Montagsmusik #14

Vor vielen Jahren empfahl mir Regina ein Buch: Feuer und Stein. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich es gelesen habe, alle nachfolgenden Bände auch, zuletzt vor ein paar Wochen erst dem letzten, den achten. Jetzt gibt es die Verfilmung, als Serie. Genauso habe ich es mir vorgestellt! Leseempfehlung und Sehempfehlung!

Sing me a song of a lass that is gone,
Say, could that lass be I?
Merry of soul she sailed on a day
Over the sea to Skye.

Billow and breeze, islands and seas,
Mountains of rain and sun,
All that was good, all that was fair,
All that was me is gone.

Sing me a song of a lass that is gone,
Say, could that lass be I?
Merry of soul she sailed on a day
Over the sea to Skye.

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10 Ideen, was man mit Giersch tun kann

  1.  Wie jedes Jahr bekämpfen: alles umgraben, die Wurzeln rauslesen, aufpassen, dass kein Fitzelchen in der Erde bleibt. Erfolgsaussicht: gering. Es bleiben immer Würzelchen in der Erde. Diese treiben dann umso freudiger aus.
  2. Zwischen die Pflanzen ( zB. Iris, Schwertlilien , Bartnelken…) gesammelte Tannenzapfen legen. Das hält auch etwas die Schnecken ab, jedenfalls im ersten Jahr. Der Giersch versucht sich durchzuschlängeln, die Triebe kann man aber frühzeitig entfernen. Immer wieder. Erfolgsaussicht: mäßig. Sieht aber im Winter sehr dekorativ aus.
  3. Aufessen. Es wimmelt im Netz von leckeren Rezepten: Smoothies, Tee, Kuchen, Brot, Suppe, Salat, Spinat… Ich habe einige ausprobiert. Schmeckt nicht. Ein paar Blättchen kleingeschnitten untergejubelt geht grade so. Erfolgsaussicht: sehr gering. Familie putscht und will ordentliches Essen.
  4. Den Garten betonieren. Sieht man häufig. Auch großflächig Steine in verschiedenen Farben, Formen, Qualitäten ausbringen, hilft. In den ersten zwei Jahren wächst auch nur das Koniferen- Ungeuer, welches für viel Geld zur Geltung kommen soll. Giersch wächst von unten nicht nach. Es gelingt ihm aber, von oben zu kommen, genau wie alle anderen Wildkräuter, auch Unkraut genannt. Muss Spaß machen, Steine umzuschichten. Viele gießen jetzt mit Mittelchen aus dem Schuppen, jahrzehntelang gut abgelagert. Auch mit Feuer wird jedes Hälmchen bekämpft. Erfolgsaussicht: bei anderen gut
  5. Hasen fressen gerne Giersch. Es ist eine Frage der frühhäslichen Erziehung, dass sie nur Giersch fressen und andere Pflanzen verschmähen. Dann kann man die Karnickel im Garten rumhoppeln lassen. Wenn man den einen dichten Zaun hat. Bei gutem Futterangebot bemühen sich die Hasen auch, zahlreichen Nachwuchs zur Gierschbekämpfung zu bewegen. Erfolgsaussicht: 2 + n
  6. Ignorien. Erfolgsaussicht: 100 %
  7. Ersticken. In Zeitschriften und Gartensendungen kursiert doch allen Ernstes der Tipp, die Flächen, auf denen Giersch wächst, abzudecken: mit Vlies, schwarzer Folie oder mit Packen Zeitungspapier. Na klar. Ich klaube mir aus den blauen Tonnen der Nachbarschaft alle Zeitungen, bündle sie feinsäuberlich und staple sie dann im Garten. Da haben alle etwas davon. Auch aus den Nachbardörfern würden viele Spaziergänger vorbeiflanieren, um sich meinen Zeitungsgarten anzuschauen.Erfolgsaussicht: sehr gut, Durchführbarkeit tendiert gegen Null
  8. Kartoffeln anpflanzen. Wo Kartoffeln wachsen, wächst kein Giersch. So beobachtet bei den Nachbarn. Das Problem hierbei ist nur, das Kartoffeln nicht da wachsen, wo sich der Giersch in meinem Garten befindet: zwischen den Stauden, am Hang, zwischen den Steinen, direkt am Zaun, neben dem Pflasterweg. Erfolgsaussicht: sehr gut. Bei anderen.
  9. Blumensträuße binden: blühender Giersch ist sehr hübsch anzusehen und macht sich gut als Füllmaterial in Sträußen.  Ein üppiger Strauß nur mit Giersch ruft Bewunderung hervor, besonders, wenn man ihn einer Gartenfreundin schenkt. Man hat dann weniger. Giersch und Gartenfreundinnen.
  10. Die ultimative Idee gibt es zu Schluss. In Bildern. In Rathenow auf dem Buga-Gelände  konnte ich mich nicht daran sattsehen. Im Herbst werde ich viele, viele Tulpenzwiebeln versenken, mitten hinein in den immerwährenden Giersch.

Tulpengiersch

Giersch mit Tulpen

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BioBierBauer

erste ErnteGroßF weilt heute ein Vierteljahrhundert unter uns. Anlässlich dieses Jubiläums möchte ich einige seiner letzten Projekte erwähnen: Eine Hollywoodschaukel aufmotzen (einschließlich des Nähens der Polster), Gartenstücke umgraben, Zaun streichen, einen bequemen Thron bauen (da seine Schaukel immer von uns besetzt wird), kochen, backen, grillen… Nur sein Zimmer aufräumen kann er immer noch nicht.

Alles Gute zum Geburtstag!

