Ski fahr’n

Genug weißes Zeug liegt ja rum und die Sonne scheint auch noch. Jetzt aber los! Theoretisch können wir die Skier vor der Haustür anschnallen, praktischer ist es, sie ein Stückchen den Berg hoch zu tragen. Freitag Nachmittag starten wir mit der Einmal-um-den-Berg-Runde, Samstag gleich nochmal, je 8 Kilometer, bergauf und bergab.Und Sonntag geht’s bis ganz hoch, durch den Wald, über Felder und außen rum zurück, 12 Kilometerchen. Leider fühle ich mich jetzt immer noch nicht durchtrainiert, sondern eher schlapp. (Gut, dass jetzt erst mal wieder keine Zeit ist, wieder zu fahren, schlecht, weil leider keine Zeit ist, wieder zu fahren.) So schön im Wald!

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Montagsgedanken #66

Meine Problemzone sitzt wenigstens nicht hinter der Stirn!

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Winterwunderchen

Bei einer kleine Runde bei allerschönstem Winterwetter fotografierte ich heute ein wenig. Seltsamerweise waren auf den Rodelbahnen keine Kinder unterwegs, es waren noch nicht einmal welche zu sehen. Wo sind die nur? Und was machen sie? Nur Leute mit Hund unterwegs und ein paar Spaziergänger, wie ich. Wie gesagt, Nachmittag, schöner Schnee, Sonnenschein, kein Wind und angenehme Wintertemperaturen. Winter kann so schön sein!

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Spruch der Woche #3

Kuchen?

Kuchen?

Endlich kommen wir außer Puste an der Waldhütte an. Zwei sind schon da und bemühen sich um das Feuer. Nach etlichen Rauchzeichen wird zur Stärkung das Büfett aufgebaut und weiterhin werden aus Holzscheiten Spänchen geschnitzt. Eine Tupperdose Kuchen wird gereicht, Thomas greift zu. Kaut. Und kaut. Und stellt laut Richtung Bäckerin fest: „Ihr seid wohl schon sehr lange da!?“

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Montagsgedanken #65

Na super, aus Versehen Tagescreme benutzt.
Jetzt liege ich wieder die ganze Nacht wach!

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Als ich mal geritten bin, äh wurde

Beherzt schwinge ich mich in den Sattel und staune, dass ich wirklich oben sitze, auf dem Pferd. Ich antworte mit „Si!“ auf die Frage des Guides , bin mir aber nicht sicher, was er überhaupt gefragt hat. Bist du schon mal geritten? oder  Reitest du das erste Mal? Sämtliche Spanischsprachkenntnisse sind mir abhandengekommen, als die Freundin von ihrem Pferd kurz nach dem Aufsteigen abgeworfen wurde, da das Pferd vor einem Wasserschlauch erschrak. Spontan habe ich keine Lust mehr, weiß aber nicht, wie man absteigt. Sowieso fährt der Bus, der uns durch die Berge wieder zurück zur Sprachschule bringen soll, erst in ein paar Stunden. Und bezahlt ist bezahlt. Jetzt geht’s los. Also  mein Pferd. Es trabt einfach den anderen drei Pferden hinterher. Ich grüble derweil, wo ich mich am besten festhalte, wie ich lenke und bremse. Vielleicht wie beim Auto? Oder doch wie bei einem Schlitten? Auf einmal ist mein Pferd weg, das heißt, ich sehe keinen Kopf und Hals mehr vor mir, sondern nur einen steilen Pfad und weit unten ein steiniges Flussbett. In diesem Flussbett geht es weiter, hinauf in die Berge, durch Wald und über steinige Wiesen. Wege sind nicht erkennbar. Ich versuche, meine Technik zu verfeinern und ziehe abwechselnd links und rechts an den Zügeln, auch gleichzeitig, um zu bremsen. Da dreht sich mein Pferd zu mir um, ich sehe ein weit aufgerissenes Auge, mit dem es rollt und es schüttelt auch noch schnaubend mit dem Kopf. OK, dann mach du eben, Pferd. Ich habe jetzt auch zu tun, mich unter den tief hängenden Pinienzweigen so gut es irgend geht zu ducken. Inzwischen ist die Sonne untergegangen und es wird noch kälter. Da ich alle meine Klamotten bereits trage, mache ich mir warme Gedanken. Und nun wird mir siedendheiß, denn es geht wieder steil bergab und große und kleine Steinbrocken lassen die Pferde tänzeln. Ich verfalle in Panik, von stummen Schreien ist keine Rede, doch eine solche muss ich mir jetzt anhören. Der Guide motzt mich lautstark voll, ich solle das Pferd nicht so erschrecken! Und nicht so dran rumzerren. Wie jetzt? Gut, dass ich nicht alles verstehe. Endlich sind wieder am Stall. Ich werde abgestiegen und stake tiefgefroren  zur Toilette, um nachzuschauen, ob alles in Ordnung ist. Artig verabschieden wir drei Mädels uns von den Pferden und dem Guide. Alle vier sind froh, als wir in Richtung Dorf verschwinden. Wir wärmen uns in der Kneipe auf, trinken heißen Kakao und das eine und andere Gläschen vom Roten. Immer heldenhafter wird unser Abenteuer und endlich kommt auch unser Bus. Froh, am Leben zu sein, schlummere ich bald ein und lass Landschaft Landschaft ein, ist ja eh inzwischen stockfinster.

