Nicht groß, aber hoch.

Die Sechser und Siebener hatten in Kunst die Aufgabe, Häuser zu entwerfen, zunächst mit Bleistift, dann mit Wasserfarben und mit einem schwarzen Filzstift wurde das Haus vollendet. Ungewohnt war das Format, eine halbe A4 Seite, hochkant. Zu Beginn besprachen wir die Beispiele, die an der Tafel hingen. Geübt haben wir besonders, mit einer Skizze zu arbeiten, und diese dann auch als Farb- Probe zu nutzen, also auszuprobieren, wie die gewählte Farbe wirkt. Die interessantesten Häuser hängen schon gerahmt im Flur, per Strichliste von den Schülern selbst ausgewählt, als alle Häuser an der Tafel hingen. Die Sechser durften übrigens nur Farben mischen, die Fünfer waren frei in der Farbgestaltung.(Dauer: 3 U-Stunden)

 

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Zitat zum Wochenanfang #7

„Denke nicht so oft an das, was dir fehlt,

sondern an das, was du hast.“ (Marc Aurel)

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15 Schiffsarbeiten im Winter

  1. Ohne Moos nix los, ist klar. Zuviel Moos auf dem gesamten Deck stört optisch. Soll ja kein Buschwerk werden, alles schon gesehen. Also schrubbe ich mit kleiner Bürste Teak und Plastik, mit verdünntem Sodawasser. Am supersicheren Liegeplatz am Steg bläst es  gewaltig, so dass ich nur einhändig arbeiten kann. Mit der anderen Hand muss ich mich festhalten.
  2. Der Skipper baut das neue Funkgerät ein. Das hat natürlich eine andere Größe als das alte, es muss also gesägt, geschliffen und gesaugt werden.
  3. Krantermin. Noch Stunden zuvor waren wir uns einig, bei zuviel Wind hat das keinen Zweck. Nun macht der Sturm eine kleine Pause und wir wollen zum Kran. Der Motor startet nur widerwillig, Batteriealarm, dann qualmt es mächtig im Motorraum. Schnell wieder aus, alles lüften. Lichtmaschine kaputt?
  4. Wie werden durch den Hafen zum Kran geschleppt, mit einem kleinen Motorboot der Marina, 10 Minuten später steht das Boot an Land. Noch am Kran hängend kärchert der Skipper das Unterwasserschiff ab. Die unfreiwillige Muschelzucht muss ab und auch der andere Bewuchs. Das dauert doch über eine Stunde.
  5. Bei Uship kaufen wir Antifouling, einen Farbroller brauchen wir auch, da unser von zu Hause geschicktes Paket mit wichtigen Utensilien nicht angekommen ist. Und auch die ganze Woche nicht ankommen wird. DHL ist blöd.
  6. Wir schlafen zwei Nächte im Hotel um die Ecke, da es hier mit dem Schiff an Land nicht so komfortabel ist, es gibt keine sanitären Anlagen. Also müssen wir hin und her, mit kleinem Gepäck. Und essen gehen statt kochen.
  7. BrestNautic wechselt schon früh um neun die Opferanode, dann wird das Getriebeöl noch gewechselt. Um den kaputten Motor können sie sich im März kümmern, versprechen sie. Der Skipper klebt derweil den Rumpf ab, die Wasserkante.
  8. Der Skipper streicht das Antifouling, ich schleife den Propeller ab und antifoule da.
  9. Zwischendurch gehe ich in die kleine Bucht, dort ist jetzt Niedrigwasser und Strand, ich sammle ein paar große Muscheln. Dann gehe ich in Gummistiefeln und mit Müllsäcken noch einmal hinunter uns sammle Müll ein und entsorge ihn.
  10. Wir  waschen gründlich den Rumpf ab und versuchen, alle Verunreinigungen, schwarze Striemen und diverse unschöne Stellen zu beseitigen. Damit sind wir Stunden beschäftigt.
  11. Einen Tag früher können wir wieder ins Wasser, wieder müssen wir geschleppt werden. Ich fotografiere von Land, dann muss ich mich sputen, um die Leinen am Steg zu empfangen.
  12. Der Skipper baut eine neue Gasdruckfeder in den Rodkicker ein.
  13. Wir räumen ein wenig auf, den Navitisch, die Schapps, jetzt kann ich auch wieder aufwaschen.
  14. Ich befestige die mitgebrachten Klemmen an der Wand, ein neues Gewürzregal.
  15. Finales Aufräumen und packen, schon geht es wieder nach Hause. Das wir nicht segeln konnten, war uns schon vorher klar. Weil wir Weicheier sind und bei Windstärke 7 nicht rauswollen. Die Brester selbst gehen bei jedem Wetter joggen, auch im Wasser, kiten, surfen, und selbst die kleinen Kinder sind mit Paddelbooten unterwegs.

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Zitat zum Wochenanfang #6

„Es wird immer gleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht.“

Hermann Hesse

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Zitat zum Wochenanfang #5

„Der Leser hat’s gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.“

Kurt Tucholsky

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Die Ausrede der Woche #3

In der letzten Pause muss ich mal rasch auf die Toilette, die nächstgelegene natürlich, die nächste Klasse ist schon im Kunstraum, also ist es dringend und eilig. Dummerweise erwische ich eine Schülerin, die es sich am Fensterbrett vor den Boxen mit ihrem Handy gemütlich gemacht hat. Es entspann sich ein interessanter Dialog:

„Gib mir dein Handy. Du verstößt gegen die Hausordnung. Ich muss es dir wegnehmen!“ – „Aber! Das machen doch alle so!“ – „Gib mir dein Handy. Du verstößt gegen die Hausordnung.“ – „Das machen doch alle so!“ – „Dich habe ich jetzt erwischt. Pech. Gib mir dein Handy!“ – „Aber Sie müssen doch aufs Lehrerklo gehen!“ – „Schon wieder Pech! Gib mir jetzt bitte endlich dein Handy! Du verstößt gegen die Hausordnung!“

Unter Tränen gab sie mir das Handy und ging nach Hause, denn sie hatte schon die letzte Stunde. So ein Pech aber auch!

