Bergfestzeitung, die letzte

Klagelied eines strebsamen, ehrlichen Studenten

Schreibblock, Kuli, Blaupapier

sind des Studenten beste Zier.

Denn wird er einmal delegiert,

die Mitschrift wird gleich requiriert.

Undank – des Studenten Lohn.

Im Seminar dann, wie zum Hohn,

will keiner wissen, was er schrieb,

andres Thema – welcher Hieb!

Doch ist das Thema noch so knifflig

der Student – er ist doch pfiffig!

Kramt in seinem Bücherwissen,

so ein Mist, jetzt hat’s ge……

Warum war ich so unbesonnen

und hab‘ das Buch nicht mitgenommen?

Die andern, ja die haben’s gut,

die haben zum Abschreiben den Mut.

Die melden sich und stellen Fragen.

bringen die Pauker zum Verzagen.

Unsereins guckt selber nach,

will nicht ertragen solche Schmach.

Drum geh‘ ich in den Lesesaal

dort glänzt der rote Bauch dem Baal.

Ich werd‘ die Bücher alles Lesen!

Und sei es die letzte Tat gewesen,

die ich an diesem Tag vollbracht.

Ich hab‘ was Sinvolles vollbracht!

Die andern gehen Glühwein trinken,

die tun ja schon vor Faulheit stinken!

Mit dieser Taktik, werdet seh’n,

werdet ihr noch untergehn!

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Winter – Zitate und Sprüche

  • Im Winter werden die sauren Äpfel süß. (aus Rumänien)
  • Eine gute Decke von Schnee bringt das Winterkorn in die Höh. (Bauernweisheit)
  • Dem fleißigen Hamster schadet der Winter nicht. (dt. Sprichwort)
  • Nur durch den Winter wird der Lenz errungen. (Gottfried Keller)
  • Der Winter geht nicht, ohne einen Blick zurückzuwerfen. (aus Finnland)
  • Gegen die Obrigkeit und den Winter kommt keiner an, (aus Slowenien)
  • Ein einziges freundliches Wort hält einen drei Winter lang warm. (aus China)
  • Friert im Januar Stein und Bein, könnte es der Winter sein.
  • Ohne den Winter wären die Tage länger und die Unterhosen kürzer.
  • Im Sommer fallen die dicken Leute auf, im Winter die dünnen.
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Bergfestzeitung IV

An der Saale hellem Strande

stehet Jena stolz und alt,

und die Uni zum Gefallen

Studenten suchen dort nach Halt.

Zwar ihre Jugend will entschwinden

nimmer kommen Frische und Geld,

doch die Kommilitonen, will man meinen,

werfen umher mit Talern und Scheinen,

Gestalten, was kostet die Welt.

Winken ihnen schöne Augen

lacht ihnen zu manch roter Mund,

zieht es keinen in die Ferne

blitzen hier doch tausend Sterne

lebt man wild und bleibt gesund.

Doch auch Studenten ziehn von dannen

wenn das Wochenende ruft

singen Mittwoch Abschiedslieder

kehren dann am Dienstag wieder

in den Smog mit seinem Duft.

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Januar – Witze

  • „Warum bauen Sie eigentlich nicht im Winter weiter?“ will der Bauherr wissen. – „Na hören Sie mal, bei der Kälte würden uns ja alle Bierflaschen platzen!“
  • Chuck Norris kann einen Schneemann aus Regen bauen.
  • Ein Soldat erhält den Auftrag, sich als Baum auf einer Wiese zu tarnen. Der Soldat zischt ab. Ein Weilchen später kommt der Kommandant auf die Wiese und sieht wie der als Baum getarnte Soldat wie wild auf der Wiese rumhüpft. Der Vorgesetzte fragt:„Was zum Geier ist mit Ihnen los?“Darauf der Soldat:„Eben sind zwei Eichhörnchen mein Hosenbein hochgeklettert, da habe ich gehört, wie das eine zum anderen sagt: Komm, das eine Nüsschen essen wir sofort und das andere behalten wir uns für den Winter auf!“
  • Warum fliegen Störche im Winter in den Süden?  Weil Laufen zu lange dauern würde.
  • Im Winter fliegt Chuck Norris in die Arktis zum Erdbeerpflücken!
  • Eine Schnecke kriecht im Winter einen Kirschbaum hoch. Kommt ein Vogel vorbei und fragt: „Was machst Du denn da?“ Die Schnecke: „Ich will Kirschen essen.“ „Aber da hängt doch nichts dran!“, sagt da der Vogel. „Wenn ich oben bin, schon“, antwortet die Schnecke.
  • Ein Bauer hat drei Schweine. Da der Winter kommt und er die Tiere vor der Kälte schützen will, fragt er seine Frau, ob sie etwas dagegen hätte, wenn die Schweine mit im Haus wohnen würden Sie ist dagegen: „Sie sollen hier mit uns wohnen? Das geht auf keinen Fall. Denk doch an den Gestank!“ Darauf der Bauer: „Ach, die Tiere werden sich schon daran gewöhnen!“
  • Als Kind machte Chuck Norris Schneeengel im Asphalt.
  • Wie nennt man einen alten Schneemann?  Pfütze.
  • Diese blöde Glühwein-Allergie! Immer habe ich dicke Augen und starke Kopfschmerzen am nächsten Tag!

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Säufergebet aus der Bergfestzeitung

Vater unser, der du bist in der Schenke,

geheiligt werde dein Faß,

zu und komme dein Bier, das du empfangen hast vom Brauhaus,

das gelitten hat unter dem Schaukeln

des Bierwagens.

