Ferienfreitag

1.  Momentan verhindert  die Sonne das Lesen .

2.  Ich brauche gerade nichts gegen kalte Füße.

3.  Am liebsten wäre ich  noch ein paar Tage hier.

4.  Das ständige Schlemmen , muss das denn sein?

5.  Wenn ich morgen Geburtstag hätte, würde ich einen ausgeben.

6.  Ein Blick ins Grüne , für diese Kleinigkeit bin ich dankbar.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Quiz-Abend , morgen habe ich geplant, das Enkelkind zu bewundern und mit ihm zu spielen und Sonntag möchte ich in aller Ruhe zu Hause sein!

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Da wuchs er auf

Auf einer Düne hielten die Jeeps und wir stiegen aus, um Mos Espa zunächst von oben zu fotografieren und durch die Düne zu laufen. Wären nicht die vielen anderen Reisegruppen, wie wir auch, unterwegs gewesen, hätte man sich vielleicht auf Tatoine, dem Wüstenplaneten wiedergefunden. Kurz vorher sollten wir uns nämlich in den Autos anschnallen und wir erlebten eine rasante Fahrt durch, über und auf meterhohe Sandberge, vorwärts, seitwärts, rückwärts. Wir staunten und juchzten, schrien nach „more!“ Was für eine Sahara! Nun, Anakin war leider nicht zu Hause, auch der Schrotthändler und die anderen nicht. Gehandelt wurde aber schon, aus teuren rechtlichen Gründen mit den üblichen Souvenirs: Magneten, Tücher, Sandrosen und andere echte Steine. Es war sehr schwierig, Fotos zu machen, auf denen keine fremden Menschen durch das Motiv liefen. Auch wir fotobombten ungewollt bei andern. Und schon ging die Jeeptour wieder zurück, durch die Sahara, diesmal aber nicht mehr so spektakulär.

Und jetzt komme ich nicht mehr umhin, die Filme anzuschauen. Denn entweder ist man Star Wars Fan oder Fan von Star Trek. Ich bin beides nicht. Aber die Familie…..

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Erste Klasse

Die Dame am Schalter meinte, wir hätten auch dort drüben am Schalter einchecken können, da hätten wir nicht warten brauchen. Wir waren überhaupt froh, dass wir mit unserem ausgedruckten Zettel, auf dem nur unser Reiseveranstalter, die Flugnummer und die Uhrzeit stand, tatsächlich Bordkarten bekommen haben! Schließlich hatten wir erst vor drei Tagen gebucht. Ziemlich oft mussten wir unsere Pässe vorzeigen, in Automaten einscannen und abstempeln lassen. Sehr gründliche Abtastaktion aller Körperstellen nach dem Bodyscan! Nochmal Pass vorzeigen am Gate, dann mit dem Bus zum Flugzeug. Aber vorher noch warten, „Erster Bus“ war schon voll, nach einer Weile kam dann „Letzter Bus“. Jetzt aber. Zu unser großen Verwunderung waren unsere Plätze in der ersten Klasse! (Wir sahen später, dass auch unsere Koffer bevorzugt flogen, sie kamen mit einem extra-Aufkleber als eine der ersten.) Nur zwei Plätze nebeneinander, sehr breit, sehr viel Beinfreiheit, sehr schönes Sitzen! Wir flogen das erste Mal mit Tunisair und das erste Mal in der Ersten Klasse! Es gab ein Tablett mit Essen auf richtigem Geschirr mit richtigem Besteck und Champagner aus richtigen Gläsern, dann warmes Essen auf richtigem Teller und dann waren wir schon in Tunis. Bevorzugtes Austeigen aller Erstklässler und Fahrt mit eigenem Bus zum Terminal. Hier wurde nochmal unser Handgepäck durchleuchtet und unsere Pässe kontrolliert. Alle mit den roten Pässen kamen immer schneller an extra Schaltern dran als die mit den grünen. Insgesamt gab es sehr viele Kontrollen.

Auf dem Rückflug übrigens war alles wie wir es gewöhnt waren, Plätze ziemlich weit hinten im Flieger. Doch auch hier viel bequemeres Sitzen, Kopfstützen, Beinfreiheit und Verpflegung, Jetzt auf Plastiktablett mit in Plastik verpackten Frühstück und auch Getränken im Plastikbecher. In der ersten Stunde bewunderte ich Sardinien und auch die Alpen von oben, dann konnte ich recht bequem schlafen.

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Gemeinschaftsbild

Eine lange Papierbahn lag auf den Tischen, Stifte und Farben lagen bereit, die Aufgabe stand an der Tafel: Gestaltet gemeinsam eine Stadt! Je 6 bis 7 Schüler:innen saßen und standen ringsum, bei den Siebtklässlern ging es lärmmäßig auch hoch her und die Scherzbolde krizelten drauflos, natürlich ohne dabei auf die anderen zu achten. Die sich wiederum beschwerten über ein Windrad neben dem Fachwerkkubus, dem Fastfoodkettenschild neben der Kirche. An Straßen, Fahrzeuge oder gar Menschen fehlt es noch, vielleicht in der nächsten Stunde….

