erinnert daran, das „Schlange stehen“ schon immer ätzend war.
  11. Jetzt einen Eisbecher! Ich werde unfreundlich angemahnt, „hier drinne“ nicht zu fotografieren. Wir sitzen eine Weile am Terassentisch und wählen in der Karte, die schon nach 5 Minuten auf diesen geknallt wurde. Nun halten wir Ausschau nach einer der Bedienungen. Die ziehen alle ein langes Gesicht und räumen Geschirr hin und her. Wir verlieren die Nerven und gehen.
  12. Neue Idee: Wir fahren zum Campingplatz am Stausee und essen da ein Eis! HaHa! Dort gibt es noch olles Lutscheis aus dem Kühlschrank. Aber ohne Schlange stehen! Obwohl alles so aussieht, wie in den glorreichen vierzig Jahren der Hoch -Zeit dieses Kioskes!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Veröffentlicht unter Ausflüge, Familie | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Segelsommer Episode 3

Etwas gelangweilt stützt sich der Gatte am Geländer ab und blickt sehnsüchtig aufs Meer hinaus, auf dem am späten Nachmittag die Sonne wunderbar glitzert. Immer noch ist das Ersatzteil für den Motor nicht da, wir wurden wieder vertröstet. Derweil begutachte ich die Kunstwerke, die im Park zwischen den Bäumen und auf der Wiese ausgestellt sind. Gestern war der Aufbau noch im vollen Gange, heute ist die Wiese voller Menschen im feinen Zwirn, die Damen mit Hut. Ich schleiche weiträumig um die Bar, um herauszukriegen, ob man angemeldet sein muss. Nicht erkennbar. Ich traue mich nicht, zu fragen (ich vertraue meinen Englisch-Sprachkenntnissen nicht so richtig) und schlendere von Kunstwerk zu Kunstwerk. Da kommt eine Dame strahlend auf mich zu: „Oh, Isabell, my dear,  come with me!“ und drückt mir ein Glas Sekt in die Hand. Verdutzt nehme ich zur Kenntnis, dass der Skipper inzwischen mit den Künstlerinnen parliert und sie jetzt mit uns über Kunst reden wollen. Gut, nach dem zweiten Glas verstehe ich ein wenig mehr, und als der Gouverneur der Insel die Ausstellung offiziell eröffnet, kann ich seiner Rede folgen. Mein Blick schweift über den Park direkt am Meer, auf dieses hinaus, den Segeln und auch Schwimmern in der Bucht hinterher, zum Kastell und wieder zu meinem Glas.Wir werden zu einem Essen am Wochenende in den Yachtclub eingeladen, lehnen aber dankend ab, da wir da schon weiter gesegelt sein wollten. Das war voreilig. Doch wir verabschieden uns jetzt von den Künstlern und schwanken lieber wieder nach Hause aufs Schiff, der Sekt knallt sozusagen voll rein. Wir verbringen den Abend entspannt auf unserem Schiff. Tag gerettet.

Veröffentlicht unter Ausflüge, Einen Sommer segeln, Ist das Kunst oder kann das weg?, Reisen, Segeln | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gute Vorsätze am Montag #38

Diesen Spruch werde ich mindestens drei Mal brauchen, nach der mündliche LK:

„Wisch mal deinen Mund ab!“  – „Warum?“

„Da hängen noch Reste von dem Müll, den du gerade erzählt hast!“

Veröffentlicht unter Sprüche, Unterricht | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar