Korrekturfreuden

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Das Leben als Deutschlehrerin muss wunderbar sein. Man behandelt ein Thema in der Muttersprache, schreibt anschließend eine Arbeit und sitzt rum, während die Schüler emsig ihr Wissen zu Papier bringen. Das bisschen Fehler ankreuzen und Punkte verteilen kann ja keine abendfüllende Aufgabe sein. Außerdem gibt es dabei so viel zu lachen. Daran kann man wiederum die Schüler teilhaben lassen, wenn man ihnen den gesammelten pubertären Blödsinn vorliest. Amusement in der Klasse, ja sogar Ausgelassenheit, doch niemand möchte eine namentliche Veröffentlichung seiner Ergebnisse. Verschämt werden die Arbeiten gleich eingepackt. Dabei ist es doch so lachhaft:

Thema: Gedichte (Stilmittel, Analyse (Form, Sprache), erster Eindruck, Zusammenfassung) ; 8. Klasse

  • Beim 2. Gedicht wird mehr gereimt als beim 1.
  • Der Autor hat einen komischen Namen.
  • Das Gedicht macht auf mich keinen tollen Eindruck.
  • Das lyrische Ich ist meist weiblich.
  • Im Gedicht wird umfassend den Frühling zu finden.
  • Es geht um eine Ich-Lyrik, die nicht weiß, was gerade passiert.
  • Ich denke, dass das lyrische Ich noch kleiner ist (Kind) und es als Tier dargestellt wird.
  • Er kommt und es blüht alles.
  • Ich finde den Eindruck von dem 1. Gedicht besser, da man die Stropheneinteilung besser sieht.
  • Außerdem mag ich den Kreuzreim nicht.
  • Schau Arbeitsblatt!
  • Mein erster Eindruck von den Gedichten ist, dass ich sie von der Wortwahl gut verstehe.
  • Wenn man das so liest merkt man, dass es um den Frühling geht.
  • Ich finde das Gedicht sehr schön, weil die Strophen so schön eingeteilt sind.
  • Bei dem Gedicht denke ich an traurig.
  • Man braucht Ideen, um auf ein Gedicht zu kommen.
  • Ich finde das Gedicht sehr schön, da es sich mit den Absätzen leichter lesen lässt.
  • Das Gedicht hat eine Hypotenuse. Es ist also ein Paarreimgedicht.
  • Das Thema finde ich langweilig weil es fast jeder Dichter dieses Thema nimmt.
  • Hat mir nicht gefallen, weil die Form ABAB einfach nicht auf dieses Gedicht passt.
  • Hier geht es um viele Bäume.
  • Die Wörter sind besonders.
  • Der Dichter versucht einem das Gefühl zu vermitteln.
  • Die Tiere fangen wieder an zu leben.
  • Ich denke an Sonnenuntergänge und viel Moos.

Die Deutschlehrerin dachte dann  auch an viel Moos, in ihrem Garten. Auch hier sieht man die Erfolge der Arbeit, doch dreht man sich mal kurz um, ist das Unkraut und Moos schon wieder da und überwuchert die zarten Kulturpflanzen. Wie soll denn da ein Salatkopf draus werden?

 

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