Aus welchem Film?

Es ist mal wieder Zeit, unser Filmwissen zu überprüfen. Es hat aber nur Sinn, wenn man schon alt ist und deshalb die besten Filme schon zwölfzehn Mal gesehen hat. Wie ich drauf komme? Nun, nachdem dritten Mal gefällt mir auch der zweite Teil von Mama Mia richtig gut. Also: Aus welchem Film stammt das Zitat?

  1. „Möge die Macht mit dir sein“ (Was einfaches zum Warmwerden!)
  2. „Ich fliege!“
  3. „Morgen ist auch noch ein Tag.“
  4. „Ich werde wiederkommen“
  5. „Ich habe ein Gefühl, dass wir nicht mehr in Kansas sind.“
  6. „Es ist nichts persönliches, es ist nur ein Geschäft.“
  7. „Houston, wir haben ein Problem!“
  8. „Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter!“
  9. „Einigen wir uns auf unentschieden“
  10. „Dumm ist der, der Dummes tut.“
  11. „Leben heißt kämpfen“
  12. „Es ist nie zu spät, der Mensch zu sein, der du sein willst.“
  13. „Manchmal muss man loslassen, um das zu finden, was man sucht.“
  14. „Es kann nur Einen geben“
  15. „Erwartet mein Kommen, beim ersten Licht des fünften Tages. Bei Sonnenaufgang, schaut nach Osten.“
  16. „Geh mir aus dem Weg – du verbrauchst meinen Sauerstoff.“
  17. „Ich liebe diese Momente. Ich winke ihnen gerne zu, wenn sie vorbei ziehen.“
  18. „Willkommen in der Wüste der Wirklichkeit.“
  19. „Ich komme immer irgendwo an, indem ich von dort los gehe, wo ich gerade war.“
  20. „Manche Menschen sind es einfach wert, für sie zu schmelzen.“ 

Noch mehr? Dann schaut euch den alten Kram an!

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Hitzefrei

In vielen Teilen des Schulhauses und der Klassenräume ist es schon vormittags unerträglich stickig. Ich fahre extra früher los (nicht mit dem Fahrrad, die Heimfahrt wäre eine Quälerei) und reiße die Fenster auf, jedenfalls da, wo es geht. Ich habe Glück, „mein“ Raum ist vormittags nicht sonnenbeschienen und ich kann gegenüberliegende Fenster geöffnet lassen. Wenn… der Hausmeister nicht ausgerechnet während der Unterrichtszeit mit dem Rasenmähertrecker rumfahren würde. Nach vier Stunden Unterricht können die Schüler:innen mit den früheren Bussen fahren, hoffentlich gewöhnen sie sich nicht daran. Schule im August ist doof!

  • Was ist ein Keks unter einem Baum? Ein schattiges Plätzchen.
  • Zwei Durstige irren tagelang durch die Wüste. Fragt der eine: “Hast du gestern nicht gesagt, du hättest Wasser in den Beinen?”
  • Zwei Inuit – Kinder befinden sich auf dem Weg zur Schule. Der eine sagt: “Weißt du, wie warm es heute ist?” – “Unser Thermometer hat 21 Grad minus angezeigt.” – “Los, dann lass uns schneller gehen, vielleicht gibt es ja hitzefrei!”
  • Lehrer: “Wer kann mir die drei Eisheiligen nennen?” Fritzchen: “Langnese, Schöller und Mövenpick!”
  • Hausfrau zum Handwerker: “Haben Sie Durst?” Er: “Ja, kein Wunder bei der Hitze.” Sie: “Ich bringe Ihnen Wasser.” Er: “Ich bin nicht schmutzig, ich habe Durst!”
  • Treffen zwei Nullen in der Wüste auf eine Acht. Sagt die eine Null: “Bei der Hitze trägt die auch noch einen Gürtel!”
  • Ein irre heißer Sommertag. Hinter einer dicken Dame läuft unentwegt ein kleiner Junge. Sie dreht sich zu ihm um und droht mit der Polizei. Der Kleine fleht: “Bitte nicht, Sie sind doch die einzige schattige Stelle auf der Straße!
  • Fritzchen kommt von der Schule nach Hause und jubelt: “Heute haben wir hitzefrei!” Vater (verwundert): “Was? Mitten im Winter?” Fritzchen: “Ja, die Schule brennt.”
  • Ein Bauarbeiter zum anderen: “Mensch, 32 Grad im Schatten, da kann man doch nicht arbeiten.” Der Andere: “Na, dann geh doch nicht in den Schatten!”
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Dies und das vom Wochenende

