ausgefüllter Freitag

1.  Drei Dinge, die ich am Advent liebe: erster Advent, zweiter Advent, dritter Advent, vierter Advent.

2.  Heute lag ich nach der Schule platt auf der Couch.

3.  Es war eine anstrengende Woche.

4.  Das Klassenzimmer zu dekorieren hat Spaß gemacht.

5.  Gott sei Dank ist endlich Wochenende.

6.  Nichts werde ich perfekt machen müssen, nur wollen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Gehacktesbrot , morgen habe ich geplant, einen wunderschönen Tag in Moritzburg mit den Kindlein zu verbringen und Sonntag möchte ich auf die Albrechtsburg !

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Kreativ Umgezogen

Der Kirmesumzug war wieder ein Fest, sogar das Wetter spielte mit. Wochenlang haben die Mitwirkenden an ihren Wagen und Fahrzeugen gewerkelt und sie haben sich wirklich viel einfallen lassen! Die Stimmung erreichte wohl gegen acht ihren Höhepunkt, dass erlebten wir allerdings nicht mehr, denn wir waren in der Nachbarschaft zum Geburtstag geladen. Was für ein Wochenende!

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40 kg Pommes

Das waren zwei lange Nächte und sehr viele Leute. Kirmeswochenende im Dorf! Mit unseren Lieblingsnachbarn standen wir in der Bude vor dem Saal und verkauften allerhand Gebrutzeltes. Die Männer grillten stundenlang und wir richteten an. Die Kirmesburschen hatten Bude (samt Heizpilz), jegliche Gerätschaften und Lebensmittel wieder hervorragend eingekauft und vorbereitet. Wir haben nicht gezählt, wie viele Currywürste J. geschnitten hatte, jedoch weiß ich, dass ich 40 kg Pommes frittiert habe und wir haben 4 große Kisten Brötchen aufgeschnitten. In der ersten Nacht leerten wir zwei drei Flachen Wein auf erfolgreiche Geschäftsabschlüsse (also immer, wenn wir eine Bratwurst verkauft hatten) und die Männer wurden ausreichend mit Jägermeister versorgt. Das Wort „Nein“ ist bei der Kirmes unbekannt. Der Heimweg früh um fünf gestaltete sich also sehr interessant, zumal die Jägermeister in den Jackentaschen noch getrunken werden mussten. Deshalb wurden auch am Haus nicht die drei Stufen genutzt, sondern sich durch den Busch gekämpft. Der Lavendel hat angefangen! In der zweiten Nacht ging es nicht ganz so lange, wir schleppten uns schon gegen 4 nach Hause, lahm im Kreuz. Ich kann keine Pommes mehr sehen! Und riechen schon gar nicht! Erstaunlich, dass so viele Kirmesfeierer die Pommes regelrecht verschlungen haben, je fettiger, desto leckerer. Im Gegensatz zum letzten Jahr haben wir die Pommes auf dem Heimweg nicht wiedergefunden. Nächstes Jahr noch Mal, dann ist gut, sollen Jüngere die Verpflegung übernehmen.

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Ausreden und Gerede

Erstaunliche Gründe, warum man in der ersten Stunde 5 Minuten zu spät kommen musste und Aufgeschnapptes, nur war leider nicht so viel Erheiterndes dabei:

  • Mein Bus kam zu spät.
  • Mein Bruder wollte nicht zur Schule gehen.
  • Ich wusste nicht, in welchem Raum wir sind.
  • Der Unterricht hat doch noch gar nicht angefangen.
  • Ich habe mein Blatt nicht mit.
  • Mein Blatt liegt auf dem Schreibtisch, weil ich gelernt habe.
  • Ich möchte meine zweite Chance nicht nutzen, geben Sie mir doch lieber die 6.
  • „Es ist einfach nicht einfach.“
  • „Ein Rapper sagt was zu den Sachen“
  • „Wer was hat, ihr habt ja die Sachen“
  • Ich habe außerdem noch andere Sachen.“
  • „Ich habe alle rechtlichen Dinge geregelt.“
  • „Es sind Sachen angefallen.“

Inzwischen zeigt mein Körper allergische Reaktionen, wenn ich die Wörter „Sachen und Dinge“ anhören muss.

