Das haben wir immer schon so gemacht

Das Zelt direkt am See aufbauen, gleich noch das Faltboot und nach einem wohlverdienten Abendessen paddeln wir auf die andere Seite des Campingplatzes, ins „Baggerloch“. (Obwohl wir mindestens das zwanzigste Mal hier sind, wissen wir erst jetzt diesen Namen!) Frösche, Gänse, Kuckucke und natürlich Teichrohrsänger, Drosselrohrsänger, Zwergdommel, Schilfrohrsänger…. Keine Mücken! Das heißt, wir sehen sie schon, doch es bläst ununterbrochen recht viel Wind über den See und sie davon. Der Wind wird uns die nächsten Tage begleiten, diesmal können wir auf dem Rückweg den Schirm als Segel aufspannen, unser Boot gleitet dahin… Doch zunächst wandern wir am ersten Tag um den See, es ist doch recht frisch und die Wellen sind uns zu hoch. 16 km werden es, diesmal haben wir auch Bargeld mit (braucht man in Brandenburg!) und können ein Bier trinken, ein Fischbrötchen essen. Und auch ein Eis. Auch die Rohrweberei öffnete gerade, als wir vorbeigingen. Noch nie konnten wir hineingelangen, all die Jahre nicht. Sehr interessant! (Muss ich extra schreiben) Nach dem Wandern paddelten wir nur kurz in den kleinen See. Die Paddelrunde am nächsten Tag war natürlich länger, 17 km, mit beiden Schleusen, die Runde wie immer. Andersrum auch wie immer am folgenden Tag, obligatorisch von der Sonne verbrannt. Danach nicht nur kurz ins Wasser hüpfen, sondern schwimmen! Warm!

Was noch? Abstecher nach Brandenburg, Essen gehen und Waldmöpse suchen. Doch noch von Mücken zerstochen werden. Kraniche, Störche, Reiher und einen Fuchs beobachten und ein neues Tier entdecken – können Wiesel schwimmen?

Wir haben also alles wie immer gemacht, (wie hier oder hier) doch auch wieder Neues.

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Witze vom Zelten

  • Sherlock Holmes und Dr. Watson sind im Zelturlaub. Plötzlich wird Dr. Watson mitten in der Nacht von Sherlock Holmes unsanft geweckt. Holmes: „Was sehen Sie Dr. Watson?“ Watson: „Ich sehe Sterne am klaren Nachthimmel.“ Holmes: „Und wie lautet Ihre Schlussfolgerung?“ Watson: „Bei der Vielzahl an Sternen und Planeten gibt es da draußen sicherlich intelligentes Leben.“ Holmes: „Unfug Watson – Unser Zelt wurde uns gerade geklaut!“
  • Eine junge Frau schlendert scheinbar suchend durch die Campingabteilung in einem Kaufhaus. Der Verkäufer nähert sich und fragt sie: „Kann ich Ihnen behilflich sein, brauchen Sie vielleicht einen Schlafsack?“ Die Frau antwortet prompt: „Danke, nein! Ich bin schon mit einem verheiratet!“
  • Ein unerfahrenes Camper-Pärchen aus der Großstadt kämpft bei ihrem ersten Campingurlaub ständig gegen Mücken. In der nächsten Nacht bekommen die beiden auch noch Besuch von Glühwürmchen. Sagt die Frau zu ihrem Mann: „Lass uns abhauen, jetzt jagen uns die Biester schon mit Taschenlampen!“
  • Ein bayrischer Camper liest in einer holländischen Kneipe auf seinem Campingplatz ein Hinweisschild: „Frühstück 8 bis 11 Uhr, Mittag 11 bis 15 Uhr, Kaffee 15 bis 18, Abendessen 18 Uhr bis Mitternacht!“ Daraufhin sagt der Bayer zu seiner Frau: „Saublöd, i wär gern amoal an den Strand ganga.“
  • Winnetou, Old Shatterhand und ein Österreicher sind im Wilden Westen unterwegs. Abends bauen sie ihr Zelt auf und legen sich schlafen. Später hat Winnetou ein dringendes Bedürfnis. Er geht raus, man hört ein lautes „Boing!“ und mit einer fetten Beule am Hirn kommt er zurück. Auch Old Shatterhand muss dann mal raus. Wieder ertönt das „Boing!“ und auch er kehrt mit einer Beule zurück. Natürlich muss der Österreicher auch mal. Wieder ein lautes „Boing!“ und gleich nochmal „Boing!“. Sagt Winnetou zu Old Shatterhand: „Das war ja klar, dass der Depp zweimal auf den Rechen latscht…!“

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Das ultimative Juni – Gedicht

Der Juni

Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.

