Was ich 1982 in mein Notizheft schrieb

Es ist ein kleines, rotes Notizheftchen, welches ich jetzt erst wiederfand. Eine Seite mit fein gestalteten Sprüchen, die gerade in unserer Klasse „in“ waren:

  • „Und nun ein dreifach donnerndes; Hütti, Hütti, Hütti!“ (Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass dies ein mobbender Spruch über eine dicke Schülerin war)
  • „…wohl kaum. …und ob!“
  • „Richtig! Prinzip verstanden- hervorragend“
  • „Lieber heimlich schlau als unheimlich dumm!“
  • „Da könnt ich mich sinnlos mit Nudeln behängen!“
  • „Depesche!“ (Das sagten wir, wenn wir ein Zettelchen im Unterricht weitergegeben haben)

Wahrscheinlich waren diese Sprüche genauso sinnlos für Erwachsenenohren, wie jetzt: „67“ Obwohl, wir haben uns untereinander verständigt und hätten niemals einen Lehrer provoziert! Ich frag aber lieber beim nächsten Klassentreffen noch einmal nach…

Übrigens stehen in dem Notizheft auch die Hausaufgaben über die Sommerferien (Das waren immer 8 Wochen- Juli und August!): „Kabale und Liebe“ lesen, „Prometheus“ auswendig lernen (habe ich sicherheitshalber ins Notizheft abgeschrieben) und den Exkursionsbericht mit Herbarium fertigstellen.

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1 Response to Was ich 1982 in mein Notizheft schrieb

  1. Avatar von friedopagel friedopagel sagt:

    Der beste und wirkungsvollste Spruch, der von uns in unserer Schulzeit mal auf einem Zettelchen im Unterricht weitergegeben wurde: „Wer hat die Fußtritte an die Decke gemacht?“

    Das klappte zu 100% (Da saßen wir aber auch noch in Reihen hintereinander und nicht im Hufeisen.) und dann auch noch beim Lehrer.

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