Ich kann die neidischen Blicke im Fitnessstudio nicht mehr ertragen.
Sollen die sich doch ihren eigenen Döner mitbringen!
(Ich danke Leserin K. aus H. für diesen Beitrag!)
Ich kann die neidischen Blicke im Fitnessstudio nicht mehr ertragen.
Sollen die sich doch ihren eigenen Döner mitbringen!
(Ich danke Leserin K. aus H. für diesen Beitrag!)
Seit einiger Zeit wartet das „Mentaltraining für Läufer“ auf meinem Stapel der zu lesenden Bücher. Bei BloggDeinBuch

schien irgendwie der Untertitel „Weil Laufen auch Kopfsache ist“ mich angesprochen zu haben. Ich hatte mir außerdem Motivation versprochen. Nun ja. Hier ein Ausschnitt aus der Eigenwerbung:
„Dieser Ratgeber gibt dem Leser in kompakter Form hochwirksame Übungen zum psychologisch fundierten Selbstcoaching und mentalen Training sowie Denkanstöße zur Selbstreflexion an die Hand. Die Ansätze haben sich im Rahmen von Coachings mit zahlreichen Ausdauersportlern im In- und Ausland bewährt, um signifikante, teils auch dramatische Verbesserungen in den Bereichen Motivation, Leistung und Gesundheit/Wohlbefinden zu erzielen. Das Ganze wird ergänzt um spannende Fallstudien aus der Coachingpraxis. Hier oder da hilft ein kleiner Exkurs in die Wissenschaft, um die Gründe für bestimmte Vorgehensweisen zu verstehen. Aber stets bleiben die Praxis und direkte Anwendung des Know-hows im Fokus. Abseits marktschreierischer Versprechungen wird der Leser angeleitet, auf der Basis einer persönlichen Standortbestimmung einen individuell zugeschnittenen mentalen Trainingsplan zu entwickeln und in den sportlichen Alltag zu integrieren. Das Buch präsentiert auf einmalige Weise die Erfahrungen und das Know-how eines sportpsychologischen Experten…“
Ja, genauso! Der Autor beweihräuchert sich, schreibt von seinen tollen Erfolgen und wie sein Programm allen Ausdauersportlern hilft. Endlose Seiten „Wissenschaft“: Zielmanagment, Persönliches Performance Profiling, Aufmerksamkeitsfokussierung und so weiter, und so weiter. Listen und Fragebögen, auch „Übungen“. Nun, das ist nicht für mich. Das einzige, was ich wirklich interessant finde, sind die Zitate zu Beginn der Kapitel und die äußere Gestaltung der Texte. Ich gehöre also nicht zur Zielgruppe, andere ziehen sicher mehr Gewinn aus diesem Buch.
Leseempfehlung: eher nicht (Ich kenne auch niemanden, dem ich es schenken könnte.)
Michele Ufer: „MENTALTRAINING FÜR LÄUFER -WEIL LAUFEN AUCH KOPFSACHE IST“
Meyer &Meyer Verlag, 19,95 Euro, 280 Seiten
Wenn man stundenlang friedlich vor sich hinsegelt, freut man sich, andere Schiffe zu sehen. Man überlegt, wer, wohin und woher, noch so unterwegs ist. In Häfen wird es besonders interessant, natürlich denkt man von sich, dass man normal ist und staunt über andere. Was es alles so gibt! Hier meine Top 11 des Segeljahres 2017:
Ich sehe vielleicht so aus
als hätte ich tiefgründige Gedanken.
Aber die meiste Zeit denke ich darüber nach,
was ich später essen werde.
Dieser Moment,
wenn jemand vor dir viel zu langsam läuft
und du einfach nicht vorbei kommst.
Zur normalen Weckerklingelzeit erwachte ich, erblickte vom Bett aus dichtes, großflockiges Schneetreiben, drehte mich genüsslich um und schlief wieder ein. Wie schön, nicht los müssen, nichts vorhaben, ausschlafen können. Und dann schon vormittags bei Sonnenschein durch die verzauberte Landschaft streifen und fotografieren. Wochenende!
Jeden Morgen eine neue Überraschung auf den Straßen: Eis, Schnee, Matsch, Glätte, Äste, querstehende LKW, in den Graben gerutschte PKW, Schneetreiben, Windböen, überfrierende Nässe, rutschende Fahrzeuge, sinnlos überholende Fahrzeuge, Winterdienst auf den anderen Straßen, beschlagene Scheiben, zugefrorenen Scheiben, schmierende Scheibenwischer, Schnee, der während der Fahrt vom Autodach runterrutscht, 20 km im zweiten Gang…. Hurra, es ist Winter!
Nicht neu, aber aktuell.
Dieser Moment im Job,
wenn du realisierst,
dass Alpaka-Hirte in Peru
doch die bessere Berufswahl gewesen wäre.
Erstaunlich leer kam uns die Stadt vor, vielleicht weil es doch recht kalt war, als die Sonne am Nachmittag hinter Wolken verschwand. Nirgendwo gab es Gedränge, man bekam überall einen Platz und doch konnte man ausreichend „Leute gucken“. Und wieder haben wir Neues entdeckt und ausprobiert. Endlich auch einmal Porto bei Nacht!