Ich gehe zweimal in der Woche Schwimmen
und dreimal Laufen.
Seit wann?
Morgen!
Ich gehe zweimal in der Woche Schwimmen
und dreimal Laufen.
Seit wann?
Morgen!
Natürlich ernähre ich mich bewusst,
Bewusstlos kann man nicht essen.
Im Herbst haben die Fünftklässler auf dem Schulgelände Blätter von verschiedenen Bäumen gesammelt und sie sorgfältig in 8 kleine Pressen gelegt. Diese wollten die Naturwissenschaftslehrer nicht gebrauchen, da nicht für jeden Schüler eine solche vorhanden sei und so habe ich sie für Kunst requiriert. Ein paar Wochen später haben wir diese Blätter aufgeklebt, verziert, umrandet, durchgedrückt (Frottage!) und allerhand verschiedenen A4 Blätter
gestaltet. Diese haben wir 2 x halbiert und dabei auch den Umgang mit der „Schneidemaschine“ gelernt. Mit kleinen Papierstreifen wurden sie neugeordnet zusammengeklebt, so dass ein Leporello entstand. Das war eine große Herausforderung, die die Schüler wunderbar und mit großem Eifer meisterten! Sie fanden auch wunderbare Titel und freuten sich sehr, ihr Klapp-Buch mit nach Hause nehmen zu können. Im nächsten Herbst – neue Fünfer, neues „Plat-buch!“
Ich schmeiß‘ alles hin und werde…
…na ja, vermutlich werde ich dann
alles wieder aufheben müssen.
Doch ist was los, aber nichts außergewöhnliches. Nur mal schnell , was so nichts los ist:
Nun ist ganz plötzlich nach genau zwei Wochen das Haus wieder ganz leer, Besuch und auch Kinder sind wieder abgereist. Die Katzen können wieder auf den Sofas liegen und wir in den Computer starren. Es gibt zwar viel zu tun, doch im Moment geht fast gar nichts. Morgen.
Hier nur schnell eine kleine Meinungsabfrage. Soll ich hier weiter veröffentlichen oder lieber alles nur für mich schreiben?
Rosen sind rot,
der Glühwein war heif,
Funge verbrannt,
waf für ein Feif!
Einige Male waren wir schon griechisch Essen, zuletzt am zweiten Weihnachtstag, keine Gans und auch kein Wild, sondern griechisch. Ist ja nicht verwunderlich, wenn man zum Griechen geht. Verwundert hat mich bereits vor Monaten das Schild an der Straße, meine geografischen Kenntnisse reichen aber auch „nur“ für die fünfte Klasse. Es gab wohl im Sommer eine extra Karte im Restaurant. Nicht nur griechisch, sondern auch mediterran! Kallinichta!
P.S. Warum ein Wort in Anführungszeichen steht, weiß wohl nur Poseidon.
Mit den Fünfern machen Projekte im Unterricht Spaß, sie tauchen ganz in eine andere Welt ab, nur ein, zwei schaffen das nicht und sind „cool“ oder albern rum. In Geschichte behandeln wir gerade die Steinzeit und auch im Kunstunterricht ist Höhlenmalerei ein Thema. Also haben wir beides verbunden. Im Kunstraum habe ich eine obere Ecke mit vorher zerknülltem, grundiertem Packpapier verkleidet. Das war gar nicht so einfach und hat mich einen Nachmittag gekostet. Ebenfalls zerknülltes Packpapier, etwa A4 groß, habe ich an die Wände in Fußbodenhöhe, unter die Tische und an versteckte Stellen geklebt. Holzkohlestückchen, Wachsmalstifte, Buntstifte und Wasserfarbnäpfe, alles in Erdfarbtönen, war bereitgestellt und die Schüler sollten sich ein altes T-Shirt mitbringen. Zur ersten Stunde war es noch richtig dunkel, sie durften noch nicht in den Raum, sollten sich umziehen und alle ihre Schulsachen draußen lassen. Einigen Schülern gab ich eine Kerze (im Glas) in die Hand, dann gingen wir durch den finsteren Vorbereitungsraum in die „Höhle“, die war auch durch flackernde Kerzen spärlich beleuchtet. Jeder suchte sich seine Wandfläche aus, zur Inspiration gab es noch Bilder aus Lascaux und schon wurde eifrig gemalt, auch mit den Fingern. Die fertigen Tiere sollten noch ausgerissen werden und ich klebte sie an die Stellen der Höhle, die Künstler sich aussuchten. Mit einem Handabdruck haben alle noch „unterschrieben“. Ich glaube, ich muss das alles noch lange hängen lassen, denn sie sind voller Stolz auf ihre Arbeit. Auch die älteren Jahrgänge schauen genau hin, niemand vermisst die Bilder, die vorher die Ecke zierten und niemand lästert über absonderliche Tierwesen. Es lebe die Kunst!
Ihr wartet schon auf unseren Baum? Die Errichtung stellte uns vor Herausforderungen. Er stand noch drei Tage vorher mit unserem Namensschild in der Weihnachtsbaumplantage, wurde von Profis gefällt und beim Abholen wurde unser Familienoberhaupt mit den Worten : „Ah, da kommt unser Problem“ begrüßt. Der Baum ging nämlich nicht durch die Netzmaschine. Es mussten auch noch anderthalb Meter abgesägt werden. Wir haben dann auch von oben noch einen halben Meter abgesägt. Dann besuchten wir die Baumärkte für Lichter, noch mehr Lichter und nochmal Lichter und außerdem eine Großpackung Kugeln. Der schönste Weihnachtsbaum! Sehet selbst!