Dieses und Jenes im Dezember

Was, der Dezember und das Jahr dauern nur noch Stunden? Ich habe doch noch nicht alle Türchen geöffnet! Das hole ich gleich nach, ebenso schreibe ich zu meiner Entlastungserinnerung („was ich noch vergessen wollte…) Dieses und Jenes, bunt gemischt:

  • Die vielen Proben der Weihnachtslieder haben sich gelohnt, das Schulkonzert vor überfülltem Saal war ein voller Erfolg. Gleichsam war es viel aufregender, als nur zuzuschauen. Von der Bühne aus hat man doch eine andere Perspektive. Und ich kann jetzt 6 Weihnachtslieder auswendig! Peace, Frieden, Schalom, Salam!
  • Das gemeinsame Wandern zur Kollegiumsweihnachtsfeier viel ins Wasser, wir trafen uns gleich im Keller der Linde. Speis und Trank waren vorzüglich, den größten Spaß machte das Schrottwichteln, wir konnten gar nicht mehr aufhören zu lachen. (Dummerweise gibt es im Schulalltag weniger zu lachen)
  • Gewichtelt hat meine Klasse auch am letzten Schultag vor den Ferien, auch gespielt, gealbert , Pizza gegessen und dann auch noch hervorragend aufgeräumt.
  • Das Konzert am 1. Advent in unserer Kirche stimmte alle auf Weihnachten ein, die Kirche war sehr voll, einige mussten gar stehen! Der Weihnachtsmarkt vor der Kirche war überfüllt wie jedes Jahr, was für ein Spaß, im Gedränge jemanden zu suchen!
  • Mit meinem Bruder trafen wir uns in Kammerforst im Hainich, auf halber Strecke also. Dort speisten wir sehr gut, die supernetten Bedienungen betreuten uns regelrecht. Bei Sonnenschein wanderten wir eine kleine Rund und kehrten noch einmal dort ein. Ein schöner, lustiger Adventsnachmittag!
  • Auch in Mühlhausen waren wir weihnachtsmarkten, wir sahen uns Frau Holle als Puppenspiel an, die Krippenausstellung in der Kirche, bewunderten die schön dekorierten Gebäude und wunderbare Illuminationen und aßen ein Fischbrötchen.
  • Der Weihnachtsbaum passte nicht ins Wohnzimmer, deshalb bauten wir in draußen vor dem Fenster auf. Ich musste dann mit, einen neuen aussuchen, damit ich nicht rummeckere. Sagen wir mal so: Wir konnten nicht alle Kugeln aufhängen. Aber der Baum sieht wunderschön aus! Auch der draußen hat eine Lichterkette und einen großen Stern und jede Menge Meisenknödel, heißbegehrt!
  • Eine Fahrt in den Harz musste auch sein, den Stempel hatte ich zwar schon, doch die Anstifterin der Tour hatte ihr Stempelheft vergessen! Halb vier aßen wir beim Schnitzelkönig, es war der einzige Termin, der im November noch buchbar war! Was für Riesen-Portionen, superlecker! (Vater und Sohn aßen eine Platte, die sie nicht ganz schafften.)
  • Die BioÖkoGlückselige Gans füllte den ganzen Ofen aus, auch alle Herdplatten waren im Dauerbetrieb. Am ersten Weihnachtsfeiertag waren wir mittags bis abends 14plus Baby am Tisch, die Völlerei umfasste diverse Leckereien, hauptsächlich Gans, Grünkohl und Klöße, aber auch Extrawünsche wurden bedacht. Es lebe der Geschirrspüler!
  • Familienmäßig haben wir viele Spiele gespielt, es war wunderbar, die Jungs und Schwiegertöchter zu Besuch zu haben. Doppelkopf, Kaboo, Hitster, Einsen und Fünfen, Memory, Quixx
  • Ein Baby im Haus zu haben ist wunderbar, am zweiten Weihnachtstag hatten wir auch Ruhe und Muße, den Dreimonatealten spazierenzufahren, ihn zu schaukeln und gebührend zu bewundern.
  • In Göttingen trafen wir uns zum Einkaufen , Dieses und Jenes schleppten wir in großen Tüten durch die Stadt und trafen auch Diese und Jene!
  • Die Kinder sind nun alle wieder bei sich zu Hause, die nächsten Gäste sind schon unterwegs. Dieses Jahr wieder Silvesterparty bei uns. Ich freue mich!

