Angehört

  •  „Du hast dein Künstlerheft gestern nicht abgegeben, das war deine 2. Chance!“ – „Ich hab’s vergessen!“ – „Dann gibst du es mir heute ab, deine 3. Chance!“ – „Heute hab‘ ich kein Kunst!“ – „Aber wir haben doch jetzt Kunst, Vertretung!“ – „Das hab‘ ich erst heute gesehen!“  (Die ganze Klasse verleiert die Augen.)
  • „Mein Kind muss Nachteilsausgleich kriegen, für das Gutachten habe ich zwei Jahre in der Grundschule gekämpft!“
  • „Wo essen denn die Kinder ihr Frühstück?“ – „Auf dem Hof, in der großen Pause!“ – „Was, im Stehen? Das geht nicht! Meine Ronja kann das nicht! Sie müssen mit den Kindern im Raum frühstücken!“
  • „Sie müssen dem Brandon die Aufgaben vorlesen und er darf dann mündlich antworten. Wie stellen Sie sicher, dass alle Lehrer das so machen?“
  • „Wo sind denn die Stehsammler und die Kiste, in denen meine Tochter ihr Material lagern kann?“ – „In der Grundschule?“ – „Das habe ich alles bezahlt, das ist mein Eigentum!“ – „Dann wenden sie sich doch bitte an die Grundschule, in die Ihre Tochter noch zwei Monate geht!“
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Papier in Plastik

Nein, nein,nein! Ich will keine Bücher kaufen, die in Plastik eingehüllt sind. Demonstrativ packe ich die noch am Verkaufstresen aus und schiebe der Kassiererin (der Armen!) die Folie wieder hin. Eine Zeitschrift, die sich mit Kunst und Unterricht beschäftigt und mich eigentlich bei meiner Arbeit unterstützen sollte, habe ich aus diesem Grund wieder abbestellt. Und gerade eben habe ich mir auch die Zusendung der eingeschweißten Kataloge für den Segelsport per eMail verbeten. Von Gurken in Plastik bei Edeka will ich gar nicht erst anfangen, beim nächsten Einkauf werde ich mal die Kamera mitnehmen und diesen Wahnsinn fotografieren.

Denn: Unser fein säuberlich getrennter Plastikmüll landet entweder in der Verbrennungsanlage oder, zu weitaus größeren Teil, wird exportiert! Seit Jahren! Die Fotos von Müllflüssen, Menschen im Müll, Landschaften, die unter Plastikbergen nicht mehr erkennbar sind, zeigen also auch unseren Müll! Und gerade heute habe ich im Kunstraum wiedermal ausgemistet, denn er muss leergeräumt werden (Juhu, er wird renoviert!). So viele alte, kaputte, leere Farbkästen habe ich wieder weggeschmissen, und schon wieder habe ich eine Kiste mit Plastiktüten, die man nicht mehr verwenden kann, gefunden und „entsorgt“. Dieses „Entsorgen“ macht mir wirklich langsam Sorgen!  Und was passiert eigentlich mit dem Altpapier und Altkarton? Fröhlich und mit gutem Gewissen kommt alles in den großen Container – aber dann?

Ich heute: Friday for future. 

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eindeutige Warnung

Leserin R. aus T. traf dieses Schild und sendete es mir, herzlichen Dank! Es ist ja eindeutig keine richtige Männertoilette und richtet sich wohl an die Wildpinkler. Wie neulich im Stau auf der Autobahn, als im Minutenabstand sich die Männer am Straßenrand erleichterten und seltsamerweise alle an der einen Stelle am Gebüsch standen, obwohl es mehr günstige Stellen, uneinsichtigerer, gab. (Hier spricht aber nur der Neid aus mir, denn mir war es unmöglich, für alle sichtbar zu pullern.) Zurück zum Schild: Seht ihr auch vor eurem geistigen Auge in der Nähe jemanden mit Schere lauern? Oder hängt gar unter dem Schild ein geeignetes Werkzeug für Selbstabholer Selbstbestrafer? Kopfkino.

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Vorsätze am Montag #22

Ich hätte gern die Gabe der Schlagfertigkeit.

„Was riecht hier so komisch?“ – „Mich hat mein Bauchgefühl verlassen!“

 

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Wetterau Wochenende Wetzlar

Einen Abend mit den Kindlein aus Halle, den anderen Abend mit dem großen Kind und den Sonntag Abend fix und fertig.  Das lag aber nicht an den Kinderlein! Sondern eher an der ungewohnten Bewegung im Kletterwald, der vielen frischen Luft und dem fast Sonnenbrand und natürlich dem aufregenden Spiel der Wetterau Bulls. Was für ein Sieg! Was für ein Wochenende!

