Leseglück, blubbernd

Dieses Buch zu lesen beschert Glück, auch Staunen, Lachen, Wundern, Kopfschütteln und Nachdenken:  Barry Jonsberg „Das Blubbern von Glück“. Das erste Mal Glück hatte ich, dass ich über die Aktion Blogg dein Buch dieses erhalten habe. Dann lag es erst eine Weile im Wohnzimmer, da ich das andere Buch erst beenden wollte, und mittendrin ein Kinderbuch….. Irgenwann schlug ich es mal auf und las eine Seite. Und kam nicht mehr davon los. Von wegen Kinderbuch! Die zwölfjährige Candice ist zweifellos ein Kind, sie erzählt uns, wie sie ihre Familie sieht und welche Gedanken ihr durch den Kopf gehen. Ein Schulaufgabe, ein Aufsatz, ist der Rahmen, zu jedem Buchstaben des Alphabets soll sie ein Kapitel schreiben. Diese Aufgabe nimmt sie sehr ernst. (Was für eine wunderbare Idee, der Originaltitel „My life as an alphabet“ ist treffender.) Wir sehen die Welt durch ihre Augen, erfahren ihre Gedanken, warmherzig, seltsam, ehrlich, philosophisch. Von außen und oberflächlich gesehen, ohne sie zu kennen: Die hat einen Klatsch. Macht seltsame Sachen. Schafft es, mehrmals mit dem Fahrrad (mit Stützrädern) umzufallen, bringt ihrer Lehrerin eine Augenklappe und einen Papagei mit, damit sie wie ein Pirat aussehen kann, schreibt lange Briefe, ohne eine Antwort zu bekommen, möchte ihren Fisch atheistisch erziehen, schreibt lieber lange Zettel, als mit Unbekannten zu reden und noch viel mehr. Candice ist anders, sagt sie, andere sagen, sie ist autistisch. Ihre Mission: Das Glück zurück in ihre Familie zu bringen. Das geht zunächst gründlich schief, doch alles fügt sich. Auch als Leser fühlt man sich glücklicher.

Ein wunderbares Buch! Unbedingte Leseempfehlung!

Barry Jonsberg
Das Blubbern von Glück

Originaltitel: My life as an alphabet
Originalverlag: Allen & Unwin, Australia
Aus dem Englischen von Ursula Höfker

Deutsche Erstausgabe

Ab 10 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16286-6
€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: cbt

Erscheinungstermin: 22. September 2014

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Guck mal, was ich ka…..

EisstampfenNeulich, zum Wandertag, schnürte ich einem halben Dutzend Mädchen ihre Schlittschuhe zu und traute mich dann auch auf die Eisfläche. Immer an der Bande lang, mit wackeligen Beine. Die Fünftklässler tobten derweil  über das Eis, umfuhren mich großzügig und nahmen mich schließlich an der Hand, um „Geschwindigkeit aufzunehmen“. Einer der größten Dazwischenrufer erwies sich durchaus als kompetenter Eislauflehrer. Und niemand hat einen anderen ausgelacht, mich auch nicht, was für ein Erfolg! Alle Kinder sind heil geblieben, es gab keine Tränen und sogar der Kinderpunsch hat gut geschmeckt! Schöner Wandertag, auch ohne wandern!

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Das tut mir Leid.

arme schranke

Arme Schranke!

(gesehen in: Bad Langensalza)

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Die 5 besten Ausreden der letzten Woche

  1. Ich dachte heute ist morgen.
  2. Wir sind mit dem Moped gekommen. Es war so viel Gegenwind, dass wir es nicht rechtzeitig geschafft haben.
  3. Ich kann heute Nachmittag nicht kommen. Meine Mutter kann mich nicht abholen, sie ist nachtblind.
  4. Ich kann es nicht abgeben. Mein Hund hat drei Seiten zerfetzt.
  5. Mein Lesetagebuch ist überflutet. Mein Neffe wollte es sich ansehen. Dabei ist es ihm in die Badewanne gefallen.

Und jetzt endlich: Ferien!

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Mittwochsgedanken #13

Da möchte man zum Sport gehen,

stolpert über die Sporttasche,

fällt in die Jogginghose,

purzelt aufs Sofa

und bestellt aus Versehen ’ne Pizza!

 

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Weihnachtsmimimi

Jetzt muss aber Weihnachtsmusik her, wie soll denn sonst Stimmung aufkommen!?

Dingdong!

