Die fünfzehnte Tür

Fritzchen hat ein neues Fahrrad zu Weihnachten bekommen und steht damit nun an der Ampel. Da kommt ein berittener Polizist vorbei und fragt Fritzchen: „Na, hast du das Fahrrad zu Weihnachten bekommen?“ Fritzchen nickt. Darauf sagt der Polizist:„ Dann sag dem Weihnachtsmann, dass er nächstes Jahr bitte darauf achtet, dass seine Geschenke verkehrssicher sind. Er hat wohl das Rücklicht vergessen. Leider kostet dich das 20 Euro. Darauf Fritzchen: „Haben Sie das Pferd auch zu Weihnachten bekommen?“. Der Polizist überlegt kurz…. Polizist: „Ja, der Weihnachtsmann denkt an jeden!“ Darauf Fritzchen: „Dann sagen Sie dem Weihnachtsmann, dass das Arschloch hinten ans Pferd und nicht aufs Pferd gehört!“

Hier noch mehr von Fritzchen.

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Die vierzehnte Tür

Der Laden zur letzten Hoffnung (Axel Hacke)

Jedes deiner Jahre beginnt mit umfassender Entspannung. Alles ist geschenkt. Niemand hat mehr was zu bekommen. Bis Weihnachten: ein Jahr! Und in diesem Jahr wirst du Weihnachtsgeschenke nicht kurz vorm Fest kaufen wie bisher, sondern übers Jahr verteilt erwerben. Hier was mitnehmen, dort was bestellen. Sehr locker sein.
Dann vergehen Wochen, Monate. Weihnachten hast du im Griff, denkst du. Weihnachten ist weit. Nach den Sommerferien ruft Mutter an: Was du dir zu Weihnachten wünschst? Sie wolle allmählich … Plane gern … Fahre zur Kur vorher …
Da steigt ein Gefühl in dir hoch. Weihnachten! Schon will man wissen, was du dir wünschst. Dass Weihnachten nicht komme, wünschst du dir. Oder nicht so bald. Noch drei Monate! Anfang Oktober: die Kataloge, Philip Morris Design Shop, Manufactum. Heine, formschöne Saftpressen, unbesiegbare Radiowerke, Füllfederhalter, dick wie Maiskolben. Da wird man in der Not was kriegen. Das ist dein Netz. Das entspannt dich wieder.
Dann aber Dezember. Komischerweise hast du da immer besonders viel Arbeit. Eines Abends fragst du deine Frau: was sie sich wünsche. (Vielleicht sagt sie ja was.) Im September hat sie mal gesagt, was sie sich wünsche, so en passant. Du hast es vergessen. Sie jetzt schnippisch. Ob dir nichts einfalle? Natüüüüürlich, sagst du, wolltest nur wissen, ob zusätzlich zu dem, was du bereits habest, noch ein klitzekleiner Wunsch da sei … Nein, nichts. Sie freue sich auf die Überraschung. Ächz. Ein Fehler! Der Druck wird groß. Du spürst ihn, oh, wie du ihn spürst.
Du kaufst jetzt kleinere Dinge, Onkel, Tanten. Dann die schwierigeren, Schwiegereltern. Den Sohn, dafür sorgt deine Frau. Und deine Frau selbst? Noch drei Tage. Du hast nichts. Du musst den Christbaum … Und den Wein … Noch zwei Tage. Mal in die Schmuckgeschäfte! Letztes Jahr hast du ihr einen Ring geschenkt, vorletztes eine Kette. Diesmal: Armreif? Armreife sind schwierig. Die Schmuckidioten machen alles Mögliche, nur keine guten Armreife. Alles mächtig, fett, protzig. Nichts Feines, Zartes, das ihre Persönlichkeit, ihr Fühlen träfe. Noch einen Tag. Vor sechs Monaten hast du einen tollen Reif gesehen. Hast aber nicht an Weihnachten gedacht. Idiooooott! Jetzt gibt es nichts. Warum musstest du dich auf Armreife festlegen? Bist nicht flexibel genug. Steckst nun in der Sackgasse.
In der Maximilianstraße hast du mal was Schönes für sie gekauft. Arschteuer, Schweißausbruchteuer. Egal jetzt. Noch zwei Stunden! Du kannst nicht ohne was kommen. Kannst ihr keinen Gutschein geben. Kannst nicht sagen, das Geschenk sei gestohlen worden. Kannst nicht sagen, auf der ganzen Welt gebe es keinen Gegenstand, schön genug für sie. Ob der Laden noch offen hat? Du schwitzt. kann sein, dass heute Abend alles zu Ende ist. Dass deine Hände leer sein werden. Dass es dein letztes Weihnachten ist. Dass sie weint. Dass dein Sohn sie trösten muss.
Du stürzt ins Geschäft. Der Laden zur letzten Hoffnung. Geben Sie mir einen Armreif, Mann! Sie haben doch nur diesen einen? HER! Hier geht’s um die Existenz. Du wirst sagen, dass er zu ihr passt. Du weißt genau, dass er nicht zu ihr passt. Du weißt, dass sie das auch sagen wird. Du wirst sagen, dass du es anders siehst. Wirst quatschen. Dass der klobige Reif ihre Zartheit betont. Die Eleganz ihres Handgelenkes hervorhebt. Dass aus diesem Widerspruch Spannung erwächst. Dass du das schön findest.
Kann man umtauschen? Kann man. Wird man. Ich komme wieder. Erst mal schenken. Das ist jetzt das Wichtigste. Nächstes Jahr wirst du die Geschenke übers Jahr verteilt kaufen. Hier was mitnehmen, da was auswählen, dort was bestellen. Sehr locker sein. Nächstes Jahr.

