Ein Laufbuch

Seit einiger Zeit wartet das „Mentaltraining für Läufer“ auf meinem Stapel der zu lesenden Bücher. Bei BloggDeinBuch 

schien  irgendwie der Untertitel „Weil Laufen auch Kopfsache ist“ mich angesprochen zu haben. Ich hatte mir außerdem Motivation versprochen. Nun ja. Hier ein Ausschnitt aus der Eigenwerbung:

Dieser Ratgeber gibt dem Leser in kompakter Form hochwirksame Übungen zum psychologisch fundierten Selbstcoaching und mentalen Training sowie Denkanstöße zur Selbstreflexion an die Hand. Die Ansätze haben sich im Rahmen von Coachings mit zahlreichen Ausdauersportlern im In- und Ausland bewährt, um signifikante, teils auch dramatische Verbesserungen in den Bereichen Motivation, Leistung und Gesundheit/Wohlbefinden zu erzielen. Das Ganze wird ergänzt um spannende Fallstudien aus der Coachingpraxis. Hier oder da hilft ein kleiner Exkurs in die Wissenschaft, um die Gründe für bestimmte Vorgehensweisen zu verstehen. Aber stets bleiben die Praxis und direkte Anwendung des Know-hows im Fokus. Abseits marktschreierischer Versprechungen wird der Leser angeleitet, auf der Basis einer persönlichen Standortbestimmung einen individuell zugeschnittenen mentalen Trainingsplan zu entwickeln und in den sportlichen Alltag zu integrieren. Das Buch präsentiert auf einmalige Weise die Erfahrungen und das Know-how eines sportpsychologischen Experten…“

Ja, genauso! Der Autor beweihräuchert sich, schreibt von seinen tollen Erfolgen und wie sein Programm allen Ausdauersportlern hilft. Endlose Seiten „Wissenschaft“: Zielmanagment, Persönliches Performance Profiling, Aufmerksamkeitsfokussierung und so weiter, und so weiter. Listen und Fragebögen, auch „Übungen“. Nun, das ist nicht für mich. Das einzige, was ich wirklich interessant finde, sind die Zitate zu Beginn der Kapitel und die äußere Gestaltung der Texte. Ich gehöre also nicht zur Zielgruppe, andere ziehen sicher mehr Gewinn aus diesem Buch.

Leseempfehlung: eher nicht (Ich kenne auch niemanden, dem ich es schenken könnte.) 

Michele Ufer: „MENTALTRAINING FÜR LÄUFER -WEIL LAUFEN AUCH KOPFSACHE IST“

Meyer &Meyer Verlag, 19,95 Euro, 280 Seiten

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12 wundersame Schiffe 2017 gesichtet

Wenn man stundenlang friedlich vor sich hinsegelt, freut man sich, andere Schiffe zu sehen. Man überlegt, wer, wohin und woher, noch so unterwegs ist. In Häfen wird es besonders interessant, natürlich denkt man von sich, dass man normal ist und staunt über andere. Was es alles so gibt! Hier meine Top 11 des Segeljahres 2017:

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Keine Montagsgedanken #18

Ich sehe vielleicht so aus

als hätte ich tiefgründige Gedanken.

Aber die meiste Zeit denke ich darüber nach,

was ich später essen werde.

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Keine Montagsgedanken #17

Dieser Moment,

wenn jemand vor dir viel zu langsam läuft

und du einfach nicht vorbei kommst.

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Strukturen mit Schnee

Zur normalen Weckerklingelzeit erwachte ich, erblickte vom Bett aus dichtes, großflockiges Schneetreiben, drehte mich genüsslich um und schlief wieder ein. Wie schön, nicht los müssen, nichts vorhaben, ausschlafen können. Und dann schon vormittags bei Sonnenschein durch die verzauberte Landschaft streifen und fotografieren. Wochenende!

 

 

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Wenn Mutti früh zur Arbeit fährt #22

Jeden Morgen eine neue Überraschung auf den Straßen: Eis, Schnee, Matsch, Glätte, Äste, querstehende LKW, in den Graben gerutschte PKW, Schneetreiben, Windböen, überfrierende Nässe, rutschende Fahrzeuge, sinnlos überholende Fahrzeuge, Winterdienst auf den anderen Straßen, beschlagene Scheiben, zugefrorenen Scheiben, schmierende Scheibenwischer, Schnee, der während der Fahrt vom Autodach runterrutscht, 20 km im zweiten Gang…. Hurra, es ist Winter!

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Musik zum Donnerstag #12

Nicht neu, aber aktuell.

 

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Keine Montagsgedanken #16

Dieser Moment im Job,

wenn du realisierst,

dass Alpaka-Hirte in Peru

doch die bessere Berufswahl gewesen wäre.

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Stadtflaniergang Porto im Januar

Erstaunlich leer kam uns die Stadt vor, vielleicht weil es doch recht kalt war, als die Sonne am Nachmittag hinter Wolken verschwand. Nirgendwo gab es Gedränge, man bekam überall einen Platz und doch konnte man ausreichend „Leute gucken“. Und wieder haben wir Neues entdeckt und ausprobiert. Endlich auch einmal Porto bei Nacht!

 

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Du hast den Rotstift vergessen

Es ist kalt, es ist dunkel, ich muss  mal und bin übernächtigt. Klassische Situation. Und doch zuckt mein innerer Rotstift, wenn ich, auch aus den Augenwinkeln heraus, so etwas lesen muss. Bin ich die Einzige, die es stört, wenn  Berlin-Wiederankömmlingen  das Procedere des Weitereisens mit dem eigenen Auto so erklärt wird. Oder sollte der Busfahrer als „Seine Majestät“ oder „Eure Magnifizenz“ gemeint sein. Der Pluralis Majestatis ist hier auch falsch, da es keine direkte Anrede ist, außerdem machte der Fahrer keinen royalen Eindruck. Eher einen kompetenten. Aber schauen wir bei Wikipedia mal nach, welchen Grund außer Unwissen es noch geben könnte:

„Eine früher standardsprachlich verbreitete Form der Anrede war die Verwendung der 3. Person Singular, also Er gegenüber Männern oder (eher seltener) Sie gegenüber Frauen. Diese stets großgeschriebene Anredeform wird zuweilen als Erzen bezeichnet (die Bezeichnung Siezen für die weibliche Variante ist nicht üblich, da missverständlich). Hiermit redeten im 17. und 18. Jahrhundert vielfach Vorgesetzte ihre Untergebenen oder Standeshöhere die Standesniederen an. Es galt teilweise um eine Stufe höflicher als das Ihr und wurde z. B. gegenüber Bediensteten angewandt, die hierarchisch etwas höher standen als die übrigen Bediensteten, oder gegenüber Handwerkern. Es konnte allerdings, je nach Situation, auch als leicht „von oben herab“ wirkend interpretiert werden. Bis heute existiert diese Anrede umgangssprachlich als Berliner Er in Berlin, Brandenburg, der Lausitz und in Mecklenburg, kommt aber auch in anderen Dialekten gelegentlich vor… „Ich erlasse Ihm seine Schuld.“

Das wäre jetzt für den Busfahrer allerdings blöd. Vielleicht ist er gar kein Berliner?

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