ausgefüllter Freitag

1.  Drei Dinge, die ich am Advent liebe: die Kalender, die Deko, die Feiern.

2.  An freien Abenden liege ich ganz platt auf der Couch.

3.  Heute am Nikolaustag ist endlich Freitag!

4.  An Lichtern hat man doch nie genug gesehen.

5.  Gott sei Dank ist alles gut gegangen.

6.  Die Feiertage werde ich perfekt vorbereiten und dann werden sie herrlich unperfekt.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Yoga und dann die Weihnachtsfeier, morgen habe ich geplant, Mauscheln zu backen und Sonntag möchte ich viel Spaß beim Adventswandern haben!

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Seltsame Witze, von Schülern erzählt

  • In Hamburg ließ sich ein Sarg nicht öffnen. Wer lag drin? – Ein Zuhälter!
  • Wie arbeitet ein blinder Frauenarzt? – Als Lippenleser!

Diese 2 Frage-Witze erzählte mir ein Sechstklässler! Ich konnte nicht lachen. Seine Mitschüler:innen erst recht nicht. Ich kann mir vorstellen, dass er sie bei einer Familienfeier oder so aufgeschnappt hat. Jetzt brauche ich ein paar harmlose, kindgerechte Witze! Einige Fritzchenwitze und Weihnachtswitze hatte ich in den letzten Jahren schon gesammelt, jeden Tag gibt es einen davon im Adventskalender, zum Vorlesen. Dann darf genascht werden. Und vom Plätzchenteller kann jeder etwas nehmen, der selbst auch etwas dazulegt. Nur beim Wurstbrot musst ich eingreifen. Hat gut geschmeckt.

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Feiertage im Dezember

  1. Welt-AIDS-Tag
  2. Tag der Spekulatius in Deutschland
  3. Bundesweiter Tag der Dominosteine
  4. Tag der Socke in den USA
  5. Weltbodentag
  6. Bundesweiter Tag des Schokoladennikolaus
  7. Tag der internationalen Zivilluftfahrt
  8. Weltweites Kerzenleuchten
  9. Tag der Weihnachtskarte in den USA
  10. Bundesweiter Tag des Christstollens
  11. Internationaler Tag der Berge
  12. Internationaler Soundcheck-Tag
  13. Tag der Seeleute in Brasilien
  14. Internationaler Affentag
  15. Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern in Deutschland
  16. Bundesweiter Tag des Tannenzapfens
  17. Tag des Ahornsirups in den USA
  18. Ehrentag der Schneeflocke in den USA
  19. Tag der Weihnachtskugeln
  20. Games Day in Großbritannien
  21. Wintersonnenwende!!! (längste Nacht, ab nun gehts wieder aufwärts!)
  22. Tag des Weihnachtsgebäcks
  23. Nacht der Radieschen in Mexico
  24. Tag des Eierflips in den USA
  25. Kürbiskuchentag in den USA
  26. Tag der Jammerlappen in den USA
  27. Mach-einen-Zoobesuch-Tag in den USA
  28. Tag des Rühreis in Deutschland
  29. Tag des Spiegeleis in Deutschland
  30. Internationaler Tag des Frühstücksspecks
  31. Bitte nicht stören-Tag in den USA
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Wie man sich eine Wolke macht

Letzte Woche bildete ich mich künstlerisch weiter, ich berichtete kurz. In einem Workshop erlebte ich, wie man sich ganz leicht eine Wolke im Glas machen kann. Also: ein großes Glas mit Deckel, schon ein wenig mit Wasser gefüllt, kochendes Wasser dazu, Deckel wieder darauf, etwas schwenken. Ein Stück Papier ankokeln, Deckel schnell auf, Papier rein, Deckel zu — eine Wolke im Glas!

Ich habe gleich an Karl May gedacht, bei ihm habe ich als Kind gelesen, wie die Indianer (Pfui, das sagt man nicht mehr!) mit einem Feuerchen für eine Wolke und Regen sorgten. Aber es ging ja um Caspar David Friedrich, so behielt ich meine Indianerweisheit für mich. Aber es gab noch mehr Wolken: als Mobilè in 3 D, mit Aquarellfarbe über vorherige Wolkenformen mit einer Kerze auf Papier gerubbelt und natürlich die obligatorischen Wortwolken. Ach ja, auch noch als Minibuch aus einem A4 Blatt, jede Seite mit Bleistiftwolken. Wunderbar kreativ!