  • Siri leitete uns durch Gegenden, die wir noch nie durchfuhren und deren Namen uns bis dahin unbekannt waren. Und die wir gleich wieder vergaßen.
  • Wir erlebten zusammen mit Freunden Rosario Smowing in der Kulturarena Jena: „...leidenschaftliche Arrangements aus Swing, Ska, Jazz, Dixie und Rockabilly mit Mambo, Bolero und Tango…“, wir staunten besonders über den Frontmann,  Diego Javier Casanova, seinen Gesang natürlich, seine Stimme, und seine Bewegungen (und Beweglichkeit).
  • Nach so einem Konzert schmeckt das Bier besonders gut, ich Dorfbewohnerin bin auch jedes Mal erstaunt, wie viele Menschen sich zu nachtschlafender Zeit herumtreiben und vergnügen.
  • Es ist durchaus hinderlich, sich einen ganzen Tag mit Magenschmerzen zu quälen, besonders wenn man so viel erleben könnte. Und so liebevoll Essen vorbereitet wird.
  • Mein lang gehegter Wunsch, im Planetarium das Pink Floyd Programm zu erleben, wurde endlich war. Um nicht so abgelenkt zu sein, schloss ich oft die Augen, bei einigen Projektionen befürchtete ich Kopfschmerzen, da sie so schnell wechselten.
  • Auf dem Heimweg hielten wir noch in unserer Landeshauptstadt, die sich zunehmend füllte. Zum ersten Mal stiegen wir auf den Aegidienturm, so eine wunderbare Aussicht auf die Stadt! Ich kam auch heil wieder runter.
  • Die Krämerbrücke sieht von außen besser aus, so wateten wir durch die Gera (Kinder machten es vor) und bummelten noch ein wenig. Nach einem Eisbecher und Kuchen flüchteten wir vor Hitze und Menschen und fuhren wieder ins heimische Dorf.
  • Die Abschlussveranstaltung der Olympischen Spiele war wie diese selbst grandios, es war nicht möglich, vor Ende ins Bett zu gehen.
  • Sternschnuppengucken verschiebe ich auf heute, nach dem Volleyball sollten wir doch ein dunkles Eckchen finden.

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Die Feiertage im August

  1. Welt Mittelfinger-Tag
  2. Tag des Malbuchs
  3. Internationaler Tag des Blues
  4. Internationaler Ehrentag der Eule
  5. Internationaler Tag der Verkehrsampel
  6. Tag des frischen Atems
  7. Himbeeren-mit-Sahne-Tag
  8. Tag der Unendlichkeit
  9. Ehrentag der Kunst
  10. Welt- Löwen-Tag
  11. Tag des Weizens
  12. Welttag der Elefanten
  13. Internationaler Linkshändertag
  14. Welttag der Eidechsen
  15. Tag der Fehler
  16. Tag der Bratwurst
  17. Ehrentag der schwarzen Katze
  18. Tag des hochgekrempelten Hosenbeins
  19. Internationaler Tag des Orang-Utans
  20. Endlich-kaputt-Tag
  21. Tag der Senioren
  22. Tag der Fische
  23. Reite-in-den-Wind-Tag
  24. Internationaler Tag der seltsamen Musik
  25. Tag der Konservendose
  26. Tag des Toilettenpapiers
  27. Internationaler Schere-Stein-Papier-Tag
  28. Tag des Rotweins
  29. Tag des Zitronensafts
  30. Frankenstein-Tag
  31. Tag des Studentenfutters

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Zum ersten Schultag nach den Sommerferien

