Auf den Videos sieht es irgendwie leichter und auch besser aus. Aber Versuch macht kluch. Hier mein Versuch (ist aber noch nicht fertig!) Die Leinwand soll mir als Untergrund für eine Collage dienen.
Auf den Videos sieht es irgendwie leichter und auch besser aus. Aber Versuch macht kluch. Hier mein Versuch (ist aber noch nicht fertig!) Die Leinwand soll mir als Untergrund für eine Collage dienen.
Ohne klagen einen Tag lang tagen. Thema war ja auch interessant:Grenzenlos 68- Parallelen, Wechselwirkungen und Differenzen zwischen Ost und West. Überschrift erweckt Neugierde und unbändige Vorfreude, nicht wahr!? Da Referenten, Veranstalter und Angestellte noch jemanden mitgebracht haben und auch ein paar junge Leute lieber hier als im Unterricht sein wollten, war der Raum fast halb gefüllt. Mehrere Vortragende und mehrere Sichtweisen verfolgte ich aufmerksam, es kam auch zu Fragen und Nachfragen von jenen, die sich als Zeitzeugen bezeichneten.
Das bleibt in Erinnerung:
Die Kollegen, die immer nur stöhnen,
sollten vielleicht mal über einen Wechsel in die Erotikbranche nachdenken!
Zuerst die Zahlen:
Ablegen an Hafen/Tankstelle A Coruna (Galicia/Spanien) am 20.Juli 9.00 Uhr
Anlegen im Hafen von Concarneau (Südbretagne/Frankreich)am 23.Juli 10.30 Uhr
342, 75 sm, 145 sm unter Segel, 200 sm mit Motorunterstützung
ca. 80 l Diesel
Nun die Ereignisse/Gedanken/Erinnerungen, nicht chronologisch:
Nachtrag: Nach Jahren wieder mal ein Volleyballturnier oben auf dem Sportplatz am Dorfrand, inmitten von Feldern, mit weitem Blick. Die vier Mannschaften kämpften um jeden Punkt, jeder gegen jeden und jede Partie wurde ohne Zeitdruck ausgespielt. Zwischendurch war viel Zeit, die Sonne zu genießen, Gegrilltes zu essen und aufs Plumpsklo zu gehen. Es stellte sich heraus, dass wir die Besten waren, so war einer der Pokale unserer, dazu Süßes und eine Flasche Sekt: Merke (fürs eigene Turnier): Ein Kasten Bier für den ersten Platz könnte auch eine gute Motivation sein.
Neulich beim Doppelkopf, das befreundete Paar hat das Spiel doch noch gewonnen:
„Und jetzt entschuldigst du dich für dein komisches Gesicht!“
Kaum hat man seine Gefühle und Aggressionen halbwegs wieder unter Kontrolle, ist auch schon wieder Montag.
Ein Teufelskreis.
1. Noch vier Stunden muss dieser Herr warten, ehe er endlich weiter kann. Solange sitzt er ungemütlich an Deck. Die Päckchenlieger am Steg sind froh, dass der Mast in eine Lücke passen wird. Pilgerscharen fotografieren und fällen fachmännische Urteile. Merke: Versuche nicht zur Tankstelle zu fahren, wenn in der Seekarte steht: nur bei Hochwasser
2. Hochwasser ist allerdings so eine Sache: Es kann durchaus sein, dass du dein Schiffchen parkst, einen Landausflug machst, und – schwuppdiwupp – kannst du eine ganze Weile nicht mehr an Bord. Merke: Dinghi mit langer Leine festmachen. Und nicht den Stöpsel ziehen.
3. Braucht du höhere Mächte, um den Gezeiten zu trotzen, gibt es die Möglichkeit, eine Madonnenfigur über dein Boot tragen zu lassen und sie dann spazieren zu fahren. Spektakulär muss dieses aber bei Wellengang an einem Betonplatz zwei Meter vom Stand entfernt starten. Dazu müssen unbedingt sehr viele Raketen abgeschossen werden. Merke: Man kann auch von Land interessante Manöver beobachten.