(Auf dem gesamten Schulgelände und während der gesamten Unterrichtszeit müssen die Handys ausgeschaltet sein und dürfen nicht benutzt werden. Die eingezogenen Handys kommen in den Tresor und müssen von den Eltern abgeholt werden.)

Klar, dass ich die Böse in der Geschichte bin.

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Zitat zum Wochenanfang #4

„Die Neugier ist die mächtigste Antriebskraft im Universum, weil sie die beiden größten Bremskräfte im Universum überwinden kann:die Vernunft und die Angst!“

Walter Moers (Die Stadt der träumenden Bücher)

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15 Sprüche zu Maria Lichtmess

40 Tage nach Weihnachten: Heute räumen auch die Letzten ihren Weihnachtsschmuck wieder weg, Mägde dürfen sich einen neuen Herrn suchen, täglich grüßt das Murmeltier, für jedes Wetter gibt es den passenden Spruch, ich brauche nicht mehr zu spinnen, seine Kerzen für das ganze Jahr kann man weihen lassen und endlich geht es schneller mit Verlängerung der Tageszeit.

  • Um Martin schlachtet der Bauer sein Schwein, das muss bis zu Lichtmess gefressen sein.
  • Lichtmess, ’s Spinne’ vergeß.
  • Wenn es an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.
  • Lichtmess verlängert den Tag um eine Stunde für Menschen wie für Hunde.
  • Weihnachten um ein‘ Mückenschritt, Silvester um ein‘ Hahnentritt, Dreikönig um ein‘ Hirschensprung und Lichtmess um ein‘ ganze Stund.
  • Martin zünd‘ Licht an; Maria bläst’s wieder aus.
  • Ist’s an Lichtmess hell und rein,wird ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.
  • Ist’s zu Lichtmess klar und hell, kommt der Frühling nicht so schnell.
  • Sonnt sich der Dachs in der Lichtmess-Woch’, kriecht er noch sechs Wochen in sein Loch.
  • Ein Baum, gepflanzt St. Michael, der wächst von Stund’ an auf Befehl. Ein Baum, gepflanzt an Lichtmess erst, sieh zu, wie du den wachsen lehrst.
  • Lichtmess im Klee, Ostern im Schnee.
  • Ist’s zu Lichtmess mild und rein wird’s ein langer Winter sein.
  • Lichtmess hell und klar, gibt ein gutes Roggenjahr.
  • Rauchen Lichtmess die Schlote sehr, kommt es wohl vom Feuer her.
  • So lang die Lerche vor Lichtmeß singt, so lange sie nachher weder singt noch schwingt.
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Zitat zum Wochenanfang #3

„Das Problem ist nicht das Problem. Das Problem ist deine Einstellung zu dem Problem.“

Fluch der Karibik

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Volles Programm

  • Wie weit ist es denn noch? Wann sind wir denn da? Was, immer noch 50 km?
  • Schon wieder eine Ratte. Mach mir mal ’nen Strich.
  • Im Weltbevölkerungsbericht von 2015 sagt die UN ein Wachstum auf etwa 10 Milliarden Menschen bis 2050 voraus.
  • Ecken von Klebeflicken großzügig abrunden.
  • Gut, dass wir heimlaufen! So ein schöner Sternenhimmel. Und gar nicht kalt.
  • Wie müssen uns die Parkplatznummer merken.
  • Ich nehme die 7 als erste Ziffer. Mehr wird’s nicht.
  • Evolution – Spiel aus Zufall und Anpassung.
  • Guck mal, das stehen die Segeljungs!
  • Die muss Knochen aus Gummi haben, wie die sich verbiegt.
  • Ich nehme den Salatteller mit Lachs und Artischocken!
  • Wahnsinn, die können fliegen!
  • Dieser Stöpsel passt doch gar nicht ans Handy!
  • Jetzt gehen wir mal in Halle 4.
  • Hier leben die Tarpane mit ihren Fohlen.
  • Nimmst du meine Turnschuhe mit in deinen Rucksack?
  • Sammeln und Jagen – ein perfektes Paar.
  • Da sind die zwei von der SY Insieme!
  • Ihr Gehirn war größer als unseres.
  • Wie viele Zuschauer werden hier hier im Zelt sein? 2000?
  • Wenn du jetzt zu Spleißen gehst, bleibe ich hier bei der Segelreparatur.
  • Wenigstens bin ich nicht auf dem letzten Platz.
  • Hier sind zwar viele Kinder, aber nur ganz kleine.
  • Ich habe meine Haarbürste vergessen!
  • Diese Kostüme sind der Wahnsinn!
  • Ich möchte so ein Plakat und auch die lange Klinge.
  • Wir treffen uns bei der indischen Imbissbude in Halle 9.
  • Unsere Vorfahren waren dunkelhäutig.
  • Wie weit ist es denn noch? Wann sind wir denn da?
  • Freitag Abend: Kegeln mit den Volleyballern (keine Fotos)
  • Samstag Morgen nach Düsseldorf, „Boot 2020“
  •  Essen gehen in Gerresheim , dort ist auch unser Hotel (keine Fotos)
  • Abend: Cirque du Soleil – Totem
  • Sonntag: ins Neanderthalmuseum, kleiner Spaziergang
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