Der schlechte Witz #3

DAS MÄNNERKAUFHAUS

In Berlin hat kürzlich ein Fachgeschäft für Ehemänner eröffnet, in denen sich Frauen neue Ehemänner aussuchen können. Am Eingang hängt eine Anleitung, welche die Regeln erklärt, nach denen frau hier einkaufen kann:

Das Geschäft darf nur einmal aufgesucht werden. Es gibt 6 Verkaufsetagen mit Männern, deren Eigenschaften von Etage zu Etage besser werden. Sie können sich entweder einen Mann aus dem Stockwerk aussuchen, auf dem Sie sich befinden, oder sie können eine Ebene weiter hoch gehen und sich dort umsehen. Sie können aber nicht zurück auf ein niedrigeres Stockwerk gehen, welches Sie bereits verlassen haben.

Eine Frau geht in das Männerkaufhaus, um sich einen Mann zu suchen.

Im 1. Obergeschoss hängt ein Schild: Diese Männer haben Arbeit.

Im 2. Stock hängt dieses: Diese Männer haben Arbeit und mögen Kinder.

In der 3. Etage steht auf dem Schild: Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder und sehen gut aus. “Wow”, denkt die Frau, fühlt sich aber gezwungen, weiterzugehen.

Sie geht in den 4. Stock und liest: Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder, sehen verdammt gut aus und helfen im Haushalt. “Oh Gott, ich kann kaum widerstehen,” denkt sie sich, geht aber dennoch weiter.

In der 5. Etage ist zu lesen: Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder, sehen verdammt gut aus, helfen im Haushalt und haben eine romantische Ader. Sie ist nahe dran, stehen zu bleiben, geht aber dennoch zum 6. Stock weiter.

Auf dem Schild steht: Sie sind Besucherin Nummer 31.456.012. Hier gibt es keine Männer. Dieses Stockwerk existiert nur, um zu zeigen, das es unmöglich ist, Frauen zufrieden zu stellen. Vielen Dank für ihren Einkauf im Fachgeschäft für Ehemänner. Auf Wiedersehen.

 

Gegenüber hat ausgleichend ein Fachgeschäft für Ehefrauen eröffnet. Es hat ebenfalls 6 Stockwerke.

Im ersten gibt es Frauen, die Sex lieben.

Im 2. Stock gibt es Frauen, die Sex lieben und Geld haben.

Die Etagen 3 bis 6 wurden noch nie von einem Mann besucht.

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Kugeldistel und Lavendel

Lavendel Ausgebreitet haben sie sich von einer einzigen, geschenkten Pflanze, im ganzen Garten. Und in denen der Nachbarn. Jetzt, im Hochsommer, blühen die Kugeldisteln gar wunderschön, blau-lila leuchten die großen, zartgrün-blau die kleineren Kugeln. Dazu der Lavendel, mehrere Sorten, verblüht, in voller Blüte oder gerade erst aufgehend. Nicht zu vergessen der wilde Oregano, ein zartrosa dazwischen.Ein einziges blaues Blütenmeer vor und auch neben dem Haus.Den ganzen Tag sumselt und brumselt es, Hummeln, Bienen, Schmetterlinge und anderes Fluggetier. In der Nacht zirpen die Grillen. Nicht nur ich ernte, was das Zeug hält, die Blüten: Kränze, Gestecke, Sträuße und allerhand Dekorationen entstehen so und erfreuen viele. Doch immer noch leuchtet alles in Blau.

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Diese Emojis aber auch

Was fange ich nun an, mit diesem Büchlein? Über BloggdeinBuch habe ich einen „Sprachführer“ erhalten: „how to speak emoji“ von Fred Benenson, erschienen im moses Verlag. Noch bevor ich das Buch aus der Folie befreite,fragte ich mich, wieso in aller Welt man emojis spricht? Nun, durch Lesen erhielt ich keine erhellende Antwort, aber amüsiert habe ich mich!

