Der Sperling und das Känguru

In seinem Zaun das Känguru

es hockt und guckt dem Sperling zu.

Der Sperling sitzt auf dem Gebäude

doch ohne sonderliche Freude.

Vielmehr, er fühlt, den Kopf geduckt,

wie ihn das Känguru beguckt.

Der Sperling sträubt den Federflaus

die Sache ist auch gar zu kraus.

Ihm ist, als ob er kaum noch säße

wenn ihn das Känguru nun fräße?!

Doch dieses dreht nach einer Stunde

den Kopf aus irgend einem Grunde,

vielleicht auch ohne tiefern Sinn,

nach einer andern Richtung hin.

Christian Morgenstern

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Freitag ist Freutag

1. Auch du je, in genau 2 Monaten ist Heiligabend!

2. Ist ja doch keine Creme : Niveau.

3. Halloween kann mich mal.

4.  Noch für den Herbst dekorieren ist vielleicht doch möglich.

5. Aufpassen, sonst fliegt bei dem Wind alles weg!

6.  Erste Ideen habe ich schon für Weihnachtsgeschenke.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend , morgen habe ich geplant, einen schönen Tag mit Familie zu verbringen und Sonntag möchte ich die Taufe des Enkels genießen!

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17 Jahre bloggen

Anlässlich meines Bloggeburtstages Anfang Oktober gibt es ein kleines Rätsel: Wie heißen die Interpreten/Interpretinnen?

  1. „Du kannst nicht immer 17 sein“
  2. „Mit 17 hat man noch Träume“
  3. „Mit 17“
  4. „Mit 17 fängt das Leben erst an“
  5. „Siebzehn Jahr, blondes Haar“
  6. „Seventeen forever“
  7. „At seventeen“
  8. „Edge of seventeen“
  9. „When you were 17“
  10. „17“

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Wenn die Möpse….

Wenn die Möpse Schnäpse trinken,

wenn vorm Spiegel Igel stehn,

wenn vor Föhren Bären winken,

wenn die Ochsen boxen gehn,

wenn im Schlafe Schafe blöken,

wenn im Tal ein Wal erscheint,

wenn in Wecken Schnecken stecken,

wenn die Meise leise weint,

wenn Giraffen Affen fangen,

wenn ein Mäuslein Läuslein wiegt,

wenn an Stangen Schlangen hangen,

wenn der Biber Fieber kriegt, dann entsteht zwar ein Gedicht,

aber sinnvoll ist es nicht!

James Krüss

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Oktober – zehn Mal

  • Hat eigentlich noch jemand das Gefühl, dass der September nur drei Tage gedauert hat?
  • „Ich bin so froh, dass ich in einer Welt lebe, in der es Oktobers gibt.“ – L.M. Montgomery
  • „Im ganzen Jahreskreis gibt es keine Tage, die so herrlich sind wie die eines schönen Oktobers“. Alexander Smith
  • Fällt im Oktober das Laub sehr schnell, ist der Winter bald zur Stell‘.
  • „Das klare Licht, das zum Oktober gehört, ist eher Persönlichkeit als Charakter.“ – Nathaniel Hawthorne
  • Das Ende des Sommers ist nicht das Ende der Welt. Prost auf den Oktober…“ – A. A. Milne
  • Das klare Licht, das zum Oktober gehört, brachte die Landschaft zum Strahlen.“ – Florence Bone
  • Die Pappeln des Oktobers sind flammende Fackeln, die den Weg zum Winter erleuchten.“ – Nova S. Bair
  • Der Oktober ist eine Zeit der klaren Tage und kühlen Nächte, eine Zeit, in der man sich um die tanzenden Flammen kuschelt und in ein gutes Buch versinkt.“ – John Sinor
  • „Im Oktober ist jede wunderbare, unerwartete Sache möglich.“ Elizabeth George Speare

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Herbstimpressionen

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Freitag ist Freutag

1.  Sehen wir eigentlich wirklich hin, hören wir eigentlich wirklich zu?

2.  Kastanien sind wunderschön braun.

3. Socken sollten wunderschön sein!

4. Ich hätte gerne alle Zeit der Welt .

5. Wenn man trotz schlechten Wetters  hinausgeht, sollte man gut angezogen sein.

6.  Tausend Beutel in einem Beutel.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Ruhe , morgen habe ich geplant, viel Spaß in Jena zu haben und Sonntag möchte ich den Einjährigen bewundern !