  • An alle Schüler, die morgen nach den Ferien mal wieder ihre Schultasche öffnen: Das Flauschige ist euer Brot!
  • Liebes Mathebuch, werde erwachsen und löse deine Probleme gefälligst selbst!
  • Mein Ziel im Unterricht? Die Kunst des unbemerkten Nickerchens perfektionieren.
  • Die neue Extrem-Sportart: Hausaufgaben machen, während der Lehrer sie einsammelt.
  • Abschreiben oder abschreiben lassen. Das ist hier die Frage.
  • Liebe Lehrer, ihr könnt mich so oft umsetzen, wie ihr wollt. Ich rede mit jedem!
  • Dieser Moment, wenn Schüler merken, dass das Arbeitsblatt doppelseitig ist…
  • Warum zur Schule gehen, wenn man auch zuhause liegen und darüber nachdenken kann, warum man zur Schule gehen sollte?
  • „Wenn du etwas weißt, behaupte, dass du es weißt. Und wenn du etwas nicht weißt, gib zu, dass du es nicht weißt: das ist Wissen.“ (Konfuzius)
  • Wenn man das ganze ABC durchsingt, um herauszufinden, welcher Buchstabe nach J kommt.
  • Eins hab ich in Mathe gelernt: Geht es zu leicht, ist es definitiv falsch.
  • Das Leben ist wie ein Buch. Die Schule ist nur das Inhaltsverzeichnis – und ich versuche, direkt zur spannenden Handlung zu springen.
  • Schreiben ist leicht. Du brauchst nur die falschen Wörter wegzulassen!

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Sonntagswanderung Harz

Wunderbares Wanderwetter heute, das haben wir genutzt. Inzwischen müssen wir ziemlich lange fahren, um die fehlenden Stempel der HWN auf der anderen Harzseite zu erwandern. Etwa 9 Kilometer waren es (unsere Apps machen verschiedene Angaben), durch schönsten Buchenwald, recht unterschiedliche Wege, durch Brennnesseln, über Steine, Wässerchen überspringend, Waldwiesen, Streuobstwiesen – einfach wunderschön! Ich konnte Lauenburg und Glockenstein stempeln, und suchte dann auch noch den Stempel Stecklenburg, als Sonderstempel. Auf dem Rückweg habe ich mich getraut und bin die zwei sehr langen Rutschen runter, als Abkürzung, Natürlich ließ ich die zwei Kinder vor und schaute mir erst an, wie man so rutscht. Jetzt pflege ich meine blauen Flecken. Ein schöner Ausflug! (Noch 13!)

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Sommersegelmeilen

  1. Marina di Capitana – Porto Corallo 43,5 sm (Sardinien)
  2. Porto Corallo – Cala Rotonda 178,3 sm (Überfahrt Sardinien – Sizilien)
  3. Cala Rotonda – Trapani, Marina 17,8 sm
  4. Trapani – Marina Balestrate 40,4 sm (kein Ankerplatz frei, viel Wind)
  5. Balestrate – Cala di Guidaloca 18,6 sm
  6. Cala die Guidaloca – Palermo 38.6 sm
  7. Palermo – Ankern vor Strand 36,7 sm
  8. Ankerplatz – Marina Balestrate 3,7 sm (Probleme beim Starten, Mechaniker)
  9. Balestrate – Ankerbucht 8,9 sm
  10. Ankerbucht – Marina Marsala 53,3 sm (viel zu viel Wind und Welle, um zu ankern)
  11. Marsala – Ankerplatz (Mazara de Valle)15,5 sm
  12. Ankerplatz – Ankerplatz vor Tempel 16,9 sm (Ankerwinsch kaputt)
  13. Ankerplatz- Marina Licata 67,2 sm ( Ankerplatz hatte sehr viel Schwell, schon in der Nacht weiter)

gesamt: 537,4 sm

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ausgefüllter Freitag

1.  Wenn ich richtig schwitze tropft mir das Wasser aus dem Gesicht.

2.    Endlich wieder so viel Grünes zu sehen ist zu schön.

3.   Ich könnte eigentlich mal wieder Sport machen . Morgen.

4.    In der Familie ist immer jemand unterwegs.

5.    Die olympischen Spiele werde ich auf jeden Fall genau verfolgen. 

6.    Auf Reisen kann man so viel zusammen erleben.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Sofa, morgen habe ich nichts geplant, und Sonntag möchte ich endlich mal wieder wandern gehen !

