Eine Seefahrt mit Orcas

The Adventure of a Lifetime steht auf dem Prospekt von Prince of Whales, und die Bilder und Texte sind vielversprechend. Doch wir mussten erst einen Tag lang darüber nachdenken, ob wir so viel Geld ausgeben wollten. Dann gab es bei den vielen Anbietern nur noch eine Tour zu buchen, nachmittags.So bummelten wir den Tag in Vancouver umher, fuhren eine Runde mit dem Skytrain durch Vororte, aßen lecker Thai to go und genossen den Sonnenschein. Beim Einchecken erschraken wir etwas, weil so viele Leute gleich uns mit auf Whalewatching fahren wollten. Doch alle hatten auf dem Schiffchen Platz, wir oben ganz vorne. Dort bekamen wir ordentlich Wind auf die Nase, mit über 20 kn düsten wir durch das Hafenbecken und hinaus in die Bucht. Allein das machte schon Spaß! Weit brauchten wir nicht zu fahren, denn die ersten Wale tauchten auf. Wir beobachteten, staunten,freuten uns und Wilma erklärte die ganze Zeit allerhand über Wale, die Bucht, die Stadt, die Gegend. Sie selbst war begeistert, da die Orcas immer mal sprangen und sogar seitwärts schwammen, ein Verhalten, was eigentlich nur Delphine zeigen. Wir fotografierten alle wie verrückt, doch irgendwann hörte ich damit auf, um einfach nur zu genießen. Auf den Fotos ist nicht wirklich zu sehen, wie nah und beeindruckend die Killerwale waren (Wilma selbst sprach ausschließlich von killerwhales). Wir fuhren dann noch eine große Runde die Bucht und sahen auch noch viele Seevögel, Robben und Bald Eagle. Viele Segler waren unterwegs, denn das Wetter war einfach fantastisch: Sonne und Wolken und angenehme Temperaturen. Was für eine Tour!

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Vancouver by sea, from above and centre

Den ganzen Tag haben wir in Vancouver verbracht, haben uns sozusagen herumgetrieben. Mal die eine Straße, mal die andere Querstraße, über die Brücke, dahin und dorthin. Da wir in Nord-Vancouver wohnen, nehmen wir erst den Bus zum Quay, dann den Seabus, dann sind wir mitten in der Stadt. Steamclock, Gastown, Granville Island, Watertaxi, Plaza of Nations, Harbour Centre Tower und alle mögliche Einkaufsstraßen, Zwischendurch den einen oder anderen Kaffee, ein toller Nuss-Laden, Bierchen und schließlich Sushi. Das war das Schwierigste, weil wir nicht wirklich wussten, was wir uns bestellen sollten. Egal , was es war, es hat gut geschmeckt. Einer von uns hat sich (wieder) bekleckert. Ach ja, manchmal sind wir mit einem Bus ein Stückchen gefahren, mit dem Tagesticket (für 9,75 CAD) kein Problem. Das Wetter war nicht so besonders, es hat immer mal geregnet, einige wenige Male die Sonne geschienen, also das richtige Stadt-Erkundungswetter. Wir hatten verschiedene Ansichten, von unterschiedlichen Himmelsrichtungen, von den Straßen aus, von der Seeseite, von der Brücke, vom Wasser aus und auch vom Turm. Was für eine Stadt!

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Vom Rad fahren

Schon wieder ein männlicher Gastbeitrag:

Stanley Park Wir cruisen seit über einer Woche durch Westkanada mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 100 km/h. Das ist sehr angenehm und entspannt, auch wenn es manchmal 400 km am Tag sind. Unterwegs sehen wir immer wieder Radfahrer entlang der teils vielbefahrenen, endlos scheinenden, geraden Straßen. Und auch die vielen Berge hinauf und hinab. Der Abstand zu den überholenden Kraftfahrzeugen dürfte im Durchschnitt 2m sein. Ich kann es nicht verstehen! Körperlich anspruchsvolle Herausforderungen gibt es doch auch abseits der Straßen.
Wir sind heute auch Rad gefahren, aber in Vancouver. Und wir hatten keine Schwierigkeiten mit dem Autoverkehr, was sicher auch an der gewählten Route lag. Wir mieteten die Räder für 30$ each an der Waterfront. Westwärts entlang des Ufers ging es am Yachthafen vorbei. Alle 200m hielten wir, um zu fotografieren: Die Marina, die Yachten, Blumen, die Aussicht auf Vancouver downtown. Nächstes Highlight waren Totempfähle. Die Runde ging entlang des Ufers von Stanley Island unter der Lions Gate Bridge weiter. Der Tidenstrom hafeneinwärts, wegen der auflaufenden Flut, war gewaltig. Immer wieder bezaubernde Ausblicke über das Meer Richtung Vancouver Island und den südlichen Teil von Vancouver. Es folgten Strände und Stände und Kunst und viele Menschen, die den schönen Tag genossen. Eine weitere Marina liegt zwischen Burrard Bridge und Granville Bridge am Südufer des False Creek. Kajaks, Stand-up-Paddler, Yachten und Angelboote waren auf dem Wasser. Zu Recht halten Menschen Vancouver für die schönste Stadt der Welt. Nach vier Stunden gaben wir die Räder zurück, wir hatten nur einen Bruchteil gesehen.
Beeindruckend war auch eine Begegnung im Tourismusbüro. Eine Frau in eventuell unserem Alter (also ganz schön alt) beriet uns, was denn zu tun wäre in Vancouver. Und, wie schon zuvor, wurden wir engagiert und mit Interesse an unseren Wünschen beraten. Bei den sehr freundlichen, hübschen Kellnerinnen, die teilweise zudem noch gut riechen, kann man die für deutsche Verhältnisse äußerst aufmerksame Bedienung noch verstehen, es geht ja auch um das nicht unerhebliche Trinkgeld. Aber diese Freude an der Tätigkeit bei Touristenberatern ist toll. Ich freue mich auf die nächsten Tage in und bei Vancouver.

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Ganz weit oben

Hier folgen demnächst Bilder von unserer Hochgebirgswanderung. Und natürlich ein Bericht.

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Whistler

Nach den kleinen, verstreuten Städtchen und dem Wandern in Wald und Wildnis war ich doch etwas verstört, als wir hier in Whistler ankamen. Schicki-Micki,alles vom Feinsten und so viele junge Leute hier, die sich in alle möglichen Abenteuer stürzen. Ein Boutique an der anderen, Sportgeschäfte, Cafés, Restaurants, eine richtige Fußgängerzone, in der man aufpassen muss, dass man durchkommt. Und alles blitzsauber, beblümt, sehenswert. Die Olympiade 2010 hat hier wunderbare Spuren hinterlassen (anders als in Athen!), obwohl sie doch damals hier so umstritten war.Die First Nations wehrten sich (vergeblich) gegen die Verschandelung ihrer Territorien (mehr als 100000 Bäume wurden gefällt für die Spielstätten, ganze Bergrücken weggesprengt,um Straßen auszubauen…) Außerdem waren die Eintrittspreise so hoch, dass zu wenig Zuschauer da waren, es gab einen toten Bobfahrer und viele Verletzte, zu wenig Schnee, der herangekarrt werden musste, oder Kunstschnee. Es gab zwei olympischen Dörfer, in Vancouver und Whistler. Und hier sind alle Gebäude noch in Betrieb und beherbergen ununterbrochen Touristen aus allen Ländern(besonders Inder, Chinesen, Japaner und Koreaner). Dabei soll es jetzt im Sommer beschaulicher zugehen, da die Hoch – Zeit der Winter ist! Ein paar fotografische Eindrücke:

 

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Montagsgedanken #37

Kaum hat man seine Gefühle und Aggressionen wieder unter Kontrolle,
ist auch schon wieder Montag.
Ein Teufelskreis.