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Dieses und Jenes aus der letzten Zeit

  • Die Wochenenden trotzen der Vorfreude mit ihrer Kürze. Jedes Mal.
  • Entweder ist es zu heiß oder zu windig oder zu trocken oder zu kalt oder zu nass.
  • Klassenfahrt: super Wetter
  • Sportfest: super Wetter
  • Wochenende: super Wetter
  • Ein 15jähriger, als ich spät abends kontrollieren will: „Schnell, das Bier weg, das Bier weg!“ Ich möchte wissen, was er meint, er zeigt mir ein kleines leeres Radler. Ich gehe schnell raus, um zu lachen.
  • „Hat dich am Praktikum was gestört?“ – „Das Geschreie von den Kindern ohne Grund.“
  • „Beim Sportfest waren die Schüler zu blöd, sich ihre Zeiten zu merken! (Schülerin , die Station betreute)
  • Der fast einjährige Enkel weint gleich mit, als er den dreimonatigen Enkel schreien sieht.
  • Babys wollen andauernd essen/trinken. Und herumgetragen werden. Großelternzeit!
  • Grillt man abends im September, schafft man es nicht mehr, draußen im Hellen zu essen.
  • Die Mondfinsternis war aus dem Garten am schönsten zu sehen.
  • Die Unregelmäßigkeiten der Unterrichtsstunden nerven mich nach wie vor.
  • Inzwischen finde ich Yin-Yoga sogar anstrengend!
  • Amsterdam ist wunderbar, man kann sich so schön verlaufen!
  • Der schönste Ausflug war der, als wir Läusemittel besorgen mussten.

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Entdeckung zum Denkmaltag

Die Umleitung führte uns über die Hainleite, mit Weitblick zum Brocken. Auf einem kleineren Höhenzug leuchteten uns zwei Türme an, also bogen wir in Münchenlohra kurzentschlossen ab und kamen genau recht zur Führung durch die Basilika „St. Gandolf“! Ich verstand zwar immer „Gandalf“, ließ mich jedoch aufklären und wir erfuhren Einiges zum Kloster (wie alle hier in der Gegend im „Bauernkrieg“ geplündert) und zum Bauwerk. So starb der Graf von Lohra auf dem selben Kreuzzug an einer Seuche, wie auch Ludwig (Gatte der Elisabeth) und unzählige weitere, so dass der Kreuzzug abgebrochen werden musste. Immer wieder erschreckend, dass, um die Gebeine „heimzubringen“, dieselben erst lange gekocht werden mussten, damit das Fleisch abfällt. Brr.

Zu St. Gangolf erfuhren wir, gibt es überlieferte Geschichten: Mit einem Stock eine Quelle sprudeln lassen, die Ehefrau mit dem Priester im Bett erwischt, sie laufen lassen, diese ermorden ihn etwas später, doch die Ehebrecher haben kein schönes Leben, sie muss freitags ständig furzen und den schändlichen Priester zerreißt es innerlich. Nun, in dieser Basilika ist er der Schutzheilige, und jetzt wissen wir auch, woher der Städtename Gangloffsömmern kommt.

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Denkmaltag

Das Navi führte uns umleitungsmäßig in völlig neue Gefilde und fremde Gestade. Wir kamen gerade recht zur ersten Führung des Besitzers durch sein (Gutshaus) Schloss. Wir staunten nicht schlecht und bekamen ein paar Einblicke in die Schwierigkeiten mit Behörden, Miterben, Auflagen und Widrigkeiten und natürlich zur Familie: „Das Rittergut in Wolkramshausen blieb bis zum Tod der letzten Bewohnerin Elsa Gräfin Hue de Grais 1956 im Familienbesitz. Nach der Enteignung in den 1980er Jahren wurde es mit Gerichtsbeschluss im Jahr 1996 an den Nachfahren Manfred Werthern restituiert.“ Besonders die vielen Wandbilder in den zwei Etagen, die wir besuchen durften, fielen uns Besuchern ins Auge und wir lauschten der einen und und anderen Geschichte dazu. Nach einem köstlichen Stück Torte spazierten wir noch durch den Park. Inzwischen habe ich auch nachgelesen, was wir fast vor der Haustür neu entdeckten: Schloss Hue de Grais.

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