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Neunter November

Es ist schon erstaunlich, wie viele Ereignisse an einem neunten November passierten. Es wird sogar vom „Schicksalstag“ der Deutschen geredet. Mein Versuch, Wichtiges aufzuzählen:

  • 1799 Staatstreich Napoleons, offizielles Ende der Französischen Revolution
  • 1834 Gründung Thalia Theater Hamburg
  • 1848 wurde Robert Blum hingerichtet (von Kriegsgericht verurteilt, trotz Immunität als Abgeordneter und „standesrechtlich“ erschossen)
  • 1918 Novemberrevolution, zweifache Ausrufung der Republik; Scheidemann und Liebknecht hatten unterschiedliche Vorstellungen)
  • 1922 Albert Einstein erhält Nobelpreis für Physik
  • 1923 Hitler-Ludendorff- Putsch in München, Hitler zu Festungshaft verurteilt, leider nicht lange genug, später erhebt er diesen Tag zu einem Gedenk- und Feiertag und lässt aufmarschieren
  • 1938 Novemberpogrome, „Reichskristallnacht“ genannt (was für ein Euphemismus): die jüdischen Menschen werden diskriminiert, verfolgt, ermordet
  • 1944 Otto Hahn bekommt Chemie- Nobelpreis zuerkannt
  • 1965 Blackout USA, Kanada
  • 1967: die Studenten in Hamburg protestieren: „Unter den Talaren, der Muff von 1000 Jahren“
  • 1989 „Mauerfall“ Grenzübergänge in Berlin werden überrannt und geöffnet. Kein Halten mehr.
  • 2007 wird das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung verabschiedet
  • 2020 Es gibt einen Impfstoff gegen Corona! (Für so viele Menschen zu spät!)
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Voll der Mond

In ein paar Stunden ist Vollmond, die letzten Nächte leuchtete er schon fleißig ins Schlafzimmer und störte meine Nachtruhe. Damit wir aber die Mondfinsternis ja nicht beobachten können, regnet es schon den ganzen Tag, der Himmel ist grau und zeigt keinerlei Struktur. Dafür werfen andere Ereignisse ihr Schatten voraus: Das Radio wird morgen 100 Jahre alt! Also nicht meins, sondern allgemein das Radio. Beim Zähneputzen, Kochen und Autofahren erfuhr ich deshalb vielerlei von den Anfängen und den Sendungen im Laufe dieser hundert Jahre. 15 Jahre dagegen ist dieser Blog schon alt, das ist doch unglaublich, oder?! Ah, jetzt weiß ich auch wieder, wie alt unsere Katze ist!

Gut, dass langes Wochenende ist! So kann jeder schon mal Luthers Thesen nachlesen oder die Leute belästigen und Süßes fordern, ganz nach Belieben. Und sich jetzt schon darauf vorbereiten. Gruseltechnisch. Zum wirklichen Gruseln sind die Nachrichten zur Zeit. Vollmond, Regen und Radiojubiläum lenken ab. Und natürlich die kommenden Ereignisse im privaten- und familiären Bereich. Zeit zum Bloggen sollte trotzdem sein, wenngleich die Ideen nicht mehr so sprudeln wie in den ersten Jahren. Will denn überhaupt noch einer (oder eine) das hier lesen?

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Endlich wieder Klassentreffen

Der Termin war, gelinde gesagt, etwas ungünstig: Der erste Feriensamstag, klassischer Urlaubsanreisetag. Wir beschlossen, zwei Tage später zu fliegen, so konnte ich zum Klassentreffen und wir besuchten Familie, zum Spaß haben und Herbstwandern. Der Flieger war auch etwas preisgünstiger. Doch zurück zum Klassentreffen. Von der Wirthausbedienung erbat ich mir einen Zettel zum Mitschreiben der erwarteten Pointen. Meistgeäußert von meiner Wenigkeit die Aufforderung: „Jetzt Handy weg!“, da die Nichtanwesenden ständig mit Nachrichten gefüttert wurden. Wir durchkauten auch diverse Entschuldigungen und Ausreden, dann kam das Essen und wir konzentrierten uns wieder.