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Die dreizehnte Tür

  • „Du kannst nicht zwei verschieden Paar Schuhe in einen Topf werfen.“ (Sagte heute die Chefin zu einer Kollegin!)
  • Reden ist schweigen und Silber ist Gold.
  • Wer zuerst kommt, fängt den Wurm.
  • Sie gibt das Geld mit offenen Armen aus.
  • Jemanden aus der Bretagne helfen
  • Schwamm beiseite
  • Das ist ein ganz schmaler Spagat.
  • Das haut dem Fass den Nagel auf den Kopf.
  • Man soll keine schlafenden Hühner wecken.
  • So kommen wir nie auf einen gemeinsamen Zweig.
  • Das eigene Schnäppchen ist Trockene bringen.
  • Die haben ja gastronomische Preise hier!
  • Wer anderen eine Grube gräbt ist selbst ein Schwein.

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Die zwölfte Tür

Es fragt ein Schotte seine Frau: „Was wünschst du dir dieses Jahr zu Weihnachten?“ „Ich weiß nicht“, antwortet seine Frau. „Gut, dann schenke ich dir ein weiteres Jahr zum Überlegen.“

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Die elfte Tür

  • Die Elf ist eine Primzahl.
  • Es ist auch die kleinste Schnapszahl.
  • Beim Elfmeter sollte der Ball ins Tor.
  • Der Elferrat sollte trinkfest sein.
  • Das Spiel „Elfer raus“ macht nicht nur Kindern Spaß.
  • Elf ist die Ordnungszahl von Natrium im Periodensystem der Elemente.
  • Aus elf Wörtern besteht ein Elfchen.
  • „Elf Söhne“ ist eine Erzählung von Kafka.
  • Viele Menschen haben die Gehaltsstufe 11.
  • ELF ist die Abkürzung für die Euopean League of Football
  • Ein Elf ist ein Fabelwesen.

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Die zehnte Tür

Heute mitten in der Nacht wachte ich auf und konnte nicht mehr einschlafen. Vor genau einem Jahr kämpften wir uns mit den letzten Kräften gegen Wind und Wellen in den rettenden Hafen, Es war sehr dunkel, der Abstand zu den Felsen machte uns Sorgen, das Dinghi drohte von Deck zu fallen und der Wind blies unvermindert mit 5 Windstärken. Die Lichter der Stadt blendeten und erschwerten das Erkennen des Steges. Der Skipper steuerte salztriefend seit Stunden, ich versuchte Ausschau zu halten und mich ruhig. Keine Reaktion auf das Anfunken des Hafens. Da, endlich der Steg, schnell die Fender und Leinen klar machen, dann längsseits anlegen. Ich sprang auf den Steg und machte eine Leine fest, es kam doch ein Marinero und half. Als mein Heulkrampf endlich zu Ende war, konnte ich auch wieder vom Steg aufstehen und an Bord gehen, Schnell was warmes zu Essen machen, trockene Sachen anziehen und dann – schlafen. Gefühlt 5 Minuten später klopfte es au den Rumpf, wir sollten uns verlegen. Das ging recht schnell, und jetzt besahen wir uns im Tageslicht die Schäden. Den Rest des Tages machten wir klar Schiff, doch zunächst: Heiß duschen! Eine Wonne! Das Anlegebier in der Floating- Bar, dort auch essen. Und nun klar Schiff. Eine Bestandsaufnahme der Schäden. Das dauerte die nächsten Tage.

