Hollerlikör

HollertopfSo viele Blüten an den Hollern im Garten, ein Ereignis mit Gästen steht an – was liegt näher, als schon mal ein paar Getränke vorzubereiten!? Kinderleicht, keineswegs für Kinder geeignet. Nach dem Abfüllen war ich allein vom Geruch schon blau. Wo ich doch gar keinen Alkohol trinke! So gehts:

  • jede Menge Hollerdolden pflücken und die Tiere herausschütteln
  • sie ein paar Minuten ausgebreitet liegen lassen, dann krabbeln auch die letzten heraus
  • In einen großen Topf mit Wasser(so viel wie reinpasst) aufsetzen, ein Päckchen Zitronensäure dazu und 30 Minuten köcheln lassen
  • durch ein Sieb geben, den Sud mit der gleichen Menge Zucker noch einmal aufsetzen und solange köcheln und rühren, bis der Zucker ganz aufgelöst ist (ich habe auch noch eine ausgekratzte Vanilleschote dazugegeben, das gibt allerdings schwarze Krümel)
  • abkühlen lassen, am besten über Nacht
  • leere Flaschen bereitstellen und Wodka oder/und Korn
  • abfüllen (ein Trichter ist sehr hilfreich): halbe Flasche Wodka, auffüllen mir Hollersaft
  • jedes andere Mischungsverhältnis ist auch denkbar
  • zugestöpselte Flaschen kühl und dunkel lagern, immer mal umdrehen

Wie es schmeckt? Das kann ich in sechs  Wochen schreiben, wenn der Hollerlikör unters Volk gebracht wurde. originalverkorkst

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Es wirkt nicht

Scheuch Seit sehr langer Zeit bin ich mal wieder Rad gefahren, immer hinterher. Weil wir so schnell waren (also die anderen), bauten wir einen Berg aus unserem Gepäck und fuhren noch ein bisschen weiter. Zum Wasser. Zur Badestelle. Ein Steg, eine Plattform, ziemlich idyllisch, doch auch beschissen. Das Schild ist zwar für die Gäste gedacht, doch es wirkt nicht. Zwar macht niemand etwas kaputt, doch sobald alle Gäste verschwunden sind, machen sich es die großen Wasservögel gemütlich und kacken unter die Scheuche. Es wirkt nicht. (Im Hintergrund die Übeltäter und im Mittelpunkt ihre Hinterlassenschaften.)

Vogelscheuchball

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Ein Sommerbuch für Kinder

Über BloggdeinBuch habe ich diesmal ein Kinderbuch gelesen. Nicht nur ich, sondern auch er. Sehr vergnüglich und kurzweilig, war unser Fazit. Erfrischend. Herzallerliebst. Als geübte Leser war es natürlich schnell ausgelesen, Kinder brauchen sicher etwas länger, für „Die Kinder vom Birnbaumhaus“ von Anna Herzog, erschienen bei Coppenrath (dem Verlag, nicht von denen mit den Torten). So schöne Zeichnungen, nein , halt, Illustrationen von Frau Annika. Eine Freude, die Seiten unzublättern, da sie so liebevoll gesatltet sind. Und ich brauchte gar nicht meine Lesebrille aufzusetzen, da die Schriftgröße sehr angenehm fpr die Augen ist, ebenso die Seitenfarbe und das Papier. Ein richtig schönes Buch! Doch worum gehts? „Mieke wird bald zehn und ihr Herzenswunsch ist: eine richtige Bande. Und siehe da, eines Tages steht der Wunsch vor der Tür und fragt: Hast du mich gerufen? Denn in das leer stehende Haus nebenan ist eine Familie eingezogen! Und dann lernt Mieke die Nachbarszwillinge kennen und fortan ist es vorbei mit dem friedlichen Mieke-Leben. Plötzlich steht sie mitten in einem Bandenkrieg, ob sie will oder nicht… sogar ganz ohne Bande…“  Dieser Klappentext sollte als Inhaltsangabe erst mal reichen. Viel wichtiger ist, was beim Lesen passiert: die Kindheit erscheint – als Geruch, Erinnerung, Bilder, eigene Bandenerlebnisse, Sommererlebnisse als Kind, durch Felder laufen, Leute beobachten, Streiche aushecken, Buden bauen…

Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben. Im Schatten auf dem Campingstuhl, mit Blick auf den See, Frösche quakten und Bienen summten.

Leseempfehlung!

