10 Dinge, die man machen sollte

  1. Renne in ein Geschäft und frage was für ein Jahr wir haben. Wenn jemand antwortet, schreie „Es funktioniert!“ und renne jubelnd wieder raus.
  2. Heuere zwei Privatdetektive an. Bring sie dazu, sich gegenseitig zu folgen.
  3. Teile durch Null. Verlasse die Mathe-Klasse durch das entstandene Wurmloch.
  4. Gehe in einen vollen Aufzug und sage „Ich wette, Sie wundern sich alle, warum ich Sie heute hier versammelt habe“.
  5. Verkleide dich als Möwe. Laufe herum und klaue den Leuten ihre Pommes.
  6. Wirf ein Snickers in einen beheizten Pool. Hab den Pool ganz für dich alleine.
  7. Folge Joggern mit einem Auto und spiele die ganze Zeit „Eye of the Tiger“ zur Unterstützung.
  8. Fahre zum McDrive. Klebe über die Sprachbox einen Aufkleber mit der Aufschrift „Defekt. Bitte laut schreien!“
  9. Gehe ins SeaLife mit einer Angel.
  10. Gehe in einem Geschäft in die Umkleidekabine. Rufe nach ein paar Minuten laut „Hier drin ist kein Klopapier!“

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Was ich lesen werde – erste Sätze

  • „Ich stelle mir vor: ein Mann am Klavier.“
  • „Später, in Momenten des Zweifels, würde Joelle sich immer an diesen Morgen erinnern.“
  • “ „Also“, sag ich zum Simmerl und nehm noch einen letzten Schluck Cola, um mir den restlichen Leberkäs aus meinen Zähnen zu spülen, und stell die leere Flasche auf den Sektempfang – Stehtisch, der hier neuerdings die Metzgerei bereichert.“
  • „Ich muss gestorben sein, dachte die Frau.“
  • „Die teuerste Tageszeitung der Welt heißt The Windover View, und höchstwahrscheinlich haben Sie noch nie von ihr gehört.“
  • „Ganze Tage streifte sie durch die Straßen, die längst noch nicht frei von Trümmern und Schutt waren. „
  • „Wir kamen nach Portland, um in dem Haus von Willey, dem Freund meiner Tante, zu übernachten.“
  • „Sie war nicht immer so.“

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Sonntagsrodelvergnügen

Perfekte Schneebedingungen, Sonntag, Sonnenschein, hunderte von Kindern und Erwachsenen auf der Rodelwiese. Ein Schlepplift, der die Kinder auf den Schlitten wieder nach oben zieht, Buckelpiste und Bier und Glühweinausschank – was will man mehr. Auch aus den flachen Nachbardörfern reisen ganze Familien an, im Moment vergnügen sich mehr Erwachsene. Als der Schlitten mich abwarf, verlor ich die Lust, nochmal nach oben zu stapfen. Inzwischen bin ich wieder aufgetaut.

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Zugeklebt

Hier an meinem Laptop habe ich seit langem meine Kamera mit einem Klebezettel versehen Dummerweise löst er sich oft unbemerkt und so sitze ich ungeschützt davor und spiele schreibe, tief in keine Gedanken versunken. Für die Kamera am Smartphon habe ich noch keine Lösung gefunden, hat vielleicht jemand einen Tipp? Denn ich bin mir paranoid sicher, beobachtet zu werden:

  • Ich soll mir nur zwei Sprühstöße in den Mund geben, um 10 kb (!) in der Woche zu verlieren, der Sonderpreis ist nur noch 2 Stunden gültig!
  • Auf den Bauch kann ich mir auch etwas kleben, da bekomme ich zum Gewichtsverlust noch eine schöne Haut und bin gut drauf.
  • Ich verkaufe mehr mit dem OS- System. (Das habe ich mir immer schon nicht gewünscht.)
  • Mit dieser Zahnpasta werden alle Zähne schneeweiß und fest. (Das muss ich meiner Zahnärztin berichten)
  • Sofort die Paronditis beseitigt eine andere Zahnpasta, denn in den USA ist Fluor verboten.
  • Genau diese Barfußschuhe sind Testsieger! (Wieso sieht die Kamera meine Füße?)
  • Wenn ich diese Creme bestelle, heilen alle athritischen Knochen, auch die Brüche (Nimm das, Steffi!), alle Leberflecken und Warzen verschwinden nach ein paar Anwendungen. Kauf zwei und bekomm drei, wenn du in der nächsten Stunde bestellst!
  • Auf die gesundheitlichen Risiken des Zubettgehens nach Mitternacht werde ich hingewiesen.
  • Da kann ich überall einen Urlaub zum Bestpreis verbringen: Ägypten, Türkei, Mexiko, Griechenland, Thailand, Mauritius auf einem Kreuzfahrer.

Diese Liste kann ich noch endlos fortführen. Doch jetzt muss ich mir dieses Antifalten – Serum bestellen, welches genau für mein Gesicht entwickelt wurde!

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Der Januar – Erich Kästner

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.
Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Man steht am Fenster und wird langsam alt.

Die Amseln frieren.
Und die Krähen darben.
Und auch der Mensch hat seine liebe Not.
Die leeren Felder sehnen sich nach Garben.
Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben.
Und wär so gerne gelb und blau und rot.

Umringt von Kindern wie der Rattenfänger,
tanzt auf dem Eise stolz der Januar.
Der Bussard zieht die Kreise eng und enger.
Es heißt, die Tage würden wieder länger.
Man merkt es nicht. Und es ist trotzdem wahr.