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10 Weisheiten

  1. Hinfallen ist nicht schlimm, aber das Liegenbleiben.
  2. Gesprochene Worte sind wie Vögel – einmal freigelassen, kann man sie nicht wieder einfangen.
  3. Eine Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat.
  4. Das Lächeln ist die eleganteste Art dem Gegner die Zähne zu zeigen.
  5. Freundschaft ist, wenn einer für gutes Schwimmen lobt, nachdem man beim Segeln gekentert ist.
  6. Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren!
  7. Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln!
  8. Zwei Dinge sind unendlich, das Weltall und die menschliche Dummheit. Obwohl bei dem Weltall bin ich mir nicht so sicher…(A. Einstein)
  9. Geld verdirbt nicht den Charakter, sondern Geld zeigt den Charakter.
  10. Es sind nicht die Dinge die den Mensch verwirren, sondern die Ansicht über die Dinge!

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Schlagzeilen Märchen

Chirurgischer Eingriff rettet Familie
— Der Wolf und die 7 Geißlein —

Quartett schlägt Gauner in die Flucht
— Die Bremer Stadtmusikanten —

Halbstarker verschleudert Vermögen
— Hans im Glück —

Mörder im Haus der Großmutter
— Rotkäppchen —

Kräftiger Haarwuchs verhilft zu einem Schäferstündchen
— Rapunzel —

Trickbetrüger durch ein Kind entlarvt
— Des Kaisers neue Kleider —

Adelige lebt in Kommune mit Bergarbeitern
— Schneewittchen —

Bettenmacherin betätigt sich als Wetterfrosch
— Frau Holle —

Vogeleinsatz zur Überwindung von Ehehindernissen
— Aschenputtel —

Volksbefragung verhindert Verlust eines Babys
— Rumpelstilzchen —

Leichte Handverletzung führt zum Tiefschlaf
— Dornröschen —

Schlitzohriger Meilenläufer
— Hase und Igel —

Intelligenter Adeliger erteilt seiner Braut Lehren
— König Drosselbart —

Grüner Herrscher bittet um Asyl
— Der Froschkönig —

Alte Dame möchte Jüngling vernaschen
— Hänsel und Gretel —

Angeber betätigt sich als Schädlingsbekämpfer
— Das tapfere Schneiderlein —

Ausbildung der Söhne in der Fremde hat sich gelohnt
— Tischleindeckdich —

Schwestern betätigen sich als Tierpflegerinnen
— Schneeweißchen und Rosenrot —

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Das Mathekäppchen

Es war einmal ein Mädchen, dem wurde eindeutig eine rote Kappe zugeordnet, wodurch es als Rotkäppchen definiert wurde.
„Kind,“ argumentierte die Mutter, „werde kreativ, mathematisiere die kürzeste Verbindung des Weges zur Großmutter, analysiere aber nicht die Blumen am Wege, sondern formalisiere deinen Weg in systematischer Ordnung.“

Rotkäppchen vereinigte einen Kuchen, eine Wurst und eine Flasche Wein zu einer Menge, hinterfragte noch einmal den Weg und ging los. Im Walde schnitt sein Weg den eines Wolfes. Er diskutierte mit ihr über die Relevanz eines Blumenstraußes und motivierte es, einen geordneten, höchstens abzählbaren Strauß zu verknüpfen.
Inzwischen machte sich der Wolf die Großmutter zu einer Teilmenge von sich.

Als Rotkäppchen dann ankam, fragte es: „Großmutter, warum hast du so große Augen?“ – „Ich habe gerade mein Bafög erhalten!“
„Großmutter, warum hast du so große Ohren?“ – „Ich habe versucht, Prüfungsfragen durch die Tür zu erlauschen!“
„Großmutter, warum hast du so ein großes Maul?“ – „Ich habe gerade versucht, das Mensaessen zu schlucken!“
Darauf machte der Wolf sich zur konvexen Hülle von Rotkäppchen.

Ein Jäger kam, sah eine leere Menge von Großmüttern im Haus und problematisierte die Frage, bis sie ihm transparent wurde.
Dann nahm er sein Messer und machte aus dem Wolf eine Schnittmenge. Die im Wolf integrierten Personen wurden schleunigst von ihm subtrahiert. Zum Wolf wurde eine mächtige Menge von Steinen addiert. Er fiel in einen zylinderförmigen cartesischen Brunnen, bis seine Restmenge nicht mehr lebte.

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Erstmal frei

1.  Genau heute ist Freitag, der 13.

2.   Wenn ich Nachrichten sehe, packt mich das Grausen.

3.  Ich habe es tatsächlich geschafft, die Bügelwäsche zu erledigen  .

4.  Das erste Mal Hotelurlaub und ich freu mich drauf !

5.  Karneval  kann mich mal .

6.   Ist das Karneval, wenn man das politische Geschehen in unserem Lande betrachtet?

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die letzte Folge, morgen habe ich geplant, die Anreise und Ankunft zu genießen und Sonntag möchte ich am Strand spazieren!