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Tiere des Tages

Heute waren wir hoch oben. Alle möglichen Bahnen, Gondeln und Lifte sind wir gefahren, natürlich sind wir auch gelaufen. Hiking and Sightseeing hieß unser Ticket. Jeder von uns machte über 300 Fotos, da wir wieder etwas völlig Neues erlebten. Doch in diesem Beitrag soll es um die Tiere gehen, denen wir auf 2000 Metern Höhe (und auf dem Weg hinab)begegneten. Zuerst ein Tier, welches wir schon mehrmals sahen, wir nennen es Streifenhörnchen:

Streifenhörnchen

Wir wanderten hin und her und innerhalb der Baumgrenze ging es über Stein und Stein. Da trafen wir hoarse marmot , das kanadische Murmeltier, welches sich ein von dem in den Alpen unterscheidet. Es ist fetter.

marmot

Als wir von ganz oben kamen, völlig durchgefroren, erwarteten und am Ausstieg aud em Lift eine Entenschar, die sich zur Begrüßung aufgereiht hatte:

aufgereiht

Von der Peak 2 Peak Gondel aus sahen wir auch deers – Rehe oder Hirsche – aber weit weg, auf den Fotos sind sie nicht wirklich zu erkennen. Den ganzen Tag hielten wir wieder Ausschau nach Bären, 40 – 50 sollen hier oben sein, davon 15 residential, Bärinnen, wohlgemerkt. Im Shuttle Bus erzählten auch alle, welche gesehen zu haben. Wir waren enttäuscht, denn auch von oben und ganz oben entdeckten wir keine Bären. Im letzten Lift nach unten, die ersten Hotels waren schon ganz nah, gab er wenigstens eine tolle Wildblumenvielfalt zu fotografieren, rot, gelb, lila, blau, grün, weiß, 10 Meter unter uns. Dann eine Horde Kinder, mit Baseballschlägern, eine Reihe Erwachsener. Alle ganz aufgeregt, mit den Fingern zeigend. Und so sahen wir auch den Bären, der fraß ganz friedlich Grünzeug und ließ sich nicht stören. Ein Schnellschnappschuss im Darüberfahren:

Bär

Und noch einmal, auch wieder ohne Zoom, da wir uns bewegten.

schwarzbär

 

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A really good reply

Maple Leaf

Maple Leaf

On 1st July was Canada Day. At the restaurant where we had dinner were a lot of guests. The waitress was really busy. On most of the tables were a Canadian flag while on ours there wasn’t. The blogholderess suspected that was because we aren’t Canadian. Some time we were talking about what had happened this day and because it was a good day I must have had a happy expression on my face because when I asked the waitress: “I’m a bit sad that there isn’t a flag on our table.” She replied: “And this is your best sad face?
She put a flag on our table and later she apologized being rude. But still I think that straight reply was a great one and I love it.

Eine andere gute Begegnung mit einer Angestellten hatte ich heute Morgen. Wir wollten bei Starbucks frühstücken. Ich war wohl noch nicht ganz wach, ich verstand die junge, blonde Frau nicht, als sie mich fragte, „Bacon and Swiss cheese or double smoked bacon?“ I. musste sich dringend einmischen: „Verstehst es wieder nicht?“. Ich: „Ich versteh’s nicht.“ Und die junge Frau antwortete: „Sie können auch Deutsch sprechen.“ Ich habe dann immer noch zwei Versuche gebraucht, um sie zu verstehen. Und sie meinte:“ Es ist ungewohnt hier Deutsch zu sprechen.“ Wir haben uns dann geeinigt, dass wir beide noch müde waren (das Mägdelein und ich) und wir anderen beiden (I. und ich) haben gefrühstückt, was wir uns ausgesucht hatten.
Wir haben den einen und anderen Deutschen hier schon getroffen. Am dichtesten war der Herkunftsort Erfurt. Von einer jungen, deutschen Frau bei Starbucks in Kanada bedient zu werden war besonders.