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Ich möchte einfach hier so liegen

Nein, ich möchte heute nichts unternehmen. Nicht auf den Weihnachtsmarkt, nicht ins Kino, nicht auf die Weihnachtsfeier, nicht ins Konzert und schon gar nicht in die Küche. Einkaufen will ich auch nicht. Außerdem ist es dunkel, windig und kalt, da sollte sich niemand draußen rumtreiben. Der einzig akzeptable Platz ist auf dem Sofa. Ich möchte einfach hier so liegen…

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Mittwochsgedanken #12

Es gibt Leute, die können mit ihren Händen gut Klavier spielen.

Es gibt Leute, die können gut zeichnen.

Und es gibt mich.

Ich kann klatschen.

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Kalt hier?

In der großen Pause saßen einige Kolleginnen mit wärmender Kaffeetasse auf dem Sofa herum und wir fröstelten vor uns hin. Da teilte uns der Turnlehrer mit, dass diese Temperaturen doch gar nicht seien. (Kurz darauf sah ich ihn mit Mütze herumlaufen.) Zur Aufmunterung las er uns folgendes vor:

+ 10°C  Die Bewohner von Mietwohnungen in Helsinki drehen die Heizung ab. Die Lappen (Bewohner Lapplands) pflanzen Blumen

+ 5°C Die Lappen nehmen ein Sonnenbad, falls die Sonne noch über den Horizont steigt.

+ 2°C Italienische Autos springen nicht mehr an.

0°C Destilliertes Wasser gefriert.

-1°C Der Atem wird sichtbar. Zeit, einen Mittelmeerurlaub zu planen. Die Lappen essen Eis und trinken Bier.

– 4°C Die Katze will mit ins Bett.

– 10°C Zeit, einen Afrikaurlaub zu planen. Die Lappen gehen zum Schwimmen.

-12°C Zu kalt zu schneien.

-18°C Die Helsinkier Hausbesitzer drehen die Heizung auf.

-20°C Der Atem wird hörbar.

-22°C Französische Autos springen nicht mehr an. Zu kalt zum Schlittschuhlaufen. Weiterlesen

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Wenn der Nikolausi kommt….

rausgeputzt

rausgeputzt

Nikolausivorabend: nach einer anstrengenden Arbeitswoche ruft das Sofa zwar, doch ein „Kamingeflüster“ lockt aus dem Haus. Erste Reihe, Gläschen Wein und ein wenig warten … und dann ….  ein wunderbares Konzert von Princess Jo. So ein schöner Abend! Lauter Lieblingslieder! Eine ganz tolle Band! (Wir haben uns auch gleich Karten für den Acoustic Sommer auf Burg Hanstein gekauft.)

Nikolausi: Traditonell findet an diesem Samstag unser Volleyball – Adventsturnier statt. Dieses Jahr konnten wir auch endlich mal ohne Zeitlimit die Sätze ausspielen, das ist viel entspannter. Wir erkämpften uns den dritten Platz und auch sonst hat wieder alles gut geklappt. Und weil ein ganzer Tag Volleyball noch nicht genug ist, gingen wir noch in die Fabrik, kegeln. Hier konnte ich den zweiten Platz als Rattenkönig erreichen. Nach lecker Gänsebrust mit Rotkohl und Klößen  schwächelten wir alle ein wenig, der Tag war doch ganz schön lang und anstrengend.

Nikolausinachtag: Wo kommt nur dieser Muskelkater her? Ein wenig Zeit für die üblichen Hausarbeiten (Regal zusammenbauen, Wäsche waschen und bügeln, aufräumen, Mittag kochen (Rouladen mit Klößen) und Vorbereitung der Schulwoche…) Fester Vorsatz: heute Nachmittag gehen wir nach Worbis und dort auf den Weihnachtsmarkt, schließlich sind wir verabredet. Und unser Auto steht ja noch dort.  Und wupps… Wochenende wieder vorbei…

P.S. Natürlich waren Stiefel und Schuhe gut gefüllt, mit Minus-L-Weihnachtsmännchen (da hat sich wohl jemand vergriffen), allerhand richtigem Süßkram, Anti-Faltencreme Zahnpasta und Deo. Guter Nikolausi!

Update 17.20 Uhr: Jaja, der Weihnachtsmarkt…. mit beiden Jungs hingelaufen und dann ….Glühhühwein…. Ach, hallo… auf drei Beinen kann man gar nicht gut stehen….. da seid ihr ja ….. jetzt mal was Warmes ….. glühühüwein…..hü hü… die Pferdeelche wackeln mit ihrem Geweih …. stimmt, an diesemStand schmeckt er am besten… jetzt noch eine Runde …..glühühü… ej, einer muss doch noch fahren…. glühühü….

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