In der Einleitung, auf zwei Seitchen, erfahre ich, was das soll und wie es gemeint ist, mit emojis schreiben. Als Spiel. Alltägliche (und nichtalltägliche) Phrasen und Sätze werden in emojis übersetzt. Seite 6, „Grundlegende Tipps“ hilft und informiert über Techniken:

  • „Wörtliche Übersetzung: Manchmal findet man genau den Emoji, den man braucht. … Manchmal braucht es ein paar mehr.
  • Rebus: Dabei ersetzt man ein Wort oder einen Teil davon durch ein Emoji
  • Bild-Wort-Soiel: Dabei benutzt man ein Emoji für eine andere Bedeutung…
  • Die Geschichte erzählen: Manchmal muss man weiter ausholen um das, was gesagt werden soll, auszubuchstabieren“

Kreativ vorgehen, sich über Verben und abstrakte Konzepte wenig Gedanken machen, die Dinge beim Wort zu nehmen und sich nicht scheuen sind weitere Tipps. „ Doch am meisten zählt der Spaß. Niemand sollte Emojis ernst nehmen.“

Nun folgt ein kleines Lexikon – sehr wichtig für all jene, die sich gar nicht auskennen und erst mal wissen wollen, was die kleinen Zeichen überhaupt bedeuten. Die verschiedenen Gesichter kenne ich wenigstens, auch den Gefühlszustand, für den sie stehen. Aber das es so viele gibt!

Im eigentlichen Sprachführer  geht es dann zur Sache: lockere Sprüche, Beziehungen, berühmte Zitate, Songs, Film und Fernsehen, Notfälle aller Art, Grobheiten, Reisen und und und.

Ja, jetzt müsste ich Beispiele zeigen. Eigene Sprachspielereien. Aber: Ich weiß nicht, wie! (Klärt mich gerne auf, wie man hier in wordpress emojis einfügt, oder in Word. Und ihr wisst, dass ich mit dem Smartphone nicht umgehen kann!)

Leseempfehlung? Nur bedingt, denn man kann es nicht klassisch lesen. Aber man kann durchblättern und sich amüsieren. Raten und raten lassen. Seinen Geist arbeiten lassen. Ich liebe ja solche Bücher, herrlich ist zum Beispiel „Das beste Buch ohne Worte – Das Leben in 5 Sekunden“ (Fischer Taschenbuch) oder „Grimms Märchen ohne Worte“ (Dumont) Beide Bücher arbeiten auch mit Graphiken, Zeichen und Symbolen, und sind ein unerschöpflicher Quell für Sprachspiel, Witz, Quiz, Raten, Lachen, Aha-Effekten und Kronleuchter voll Lichtern, die aufgehen.

Fred Benenson

How to speak Emoji
Der Sprachführer
Deutsche Fassung von Claudia Kaiser und Martin Lickleder
durchgehend vierfarbig illustriert
128 Seiten, gebunden
12,6 cm x 17,8 cm
ISBN 978-3-89777-902-0
€ 9,95 (D) / € 10,30 (A)

Vielen Dank an 

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Montagsgedanken #39

Die Welt wäre so viel schöner
wenn Mücken
Fett statt Blut saugen würden.

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3. Die Autos fahren

  • Selbst die Mittelklassewagen sind groß und stark. 300 PS hatte unserer, ein Dodge. Weiß. Als erstes sperrt auf Knopfdruck der Kofferraum sein Maul auf.
  • In Alberta haben die Wagen nur hinten ein Nummernschild, vorne nicht.
  • Insgesamt sind wir knapp 3000 Kilometer gefahren, was aber (besonders für mich als Beifahrerin) nicht besonders anstrengend war. Das komfortable Auto (Wagen) und die moderaten Benzinpreise tragen zum Fahrgenuss bei.
  • Die meisten Kanadier fahren Pick-ups, je größer, desto mehr Winter.
  • Es ist unglaublich, welche riesigen Wohnwagen und Wohnmobile die Kanadier fahren, da dürften ganze Schulklassen bequem untergebracht werden. Die Mietwohnmobile sind gut zu erkennen, sie sind viel kleiner und sehen alle gleich aus.
  • Man sollte immer darauf achten, den Tank gut gefüllt zu haben. Entweder kommen 8 Tankstellen an einer Stelle oder gar keine. Dann geht es selbstverständlich über Pässe.