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Alle Weihnachtsfilme wieder

  • „Wenn der Weihnachten immer so feiert, möcht‘ ich mal zur Silvester-Party eingeladen werden.“ Stirb langsam
  • „Wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie nicht besonders glanzvoll oder spektakulär. Aber sie ist immer da.“ Tatsächlich… Liebe
  • „Was ist schlimmer: Eine Wahrheit die eine Träne entlockt, oder eine Lüge, die ein Lächeln entlockt?“ Das Wunder von Manhattan
  • „Sehen heißt glauben, doch manchmal sind die wertvollsten Dinge auf der Welt die, die wir nicht sehen.“ Polarexpress
  • „Nichts auf der Welt ist so stark wie ein gütiges Herz.“ Der kleine Lord
  • „Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht. Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht. Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht.“ Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
  • „Ich habe praktisch mein komplettes Leben einen Hass auf Weihnachten und alles drum herum gehabt. Heute erkenne ich, ich habe überhaupt nicht Weihnachten gehasst, ich hab‘ es gehasst, allein zu sein. Aber das ist vorbei, nun bin ich nicht mehr allein. Und diesen Umstand hab‘ ich euch allen zu verdanken.“ Der Grinch
  • „Früher war mehr Lametta“ Weihnachten bei Hoppenstedts
  • „Ich liebe Kitsch. Ich suche Kitsch in meinem Leben“ Liebe braucht keine Ferien
  • „Yipie ay yeah
  • , Schweinebacke!“ Stirb langsam

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Kennerin

In einer langfristigen Aufgabe sollten die Neuntklässler:innen einen Vortrag für ihre Mitschüler.innen erarbeiten, Anschauungsmaterial sollte auch dabei sein. Plakate, Handouts, Powerpoints und und und. Tolle Vorträge waren dabei und unterirdische „Plakate“, in der letzten Stunde kam mein persönliches Highlight: Die Schülerin öffnete am Computer ihre PPP, Beamer und „Rollo“ schloss der Allround-Schüler an, alles funktionierte also, doch statt zu starten, klickte Maria wild herum, der ganze Bildschirm füllte sich. Ich gab ihr (von hinten) den Tipp, doch zunächst alle Fenster zu schließen. Maria ging sofort die drei Meter zum offenen Fenster und schloss es!

Übrigens lachte niemand, es herrschte das pure Erstaunen!

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ausgefüllter Freitag

1.  Drei Dinge, die ich am Advent liebe: die Kalender, die Deko, die Feiern.

2.  An freien Abenden liege ich ganz platt auf der Couch.

3.  Heute am Nikolaustag ist endlich Freitag!

4.  An Lichtern hat man doch nie genug gesehen.

5.  Gott sei Dank ist alles gut gegangen.

6.  Die Feiertage werde ich perfekt vorbereiten und dann werden sie herrlich unperfekt.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Yoga und dann die Weihnachtsfeier, morgen habe ich geplant, Mauscheln zu backen und Sonntag möchte ich viel Spaß beim Adventswandern haben!

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Seltsame Witze, von Schülern erzählt

  • In Hamburg ließ sich ein Sarg nicht öffnen. Wer lag drin? – Ein Zuhälter!
  • Wie arbeitet ein blinder Frauenarzt? – Als Lippenleser!

Diese 2 Frage-Witze erzählte mir ein Sechstklässler! Ich konnte nicht lachen. Seine Mitschüler:innen erst recht nicht. Ich kann mir vorstellen, dass er sie bei einer Familienfeier oder so aufgeschnappt hat. Jetzt brauche ich ein paar harmlose, kindgerechte Witze! Einige Fritzchenwitze und Weihnachtswitze hatte ich in den letzten Jahren schon gesammelt, jeden Tag gibt es einen davon im Adventskalender, zum Vorlesen. Dann darf genascht werden. Und vom Plätzchenteller kann jeder etwas nehmen, der selbst auch etwas dazulegt. Nur beim Wurstbrot musst ich eingreifen. Hat gut geschmeckt.