  • Hasi:“Ich bin Rentner, da kriege ich Essen zum halben Preis!“ – Bedienung: “ Also Rentnerportion!“
  • Hasi: „Ich habe meinen Sohn Pätrick genannt!“ – Gerald: „Bestimmt vorne mit B!“ – Kerstin: „Und tt!“
  • „Silke, du hast ja ein Namensschild! Warst du beim anderen Klassentreffen und sie konnten sich nicht erinnern, wer du bist?“
  • Trixi stellt fest: „Töpfi, du hast ja dein Bonusheft vom Zahnarzt mit!“
  • Als Fräulein Stein gefragt wird, was ihr Blumentopf macht, verstehe ich die Frage: „Was macht dein Blutdruck?“ Die Antwort „Der wächst und gedeiht.“ verwirrt mich.
  • Fräulein Stein: „Ach, ich glaube, Gerald ist auch ein bisschen breiter geworden!“ – Stefan tröstet ihn: „Aber du hast es gut, du hast noch Haare!“ – „Ja, ich sehe nicht mehr aus wie ein Kinderschänder.“
  • Fräulein Stein: „Wie heißt denn das Getränk…ich trink jetzt mal einen Cocktail!“ – Gerald: „Ja, so einen richtigen Bretterknaller!“
  • Gerald: „Ich möchte gerne, dass Sie Vorbild definieren!“ – „Das kann ich nicht!“
  • Ich könnte noch mehr schreiben, kann aber nicht mehr lesen, was ich schrieb.
  • Nun noch einige Begriffe aus unserer Schulzeit, die Thema waren: Crosslauf am Engestieg, Zekiwa, Altstoffsammlung, Donnergretchen, Ali, Ketwurst, Karlsbader Schnitte
  • Wir einigten uns darauf, uns spätestens in zwei Jahren wieder zu treffen, Solange wir uns noch erkennen.
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Der Erste vom Oktober

  • Heute beginnt die Fledermausschutzzeit! Schützt also die Fledermäuse!
  • 995 ist England entstanden. Edgar der Friedfertige ist König. Was für ein Beiname!
  • 1018 werden die Normannen von den Byzantinern in der Schlacht bei Cannae besiegt. Daher kommt wohl der der Name der schönen Pflanze Canna?
  • 1890 wird der Yosemite Nationalpark gegründet
  • 1957 Contergan wird zugelassen
  • 1982 Kohl wird Bundekanzler
  • 1988 Steffi Graf gewinnt im Tennis alles
  • 2017 die Ehe für alle ist nun möglich
  • 2018 Charles Aznavour gestorben
  • 2019 und jetzt auch noch Karel Gott
  • Emanuel, Teres und Werner haben Namenstag
  • Heute ist Weltmusiktag der UNESCO und Weltvegetariertag.
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Septembervergnügungen ohne Reihenfolge

Nun, da der September zur Neige geht, habe ich vergessen, was ich vergessen wollte. Die wichtigen Ereignisse aufzuschreiben nämlich. Was war?