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Montagsmusik #13

Zum Feiertag fast vergessen, dass Montag ist. Zumal es endlich warm ist und die Sonne scheint. Da gibt es wieder ein Wettrennen zur Schaukel, wer sich zuerst darauf festsitzt. Garten genießen.

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Blumenunderfoot

blau

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Schaumschlägereien

Endlich waren wir mal wieder Zelten und Paddeln, am Pritzerber See, auf einem wunderschönen kleinen Zeltplatz auf einer Halbinsel. Seit Jahren fahren wir dort immer mal wieder hin, anfangs mit den Kindern und anderen Familien, inzwischen nur noch wir zwei. Man steht dort fast direkt am Wasser, nur durch Schilf getrennt (in dem nachts die Frösche quaken). Durch den Wind sammelte sich an der Badestelle, direkt neben Uferunserem Zelt, ein richtiger Schaumstreifen. Schon von weitem waren sie erkennbar, die Flocken wehten sogar einige Meter weit. Der See ist nicht sehr tief, etwas abseits der Havel und ziemlich trübe. Durch hohe Nährstoffbelastung kommt es zu sogenannten „Eutrophierungserscheinungen“: verstärkte Algenentwicklung, Wassertrübung, Sauerstoffmangel. Diese weiße Schaum  entsteht durch das Zerschlagen der Algen und ihrer Eiweißstoffe, (wie beim Schlagen von Eiklar zu Eischnee). Der Schaum ist klebrig und riecht unangenehm (wenn man direkt mit der Nase drangeht) Er ist jedoch ungiftig. Schaumschlägereien des Windes am See.

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Wenn das Napoleon wüsste…

Stundenlang mühten wir uns durch Napoleons Leben, mit Vorträgen, Filmen, Tafelbildern, Lehrbuchtexten,Postern, Steckbriefen und Radiosendungen. Nähergekommen ist er uns anscheinend nicht. Wenn Napoleon wüsste, was die Achtklässler über ihn schreiben….

  • Niederschlag bei Leipzig
  • Friese von Tilsit war seine größte Macht
  • Napolion war Kaiser von Elbau
  • Bau des Triumphbogens als kunstvolles Kriegsgebäude
  • Atelinertbant (Artillerieleutnant)
  • Inhalidendom
  • Wiederherstellung des Anwesens der Kirche
  • Russland und England finden Frieden
  • er verbottete das Handeln zwischen Hamburg und England
  • Kunst hat er bei den Rückzügen mitgebracht
  • war ein Siegesführer und brachte viele kriegerische Siege mit
  • Abschaffung der Sklavenhaltung
  • geboren im Kleinadel
  • Geburten und Todesfälle stiegen
  • das Volk wurde ständiger unter den Frauen

Ganz genau wissen sie, wie groß er war, dass er sich selbst zum Kaiser krönte und immer eine Hand unter der Jacke hielt. Immerhin.

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„Ich hab’s nicht so mit Blumen“

mit Tochter Zwei Stunden bevor das Konzert begann, saßen wir in der zweiten Reihe, gingen abwechselnd zur Toilette, Getränke kaufen und Blumen gucken. Schließlich war ja Bundesgartenschau, und dieses Gelände in Brandenburg haben wir uns noch gar nicht richtig angeschaut, vor lauter Eile, gute Plätze zu erwischen. Zum Glück gab es kleine Sitzkissen für die Betonsteine und es regnete vorne, halb unter dem Dach, auch weniger stark. Kurz bevor es losging, setzte sich Anna los vor uns und ihrem Töchterlein dicke Kopfhörer auf, sicher zum Lärmschutz. Denn Papa und Band haben schön laut schöne Musik gemacht. Auch leise Musik. Witzig: Er sei das erste Mal in Brandenburg und er habe es nicht so mit Blumen. (Da werden die Verantwortlichen der Buga, die das Konzert auf dem Buga-Gelände organisierten, wohl ganz schön zusammengezuckt sein.) Fast alle Texte  von  „Radio Doria“ waren mir neu:

Die Band spielte sich warm, wie wir dick eingemummelt, die bereitliegenden „Schweißtücher“ blieben unbenutzt.

Ein bisschen leid getan hat uns die Traumtänzerin, hoffentlich hat sie sich nicht verkühlt. Wir haben uns ja warmgeklatscht. Nach zwei Stunden und der Zugabe ging Jan Josef Liefers noch die Treppen hoch und runter und verabschiedete sich mit Handschlag von vielen im Publikum. Er war wohl beeindruckt, wie wir 3000 so in Regen und Kälte ausgeharrt, mitgesungen und mitgemacht haben. Tolles Konzert!

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Montagsmusik #12

Das passiert ab und zu. Doch nicht wie im Video, sondern dick angezogen, doch nicht dick genug, im Regen, jedoch ganz vorne, in der zweiten Reihe, hinter Anna Loos und die Band ganz nah.

JJL Buga BRB

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Botanischer Bär

Neulich konnte ich mal endlich am Hang des Kyffhäusers, den ich sonst immer nur vom Stausee aus sehe, entlangspazieren. Mit Regina, die sich genauso für die blühenden Landschaften begeistert und sich auch noch in der Vogelwelt auskennt. Wir haben tolle Entdeckungen gemacht und ich verstehe, dass Jürgen Feder in seiner „Pflanzenwelt“ schreibt, hier tanze der botanische Bär. Am Abend wälzten wir dann die Bestimmungsbücher, um die korrekten Namen herauszufinden. Notiz an mich selbst: Unbedingt den Weg weitergehen, den anderen Weg gehen und noch unbekannte Wege gehen und weitere Entdeckungen machen.

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