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Feiertage im Dezember

  1. Welt-AIDS-Tag
  2. Tag der Spekulatius in Deutschland
  3. Bundesweiter Tag der Dominosteine
  4. Tag der Socke in den USA
  5. Weltbodentag
  6. Bundesweiter Tag des Schokoladennikolaus
  7. Tag der internationalen Zivilluftfahrt
  8. Weltweites Kerzenleuchten
  9. Tag der Weihnachtskarte in den USA
  10. Bundesweiter Tag des Christstollens
  11. Internationaler Tag der Berge
  12. Internationaler Soundcheck-Tag
  13. Tag der Seeleute in Brasilien
  14. Internationaler Affentag
  15. Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern in Deutschland
  16. Bundesweiter Tag des Tannenzapfens
  17. Tag des Ahornsirups in den USA
  18. Ehrentag der Schneeflocke in den USA
  19. Tag der Weihnachtskugeln
  20. Games Day in Großbritannien
  21. Wintersonnenwende!!! (längste Nacht, ab nun gehts wieder aufwärts!)
  22. Tag des Weihnachtsgebäcks
  23. Nacht der Radieschen in Mexico
  24. Tag des Eierflips in den USA
  25. Kürbiskuchentag in den USA
  26. Tag der Jammerlappen in den USA
  27. Mach-einen-Zoobesuch-Tag in den USA
  28. Tag des Rühreis in Deutschland
  29. Tag des Spiegeleis in Deutschland
  30. Internationaler Tag des Frühstücksspecks
  31. Bitte nicht stören-Tag in den USA
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Wie man sich eine Wolke macht

Letzte Woche bildete ich mich künstlerisch weiter, ich berichtete kurz. In einem Workshop erlebte ich, wie man sich ganz leicht eine Wolke im Glas machen kann. Also: ein großes Glas mit Deckel, schon ein wenig mit Wasser gefüllt, kochendes Wasser dazu, Deckel wieder darauf, etwas schwenken. Ein Stück Papier ankokeln, Deckel schnell auf, Papier rein, Deckel zu — eine Wolke im Glas!

Ich habe gleich an Karl May gedacht, bei ihm habe ich als Kind gelesen, wie die Indianer (Pfui, das sagt man nicht mehr!) mit einem Feuerchen für eine Wolke und Regen sorgten. Aber es ging ja um Caspar David Friedrich, so behielt ich meine Indianerweisheit für mich. Aber es gab noch mehr Wolken: als Mobilè in 3 D, mit Aquarellfarbe über vorherige Wolkenformen mit einer Kerze auf Papier gerubbelt und natürlich die obligatorischen Wortwolken. Ach ja, auch noch als Minibuch aus einem A4 Blatt, jede Seite mit Bleistiftwolken. Wunderbar kreativ!

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Zum, zum, zum!

Stundenlang üben die Sechser mal wieder die Großschreibung der richtigen Wörter, der Nomen. Immer, wenn ich glaube, jetzt haben sie es sicher, überraschen sie mich mit kreativen Schreibweisen. Große Enttäuschungen, zuerst bei mir, weil ich den Rotstift fast nicht mehr absetzen kann, dann bei manchen Kindern, die sich eine bessere Note versprachen, dann wieder bei mir, über die sogenannten Berichtigungen, dann auch noch bei den unterschreibenden Eltern. Wir skandieren noch einmal: „zum, zum, zum – beim, beim, beim – ans, ans, ans – Achtung, großer Buchstabe folgt! Was folgt ist, dass einige dann genau diese Wörter groß scheiben, die nachfolgenden natürlich klein. Mich dann groß anschauen, weil ich theatralisch verzweifle. Ich muss mir echt was Neues einfallen lassen! Vielleicht: Findet den Fehler!