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Von Clearwater nach Whistler

430 Kilometer sind wir heute gefahren, und wir haben 9 Stunden dafür gebraucht. Aber nur, weil das Fußballspiel so lange gedauert hat, der Zwischenstopp dauerte also etwas länger und war aufregend. Ihr wisst, warum. Aber aufregend war die ganze Fahrt, denn wir sind durch so verschiedene Landschaften gefahren. Besonders der Highway 99 war eindrucksvoll. Es gab nicht viele Stellen zum Halten, meistens habe ich aus dem Auto während des Fahrens geknipst. Hier ein paar Schnappschüsse:

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Was man tun soll

Bärenschild Jede Menge Schilder weisen darauf hin, dass man im Bärenland ist. Auch das Hotel in Clearwater – Clearwater Lodge – gibt uns Gästen Verhaltenshinweise. Da ich ein vorbildlicher Gast sein will, lese ich in jedem Hotel erst die Fluchtpläne und dann die Informationen. Hier also gibt es zwei Seiten für zwei Tiere, das heißt für die Menschen, die das Glück haben, diesen Tieren zu begegnen. Wir hatten bis jetzt das Glück, dieses Glück nicht zu haben. Was soll man also tun, wenn man einem Bären (Schwarz- und Grizzly) begnet – Bears- und was, wenn man einem Berglöwen (!!!!!!) (Cougar) trifft. (Ich zitiere aus der Hotelmappe)

A mother bear is very protective of her cubs in the same sense that you would be protective of your children. She sees you as a threat to her cubs safety. NEVER get between a mother bear an her cubs.
Prima. Heute musste ich die ganze Zeit befürchten, zufällig dazwischenzugeraten.
If you are travelling with food on you (immer!) do not leave it out as bears have an excellent sense of smell. If a bear does come after your food let him/her have it. Bears are very protective of food an will become aggressive if you attempt to take it back.
Do not climb a tree to escape a bear (haha, diese riesigen Bäume mit den Ästen so weit oben…), they can climb trees too. (Was im Bärenpark Worbis zu beobachten ist)
Jetzt kommts…
If the unlikely situation occurs where a bear does physically attack you,play dead. Tot stellen also. Wenn der Bär aber immer noch Interesse zeigt?
If the bear does not cease to injure you the most sensitive spot on his body is his nose. Grab the heaviest thing you can get a hold of and hit it on the end of the nose as hard as you can. Deshalb habe ich immer meine Thermoskanne dabei, damit kann ich ordentlich zuschlagen. Wenn ich beim Totstellen da ran komme.
Die Hinweise, wenn man einem Berglöwen begegnet, sind kürzer gefassst:
Always hike in group of 2 and more in cougar country and make enough noise to prevent surprising a cougar.
– If you encounter a cougar, amke yourself as large as possible an NEVER turn back on it. Speak to the cougar firmly but calmy. (Beim ersten Lesen verstand ich das Wort firmly nicht richtig und verwechselte es mit formal. Ich stellte mir also vor, ich rede mit der Großkatze: Sehr geehrter Herr Berglöwe! Ich bin sehr erfreut, Ihnen mitteilen zu können, dass ich Riesen -Schiss habe)
Back aware from the situation always waching the cougar. DO NOT RUN. Pick up sticks and such to wave around in the air. Thomas sagte mir an dieser Stelle: Nimm ein Stöckchen und fuchtel damit herum, wie immer.
If you run into a cougar, pick up small children immediately. Und wenn wir kein kleines Kind dabei haben?
If the cougar attacks DO NOT PLAY DEAD as you would with a bear. Fight back with everthing you have.
Nun, fahren wir lieber weiter, ehe wir uns entscheiden müssen, ob wir uns tot stellen oder besser nicht. Verwirrend.

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