Gumminbärchenwahrheit

Haribo Ja, sie schmecken. Ja, sie sind billig. Ja, in den kleinen abgepackten Tütchen kann man sie gut als Minipreis verteilen, oder als Geschenkchen. Und ja, das ist eine Umweltsünde, Verpackungswahnsinn, Meeresverschmutzung, Rohstoffverschwendung. Aaaaber: Es wird auch ein natürlicher Rohstoff verwendet, der ansonsten zu Leim würde. Oder zu Tortenguss. Machen wir noch haufenweise Zucker dran und jede Menge Zusatzstoffe – schon haben wir die durchaus leckeren Gummibärchen. Sie schmecken noch leckerer, wenn man sie im Mund hin- und herollt und dabei versucht, den Knochenanteil herauszuschmecken. Das ist das wahre Gummibärchenorakel! Guten Appetit!

(Ich danke meinem Leser K. aus W. für die Zusendung des Fotos!)

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Wenn Mutti früh zur Arbeit fährt… #12

unterwegsNoch ist es hell, eigentlich scheint auch meistens die Sonne. Die Nebelschwaden steigen auf oder setzen sich fest. Manchmal ist es jedoch einfach nur grau. Nur gut, dass das Laub noch grün ist. Jetzt ist die Zeit, in der ich mich an den Bäumen bewusst erfreue, ehe die lange kahle Zeit kommt. Das ist das Gute an der Über-Land-Fahrt: tägliche Stimmungswechsel.( Nicht nur der Landschaft.)

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Bahnhofsmenü

BahnhofsmenüMit der Brotbüchse in der Hand stand ich auf dem Bahnhof herum, wartend, endlich weiterfahren zu können. Die Kids stürmten derweil den kleinen Laden und kauften sich Energy-Drinks. Als ich sie pädagogisch und nachtruhetechnisch mit den Übeltätern zurückgeben wollte, weigerte sich die Chefin und verwies auf die Freiverkäuflickeit. Wir zogen von dannen und nun hatte ich im Gepäck diese verflixten Dosen. Warum hatte ich nicht den Mut, dort Riesen-Theater zu machen? Die zwei Dosen kräftig zu schütteln und einfach auf den Fußboden zu schmeißen? Das wär’s doch gewesen, oder?!

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Ich hab‘ da mal was vorbereitet!

ich hab da mal was vorbereitetGroßes hat er vor, unser Großer. Vor zwei Tagen baute er einen neuen Grillanzünder,dieser wurde natürlich gleich eingeweiht, mit Bratwürsten. als Generalprobe. Seit gestern ist kein Platz mehr im Kühlschrank und heute spießt er schon seit Stunden Fleischbrocken auf seine neuen, natürlich eingeweichten Metallspieße. Sorgfältig massiert er seine selbstgemachte Olivenölpaste ein, Pilze werden gefüllt, Kerne angeröstet und was weiß ich nicht noch was. Mehrere Platten schönstes Grillgut marinieren jetzt unter Folie. Gleich wird er den Grill vorheizen. Wer heute Abend kommt? Nun, wir sind ganz in Familie, wahrscheinlich müssen wir essen bis zum Umfallen! Soeben hat er mir das Grillmenü vorgestellt: Vorspeise – Brot mit selbstgemachten Öl und Käsedip; erster Gang – Grillkäse, zweiter Gang – Fleisch/Pilzspieße; dritter Gang: Hähnchenfleisch; Nachspeise: gegrillte Banane mit Schokostückchen unter Eierlikör. Ach so, Kartoffelsalat auch noch. Hat jemand Hunger? Wir hätten da mal was vorbereitet….

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Montagsgedanken

Drei erschreckende Fakten des Tages:

Heute ist nicht Freitag.

Morgen ist nicht Freitag.

Übermorgen ist auch nicht Freitag.

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Lauf, Felix, lauf!

vorher Bis zum Start fand ich es keine gute Idee, seit Monaten angemeldet zu sein: Regen, kalt, windig, müde, Pipi. Außerdem war ich wieder untertrainiert und und immer noch übergewichtig. Doch die 10 Kilometerchen würde ich doch wohl schaffen… Es ging  lief sich auch gut, schließlich gibt es in Halle nicht sooo die Berge. Die Halbmarathonis (die 3 Männer unter uns) und wir zwei „Stadtwerkeläuferinnen“ starteten zusammen, doch schon auf der Hochstraße zog sich das Feld auseinander. Es sah beeindruckend aus, so viele Läufer und Läuferinnen, Straßenbreite und Straßenlänge dicht an dicht. Zwischendurch hörte es auch mal auf mit Regnen, ich war trotzdem froh, meine Jacke angelassen zu haben, da ging wenigstens kein Wind durch. Zwischendurch habe ich mich immer mal rumgedreht, um die Farben auf den Startnummern der anderen zu checken, ich war wirklich in Sorge, den Abzweig verpasst zu haben und die lange Strecke zu laufen. Bei Kilometer sieben konnten wir dann abbiegen, da hatte ich schon gefühlte 13 hinter mir. Die Trommler, Kapellen und die Anfeuerungsrufe und klatschenden Hände haben wirklich geholfen! Nochmal die vertrackte Hochstraße, wieso ist die denn auf einmal so steil? Na, wenigstens Rückenwind. Ein 75 jähriger überholte mich, sich mit seiner jungen Begleiterin unterhaltend. Die ersten Halbmarathonis schwebten vorbei (oder gar die Marathonläufer). Dann, endlich, der Abzweig in die Stadt, nur noch zwei Kurven, Kopfsteinpflaster und endlich das Ziel! Ein dicker Kräpfel und Cola brachten meine Lebensgeister zurück und ich ging den anderen entgegen, um sie noch ein wenig anzufeuern. So mobilisierten meine beiden Männer nochmal alle ihre Kräfte und spurteten ins Ziel. Ich kam da nicht mehr mit und trottete hinterher. Alle gut angekommen,alle zufrieden mit ihrer Zeit! Gut, dass wir mitgelaufen sind! Mein Ergebnis für die 10 Kilometer: 1:07:59, 233. Gesamtplatz Frauen, 32. Platz in Altersklasse W 45. Nicht soo schlecht. jetzt noch ein Siegerfoto:

nachher

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Hundeansprache

Hundeansprache Als wir neulich unten auf dem Sandplatz Volleyball spielen wollten, mussten wir erst mal Kacke wegräumen. Jede Menge Kacke. Landete der Ball im Aus, stiegen wir über weitere Häufen. Ein kleines Hundchen kam angerannt, guckte sein von uns besetztes Klo an und rannte fünf Meter weiter in die Weitsprunggrube. Herrchen rauchte derweil seelenruhig auf dem Weg. Ringsrum freies Feld, Gebüsch, Bäume, jede Menge natürliche Hundeklos. Unser Geschrei interessierte weder Hund noch Herrn. Rücksichtslos! Allerorten scheint dies ein Problem zu sein, Schilder, die darauf hinweisen, gibt es häufig. Wenn aber Herrchen oder Frauchen auch nicht lesen kann?

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So ein großer Umzug durch ganz Gernrode

Tüchtig gefeiert wurde letztes Wochenende allerorten. Bei uns hier im Dorf war Sonntagsstille, denn alle waren in der Nachbarschaft zum Riesen-Umzug. An den Schattenplätze drängten sich die meisten, die Auskenner hatten ihren Klappstuhl ausgegraben und konnten sitzen. Eis- und Bierwagen wurden zwischendurch auch von den Umziehenden gestürmt, die stundenlang durch die pralle Sonne liefen. Besonders Leid taten uns die Uniformierten und alle in ihren schönen Trachten, denn die sind ja nicht für hochsommerliche Temperaturen gedacht. Ich glaube,erst gegen Abend konnte man angenehm im Festzelt sitzen, ich jedenfalls bin mit dem Fahrad gerade so noch schiebend nach Hause gekommen, kurz vor dem Hitzekollaps. Den Temperatursturz am übernächsten Tag fand ich sehr angenehm.

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Meine 10 Inspirationsquellen

  1. Pinterest (Website)
  2. Scrapimpulse – als ich diesen Blog entdeckte, begann ich zu scrappen (http://scrap-impulse.typepad.com/scrapimpulse/)
  3. Handmade Kultur (Zeitschrift und Website) mit Anleitungen, Schnittmustern, Blogentdeckungen und so viel mehr
  4. Daphnes Diary (Zeitschrift) wunderbar gestaltet
  5. Flow (Zeitschrift) viele Ideen, gute Texte
  6. Hessens schönste Gärten (Fernsehsendung)
  7. Danipeuss.de scrappen, scrappen, srappen – Blog, Ideen und Bestellungen
  8. Conny Niehoff: Abstrakte Kunst – Blog mit wunderschönen Fotos, Malereien und Texten
  9.  Postillion – Satire-Website, nur manchmal bleibt einem das Lachen im Hals stecken
  10. youtube – hier findet man fast alles, was man sucht
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Methusalemregatta

Die wagemutigsten unter uns stachen auf unbekannten Booten in Kiessee und umrundeten die Bojen in vorgeschriebener Reihenfolge. Natürlich wollte jeder als erster durch die Ziellinie und es wurde zeitweise ganz schön eng heiß, da die Sonne unbarmherzig lachte. Manche standen schneller auf dem Wasser als andere, die letzten waren auf einmal die ersten und andere die allerallerletzten. Die Bedingungen: über 40 Jahre alt oder 100kg, Wind: keiner aus keiner Richtung, Wassertiefe: nur die Größten können noch stehen; Tipps („Hier gehts lang“), Anfeuerungsrufe („Gib Gummi“) und Bemerkungen („Prost“) gab es freigiebig von uns Zuschauern. Grillgut, Salate, Kaffee und Kuchen  wurden zur Stärkung gereicht und wir widmeten uns ausgiebig der Vernichtung der Alkoholica. Das war ein wunderbarer Sommernachmittagabend am Kiessee, bestens organisiert und mit viel Spaß.

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