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2. Die Straßenbenutzung

  • 100 km sind eigentlich nicht viel und mit dem Auto schnell gefahren – aber hier sollte man mindestens 90 Minuten einplanen, für 400 km braucht man den ganzen Tag.
  • Die Straßen sind ausnahmslos gerade, selbst die Kurven, wo man seine Geschwindigkeit drosseln soll, sind groß und auf dem Highway 1 darf man sogar 110 km/h fahren. Sonst nur 90 oder 100.
  • Biker sind hier auch unterwegs, sie fahren  mit auf der Straße, hinter einem Seitenstreifen, etwa 1 m vom Auto-und Lastverkehr. Mit Bikern sind die Radfahrer gemeint und es gibt deren viele.
  • Der Highway 1 ist ein erstaunliches Bauwerk: Er geht einmal durch ganz Kanada (Trans Canada)
  • Aber das Wichtigste: Die Landschaft ist so grandios, dass man viel zu schauen hat, immer wieder anhalten muss und die Pausen zum Erlebnis werden.
  • Manchmal geht die Straße direkt an einem reißenden Fluss oder an einem Seeufer entlang, nichts als ein Abhang dazwischen.
  • Vor und hinter Baustellen steht jemand (oft eine Frau) mit einem Schild, entweder man soll langsam fahren oder stoppen. Das Schild nach Bedarf umzudrehen macht den Job abwechslungsreich.
  • Die Straßen haben alle Nummern und führen entweder nach Ost oder West oder nach Süd oder Nord.
  • Entfernungsangaben oder Städtenamen sind sehr sparsam beschildert.
  • Auch die Straßen der Städte haben Nummern, sie sind alle rechtwinklig zueinander und selbstverständlich ohne Biegungen oder Kurven. Sucht man zum Beispiel in Vancouver eine Adresse, braucht man die Avenue und Street (Das Sandmann-Hotel ist in der 8. Avenue/6.Street). Dazu muss man sich im richtigen Stadtteil befinden, also Nord-West, Süd-West, Nord- Ost oder Süd-Ost. Die Ausfallstraßen haben interessante Namen, die nicht wirklich was mit der Richtung zu tun haben.
  • Die Ausschilderung zum Flughafen sieht man erst, wenn man schon auf der richtigen Straße ist, die Ausfahrt hat in der Ausfahrt einen Hinweis. Man braucht die Nummer der Ausfahrt. Die der Straße sowieso.
  • Ampeln hängen grundsätzlich hinter der Kreuzung, vor der man warten muss. Hängt ein Straßenschild darüber, ist es der Name der Querstraße.
  • Es gibt Kreuzungen, da steht an jeder der Straßen ein Stopp-Schild: 4Way. Alle müssen halten, wer zuerst da war, fährt zuerst.
  • Als Fußgänger muss man warten, wenn eine rote Hand an der Ampel zu sehen ist, wenn eine weiße Figur läuft, muss man sich sputen. Es gibt Kreuzungen, da können alle Fußgänger gleichzeitig laufen, kreuz und quer.
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1. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Kanadier

  • Weiß man nicht, was und wie man tanken soll, hilft der Fahrer vor einem bereitwillig weiter und erklärt alles, auch gleich den anderen Neuankömmlingen an der Zapfsäule gegenüber
  • viele Leute, die aus dem Bus aussteigen, sagen laut: “Thanks“ zum Busfahrer
    steht man irgendwo und schaut auf einen Plan, bleibt garantiert jemand stehen und fragt, ob man Hilfe braucht
  • auf den Quittungen, die man bekommt, wenn man mit Kreditkarte zahlt (und auch die Möglichkeit hat, das Trinkgeld in Dollar oder Prozent einzugeben) ist auch immer mal ein Smily oder „Thanks“ handgeschrieben
  • Kellner, Verkäufer, Volunteers, Parkangestellte oder Hotelmitarbeiter fragen, wie es einem heute geht, erkundigen sich nach Reiseplänen und wünschen „a beautiful day!“ oder „Enjoy!“
  • sitzt man (völlig fertig) am Rande eines Trails (Wanderweg) und ruht sich trinkend etwas aus, kommt ein völlig Fremder daher: „Do you need a helping hand?“
  • all die netten Gespräche mit den Kellnerinnen und Verkäuferinnen, die alle Fragen superfreundlich beantworten…
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10 erstaunliche Dinge in Kanada

