Montagsgedanken #33

Ich glaube, ich werde ein Irrenhaus eröffnen.

Kundschaft gibt es ja mehr als genug,

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Durch die Botanik

botanisches UnderfootJ.W.von Goethe  Gleich und gleich

Ein Blumenglöckchen
Vom Boden hervor
War früh gesprosset
In lieblichem Flor;
Da kam ein Bienchen
Und naschte fein –
Die müssen wohl beide
Für einander sein.

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10 Tipps, wie man Neuschwanstein besucht

  1. In Sichtweite übernachten: Wählt eine Pension, ein Gästehaus oder von mir aus ein Hotel in Schwangau, Horn, Alterschrofen (alles Ortsteile) oder auch direkt in Hohenschwangau. Für alle Preisklassen gibt es passende Unterkünfte.
  2. Von der Ferne betrachten: alle Tageszeiten, alle Jahreszeiten, alle Wetterverhältnisse und alle Richtungen können genutzt werden und bieten unvergleichbare Ansichten. Auch von der Tegelbergbahn bieten sich schöne Ansichten, vom Kalvarienberg oder vom Geologie-Wanderweg.
  3. Zum Schloss laufen: In mindestens 5 km Abstand das Auto abstellen und auf den Wegen durch die blühenden Wiesen auf Neuschwanstein zu laufen.
  4. Nicht vergessen, den Kamera-Akku vorher zu laden und den dicken Speicherchip dabei zu haben! In Neuschwanstein selbst darf man allerdings nicht fotografieren, nur auf den (Eintritt)freien Bereichen. Eintrittskarten kaufen: Sie sind teuer, man muss eine Führung mitmachen oder einen Audio-Guide nehmen. Die Karten kann man nur an einer Stelle kaufen, man bekommt dann eine Besuchszeit zugewiesen.
  5. Schlange stehen vermeiden: unbedingt erst nachmittags den Besuch einplanen, am besten nach 16.00 Uhr – trotzdem ist es ziemlich voll
  6. Ein Getränk auf der Terrasse genießen: hat man seine Eintrittskarten, die Wartezeit nutzen und ein Bierchen trinken. Leute beobachten. Sich über Touristen amüsieren. dabei ausblenden, dass man selber einer ist. Nicht über den Preis entsetzen.
  7. Der Führung lauschen: sich immer ganz dicht beim Gästeführer aufhalten, sonst bekommt man nichts mit bei der großen Anzahl von Mitgeführten. Man muss gut zu Fuß und flink sein, sonst schafft man es nicht, durchzuhetzen.
  8. Auf die Führung verzichten: Es lohnt sich überhaupt nicht, das Innere anzusehen, zumal man für Details keine Zeit hat. die Gruppen vor und nach der eigenen drängeln ungemein, geradezu lieblos ist das  Heruntergeleiere der „Fakten“: Das ist der Wasserhahn, hier das Bett und das der Kronleuchter.“ Lieber die Wartburg besuchen.
  9. Sich nicht abzocken lassen: keine Nippes kaufen, keine Kutschfahrt machen, keinen Hut kaufen, kein Poster und kein Ullterulle. Lieber eine Runde um den Alpsee laufen. Oder zumindest bis dahin, wo man fast alleine ist.

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Zusatztipp: Sich eine Wagner-Oper (oder zumindest Teile davon) herunterladen und über Kopfhörer beim Besuch anhören. Schön laut. Dramatisch, passend zur Landschaft!

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Eine Therapie für Aristoteles

Nein, selbst ausgedacht habe ich mir diesen Titel, diese Überschrift, nicht, sondern Melanie Sumner. „Eine Therapie für Aristoteles“ habe ich über BloggdeinBuch bekommen und ich muss sagen, ich habe es innerhalb dreier Tage gelesen, obwohl ich üüüüberhaupt keine Zeit zum Lesen habe. Ein erstaunliches Buch, geschrieben aus der Sicht einer Zwölfeinhalbjährigen, die einen Roman schreiben will. Romane schreiben in dreißig Tagen heißt ihr Ratgeber, nach dem sie sich richtet und schreibt. Über ihre chaotische Familie, die Schule, die Liebe und das Leben. Und das kommt gar nicht altklug daher, ganz im Gegenteil. Witzig, humorvoll, auch spannend, klug und geistreich. Und sehr kurzweilig.

Als zum Beispiel der kleine Bruder die Armatur abreißt und alles überflutet wird, versuchen sie zunächst, selbst den Haupthahn abzudrehen, was weder Mutter, noch Tochter gelingt dies und der Sohn wird beauftragt Putzlappen zu holen, um aufzuwischen, er bringt Gästehandtücher.

Im Flur flippte Diane gerade aus „Das sind keine Putzlappen, das sind Handtücher! Meine Gästehandtücher!“ „Wir kriegen doch gar keine Gäste!“, antwortete Max.