Anna Herzog: Die Kinder vom Birnbaumhaus

  • Bestellnummer: 66890
  • ISBN: 978-3-649-66890-9
  • Verlag: Coppenrath Verlag
  • ab 9 Jahre
  • Seiten: 184
  • Format: 14,2 x 21 cm
  • Hardcover
  • Einband: mit Halbpappband
  • 9,99 Euro
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Da war doch noch was

Alles überschlägt sich, die Ereignisse, die Termine, die Planungen, Projekttage, die noch ausstehenden Arbeiten und  Vorbereitungen und der alltägliche Kram noch dazu. Was, noch zwei Tage bis zu Ferienbeginn?! Die müssen doch noch zu schaffen sein! Aber da war doch noch was? Ein kleiner Rückblick auf die letzte Woche:

  • Kleines Klassentreffen, wir ehemaligen Schüler benehmen uns wie immer
  • Gedenkveranstaltung zum 17. Juni 1953 in der Kornmarktkirche, die Schüler lassen die Reden über sich ergehen
  • Zeugnisgottesdienst in Divi Blasii, großes Ereignis, das erste Mal eine tragende (Blumen) und überreichende Rolle
  • Kunstmarkt in Friedrichsrode, King Kreole, Les Bumms Boys und Gnadenlos Chic
  • Fahrradtour ins Palumpaland und Klamottenbaden meiner Neuner
  • Zelten im Opfermoor, grillen Lagerfeuer, Nachtregen
  • fleißiges Arbeiten im Freigelände: Grubenhaus schachten, Holzhaus streichen, Schiffsheiligtum flechten, Kräuterbeet restaurieren, Weg schachten
  • foliieren im Stadtarchiv,zusammen ca. 18000 Seiten geschafft

Was jetzt noch kommt:Lehrerwandertag,  o14 und 015 vollständig leerräumen, Schuljahresgottesdienst, Zeugnisse ausgeben, Lehrerzimmer ausräumen und ab in die Ferien, Koffer packen und losfahren! Calgary is calling!

 

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Die Begründung der Woche #6

Das Perfekt nimmt man wenn mit einer Person was in der Vergangenheit passiert ist.

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Montagsgedanken #35

Das wir viel Alkohol im Haus haben,

beweist, dass wir wenig trinken.

Sonst wäre der Alkohol ja weg.

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Wooohaa!

KleinF war gestern mit seinen Spielkameraden unterwegs, in himmelblauen Kniestrümpfen und schwarzen Turnhosen. Ein Team – ein Ziel war das Motto aller Verrückten, die sich im Matsch und über Hindernisse wälzten und dabei viel Spaß hatten. Rakäthe gelang es,fotografisch viele Momente einzufangen, so dass ich hier einige Impressionen zeigen kann. Herzlichen Glückwunsch den Helden der Strecke M!

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Montagsgedanken #34

Morgens liege ich gerne noch zehn Minuten im Bett

und forme meinen Bauchspeck

zu einer Burg oder einem Elefanten,

ganz unterschiedlich.

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Der schlechte Witz #2

Eine Mutter hört von der Küche aus ihrem 5-jährigen Sohn zu, der im Wohnzimmer mit seiner neuen Eisenbahn spielt. Sie hört den Zug anhalten und ihren Sohn sagen:
„Alle total verblödeten Typen die hier aussteigen wollen, schwingt eure Ärsche aus dem Zug! Und alle Vollidioten die hier einsteigen, beeilt euch gefälligst, ihr lahmen Penner!“
Die total geschockte Mutter rennt zu Ihrem Sohn und sagt:
„Du gehst jetzt sofort für 2 Stunden auf dein Zimmer. In diesem Haus wird nicht so gesprochen! Nach den 2 Stunden darfst du wieder mit dem Zug spielen, aber nur, wenn du
dich einer höflicheren Sprache bedienst.“
2 Stunden später, hört sie ihren Sohn wieder mit der Bahn spielen.
„Alle Fahrgäste die hier aussteigen, bitte vergessen Sie nichts im Zug. Vielen Dank, das Sie mit uns gereist sind. Unseren neuen Fahrgästen, die hier zusteigen, wünschen wir eine angenehme Reise.“
Die Mutter freut sich schon wie eine Schneekönigin, als sie den Kleinen dann noch hinzufügen hört:
„… und alle die wegen der 2-stündigen Verspätung angepisst sind,
beschweren sich bei der Schlampe in der Küche!…“

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Milch kann doch teurer sein

gehörntIn allen Medien wird uns vorgerechnet, dass die Milch viel zu billig sei. Im Tetrapack, kartonweise, kostet sie wirklich nicht viel, und jeder kann sich denken, dass es unmöglich ist, sie für die paar Cent zu produzieren. Nicht die Lösung, aber eine Möglichkeit haben wir neulich entdeckt: Kuh ist nicht gleich Kuh, und die Milch von gehörnten Kühen ist … teuer. Aber Bio. Und frisch. Frisch eingetroffen.

Los, bekehrt mich doch! (Beim Kefir tun es doch immer noch welche!) Erklärt mir, warum gehörnte Kühe Bio-Milch geben! Kommt mir aber nicht mit den saftigen Wiesen im Allgäu, denn auf den vielen, vielen Wiesen sahen wir nur vereinzelt Kühe!

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