Das Zelt direkt am See aufbauen, gleich noch das Faltboot und nach einem wohlverdienten Abendessen paddeln wir auf die andere Seite des Campingplatzes, ins „Baggerloch“. (Obwohl wir mindestens das zwanzigste Mal hier sind, wissen wir erst jetzt diesen Namen!) Frösche, Gänse, Kuckucke und natürlich Teichrohrsänger, Drosselrohrsänger, Zwergdommel, Schilfrohrsänger…. Keine Mücken! Das heißt, wir sehen sie schon, doch es bläst ununterbrochen recht viel Wind über den See und sie davon. Der Wind wird uns die nächsten Tage begleiten, diesmal können wir auf dem Rückweg den Schirm als Segel aufspannen, unser Boot gleitet dahin… Doch zunächst wandern wir am ersten Tag um den See, es ist doch recht frisch und die Wellen sind uns zu hoch. 16 km werden es, diesmal haben wir auch Bargeld mit (braucht man in Brandenburg!) und können ein Bier trinken, ein Fischbrötchen essen. Und auch ein Eis. Auch die Rohrweberei öffnete gerade, als wir vorbeigingen. Noch nie konnten wir hineingelangen, all die Jahre nicht. Sehr interessant! (Muss ich extra schreiben) Nach dem Wandern paddelten wir nur kurz in den kleinen See. Die Paddelrunde am nächsten Tag war natürlich länger, 17 km, mit beiden Schleusen, die Runde wie immer. Andersrum auch wie immer am folgenden Tag, obligatorisch von der Sonne verbrannt. Danach nicht nur kurz ins Wasser hüpfen, sondern schwimmen! Warm!
Was noch? Abstecher nach Brandenburg, Essen gehen und Waldmöpse suchen. Doch noch von Mücken zerstochen werden. Kraniche, Störche, Reiher und einen Fuchs beobachten und ein neues Tier entdecken – können Wiesel schwimmen?
Wir haben also alles wie immer gemacht, (wie hier oder hier) doch auch wieder Neues.
