Die zehnte Tür

Heute mitten in der Nacht wachte ich auf und konnte nicht mehr einschlafen. Vor genau einem Jahr kämpften wir uns mit den letzten Kräften gegen Wind und Wellen in den rettenden Hafen, Es war sehr dunkel, der Abstand zu den Felsen machte uns Sorgen, das Dinghi drohte von Deck zu fallen und der Wind blies unvermindert mit 5 Windstärken. Die Lichter der Stadt blendeten und erschwerten das Erkennen des Steges. Der Skipper steuerte salztriefend seit Stunden, ich versuchte Ausschau zu halten und mich ruhig. Keine Reaktion auf das Anfunken des Hafens. Da, endlich der Steg, schnell die Fender und Leinen klar machen, dann längsseits anlegen. Ich sprang auf den Steg und machte eine Leine fest, es kam doch ein Marinero und half. Als mein Heulkrampf endlich zu Ende war, konnte ich auch wieder vom Steg aufstehen und an Bord gehen, Schnell was warmes zu Essen machen, trockene Sachen anziehen und dann – schlafen. Gefühlt 5 Minuten später klopfte es au den Rumpf, wir sollten uns verlegen. Das ging recht schnell, und jetzt besahen wir uns im Tageslicht die Schäden. Den Rest des Tages machten wir klar Schiff, doch zunächst: Heiß duschen! Eine Wonne! Das Anlegebier in der Floating- Bar, dort auch essen. Und nun klar Schiff. Eine Bestandsaufnahme der Schäden. Das dauerte die nächsten Tage.

Was wir hinter uns hatten. könnt ihr hier nachlesen.

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