Sitzest du zur Rechten des allmächtigen Hahnes,

von dannen es laufen wird,

um unseren Durst zu stillen,

Ich glaube an das Bier,

und an die Gemeinde der Säufer.

Vergib uns unsere Schulden,

die wir bezahlen müssen,

und führe uns nicht in Versuchung

nach Hause zu gehen,

sondern erlöse uns von unseren Weibern

und schicke sie heim.

So lasset uns weitersaufen

jetzt und in alle Ewigkeit.

Prost!

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Als alles besser war

Damals…ja damals war alles noch besser. Naja, vielleicht nicht besser, aber anders.

Es fällt mir auf, dass alles weiter entfernt ist als vor einigen Jahren.
Es ist sogar doppelt so weit bis zur nächsten Straßenecke und ein Hügel war früher auch nicht da.
Das Rennen zum Bus habe ich ganz aufgegeben, er fährt jetzt immer zu früh ab.
Die Treppen sind auch höher als in den goldenen Jahren.
Auch Bücher und Zeitschriften werden jetzt mit kleineren Buchstaben gedruckt.
Es hat aber auch keinen Sinn, jemanden ums Vorlesen zu bitten, die Leute sprechen aber auch so leise, dass man sie kaum mehr hören kann.
Für die Kleider und Hosen wird mittlerweile allzu wenig Stoff verwendet, besonders um die Hüften.
Auch die Kleidergrößen fallen immer kleiner aus als früher!
Sogar die Menschen verändern sich: sie sind viel jünger, als wir in ihrem Alter waren!
Andererseits sind die Leute unseres Alters so viel älter als wir!
Ich traf neulich eine Klassenkameradin, die war so alt, daß sie mich gar nicht erkannte!
Ich dachte an dieses arme Wesen, als ich meine Haare kämmte.
Und als ich dann in den Spiegel sah… wirklich: auch die Spiegel sind nicht mehr das, was sie einmal waren!

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Der erste Freitagsfüller 2026

1.  In diesem Jahr wird auch wieder alles seinen Gang gehen. Oder?

2.  Nicht alles zu sagen, was ich denke, ich schaffe das.

3.  Es könnte sein, dass ich nicht alle Ideen umsetzen kann.

4.  Im Kühlschrank ist es übrigens immer noch zu voll .

5.  Moment, warte mal, ich wollte doch noch das Knabberzeug anbieten.

6.   Die Zeit mit den Enkelkindern wird mir von 2025 in Erinnerung bleiben.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Badewanne , morgen habe ich geplant, beim Neujahrsvergnügen unserer Straße nur einen Glühwein zu trinken und Sonntag möchte ich einen Winterspaziergang machen!

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Bergfestzeitung III

Enfant perdu – oder die Mühen, einen Posten zu besetzen

Der FDJ-Sekretär, der FDJ-Sekretär,

der hat es bei uns ganz besonders schwer.

Keiner will den Posten haben,

den letzten fressen doch die Raben.

Unser Boß im ersten Jahr

die Christine Thauer war.

Die hat sich Stutz in den Kopf gesetzt

und Christine war entsetzt.

Tausend Gründe führt sie an

warum sie dies nicht machen kann.

Doch Stutz besorgt ’nen Wohnheimplatz

und jetzt Tini nur noch knatzt.

Tini war der Job zu dumm

doch endlich war das Jahr dann rum.

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Nie wieder trinken!

Ich hatte 20 Flaschen Whisky im Keller, als ich erfuhr, dass der Alkohol der größte Feind des Menschen sei.

Also beschloss ich, den verderblichen Stoff in den Ausguss zu schütten.
Ich zog den Korken aus der Flasche und goss den Inhalt ins Becken mit Ausnahme von einem Glas, das ich trank.
Es war ein großes Glas.
Danach zog ich den Korken aus der zweiten Flasche und goss den Inhalt ins Becken mit Ausnahme von einem Glas, das ich trank.

Dann zog ich den Korken aus der dritten Flasche und goss ein Glas voll ins Becken, das ich trank.
Dann zog ich den Korken aus der vierten Flasche, die ich trank mit Ausnahme von der fünften Flasche.
Dann korkte ich das Becken aus der Flasche und trank ein Glas.
Die sechste Flasche warf ich ins Glas und trank aus dem Becken mit Ausnahme von dem Korken.
Dann zog ich mich aus dem Becken und flaschte den Trank aus dem siebten Glas, das ich korkte. Dann warf ich die nächsten vier Becken aus dem Fenster und aß sieben Korken mit Ausnahme der Flasche, die ich trank.

Dann goss ich mir zwei Glas übers Becken und zählte siebenunddreißig Flaschen.
Dann trankte ich elf Glase und korkste ins Becken.
Dann glaste ich alle Korken und beckte vierzig Flaschen mit Ausnahme von einem Schnapswhisky.
Aber ich bin nicht halb so betrinkt, wie manche denken Leute, mit Ausnahme von einem Glas, mit dem Korken und leckte das Becken aus.

Noch ein Rezept gefällig?

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Gute Vorsätze

Ich schließe mich Barbara an, denn passender kann für mich kein anderer Vorsatz für das Jahr 2016 sein:

Konzentriere Dich jeden Tag auf gute Gedanken und stecke andere Menschen mit Deiner positiven Lebensauffassung an. Gleiches zieht gleiches an. Lachen bewirkt Lachen. Liebe bringt Liebe. Harmonie erzeugt Harmonie. Eine gute Tat ruft eine gute Tat hervor. Du musst es nur immer wieder wollen und tun. Das Lächeln, das Du morgens aussendest, kehrt Abends zu Dir zurück.

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