Noch heute, etliche Jahre später, ist mir noch gegenwärtig, wie ich durch die Sierra Nevada geritten bin wurde. Daraufhin beschloss ich übrigens, doch kein Cowboy zu werden.

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Unversehens Neujahr

Nachdem das Jahr schon zwei Wochen alt ist, kann ich endlich darüber schreiben. Über die Verwunderlichkeiten am Neujahrstag und der Rätsel Lösungen. Über manches hätte ich nie wieder ein Wort verloren, doch ich wurde herausgefordert, ja provoziert. Die Rache ist mein. Hier die Neujahrsneuerungen:

Kleiner Fuchs

Kleiner Fuchs

Kleiner Fuchs hat sich verlaufen und versteckt. Schon wieder. Der rechtmäßige Besitzer tat ahnungslos, seine Angetraute behauptete keck, sie hätten ihn vergessen. Meine Arglosigkeit wurde von der Erkenntnis, dass dies stimmte, weitaus übertroffen. Kleiner Fuchs macht sich nun auf den Weg, da er von einer unheilbaren Heimwehattacke gebeutelt wird.

 

Teufelsvertreibung

Teufelsvertreibung

In der Lutherstube auf der Wartburg wurde früher ein Fleck an die  Wand gemalt, um zu veranschaulichen, wie er, also Luther, mit Tinte nach dem Teufel, der ihm erschienen war, warf. Das wurde künstlerisch nachgestellt, mangels Tinte mit Rotwein und Schwung in der etwas unübersichtlichen Treppenkurve. Ein Stern, der deinen Namen trägt, ziert die Sudelei. So! Pranger!

 

Tricktrocknung

Tricktrocknung

Der Wäscheständer erlebte Niedagewesenes. Er wurde aus seinem sicheren Versteck gezerrt und mit Geschirrtüchern behängt. Ach was, behängt – geschmückt! Fein säuberlich, mit gleichen Abständen. Fassungslos stand ich nach durchzechter Nacht davor und grübelte über die Gründe des Verbrauchs und des Ordungssinns . Nur eins war mir klar: Ich war’s nicht!

 

 

glutenfrei

glutenfrei

Mit „Brot statt Böller“ wurden meine glutenfreien Backversuche betitelt. Dabei ist der Hefeteig sooo gut gegangen! Doch schon beim Formen der Brötchen konnte die Klebrigkeit an den Fingern nur durch mehr Mehl gemildert werden. Auch der programmierte Herd konnte nichts mehr herausreißen und Geschmack zusetzen. Werfen wäre zu gefährlich gewesen, wegwerfen ging.

 

Was von den Gästen übrig blieb: besagter Fuchs, im Fensterbrett drapiert; ein güldener Stern, unter den Fernseher geschoben; Hausschuhe, mitten im Flur; ein originalverpackter Kurzzeitwecker, im Beet; eine Strickjacke, schon zugeordnet, ein Seniorenfeuerwerk, am Regal befestigt und alkoholische Vorräte, die vermutlich lange Zeit reichen werden. Prost Neujahr!

 

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Der schlechte Witz #13

Ein Unternehmen hat seine Spitzenleute auf ein teures Seminar geschickt. Sie sollen lernen, auch in einer ungewohnten Situation Lösungen zu erarbeiten, rasch und zielgerichtet zu entscheiden.

Am zweiten Tag wird der Gruppe von  Managern die Aufgabe gestellt, die Höhe einer Fahnenstange zu messen. Sie gehen hinaus auf den Rasen, beschaffen sich eine Leiter und ein Bandmaß. Die Leiter ist aber zu kurz. Also holen sie noch einen Tisch, auf den sie die Leiter stellen. Es reicht immer noch nicht. Sie stellen noch einen Stuhl auf den Tisch. Da das alles sehr wackelig ist, fällt der ganze Aufbau immer wieder um. Alle reden gleichzeitig. Jeder hat andere Vorschläge zur Lösung des Problems. Es ist ein heilloses Durcheinander.

Da kommt eine Frau vorbei, sieht sich das Treiben ein paar Minuten lang an. Dann zieht sie wortlos die Fahnenstange aus dem Boden, legt sie hin, nimmt das Bandmaß und misst die Stange von einem Ende zum anderen. Sie schreibt das Ergebnis auf einen Zettel und drückt ihn zusammen mit dem Bandmaß einem der Manager in die Hand. Dann geht sie wieder ihres Weges.

Kaum ist sie um die Ecke, sagt einer der Top-Manager: „Das war wieder typisch Frau! Wir müssen die Höhe der Stange wissen und sie sagt uns die Länge! Deshalb lassen wir diese Leute auch nie in den Vorstand“.

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Spruch der Woche #2

Aus dem Förderplan eines Schülers, der alle, aber wirklich alle an den Rand des Wahnsinns bringt: „Sehr interessiert baut er Gegenstände auseinander.“

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Montagsgedanken #64

3 von 4 Stimmen in meinem Kopf
wollen schlafen.
Die andere will wissen,
ob Pinguine Knie haben.

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