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Zum, zum, zum!

Stundenlang üben die Sechser mal wieder die Großschreibung der richtigen Wörter, der Nomen. Immer, wenn ich glaube, jetzt haben sie es sicher, überraschen sie mich mit kreativen Schreibweisen. Große Enttäuschungen, zuerst bei mir, weil ich den Rotstift fast nicht mehr absetzen kann, dann bei manchen Kindern, die sich eine bessere Note versprachen, dann wieder bei mir, über die sogenannten Berichtigungen, dann auch noch bei den unterschreibenden Eltern. Wir skandieren noch einmal: „zum, zum, zum – beim, beim, beim – ans, ans, ans – Achtung, großer Buchstabe folgt! Was folgt ist, dass einige dann genau diese Wörter groß scheiben, die nachfolgenden natürlich klein. Mich dann groß anschauen, weil ich theatralisch verzweifle. Ich muss mir echt was Neues einfallen lassen! Vielleicht: Findet den Fehler!

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Klobarriere

Ebenerdig, ohne Schwelle und gut zugänglich sind gleich neben dem Eingang zum Tagungszentrum die Toiletten. Dagegen befindet sich die Toilette für beeinträchtigte Personen in der 3. Etage. Ach nein, die findet man! Der Fahrstuhl soll immer mal außer Betrieb sein. Aber es gibt ja eine Treppe!

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Die letzte Friedrich-Ausstellung

Die großen Ausstellungen zum runden Geburtstag von Caspar David Friedrich sind ja nun gelaufen, das letzte Ereignis ist seit dem 22.11.24 und bis zum 2.3.25in Weimar, im Schillermuseum: Caspar David Friedrich, Goethe und die Romantik in Weimar

Tja, und ich war schon drin, vor der Eröffnung! Denn am Donnerstag hatte das Thillm und die Klassikstiftung Weimar zum Fach- und Informationstag geladen, einen ganzen Tag haben wir Lehrer eine Fülle von Informationen zur Ausstellung bekommen und uns in Workshops kreativ mit CDF auseinandergesetzt. Und ab 15.00 Uhr konnten wir in die Ausstellung, noch vor der offiziellen Eröffnungsfeierlichkeit am Abend! Was für ein toller Tag!

Interessant ist, dass Gemälde und Zeichnungen im Zusammenhang mit Dokumenten und Briefen ausgestellt sind. Ohne die Erläuterungen des Kurators (Herr Orth) hätte ich nicht so viel gesehen (und verstanden)

Die grünen Räume mit rosa Erklärungen setzen sich literarisch mit der Romantik in Weimar und den Beziehungen zu Friedrich auseinander. So ist zum Beispiel bei den beiden Zeichnungen, die er zu Goethe geschickt hat, um an den Weimarer Preisaufgaben teilzunehmen, mit seinem Brief dazu ausgestellt. Außerdem Friedrichs Zeichnungen, die sich mit Werken Goethes auseinandersetzen, man sieht eine Zeichnung mit einer Vampierin ,die hängt tiefer, wegen der Zielgruppe. Auch die Werke, die als Geburtstagsgeschenke an Hitler gingen (vom Land Thüringen, Gauleiter Sauckel…) sind mit einem Dokument zu sehen. Eine jetzt erst (im Goethe-Nachlass gefunden kleine Zeichnung (Löwenzahn) ist zu bewundern. Natürlich auch der Mond im Gebirge, in einem seltsamen Format, wie abgeschnitten. Es konnte aber nachgewiesen werden, dass nicht Goethe es auf einen Tisch hauend zerbrach, wie Florian Illies es schrieb (derselbe sprach wohl am Abend bei der Eröffnungsfeier) Das Gemälde war nämlich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht in Weimer)

In den blauen Räumen ist der Schwerpunkt die Reaktionen auf die Befreiungskriege. So konnten bei „Huttens Grab“ durch besondere Verfahren Inschriften (Namen) erkannt werden. Und als Runge 4 Zeichnungen an Goethe schickt (sie sind erstaunlich: Der Morgen, Der Tag, Der Abend, Die Nacht) wird von Goethe überliefert, dass Kunst hilft, Krisen zu bewältigen.(1806 sind napoleonischen Truppen im Weimar, nach der Schlacht von Jena und Auerstedt)

In der zweiten Etage kann man sich mulimedial mit der Restauration und der Kunstgeschichte beschäftigen. So wird auf einem großen Bildschirm gezeigt, wie man das „Hühnengrab an der Ostsee“ wieder zum Leben erwecken kann, denn es hing sehr viele Jahre im Stadtschloss und verblasste.