  • Wir waren zum Konzert von Fury In The Slaughterhouse: Hope, am 2. September schon, am Kloster Schiffenberg, zusammen mit GroßF und Kleinjana, sie hatten uns die Karten zu Weihnachten geschenkt. Tolles Ambiente, tolles Konzert, auch die 2 Vorbands machten gute Musik, wir passten altersmäßig sehr gut ins Publikum. Es war ein wunderbares Wochenende, nur meine 30stündige Migräne wirft einen Schatten auf meine Erinnerungen. Wir besuchten eine Dekohof mit sehr viel und sehr hochpreisigem Ulletrulle, aßen stundenlang liebevoll gegrillte Rippchen und spazierten durch einen Park in einem Ort mit dem wundersamen Namen Rauischholzhausen.
  • Zum Tag des offenen Denkmals waren wir im Göttinger Kunsthaus, betrachteten ausgiebig eine Ausstellung des Künstlers Jim Dine und wollten eigentlich zu einer Führung durch Günter Grass Archiv, von der dort aber niemand etwas wusste.
  • So fuhren wir nach Ebergötzen ins Internationale Brotmuseum und zur Wilhelm-Busch. Mühle. Dort verging die Zeit wie im Flug, da so viel zu sehen und zu erfahren war.
  • Harzwandern waren wir natürlich auch, mit KleinF und Kati eine zwei Stempel Tour, zu unserer großen Enttäuschung war ein Stempel geklaut. Wir trösteten uns in Sophienhof mit einem Eisbecher und einem dort selbstgebrautem Bier.
  • Beim Bowling in HIG vergnügten wir uns sportlich, solang ich Cola trank, warf ich mehrere Strikes, nach einem Bier verließen mich die Kräfte.
  • An diesem Kinderbesuchswochenende spielten wir Doppelkopf, Siedler, Kuhhandel und Doppelkopf. Und Doppelkopf.
  • Beim Volleyball konnten wir mit Verstärkung mal wieder richtig spielen.
  • In etlichen Weiterbildungen bildete ich mich weiter, online und stundenlang – mein IPad und ich werden vielleicht doch noch Freunde!
  • Ein runder Geburtstag stand an, wir hatten einen vergnüglichen Abend bei Freunden und nüchterten auf dem Galgenweg bis nach Hause wieder aus.
  • Für die nächste Stempelrunde fuhren wir viele Kilometer (Umleitung der Umleitung) und wanderten nur 10. Drei Stempel und zwei Sonderstempel, eine Schlossbesichtigung in Ballenstedt und ein Eis auf der Roseburg bei wunderbarem Wanderwetter bescherten uns einen schönen Sonntag.
  • Da ich gerade den dritten Band von „Schwert und Krone“ lese (danke, Juliane!) hatte ich eine innige Beziehung zu Albrecht dem Bären, Friedrich (Barbarossa) und Adelheid von Orlamünde (aus dortigen Kindertagen) und war begeistert von den Ausstellungsstücken, Schautafeln und Bildern. Der Prinz von Anhalt lief auch auf dem Schlosshof herum. (Häh, es gibt hier noch Prinzen? Wurden nicht 1918 die Adelstitel abgeschafft?)
  • Der Wandertag mit den siebten Klassen verlief auch super, sie liefen klaglos und sogar mit Spaß über 12 km. Sie hatten sogar noch viel Energie, auf dem Spielplatz und in den Maisfeldern herumzutoben.
  • Inzwischen gehe ich oft zwei Mal die Woche zum Yoga, Körper und vor allem Geist haben es bitter nötig.
  • Von der Schule schreibe ich jetzt nichts. Siehe voriger Punkt.
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Schnell, nimm mein Brötchen!

Als wir zu unserer zweiten Wanderung aufbrechen wollten, sonnten sich Ziegen auf einer Mauer. Nichts wie hin, um schöne Fotos zu machen. Die Ziegen freuten sich sehr, da wir ja (unser)Futter in den Händen hielten. Mit dem hektischen Ausruf: „Schnell, nimm mein Brötchen!“ drückte die junge Frau dem Ältesten ihren Proviant in die Hand und suchte panisch das Weite. Ich rannte nebenher (aus purer Solidarität) und fühlte, wie der Ziegenbock angriff. Es stellte sich jedoch heraus, dass ich die ganze Fluchtzeit über gekniffen wurde. Von der eigenen Schwiegertochter! Natürlich kamen wir nicht dazu, anständige Fotos zu machen, obwohl wir im Hintergrund lautstark aufgefordert wurden: „Mach doch Fotos, macht doch Fotos! Bitte sehr:

Der weitere Tag verlief friedlich. Der Abend auch. Als wir vom Bowling wiederkehrten, entdeckten wir eine riesige Heuschrecke an der Küchenwand „Die tut euch nichts, die sitzt da nur, weit weg!“ Nun, wir spielten eine Runde Doppelkopf. Dann passierte alles gleichzeitig: Die Heuschrecke sprang blitzschnell auf Thomas, Katharina sprang blitzschnell in die andere Zimmerecke und schrie, ich trank blitzschnell meinen Wein aus, um ihn nicht zu verschütten und schrie (aus Solidarität) und Felix konnte sich vor Lachen gar nicht mehr beruhigen. Wir alle waren froh. dass Thomas im entscheidenden Moment den Mund zu hatte.

Wir werden uns noch lange an den Tag der Bestien erinnern und den Satz: „Schnell, nimm mein Brötchen!“ ist nun ein fester Bestandteil des Familienwortschatzes.

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