Auch diese Woche werde ich versuchen, den Fünftklässlern klar zu machen:
Ich bin für Pillepalle nicht zuständig!
Nur für Trallala und Hoppsassa!
Auch diese Woche werde ich versuchen, den Fünftklässlern klar zu machen:
Ich bin für Pillepalle nicht zuständig!
Nur für Trallala und Hoppsassa!
Nur ein paar Blätter und Hagebutten wollte ich „schnell“ für die Herbstdeko sammeln, nach 300 Metern war der Korb voll, das Abendessen gesichert, ich war an der frischen Luft und kam in dünner Jacke sogar ins Schwitzen. Dass mitten auf dem geschotterten Waldrandweg die schönsten Schopftintlinge wachsen, erstaunt mich immer wieder. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr habe ich genau das Gleiche gemacht! Sollte ich also nach 11 Jahren doch lieber mit diesem Blog aufhören, da es nicht viel Neues gibt!?
Ich möchte diese Woche die innere Ruhe eines Stuhls haben.
Der muss auch mit jedem Arsch zurechtkommen.
Hier die Liste der Dinge, die ich heute im Griff haben will:
1.
Wenn ich heute auf Arbeit genervt bin, werde ich ein Lied singen.
Warum soll ich alleine genervt sein?!
Ach ja, die liebe Rechtschreibung. Es scheint, als nehme die Anzahl der Fehler proportional mit den Unterrichtsstunden zu. Je mehr Merksätze desto Wurscht:
Wenn die Kinder ihre eigenen Briefe allerdings vorlesen, hören sie sich ganz toll an. Dann kann ich ihnen richtig gute Noten geben. Erstaunlicherweise können sie aber nur das gut lesen, was sie selbst geschrieben haben. Sollen sie aus einem Buch vorlesen, geht das Gestammel los. Ach ja, die Fünfer!
Heute meine Lieblingsyogaübung:
Aufgehender Mittelfinger im Morgenrot
Wer sich nicht mehr so gut erinnert, was zu DDR-Zeiten normal war, und gleichzeitig abgezockt werden möchte, der sollte sonntags einen Ausflug zum Kyffhäuser machen. Hier 12 Tipps für gemischte Gefühle:
Etwas gelangweilt stützt sich der Gatte am Geländer ab und blickt sehnsüchtig aufs Meer hinaus, auf dem am späten Nachmittag die Sonne wunderbar glitzert. Immer noch ist das Ersatzteil für den Motor nicht da, wir wurden wieder vertröstet. Derweil begutachte ich die Kunstwerke, die im Park zwischen den Bäumen und auf der Wiese ausgestellt sind. Gestern war der Aufbau noch im vollen Gange, heute ist die Wiese voller Menschen im feinen Zwirn, die Damen mit Hut. Ich schleiche weiträumig um die Bar, um herauszukriegen, ob man angemeldet sein muss. Nicht erkennbar. Ich traue mich nicht, zu fragen (ich vertraue meinen Englisch-Sprachkenntnissen nicht so richtig) und schlendere von Kunstwerk zu Kunstwerk. Da kommt eine Dame strahlend auf mich zu: „Oh, Isabell, my dear, come with me!“ und drückt mir ein Glas Sekt in die Hand. Verdutzt nehme ich zur Kenntnis, dass der Skipper inzwischen mit den Künstlerinnen parliert und sie jetzt mit uns über Kunst reden wollen. Gut, nach dem zweiten Glas verstehe ich ein wenig mehr, und als der Gouverneur der Insel die Ausstellung offiziell eröffnet, kann ich seiner Rede folgen. Mein Blick schweift über den Park direkt am Meer, auf dieses hinaus, den Segeln und auch Schwimmern in der Bucht hinterher, zum Kastell und wieder zu meinem Glas.Wir werden zu einem Essen am Wochenende in den Yachtclub eingeladen, lehnen aber dankend ab, da wir da schon weiter gesegelt sein wollten. Das war voreilig. Doch wir verabschieden uns jetzt von den Künstlern und schwanken lieber wieder nach Hause aufs Schiff, der Sekt knallt sozusagen voll rein. Wir verbringen den Abend entspannt auf unserem Schiff. Tag gerettet.
Diesen Spruch werde ich mindestens drei Mal brauchen, nach der mündliche LK:
„Wisch mal deinen Mund ab!“ – „Warum?“
„Da hängen noch Reste von dem Müll, den du gerade erzählt hast!“