Was wir hinter uns hatten. könnt ihr hier nachlesen.

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Die neunte Tür

Am 9. Dezember 9 Zitate zu Weihnachten:

  • Schenken heißt, einem anderen das geben, was man selber behalten möchte.“ (Selma Lagerlöf)
  • „Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.“ (Johann Wolfgang von Goethe)
  • „Weihnachten ist keine Jahreszeit. Es ist ein Gefühl.“ (Edna Felber)
  • „Der Weihnachtsmann hatte die richtige Idee: Besuchen Sie die Menschen einmal im Jahr.“ (Victor Borge)
  • „Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.“ (Joachim Ringelnatz)
  • „Es ist schon das siebte Mal, dass meine Schwiegermutter an Weihnachten zu uns kommt. Diesmal lassen wir sie rein.“ (Woody Allen)  
  • „Weihnachten ist doch ein Fest der Freude! Leider wird dabei so wenig gelacht.“ (Jean-Paul Sartre)   
  • „Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht.“ ( Kurt Marti)
  • „In der Weihnachtszeit wird vieles leichter: Vor allem der Geldbeutel.“ (Berthold Brunnputz)

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Die achte Tür

Am Tag vor Heilig Abend sagt das kleine Mädchen zu seiner Mutter: „Mami, ich wünsche mir zu Weihnachten ein Pony!“ Darauf die Mutter: „Na gut, mein Schatz, morgen gehen wir zum Friseur.“

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Die siebte Tür

Der Winter

Wenn Blätter von den Bäumen stürzen,
die Tage täglich sich verkürzen,
wenn Amsel, Drossel, Fink und Meisen
die Koffer packen und verreisen,
wenn all die Maden, Motten, Mücken,
die wir versäumten zu zerdrücken,
von selber sterben – so glaubt mir:
es steht der Winter vor der Tür!

Ich laß ihn stehn!
Ich spiel ihm einen Possen!
Ich hab die Tür verriegelt
und gut abgeschlossen!
Er kann nicht rein!
Ich hab ihn angeschmiert!
Nun steht der Winter vor der Tür –
und friert!

Heinz Erhardt

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Die sechste Tür

Heute am 6. Dezember war die Nikolausstimmung im Schulalltag so:

  • Ich musste früher los, als Frühaufsicht an der hinteren Eingangstür hatte ich die Kindlein zu bewachen und nach dem Klingelzeichen reinzulassen. Also setzte ich die Weihnachtsmütze auf, stellte meinen kleinen Lautsprecher auf die Treppe und spielte laute Musik. Ich erwartete eigentlich Reaktionen der Kinder und Jugendlichen, aber als es klingelte, liefen sie alle rein, an mit vorbei, und ich hörte keinen einzigen Gruß!
  • Mit jeder Klasse sprach ich zu Beginn der Stunden über gutes Benehmen. Die meisten guckten mich an, als sei ich verrückt. Ich bin gespannt auf morgen.
  • Im Sekretariat und im Lehrerzimmer ist es temperaturmäßig nur noch mit Jacke aushaltbar. Nun sind irgendwelche Leute auch noch dabei, in den Klassenzimmern die Thermostate abzubauen und die Heizkörper auf „3“ festzustellen. Nach dem Lüften wird es also nicht mehr warm, an den Fensterfronten zieht es außerdem wie Hechtsuppe. Viele Schüler ziehen ihre Jacken nicht mehr aus, wollen in der Hofpause nicht raus und verstecken sich in den Toiletten.
  • Mitten im Unterricht kamen zwei Zehnerinnen als Nikolausinen herein, die Schüler sollten ein Lied singen, dann gab es was aus dem Sack. Nette Idee, jedoch waren die Sechser überfordert, von jetzt auf gleich ein Lied zu singen. (Eine andere Klasse wollte nach der vierten Strophe immer noch weitersingen!)
  • Von zwei Klassen sammelte ich die Hefter zur Benotung ein, von der zahlenmäßig größten Klasse morgen. Dann habe ich 65 Hefter nachzusehen. Vier schriftliche Leistungskontrollen dazu. Ja, bin ich denn verrückt?! Bessere Idee: Noten auswürfeln.! Sechserpasch, tut mir Leid!
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