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Klobarriere

Ebenerdig, ohne Schwelle und gut zugänglich sind gleich neben dem Eingang zum Tagungszentrum die Toiletten. Dagegen befindet sich die Toilette für beeinträchtigte Personen in der 3. Etage. Ach nein, die findet man! Der Fahrstuhl soll immer mal außer Betrieb sein. Aber es gibt ja eine Treppe!

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Die letzte Friedrich-Ausstellung

Die großen Ausstellungen zum runden Geburtstag von Caspar David Friedrich sind ja nun gelaufen, das letzte Ereignis ist seit dem 22.11.24 und bis zum 2.3.25in Weimar, im Schillermuseum: Caspar David Friedrich, Goethe und die Romantik in Weimar

Tja, und ich war schon drin, vor der Eröffnung! Denn am Donnerstag hatte das Thillm und die Klassikstiftung Weimar zum Fach- und Informationstag geladen, einen ganzen Tag haben wir Lehrer eine Fülle von Informationen zur Ausstellung bekommen und uns in Workshops kreativ mit CDF auseinandergesetzt. Und ab 15.00 Uhr konnten wir in die Ausstellung, noch vor der offiziellen Eröffnungsfeierlichkeit am Abend! Was für ein toller Tag!

Interessant ist, dass Gemälde und Zeichnungen im Zusammenhang mit Dokumenten und Briefen ausgestellt sind. Ohne die Erläuterungen des Kurators (Herr Orth) hätte ich nicht so viel gesehen (und verstanden)

Die grünen Räume mit rosa Erklärungen setzen sich literarisch mit der Romantik in Weimar und den Beziehungen zu Friedrich auseinander. So ist zum Beispiel bei den beiden Zeichnungen, die er zu Goethe geschickt hat, um an den Weimarer Preisaufgaben teilzunehmen, mit seinem Brief dazu ausgestellt. Außerdem Friedrichs Zeichnungen, die sich mit Werken Goethes auseinandersetzen, man sieht eine Zeichnung mit einer Vampierin ,die hängt tiefer, wegen der Zielgruppe. Auch die Werke, die als Geburtstagsgeschenke an Hitler gingen (vom Land Thüringen, Gauleiter Sauckel…) sind mit einem Dokument zu sehen. Eine jetzt erst (im Goethe-Nachlass gefunden kleine Zeichnung (Löwenzahn) ist zu bewundern. Natürlich auch der Mond im Gebirge, in einem seltsamen Format, wie abgeschnitten. Es konnte aber nachgewiesen werden, dass nicht Goethe es auf einen Tisch hauend zerbrach, wie Florian Illies es schrieb (derselbe sprach wohl am Abend bei der Eröffnungsfeier) Das Gemälde war nämlich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht in Weimer)

In den blauen Räumen ist der Schwerpunkt die Reaktionen auf die Befreiungskriege. So konnten bei „Huttens Grab“ durch besondere Verfahren Inschriften (Namen) erkannt werden. Und als Runge 4 Zeichnungen an Goethe schickt (sie sind erstaunlich: Der Morgen, Der Tag, Der Abend, Die Nacht) wird von Goethe überliefert, dass Kunst hilft, Krisen zu bewältigen.(1806 sind napoleonischen Truppen im Weimar, nach der Schlacht von Jena und Auerstedt)

In der zweiten Etage kann man sich mulimedial mit der Restauration und der Kunstgeschichte beschäftigen. So wird auf einem großen Bildschirm gezeigt, wie man das „Hühnengrab an der Ostsee“ wieder zum Leben erwecken kann, denn es hing sehr viele Jahre im Stadtschloss und verblasste.

Natürlich habe ich mir den Ausstellungskatalog gekauft (29,95, später im Buchhandel 40 Euro), der zugehörige Shop im Schillermuseum ist gut bestückt, da kann man sehr viel Geld lassen!

Noch ein Tipp zum Schluss: Es gibt einen Podcast „Tatort Kunst“ zu verschiedenen Gemälden, zum Beispiel zu „Schäfers Klagelied“, welches verschollen ist.

Auf nach Weimar!

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