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Fett, der Donnerstag!

Zum Projekttag spendierte der Veranstalter den Schülern und Schülerinnen 8 Familienpizzen! Da ja heute Fetter Donnerstag ist! Gut, dass ich heute als Aufsicht/Betreuung dabei war, es gab nämlich auch noch Geschenke von der Sparkassenreferentin und Kaffee und Plätzchen auch noch. Gut, der Tag war lang, ich kam spät nach Hause. Vorher war ich kurz im Lehrerzimmer, ob es schon einen Stundenplan für morgen gibt. Gibt es nicht, aber alle Kräppel (Da ja heute Fetter Donnerstag ist.) hatten die wenigen Lehrer, die heute in den Pausen Zeit hatten, nicht geschafft. Ich brauche also morgen kein Frühstück mitzunehmen. Jetzt hoffe ich, dass in einer Stunde mein Körper wieder Nahrung aufnehmen kann, denn wir gehen mit Freunden essen. Da ja Fetter Donnerstag ist. Es ist auch DER Tag, an dem der Gatte mir gratuliert, hier nachzulesen. Da ja Fetter Donnerstag ist.

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Amtsdeutschkäppchen

Im Kinderfall unserer Stadtgemeinde ist eine hierorts wohnhafte, noch unbeschulte Minderjährige aktenkundig, welche durch ihre unübliche Kopfbekleidung gewohnheitsrechtlich Rotkäppchen genannt zu werden pflegte.
Der Mutter besagter R. wurde seitens ihrer Mutter ein Schreiben zustellig gemacht, in welchem dieselbe Mitteilung ihrer Krankheit und Pflegebedürftigkeit machte, der Großmutter eine Sendung von Nahrungs- und Genussmitteln zu Genesungszwecken zuzustellen. Vor ihrer Inmarschsetzung wurde die R. seitens ihrer Mutter über das Verbot betreffs Verlassens der Waldwege auf Kreisebene belehrt.

Dieselbe machte sich infolge Nichtbeachtung dieser Vorschrift straffällig und begegnete beim Übertreten des amtlichen Blumenpflückverbotes einem polizeilich nicht gemeldeten Wolf ohne festen Wohnsitz. Dieser verlangte in gesetzeswidriger Amtsanmaßung Einsicht in das zu Transportzwecken von Konsumgütern dienende Korbbehältnis und traf in Tötungsabsicht die Feststellung, dass die R. zu ihrer verschwägerten und verwandten, im Baumbestand angemieteten Großmutter eilend war. Da wolfseits Verknappung auf dem Ernährungssektor vorherrschend war, fasste er den Entschluss, bei der Großmutter der R. unter Vorlage falscher Papiere vorsprachig zu werden.

Weil dieselbe wegen Augenleidens krank geschrieben war, gelang dem in Fressvorbereitung befindlichen Untier die Täuschungsabsicht, worauf es unter Verschlingung der Bettlägerigen einen strafbaren Mundraub zur Durchführung brachte.

Ferner täuschte das Tier bei der später eintreffenden R. seine Identität mit der Grossmutter vor, stellte ersterer nach und in der Folge durch Zweitverschlingung der R. seinen Tötungsvorsatz unter Beweis.

Der sich auf einem Dienstgang befindliche und im Forstwesen zuständige Waldbeamte B. vernahm Schnarchgeräusche und stellte deren Urheberschaft seitens des Tiermaules fest. Er reichte bei seiner vorgesetzten Dienststelle ein Tötungsgesuch ein, das dortseits zuschlägig beschieden und pro Schuss bezuschusst wurde.

Nach Beschaffung einer Pulverschießvorrichtung zu Jagdzwecken gab er in wahrgenommener Einflussnahme auf das Raubwesen einen Schuss ab. Dieses wurde in Fortführung der Raubtiervernichtungsaktion auf Kreisebene nach Empfangnahme des Geschosses ablebig. Die gespreizte Beinhaltung des Totgutes weckte in dem Schussgeber die Vermutung, dass der Leichnam Menschenmaterial beinhalte. Zwecks diesbezüglicher Feststellung öffnete er unter Zuhilfenahme eines Messers den Kadaver zur Totvermarktung und stieß hierbei auf die noch lebhafte R. nebst beigehefteter Großmutter.

Durch die unverhoffte Wiederbelebung bemächtigte sich beiden Personen ein gesteigertes, amtlich nicht zulässiges Lebensgefühl, dem sie durch groben Unfug, öffentliches Ärgernis erregenden Lärm und Nichtbeachtung anderer Polizeiverordnungen Ausdruck verliehen, was ihre Haftpflichtigmachung zur Folge hatte.

Der Vorfall wurde von den kulturschaffenden Gebrüdern Grimm zu Protokoll genommen und starkbekinderten Familien in Märchenform zustellig gemacht.

Wenn die Beteiligten nicht durch Hinschied abgegangen und in Fortfall gekommen sind, sind dieselben derzeitig noch lebhaft.

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