Kaum schrieb man sechs Gedichte,

ist schon ein halbes Jahr herum

und fühlt sich als Geschichte.

Die Kirschen werden reif und rot,

die süßen wie die sauern.

Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,

so sehr wir es bedauern.

Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.

Aus Herrlichkeit wird Nahrung.

Aus manchem, was das Herz erfuhr,

wird, bestenfalls, Erfahrung.

Es wird und war. Es war und wird.

Aus Kälbern werden Rinder

und, weil’s zur Jahreszeit gehört,

aus Küssen kleine Kinder.

Die Vögel füttern ihre Brut

und singen nur noch selten.

So ist’s bestellt in unsrer Welt,

der besten aller Welten.

Spät tritt der Abend in den Park,

mit Sternen auf der Weste.

Glühwürmchen ziehn mit Lampions

zu einem Gartenfeste.

Dort wird getrunken und gelacht.

In vorgerückter Stunde

tanzt dann der Abend mit der Nacht

die kurze Ehrenrunde.

Am letzten Tische streiten sich

ein Heide und ein Frommer,

ob’s Wunder oder keine gibt.

Und nächstens wird es Sommer.

Erich Kästner

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Das brauchst du

Aktuell brauche ich erstaunliches und muss unbedingt folgendes anklicken :

  • Aggressives Tier breitet sich aus – Bürger müssen jetzt reagieren
  • 1 Löffel jeden Abend reinigt die Leber und reduziert Bauchfett
  • Harz: Die Tage sind gezählt . das müssen Wanderer und Camper wissen
  • Wie kann man Katzen aus dem Garten verjagen?
  • Das sind die tödlichsten Speisen der Welt
  • Statt Schneckenkorn: Natur-Gärtner schwören auf diese Hausmittel gegen Schnecken
  • Ihr Rezept- schnell geliefer
  • Mobiler WLAN – Helfer – 70 % Rabatt
  • Urlaub auf Mallorca: Vorfälle häufen sich, jetzt warnt auch das auswärtige Amt
  • Ein unheimliches Wesen am Strand in Mittelamerika gesichtet

Ja, informiert muss man sein! Sonst weiß man gar nicht, was in der großen weiten Welt passiert. Und wenn wir immer zwei dieser „Schlagzeilen“ zusammenlegen, haben wir ein wenig Spaß! (Na gut, Mallorca liegt nicht in Mittelamerika, aber wer weiß das schon!)

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Hat es geregnet?

1) Im Mai fällt ein Regen und der Regen macht nass:
meine Haare, deine Kleider und die Bäume und das Gras.

2) Die Vögelein weinen, doch die Maus lacht dazu,
und mich friert es an den Beinen, denn so nass sind die Schuh.

3) Wir wollen eins tanzen, die Musik macht die Maus.
Sind die Schuhe wieder trocken, gehn wir fröhlich nach Haus.

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Übersetz das!

Umberto hat endlich geschrieben! Umberto ist der Meister, eine Konifere auf dem Gebiet der Bootsmotoren- Reparatur. Er versprach uns viel, in vielen Worten, und ein Mitarbeiter der Marina musste alles ins Englische übersetzen, auch die Damen im Büro sind da sehr hilfreich. Sie leiten unsere Fragen auch direkt weiter. Umberto schickte also viele Fotos von unserem Motor, der jetzt auf einer Werkbank auseinandergenommen wird. Unser armes Schiff ist nun motorlos. Und einsam, da wir ja erst in ein paar Wochen wieder hinfahren können. Tante Gugel übersetzte uns die italienische Nachricht Umbertos: „Buonasera Signor Thomas, Herr in der Geburtsstunde. Ließ das Foto des Motors montieren und klärte das Problem in einer Beziehung auf. Grüße Umberto!

Wir sind jetzt sehr beruhigt.

Dabei habe ich schon vor Jahren geschrieben, wie Deutsche italienisch sprechen müssen. Aber umgekehrt?