Natürlich habe ich mir den Ausstellungskatalog gekauft (29,95, später im Buchhandel 40 Euro), der zugehörige Shop im Schillermuseum ist gut bestückt, da kann man sehr viel Geld lassen!

Noch ein Tipp zum Schluss: Es gibt einen Podcast „Tatort Kunst“ zu verschiedenen Gemälden, zum Beispiel zu „Schäfers Klagelied“, welches verschollen ist.

Auf nach Weimar!

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Voll im Weihnachtsfieber

Vielleicht liegt es ja daran, dass wir schon seit 5 Wochen Weihnachtlieder proben. Es gibt nämlich zum diesjährigen Weihnachtskonzert auch einen Lehrerchor. Wir stehen also mit den Chorkindern bei einigen Liedern mit auf der Bühne! Es ist sicherlich wieder volles Haus, und wir sollen vorher keinen Alkohol trinken, wegen der Stimme. (!) Nach so einer Probe habe ich ein dringendes Glühweinbedürfnis. Mentales Weihnachtsfieber. Da schmücke ich seit Tagen auch den Klassenraum. Großes Staunen jeden Morgen, im Fastnochdunklem wirkt der Lichtervorhang sehr festlich. Sehnsüchtig wird auch nach dem Adventkalender geschielt und die kleineren Klassen sind von den bunten Fensterbildern ganz begeistert. Jetzt fehlt nur noch ein Tannengrünstrauß, den gibts aber erst nächste Woche. Zu Hause warte ich mit der Deko noch ein bisschen. Gescrappt habe ich nach langer Zeit auch mal wieder, kleine Kärtchen für den Tausch- Adventskalender. Falls ich auch noch Plätzchen backe, kann Weihnachten kommen! Ich bin voll im Weihnachtsfieber! (Und habe auch schon Geschenke!)

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Panometer!

Neulich mit Freunden besuchten wir den alten Gasspeicher Leipzig. Wie das ausgesehen hatte, schilderte unsere Gästeführerin, so erfuhren wir einiges Neues und Interessantes über dieses Industriedenkmal. Auch über Yadegar Assisi und seine Werke, denn wir sind ja schließlich wegen Monets Kathedrale hier. In der Ausstellung vor dem Rundbild konnten wir einen klitzekleinen Einblick über das Erschaffen eines solchen bekommen. Assisi hatte es zuerst in Öl auf Leinwand gemalt, auf 6 mal 2 Meter, riesig. Dann wurde es digitalisiert und auf Leinwand gedruckt. So sieht es aus, als wären es Pinselstriche, als wäre es plastisch. Aus den verschiedenen Höhen (in der Mitte des Raumes steht eine Art Turm) wirkten auch die Gebäude und die Menschen verschieden. Beeindruckt hat mich auch, dass Gemälde, Licht und Ton/Musik/Glockengeläut ein richtiges Kunsterlebnis erschufen, ich konnte mich wirklich nicht losreißen. Bis 2025 ist „Die Kathedrale von Monet“ im Panometer Leipzig noch zu sehen. (Eintritt 14.- Euro, ab 1. Dezember 16,- Euro)

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Jubiläumskirmes

Was für ein Glück mit dem Wetter, nur neblig und kalt, kein Regen zum Umzug durchs ganze Dorf. Das dauert Stunden, wir scheinen ein großes Dorf zu sein. Gut, dass ich am Umzugsanfang in der Nachbarschaft stehe, hier sind alle noch nüchtern, selbst die, die Ständchen an verschiedenen Häusern bringen, gemeinsam einen Schnaps trinken, die Büchse mit Scheinen gestopft kriegen und dann weiterziehen. Es gab viele liebevollgestaltete und kreative Wagen (Treckerfahrer sind zur Kirmes immer sehr begehrt!) und wunderbar kostümiertes Fußvolk. Zum Jubiläum haben sich alle etwas besonderes einfallen lassen. Nur das mit den Reimen ist noch ausbaufähig!

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