Montagsgedanken #81

Ich verliere gerade die Motivation.
Gewicht wäre mir lieber.

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Zugeschaut und mitgefiebert

In einem spannenden Spiel auf Augenhöhe gewinnen die Halle Rugby Rovers durch einen Straftritt von Basti mit 3 : 0! “ So steht es auf FB, dazu ein Siegerfoto. Nun, ich zeige meine eigenen Fotos, aus Zuschauersicht. Denn wir haben (nach langer Zeit mal wieder) zugeschaut und mitgefiebert. In der zweiten Halbzeit hat KleinF mitgespielt – der mit der langen Unterhose, höchst konzentriert und erfolgreich tackelnd (oder wie das heißt, jedenfalls einen aus der anderen Gewichtsklasse). Seht selbst:

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Nach dem Spiel habe ich ihn gefragt, was denn der Schiedsrichter von ihm wollte. „Er hat gefragt, warum ich mich gemeldet habe. Das wusste ich aber nicht.“  – Du hättest ihm ruhig sagen können, dass du deiner Mutti gewunken hast!

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Paprika, gefüllt und ab damit ins Lagerfeuer

Die vorsichtige Anfrage, ob denn das Sonntagsessen auch für vier reiche, konnte ich reinen Gewissens bejahen. Wir hatten uns sowieso vorgenommen, ein Feuerchen zu entzünden und was reinzuschmeißen. Also, noch ein wenig Zucchini an das Gehackte gerieben! („Was ist da denn dran? Gehört das so?“)

Hier das Rezept, ohne Kohlenhydrate:

  • Gehacktes anmachen (Hej du, du bist ganz toll!) mit: Ei, jede Menge Gewürzen und Kräutern aus dem Garten, Sesam (statt Brötchen), geriebene Zwiebel und geriebene Zucchini)
  • Paprika waschen, einen Deckel abschneiden
  • Paprika mit Gehacktesmasse füllen und Deckel mit Holzstäbchen antackern
  • im Topf drapieren
  • mit Flüssigkeit aufgießen (Brühe, Wasser geht auch, besser: Weißwein)
  • ca. 40 Minuten in die Glut stellen und immer Mal Wein nachgießen
  • Dazu passt hervorragend Wildreis. Und Weißwein. Ist dann aber nicht mehr ohne Kohlenhydrate.

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Montagsgedanken #80

Klar kann ich aktiv und motiviert in den Tag starten.
Nur halt nicht morgens.

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Vor, zurück, zur Seite, ran!

Rums! Ein weiteres Mal knalle ich gegen die Tür, weil ich mich wieder nicht festgehalten habe. Dabei liegen wir festgemacht im Hafen, direkt vor dem Restaurant, eine kleine Treppe führt direkt zu den Tischen. Doch der eine Meter vom Heck des Bootes bis zum rettenden Ufer erscheint mir unüberwindlich. Das Boot schwingt zurück, jetzt sind es nur noch 40 Zentimeter. Soll ich springen? Rums! Gut, dass ich mich diesmal rechtzeitig festgehalten habe, sonst läge ich jetzt im Wasser! Die Mooring hält. Die zwei Moorings, denn sicher ist sicher. Nach hinten haben wir an jeder Seite zwei Festmacher angebracht, übereinander, außerdem noch je einen auf den Mittelklampen, sogar mit Ruckdämpfer. Rums! Unser Schiff beutelt es hin und her, zu stark ist der Schwell im Hafen. Rausfahren können wir erst recht nicht, denn die Wellen kommen sogar über die 5 Meter hohen Mauern und rauschen voll in die Hafeneinfahrt. Wir lassen uns das Bier vom Kellner herüberreichen (er hat lange Arme), ebenso die Speisekarte. Bevor auch die Steaks herübergereicht werden, warten wir ab, bis wir nach hinten geschwungen sind und vor dem nächsten Ruck rammten wir die Messer in den Braten. Rums! Unsere Gemüter beruhigten sich langsam und wir gingen zu Wein über. Als es langsam dunkel wurde, stellten wir fest, dass die Anzeigen noch eingeschaltet waren. Noch ein Blick darauf: kein Wind aus unterschiedlichen Richtungen und wir haben in drei Stunden 0,1 Seemeilen zurückgelegt. Festgemacht im Hafen! Und wieder nahmen wir Fahrt auf und gleich darauf: Rums!  Drei Tage und Nächte strapazierten die Wellen (und dann auch noch der Wind) Mensch und Material. Mitten in der Nacht (an wirklichen Schlaf war sowieso nicht zu denken) ein Knall, ein niegelnagelneuer Festmacher war gerissen.  Auch, dass am nächsten Tag die Marineros mit Rettungswesten bekleidet ständig im Hafen nach dem Rechten schauten und hier und da weitere Fender verteilten, verstärkte mein Unbehagen. Doch traute ich mich endlich mir einem beherzten Sprung an Land. (Einer schob und ein anderer zog!) Den wenn wir schon nicht weitersegeln konnten, dann wenigstens Landausflüge! Die Sonne schien, es war warm und die Brandung war nach ein paar Kilometern auch nicht mehr zu hören.

Hafenausfahrt Puerto de Este

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Montagsgedanken # 79

Ich hasse es, wenn ich das Lied aus dem Radio laut mitsinge und der Interpret dann den Text nicht kann!

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Auswirkungen

Der Küchenschrank mit den Tellern und Tassen hat mich heute Morgen heimtückisch angegriffen, die Ecke schrammte schmerzhaft meine Schulter, als ich in friedlicher Absicht vorbeiging. Schon das Bett hatte sich hatte sich heftig bewegt, sobald ich nach meinem fünfstündigen komatösem Schlaf, dem längsten der vergangenen Woche, die Augen aufschlug.  Beim Frühstück hatte ich leichte Probleme, den Tee einzuschenken und ich machte die Tassen nur halb voll. Meiner Verwunderung darüber stand der Skipper nicht nach und führte vor, wie er breitbeinig in der Nacht über den Flur schwankte, um die Toilette aufzusuchen. Auch jetzt im Sitzen, vor dem Computer und auf einem bequemen Schreibtischstuhl, fahre ich Achterbahn und gleiche durch Hin- und Herbewegungen das permanente Schaukeln aus. Außerdem drücke ich ständig falsche Buchstabentasten und muss viele Wörter korrigieren. Auf der Treppe halte ich mich rechts und links fest und wenn ich stehe – ach, das beschreibe ich mal lieber nicht. Ich bin gespannt, wie lange dieser Zustand noch anhält. Wir sollten bald das Anlege- Bier trinken!

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Montagsgedanken #78

„Was machst du?“
„Aufräumen!“
„Im Liegen?“
Ich sortiere Gedanken in Farben!

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Montagsgedanken #77

Die Frage ist nicht: Was ziehe ich an?
Die Frage ist: Wie komme ich da rein?

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