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Ich fülle den Freitag

1.  Komisch, dass  die Woche schon wieder rum ist.

2.  Diese Hose war eindeutig ein Fehlkauf.

3. Ich danke  allen, die hier schon seit Jahren mitlesen. .

4.  Das nächste Bücherregal wird ausgemistet, von oben nach unten.

5.  Wenn ich morgen 10 Millionen im Lotto gewinnen würde, wüsste ich , dass ich träumte.

6.  Am besten schmecken sie direkt auf dem Feld, die Erdbeeren.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Yoga , morgen habe ich geplant, endlich mal wieder kreativ zu werden und Sonntag möchte ich beim Doppelkopf gewinnen ! Haha

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Garten – Witze

  • Was macht ein Mathematiker im Garten? – Wurzeln ziehen!
  • Was macht eine Frau, wenn ihr Mann im Zickzack durch den Garten rennt? – Weiterschießen!
  • “ Sie dürfen im Garten keine Angehörigen bestatten!“ – „Das ist kein Angehöriger!“
  • Wie nennt man gesellig Hülsenfrüchte? – Kontaktlinsen!
  • Ein Gärtner zum anderen: „Ich habe gelesen, dass es Pflanzen guttut, wenn man mit ihnen redet.“
    Sagt der andere: „Dann geh ich mal zu mir und beleidige das Unkraut!“
  • Nachdem ein Gärtner drei Tage lang seinen Garten mit irgendeinem Zeug bestreut hat, fragt sein Nachbar: „Was streuen sie denn da?
    Gärtner: „Das ist gegen Elefanten!“
    Nachbar: „Aber es gibt doch gar keine Elefanten hier?“
    Gärtner: „Na, da sehen sie wie es wirkt!“
  • Der kleine Peter fragt den Gärtner: „Wohin fahren Sie denn den ganzen Mist?“
    Gärtner: „Der kommt auf die Erdbeeren!“
    Peter: „Echt jetzt? Meine Mutter macht immer Sahne drauf!“
  • Die Spatzen freuen sich: !Bald ist Ostern. Dann verstecken die Gärtner Körner in der Erde.
    Und wir dürfen sie suchen!“
  • Ein Mann hat einen Garten bekommen, aber keine Ahnung was er dort anpflanzen soll.
    Also fragt er einen Freund.
    Der rät ihm: 1/3 Rasen, 1/3 Gemüse und für das letzte Drittel, Hühner.
    Als sie sich ein halbes Jahr wieder treffen wird er von dem Freund gefragt, wie es denn so läuft.
    Die Antwort:
    „Also, der Rasen und das Gemüse wachsen wunderbar, nur mit den Hühnern hab ich Probleme. Entweder hab ich sie zu viel gegossen, oder zu tief gepflanzt.“

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Ungekrönte Kaiserin

Seit dem 1. Mai, 11. 25 Uhr bin ich Wanderkaiserin! Der Stempel HWN 4 -Taubenklippe – war mein letzter, mein 222. Es ist also vollbracht! Das ist wunderbar! Das ist traurig! Keinerlei Stempelziele mehr! Jetzt also nur noch so zum Spaß wandern. Aaaber….. Sobald ich meine Urkunde abgeholt habe, ich also offiziell Wanderkaiserin bin, kann ich mir ja meinen eigenen Stempel machen lassen! Dann werde ich alle Wanderer, egal, ob groß oder klein, meinen Stempel in hier Heft drücken, ob sie wollen oder nicht. Ich stehe dann an den Hotspots und stempele, was mein Stempelkissen, welches ich ja dann auch immer dabeihaben werde, hergibt! Ich muss mir nur noch einen würdigen Kaiserinnennamen geben! Vorschläge?

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Weg mit dem alten Kram!

Im alten Schlafzimmer waren an der Wand mehrere Meter Bücherbretter und staubten vor sich hin. Nun haben wir renovieren wollen, gleich Tapete und Parkett gekauft und dazu musste alles raus. Bett abgebaut, Schrank auseinandergenommen (vorher alte, aber kann ich noch mal anziehen Klamotten in den Altkleidercontainer gebracht) und die Regale abgebaut. Und die 3000 Bücher? Die Papiertonne war schnell voll, mein Auto mit großen Kisten voll, für den Container an der Schule und die „Guten“ zum Verschenken. Da war schon mal eine Seite bücherleer. Zum Glück fiel mir ein, dass in meinem Schrank im Arbeitszimmer sich erhaltene Pakete von diversen Versendern stapelten. Wirklich jeden Karton habe ich tetrisartig mit Büchern bestückt und diese in der Garage gestapelt. Sobald ich auf dem Nachhauseweg entdeckte, dass die Papiercontainer am Friedhof frisch geleert waren, lud ich mein Autolein voll und dann einen Container. Zweimal bin ich gefahren. Von den ganzen vielen alten Büchern, die meisten noch in Mark der DDR oder in Westmark bezahlt, behielt ich etwa 30, die inzwischen im „richtigen“ Bücherregal stehen. Das Zimmer ist inzwischen auch fertig.

Was ich die ersten fünfzig Jahre meines Leselebens nie konnte: Bücher wegschmeißen.

Es war so befreiend, sich zu trennen! Weg mit dem alten Kram!

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