„Warum liegst du auf dem Rücken und streckst die Beine in die Luft?“
„Mache Yoga. Ist ’ne Kerze.“
„Du hast aber dabei gepupst!“
„Duftkerze!“
„Warum liegst du auf dem Rücken und streckst die Beine in die Luft?“
„Mache Yoga. Ist ’ne Kerze.“
„Du hast aber dabei gepupst!“
„Duftkerze!“
Im Garten sitzt es sich wunderbar, unter dem Kirschbusch ist immer ein schattiges Plätzchen und endlich neigt sich auch das Schuljahr dem wohlverdientem Ende zu und es gibt wieder mehr Zeit zum Nichtstun. Hitzefrei!!!! Ein willkommener freier Nachmittag. Da habe ich doch diesen Krimi – nein, Thriller – angefangen zu lesen. Wollte ich eigentlich nicht, da ich mich weder für die Jagd, noch für Safaries sonderlich interessiere, der Klappentext schreckt mich also eher ab und der Untertitel „Ein Rizzoli & Isles – Thriller“ sagt mir auch nichts. Über Blogg dein Buch habe ich „Der Schneeleopard“ vom Limes – Verlag bekommen und die Rezension zwingt mich mehr oder weniger zum Lesen. Ich dachte doch wirklich, das Buch ist nichts für mich. Irrtum! Ich kann es gar nicht mehr weglegen, muss immer weiter lesen.
Die Figuren, Situationen und Handlungen sind so plastisch beschrieben, ich war sofort mit dabei, in Botswana. Musste lachen, fürchtete mich, beobachtete die Mitreisenden: „Er und seine Frau tragen identische Safarijacken, Kakihosen, Baumwollschals und breitkrempige Hüte. Bis aufs letzte i-Tüpfelchen im Partnerlook. In Touristengebieten rund um die Welt trifft man auf Paare wie dieses, angetan mit identischen, bizarr gemusterten Outfits.Man fragt sich, ob diese Leute eines Morgens aufgewacht sind und sich gedacht haben: Also, heute wollen wir die Leute mal so richtig zum Lachen bringen!“
Als es spannend wird, ist das Kapitel zu Ende und im nächsten sind wir an einem anderen Ort, in einer anderen Zeit und lernen andere Leute kennen. Schon nach dem ersten Absatz ist man aber wieder mittendrin. Es wird eklig. Ich muss das Kopfkino eine Weile ausschalten und atemlos weiterlesen. Nein, als Film würde ich mir das nicht antun. Aber das Buch muss ich wieterlesen, immer weiter. Die Spannung steigt. Fügt es sich zum Ganzen?
Tess Gerritsen
Der Schneeleopard
Ein Rizzoli-&Isles-Thriller
Originaltitel: Die Again
Originalverlag: Ballantine, New York
Aus dem Amerikanischen von Andreas Jäger
Deutsche Erstausgabe
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8090-2637-2
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90 * (* empf. VK-Preis)
Verlag: Limes
Hier kommt er unverhofft auf uns zugestürmt, ich bin so erschrocken! Mitten in der Stadt, dabei soll er doch so scheu sein! Wir fassten uns nach ein paar Minuten ein Herz und näherten uns vorsichtig einander, stets bereit, wieder zu flüchten. Ich erinnerte mich an eine Tiersendung , die ich schon als Kind im Fernsehen sah:
Wir freundeten uns schnell an, ich durfte ihn sogar streicheln. Seine Kumpels kamen jetzt auch aus dem Gebüsch hervor, vorsichtig witternd.Als wir weiter wollten, stellten sie sich uns jedoch in den Weg und wolltne uns nicht vorbeilassen. Nur mit Mühe gelang es uns, über einen Zaun zu springen und sie abzuhängen.
Eigentlich brauche ich erst kurz vor Mittag zu kommen, Listen sortieren und Urkunden schreiben beim Sportfest. Doch heute müssen die Prüfungsaufsätze fertig sein und wir müssen noch die Noten auswürfeln.Wir sind nicht die Einzigen in der Schule, es wird im Lehrerzimmer fleißig korrigiert, eingetragen, beratschlagt und abgewägt. Die Kaffemaschine läuft auf Hochtouren, ebenso die Rotstifte und die Tastaturen. Da sind dann die Schüler auf dem Sportplatz eine willkommene Abwechslung. Wer hätte das gedacht. Dann wieder Sortier- und Schreibarbeit. Ist jetzt endlich Wochenende? Ferien?
Im letzten halben Jahr habe ich mich dem intensiven Lebensmittel – Studium gewidmet und unter anderem gelernt, dass es gesunde und ungesunde Fette gibt. Ich bin eine gesunde Fette. Das stellte ich auf der Waage fest, die nun doch nicht kaputt ist, wie mir die restlichen Familienmitglieder versicherten.
Für diesen neuen Höchstand habe ich die Veruracher ausgemacht: Es müssen diese 16 verflixten Diät – Sprüche sein, die ich hier auf diesem Blog eine Zeitlang hingeschrieben habe. Zur Warnung führe ich sie noch einmal an:
Nach dem ersten Weingenuss teilten wir uns lieber in eine Männer- und eine Frauengruppe, das heißt, wir schickten die drei Männer weiter, um in Ruhe alle Kleider, Röcke, Schals und Hüte anzuprobieren, den Schmuck zu begutachten und sämtliche Töpferwaren zu bewundern. Vor dem Kuhstall trafen wir uns wieder, schlemmten, hörten Musik und ließen uns schließlich beregnen. Herzerfrischend lachten wir wieder bei Gnadenlos Chic, dann schlenderten wir weiter, inzwischen so durchgefroren, dass wir heiße Getränke zu uns nehmen mussten. Hier etwas kaufen, dort noch was holen, da ein kleines Schwätzchen und dort auch noch. Etwa 10 Grad haben gefehlt, um sich gemütlich niederzulassen und die Musik zu genießen. Kaum waren wir wieder zu Hause, schien die Sonne. 5 Minuten. Ich geh jetzt in die Badewanne!
Wir waren auch schon 2012 hier, 2o11 gab es lecker Essen, und 2009, noch mehr Bilder, und in den Jahren davor scheine ich noch keinen Blog zu haben.
Ganz allein muss ich aufstehen, alles schläft noch. Ganz allein fahre ich, alles hat Feiertag. Selbst die Ampel im Dorf ruht, nur einige Frühaufsteher errichten Fahnenstangen an den Straßenrändern und putzen und schmücken und hängen Fahnen auf. Endlich die Kreisgrenze, auf einmal ist viel Verkehr, da eine Baustelle weiträumig umfahren werden muss.Es fahren also doch noch mehr Leute zur Arbeit. Sicherlich auch wie ich, ohne wirkliche Lust oder Motivation. Das Sommerwetter ist zwar heißersehnt, doch mindert es noch zusätzlich die Arbeitsmoral. Nützt ja nichts, der Abend wird auch schön, da werde ich eben den Stapel Hefter und Arbeiten im Garten korrigieren. Wenn kein Wein dazwischenkommt…