  1.  Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft
  2. Die Straßenbenutzung 
  3. Die Autos fahren
  4. Die Eisenbahn
  5. Das Essen
  6.  Die Toiletten
  7.  Der Sport
  8. Die Tierwelt
  9. Die Wälder
  10.  Die Schilder
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Der letzte Tag, in Calgary

Da sich der Abflug verspätet, wir aber superschnell von der Stadt zum Flughafen kamen, (die Auto-Rückgabe dauerte 2 Minuten und eingecheckt war auch ganz flink) haben wir viel Zeit. Nun sitzen wir hier in bequemen Sesseln in der „Banff Hall“ so rum, noch vor der Sicherheitskontrolle, und schlagen sie mehr oder weniger tot, die Zeit. Auf dem Weg zum Buchladen bin ich gleich von einer netten Dame im Element Spa On The Go abgefangen worden, sie lockte mich mit einer Duftseife und polierte mir mal so nebenbei einen Fingernagel. Dabei redete sie unheimlich viel und schnell und ich bin jetzt ein Nagel-Polierset reicher. Derjenige unserer Familie, der eigentlich anfällig für jede Art von Straßen/Messenmarketing ist, hat sich das Grinsen nicht verkneifen können, als er mit seiner Kreditkarte zur netten Dame ging und auf mich zeigte. Wir winkten uns von Weitem zu und der Kauf war perfekt.
Immer noch über zwei Stunden Zeit, bis der Flieger überhaupt kommt. Apropos Flieger: Wir flogen und fliegen mit Air Canada. Und was mir absolut missfällt – wir sitzen wieder auf Mittelplätzen, also nicht am Fenster oder in Fensternähe. Diesmal wollten wir es besser machen und checkten gestern schon ein, 22 Stunden vor Abflug. Doch auch online wurden uns nur diese zwei Plätze angeboten, oder einzelne irgendwo, auch nicht am Fenster. Geht denn das mit rechten Dingen zu? Vorhin am Schalter fragten wir natürlich nach, nein es sind keine Plätze mehr frei, wir können froh sein, nebeneinander zu sitzen, das wäre auch nicht selbstverständlich. Die meisten Leute würden für die freie Sitzwahl bezahlen (noch mehr?) , zudem könnten sich Vielflieger ihre Plätze immer aussuchen. Wir würden aber so eine andere Person kennenlernen (3er Reihe), sie suche auch eine besonders nette aus. Auch, das ich Geburtstag habe, nützt nichts. Nur gut, dass sie das auf so freundliche, nette, herzliche Art sagte. Überhaupt sind hier alle so super-freundlich, nett, aufmerksam, hilfreich, entgegenkommend und interessiert. Auch im Flieger wird das wieder so sein. Nur gut, dass es gerade über Calgary wieder blitzt und donnert, der Himmel ganz grau ist, da sieht man sowieso nichts, auch wenn man am Fenster sitzt. Über Grönland wird es wohl schon dunkel sein und zu schlafen werde ich auch versuchen. Aber wehe, wenn diejenigen, die an den (besonders großen) Fenstern sitzen, die Rollos runter machen und gar nicht rausschauen!

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Von Revelstoke nach Calgary

420 km, den ganzen Tag gefahren. Doch unterwegs gab es auch noch einiges zu sehen: die dicken Dinger, noch im Revelstoke-Nationalpark, Zedern, wunderbar, riesig, dick, hoch, beeindruckend. Frühstück an einer tollen Picknick-Stelle. Keine Sicht auf die unzähligen Gletscher und hohen Berge, da wolkenverhangen. Endlose Straßen, der Trans-Kanada-Highway und im letzten Augenblick endlich eine Tankstelle.Bei Banff schloss sich der Kreis, doch Canmore war wieder neu. Und das Hotel in Calgary ist auch ein anderes, doch essen waren wir in derselben Kneipe, denn es regnete wieder. Morgen noch ein bisschen Stadt, dann geht es schon wieder nach Hause.
Bilder folgen.

Die wird übrigens der kürzeste 12. Juli! 8 Stunden weniger. Die Zeit vergeht wie im Flug!

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