 

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Vorsätze am Montag #20

An dieser Stelle möchte ich einfach mal meinem Körper danken, dass er Laktose, Fruktose, Gluten und Nüsse verträgt. Für schwierige Zeiten reichert er genügend Reserven an, gerecht auf diverse Körperstellen verteilt. An der Alkoholverträglichkeit müssen wir allerdings weiter arbeiten.

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Käferchen fliegt

Schon lange haben wir keine Maikäfer mehr gesehen. Dafür fliegen um so mehr grüne Käfer in dieser Größe durch den Garten. Sie brummen auch. Zu Dutzenden sitzen sie im Flieder und laben sich. Ich kann sie nicht leiden. Es sind mal jede Menge solche Rosenkäfer aus dem Blumentopf mit Zyperngras, noch im Winterquartier im Wohnzimmer stehend, ausgeschwärmt. Die ekligen weißen Larven, die sich so wohl im Kompost fühlen, ernähren sich zwar von abgestorbenen Pflanzenteilen, landen sie aber mit der gesiebten Komposterde doch irgendwo im Beet, scheinen sie bevorzugt die Wurzeln der frisch gesetzten Pflanzen  anzuknabbern. Übrigens mögen die Hühner und Enten der Nachbarschaft die abgesammelten Larven auch nicht. Sie scheinen nicht zu schmecken, oder liegt es daran, dass es eine geschützte Käferart ist? Cetonia aurata , der Goldglänzende Rosenkäfer, oder auch der Gemeine Rosenkäfer genannt, fühlt sich jedenfalls seit Jahren bei uns sehr wohl. Gemein.

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Gute Vorsätze am Montag #19

Ich werde im Sommer nackt baden gehen.

Dann brauche ich keine Bikini – Figur.

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Die schöne Insel, Landgang

Kaum ist man außerhalb des Hauptortes Le Palais, ist man fast wieder allein. Hin und her auf Belle Ile fahren viele mit dem Rad (kann man mieten) oder mit dem Mietwagen, gerne oben offen. Laufen quer über die Insel ist keine Option, Laufen an der Küste entlang schon, es gibt sehr viele Rundwege, je nach erwünschter Kilometerzahl. Hier hat man auch die besten Ausblicke und Ansichten. Badesachen nicht vergessen, bei Niedrigwasser gibt es viele Badestellen für die Abgehärteten.  Kurz vor Rückgabe des Mietvehikels kann man seine Vorräte im großen Supermarkt aufstocken. Von der Mietstation zum Liegeplatz im inneren Hafen ist es nicht weit zu laufen/zu tragen, man sollte nur darauf achten, dass die Brücke geöffnet ist! Kurzum: Einfach eine schöne Insel!

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Was man nicht braucht. Oder doch?

Ich bekomme immer wieder Zuschriften. Leserbriefe. (Ha, das wollte ich mal wieder erwähnen!) Die meisten werden automatisch eingeordnet, auch noch ins richtige Fach, nämlich den Spam-Order. Doch manche davon sind wirklich putzig: „Zelte Ereignis – ist ein idealer Ort, um sich während der Veranstaltungen im Freien so häufig im
Frühling und Sommer zu verbringen. Event-Zelte können jede Veranstaltung und bei Bedarf organisieren, Zuflucht vor der Sonne zu nehmen, oder Regenguß.
Es ist eine sehr vielseitige Zelte, die überall gesetzt werden können und bewundern Sie die umgebende Natur oder Architektur.“ Seltsamerweise war das kein „Kommentar“ auf einen der Camping – Zelten – Natur – Artikel, auch nicht auf irgendeinen mit Regen – Event  – Veranstaltung – Sommer, nein, auf einen Witz, einen ganz flachen.

Ein wahrer Quell sind immer noch meine Überlegungen zum Kefir, die ich 2012 anstellte. Da ich so vergesslich bin, habe ich ihn erst neulich nachgelesen. (Jetzt probiere ich Ginko-Präperate, dann kann ich etwas Ähnliches darüber schreiben!) Über 46 300 Mal angeklickt (und gelesen?),  566 Votes und 105 Kommentare! Und was für welche! Ganz erstaunlich: Es kommen immer mal  wieder welche dazu! Meistens werde ich beschimpft, manchmal belehrt. Immer noch listet mich Tante Gugel ganz vorn, wenn jemand das Wort Kefir und ein beliebig weiteres eingibt, landet er oder sie auf diesem Artikel. Notiz an mich selbst: Bei den Suchergebnissen ruhig mal ab Seite drei nachschauen!

Einen sehr gut formulierten Artikel zu unsäglichen Kommentaren könnt ihr bei Scrapimpulse lesen: „Die neue Übergriffigkeit, oder was ist da los in diesem Internet?“ Danke für diese Gedanken! Kann ich so unterschreiben.

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