Die Wolken bringen Schnee aus fremden Ländern.
Und niemand hält sie auf und fordert Zoll.
Silvester hörte man’s auf allen Sendern,
dass sich auch unterm Himmel manches ändern
und, außer uns, viel besser werden soll.

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und ist doch hunderttausend Jahre alt.
Es träumt von Frieden. Oder träumt’s vom Kriege?
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und stirbt in einem Jahr. Und das ist bald.

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Freitag frei und viel Schnee

1.  Vielen Dank an  an alle, die den Schnee von Straßen und Bürgersteigen räumen.

2.  Ohne den Winterdienst wären die Kraftfahrer den Verhältnissen nicht gewachsen.

3.  Es ist so langweilig  sagen die einen, ich prokrastiniere die anderen..

4    Es ist wunderbar zu sagen, dass mache ich zum ersten Mal.

5.  Kann mir bitte jemand einen Brief schreiben? Ich schreibe auch zurück,.

6.   Der Winter war genau so in der Kindheit. Jedenfalls in meiner Erinnerung. .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich darauf , dass erst Freitag ist , morgen habe ich geplant, mit dem Regal fertig zu werden und Sonntag möchte ich den Winter genießen, wenn es möglich ist!

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Monolog lernen

Die Zehntklässler hatten über die Weihnachtsferien von mir die Aufgabe bekommen, den Faust – Monolog ( Habe nun, ach, Philosophie, Juristerei und Medizin….) auswendig zu lernen. Natürlich hatten wir alles im Unterricht besprochen ,viele Szenen hatten sie mit verteilten Rollen gelesen, viel aufgeschrieben, viel erzählt, viel geklärt. Gestern und heute kam jeder und jede „dran“. Kurzum – ich bin schwer begeistert! Es kam regelrecht zu Vorführungen, es war ein Vergnügen, zuzuschauen, zuzuhören. Keiner hat sich gedrückt oder Ausreden gefunden . Einer war mit seiner 2+ nicht zufrieden, hat sich am nächsten Tag nochmal gemeldet und den Monolog regelrecht performt!

Das waren zwei Sternstunden im Lehrer- und Schülerdasein. (Nach jedem Vortrag meldeten sich mehrere, die auswerten wollten!) Das für mich Erstaunliche: Sie wollen den Osterspaziergang auch noch lernen und vortragen!

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Bergfestzeitung, die letzte

Klagelied eines strebsamen, ehrlichen Studenten

Schreibblock, Kuli, Blaupapier

sind des Studenten beste Zier.

Denn wird er einmal delegiert,

die Mitschrift wird gleich requiriert.

Undank – des Studenten Lohn.

Im Seminar dann, wie zum Hohn,

will keiner wissen, was er schrieb,

andres Thema – welcher Hieb!

Doch ist das Thema noch so knifflig

der Student – er ist doch pfiffig!

Kramt in seinem Bücherwissen,

so ein Mist, jetzt hat’s ge……

Warum war ich so unbesonnen

und hab‘ das Buch nicht mitgenommen?

Die andern, ja die haben’s gut,

die haben zum Abschreiben den Mut.

Die melden sich und stellen Fragen.

bringen die Pauker zum Verzagen.

Unsereins guckt selber nach,

will nicht ertragen solche Schmach.

Drum geh‘ ich in den Lesesaal

dort glänzt der rote Bauch dem Baal.

Ich werd‘ die Bücher alles Lesen!

Und sei es die letzte Tat gewesen,

die ich an diesem Tag vollbracht.

Ich hab‘ was Sinvolles vollbracht!

Die andern gehen Glühwein trinken,

die tun ja schon vor Faulheit stinken!

Mit dieser Taktik, werdet seh’n,

werdet ihr noch untergehn!

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Winter – Zitate und Sprüche

  • Im Winter werden die sauren Äpfel süß. (aus Rumänien)
  • Eine gute Decke von Schnee bringt das Winterkorn in die Höh. (Bauernweisheit)
  • Dem fleißigen Hamster schadet der Winter nicht. (dt. Sprichwort)
  • Nur durch den Winter wird der Lenz errungen. (Gottfried Keller)
  • Der Winter geht nicht, ohne einen Blick zurückzuwerfen. (aus Finnland)
  • Gegen die Obrigkeit und den Winter kommt keiner an, (aus Slowenien)
  • Ein einziges freundliches Wort hält einen drei Winter lang warm. (aus China)
  • Friert im Januar Stein und Bein, könnte es der Winter sein.
  • Ohne den Winter wären die Tage länger und die Unterhosen kürzer.
  • Im Sommer fallen die dicken Leute auf, im Winter die dünnen.
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Bergfestzeitung IV

An der Saale hellem Strande

stehet Jena stolz und alt,

und die Uni zum Gefallen

Studenten suchen dort nach Halt.

Zwar ihre Jugend will entschwinden

nimmer kommen Frische und Geld,

doch die Kommilitonen, will man meinen,

werfen umher mit Talern und Scheinen,

Gestalten, was kostet die Welt.

Winken ihnen schöne Augen

lacht ihnen zu manch roter Mund,

zieht es keinen in die Ferne

blitzen hier doch tausend Sterne

lebt man wild und bleibt gesund.

Doch auch Studenten ziehn von dannen

wenn das Wochenende ruft

singen Mittwoch Abschiedslieder

kehren dann am Dienstag wieder

in den Smog mit seinem Duft.

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