In der größten Not wird dann der Opa angerufen, diese Dialog am Telefon ist  so schön! Ich kann das hier nicht alles aufschreiben (zumal ich gerade einige Abschnitte unbedingt nochmal lesen musste).  Aber das ist „nur“ der Anfang, es kommen durchaus viele“ernste Angelegenheiten“: Verlust des Arbeitsplatzes, Rassendiskriminierung, Geldsorgen, Liebeskummer, verstorbener Vater, PMB (Positive Männliche Bezugsperson), Mutter-Tochter-Konflikte und viel mehr.

Übrigens will Aristoteles, genannt Ari, auf keinen Fall zur Therapie, sie möchte einen Bestseller schreiben, als Therapie-Ersatz, und damit den Geldsorgen entkommen und für ihre Familie sorgen.

Ein Vergnügen, dieses Buch aus dem Dumont Buchverlag zu lesen!

Unbedingte Leseempfehlung

Melanie Sumner : EINE THERAPIE FÜR ARISTOTELES

Roman; 352 Seiten , Gebunden mit farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen , Originalverlag: Vintage Books, New York 2015, Originaltitel: How to write a novel
Erscheinungstag: 15.02.2016
ISBN 978-3-8321-9796-4

Hardcover, gebunden; 19,99 Euro

Übersetzung: Eva Kemper

 

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Die Begründung der Woche #5

„Die erste Strophe hat bestimmte bzw. wunderliche Merkmale.“

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Die Beine meiner Kinder

Vorbereitungen Aus Gründen waren die Kinder am Wochenende zu Hause. Also, im alten Zuhause.  Und um ihre Alten zu Hause zu beeindrucken, haben sie sich nicht extra aufgehübscht. Das mit dem Beeindrucken hat geklappt. Ich habe meine Erstaunen als Fotografie festgehalten. GroßF  trug anlässlich seines Geburtstages jede Menge Bierkästen und Winterschuhe. Angeblich hat er keine anderen. So schrieb ich ihm einen Denkzettel: Schuhe kaufen! Darunter er: Stiefelsaufen! Und wieder ich: Haare raufen. Wahrscheinlich wäre unsere schriftliche Kommunikation ausgeufert, wenn die Gäste nicht gekommen wären.

chic

Der Brudergast, auch genannt Kleinf, zog sich nach den Feierlichkeiten und zur Erbauung der Bahnmitreisenden seine guten Sachen an.

Sprachlosigkeit, dein Name ist Socke!

 

 

Hier die schriftliche Kommunikation zwischen Mutter und Sohn, Dauer: 3 Stunden (in diesen drei Stunden Anwesenheit aller Beteiligten am Ort des Geschehens, jedoch immer in unterschiedlicher Entfernung zum Kommunikationsmittel)

Speisekarte

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Montagsgedanken #32

Noch kocht die Stimmung im Lehrerzimmer  nicht über.

Ich bin alleine in der Polonäse.

Aber die Kollegen gucken schon interessiert.

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10 Sprüche, die ich niemals zu Schülern sagen würde

  1. Warum verdrehst du die Augen? Suchst du dein Gehirn?
  2. Die meisten von euch würde ich in freier Wildbahn erstmal vorsichtig mit einem Stock anpieksen!
  3. Du bist nicht doof, du hast nur Pech beim Denken!
  4. Das ist aber ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung!
  5. Dummheit kennt keine Grenzen, aber verdammt viele Leute!
  6. Guten Morgen! Wie ich sehen, hat der Auftragskiller versagt!
  7. Ich habe weder die Zeit, noch die Bunstifte, dir das jetzt zu erklären!
  8. Manchen Menschen sieht man in die Augen und weiß sofort: Das Licht ist an, aber niemand zu Hause!
  9. Wo Informationen fehlen, da wachsen Gerüchte.
  10. Wie dumm bist du? a) sehr  b)  a  c) b

Ach, es gibt noch ein paar:

  • Du nervst! Geh auf die Autobahn, Lichter fangen!
  • Geheult wird erst, wenn es stark blutet oder komisch wegsteht!
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Die Begründung der Woche #4

„Ich mag die Ballade sehr, obwohl ich am Anfang falsche und andere Eindrücke hatte, da es wirklich mit seiner Wandelbarkeit erweist.“

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Der schlechte Witz #1

Eine Frau steigt, mit ihrem Kind auf dem Arm, in einen Bus. Da sagt der Busfahrer zu ihr: „Mensch, Sie haben aber ein hässliches Kind!“ Die Frau ist sichtlich schockiert, aufgebracht setzt sie sich dennoch in den Bus. Nach einiger Zeit fragt sie ein Mann, der ihr gegenüber sitzt: „Sagen Sie, weshalb sind sie denn so aufgebracht?“ Die Frau antwortet: „Na hören Sie mal, der Busfahrer hat mein Kind übel beschimpft!“ Der Mann erwidert: „Das ist ja eine unglaubliche Frechheit! Gehen Sie doch nach vorne und sagen Sie ihm mal so richtig die Meinung – ich halte so lange Ihren Affen!“

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