4. Ich weiß nicht genau, wie es zu diesem Schaden am Nachbarschiff gekommen ist. Das Manöver des letzten Augenblickes hat augenscheinlich nicht mehr geklappt. Aber Vorfahrt ist Vorfahrt! Und wer eine Rennyacht fährt, hat schließlich Vorfahrt. Oder schläft. Von innen hat der Skipper eine Kiste ins Loch an der Backbordseite gekeilt, ansonsten ist die nächsten vier Tage nichts weiter gemacht worden. Merke: Augen auf im Schiffsverkehr!
5. Auf den ersten Blick scheint es sich um eine Baustelle zu handeln. Auf den zweiten weißt du, dass hier niemand zu Hause ist. Zwar haben keine Vögel hier Ambitionen, an Bord zu gehen, das gilt aber nicht für die schrägen. Zumal diese Yacht mitten im vielbefahrenen Fluss an einer Boje liegt.Merke: Deinen Liegeplatz bei Abwesenheit solltest du vor Vogelkacke schützen, aber nicht so offensichtlich abwesend sein!
6. Einige Häfen sind bei Seglern so beliebt, dass nur diejenigen einen Platz ergattern, die schon Mittag kommen.Festmachen kann man nur mit Hafenmitarbeitern im Schlauchboot, zwei sehr langen Leinen, allen verfügbaren Fendern und helfenden Händen auf dem Boot, an dem man anlegt. Ablegen kann man nur, wenn alle ablegen. Merke: Wer zuerst kommt, liegt innen, kann nur mit akrobatischen Dinghimanövern an Land und kommt als letzter wieder los.
7. Die Tonnen sind in Gezeitenrevieren unbedingt und nie großzügig im letzten Augenblick zu beachten. Bei Hochwasser ist nichts zu sehen, bei Niedrigwasser liegt direkt neben der Fahrrinne mal eben ein Wrack. Merke: Den Fähren nicht überall ausweichen, sondern sich an die Fahrrinne halten!
8. Am Ankerplatz kann man prima den anderen Schiffern zeigen, wer der Herr im Haus ist. Ist dies klargestellt, kann man beruhigt an Land gehen. Merke: Einen sicheren Ankerplatz zu finden, an dem man allein ist, ist nicht sicher.
9. Zu manchen Liegeplätzen kommt man zu Wasser und geht zu Fuß. Irgendwann ist ja wieder Springzeit, dann kann man wieder los. Bis dahin: Abwarten. Merke: Soll dein Boot sich nicht vom Schwell oder von Widschweinen losreißen lassen, bind es an einem Baum!
Smontag
Dieser Moment,
wenn der Sonntag aufhört sich wie ein Sonntag anzufühlen
und die Grausamkeit des Montags dich trifft.
Einen dünnen Katalog habe ich bestellt, dazu noch ein Sonderheftchen. Ich wollte die Bilder und Preise vor mir haben, um besser vergleichen zu können. Online natürlich auch möglich, aber nichts so gut diesem oder jenen Entscheider vorzulegen. Was kam, war ein Paket. Mit den Paketen ist das so eine Sache, da wir uns normalerweise an unseren Arbeitsstellen aufhalten, wenn die diversen Paketdienste ihre schnellen Runden drehen, liegt eine Karte im Briefkasten und erst am nächsten Tag kann das Paket abgeholt werden. Also mit dem Auto in den nächsten Ort zum Supermarkt fahren, sich einreihen und warten, bis man endlich drankommt. Christel von der Poststelle arbeitet sehr sorgfältig und nimmt sich für jeden Kunden ausreichend Zeit. Umso größer ist meine Verärgerung, jede Menge Füllung (wenigstens aus Knüllpackpapier) vorzufinden, ganz am Boden zwei kleine Heftchen, die ganz bequem in einen großen Briefumschlag gepasst hätten. Verpackungswahn. Da bestelle ich nicht!