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Eine Hochzeit, eine Hochzeit

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Stadtspaziergänge Palermo

Fast mitten in der Stadt ist man schon, hat man einen Liegeplatz in einer der Marinas angemeldet und ergattert. Für unser 36 Fuß Segelboot machte das im Juli 90 Euro pro Nacht, wir waren das kleinste Boot, ich möchte gar nicht wissen, was die Riesen-Schiffe voller Luxus da kosten, aber vielleicht ist das für sie nicht wirklich relevant. Wir blieben 4 Tage, um auch möglichst viel zu sehen. Hier nun eine Melange aus Erlebnissen, Tipps und Hindernissen:

  • Der Sommer ist nicht die beste Reisezeit, um sich eine sizilianische Stadt anzuschauen. Der Hitze kann man nicht wirklich entfliehen, erst nach Sonnenuntergang belebt sich die Stadt, tagsüber sind nur wir Touristen unterwegs. Natürlich sucht man sich immer die Straßenseite im Schatten aus. Zum Essen und Trinken (selbst Espresso) geht man lieber nach drinnen, an einen Tisch in der Nähe der Klimaanlage. Selbst Eis essen gestaltet sich schwierig, da es schneller schmilzt und tropft, als man lecken kann.
  • Immer feste Schuhe anziehen! Mit Socken! Ich machte den bösen Fehler, in Schlappen durch die Stadt zu laufen, nach 16 km (wir waren den ganzen Tag unterwegs) hatte ich böse Blasen! Auch muss man Müll und Unrat ausweichen, also muss man zum Schauen stehen bleiben, ansonsten stetig vor die Füße gucken!
  • Bustickets kauft man vorher in den kleinen Lädchen, der Bus kommt allerdings erst, wenn du die Nerven nach über einer halben Stunde Warten an einer „Bushaltestelle“ in der prallen Sonne verloren hast und unterwegs zu nächsten Haltestelle bist.
  • Morbide, leerstehende Gebäude wechseln sich ab mit Palästen, die Altstadt ist riesig, verkommen, vermüllt, wunderschön und voller Menschen.
  • Will man die Straßenmärkte erleben, muss man vormittags in die Stadt, es ist unglaublich, wie es da zugeht, was es alles gibt und wie viel Streetfood jeglicher Art angeboten wird. Es sind zwar Sonnenschirme darüber, doch die Hitze, die Menschenmengen, die sich entlangschieben und die Gerüche lassen mich schnell flüchten.
  • In jeder, wirklich jeder Kirche, die geöffnet ist, muss man Eintritt bezahlen. Das geht von 2,50 Euro bis 7,00 Euro, einmal war nur ein Euro pro Person fällig, weil die Kirche eine Baustelle war. Die Schultern sollten mehr oder weniger bedeckt sein, die Beine bis über die Knie. Logisch, sind Gotteshäuser.
  • In der Kathedrale gibt es viel zu sehen, nachdem man allerdings auf dem Dach die Aussichten bewundert und die engen Wendeltreppen wieder nach unten geschafft hat, muss man sich erst mal ausruhen. Gut, wenn man im kleinen Rucksack Wasser mitgenommen hat! Gegenüber des Sarkophags Friedrich II. gibt es sogar Erklärschilder in Deutsch! Auch die „Sonnenuhr“ quer durch die Kathedrale ist interessant, wenn man sie gefunden hat und nicht einfach so drüberlatscht. Allerdings ganz schwierig zu fotografieren, da sie so lang ist und teilweise unter einer Baustelle verläuft.
  • Mit dem Kombi-Ticket kann man dann noch in den Bischofspalast nebenan. Nach einer Mittagspause, dem Park und einer anderen Sehenswürdigkeit verbrachten wir dort noch viel Zeit um uns alle öffentliche Räume auf mehreren Etagen anzusehen. Ich kam aus dem Staunen gar nicht wieder raus.
  • Mehrere gaben uns den Rat, unbedingt die Kapuzinergruft und die Mumien zu besichtigen. In verschieden „Korridoren“ sind Männer, Frauen, Berufe, Mönche ausgestellt, das heißt, die hängen tot dort rum, in Kleidung, gucken dich an oder zum Nachbarn, manche liegen auch. Und wir Touristen aus aller Welt marschieren uns gruselnd daran vorbei, seit Jahrzehnten. Wenigstens darf man nicht fotografieren. Da kann ich hundertmal nachlesen, wie bedeutend das ist, was es damit auf sich hat und was das ganze soll. Ich kam mir voyeuristisch vor. Mir war schlecht.
  • Ein Muss ist der Normannenpalast. Die vielen Tickets kauft man an einer Art Kiosk, dort versäumten sie allerdings hinzuweisen, dass der Palast selbst nur an Wochenenden zu besichtigen ist. Nun, die Ausstellungen waren wirklich sehenswert,“ Meta“ und besonders „Thesaurus“ ,voller wirklich über 1000 Jahre alter Schriften, Kisten, Kästchen und Kunstschätzchen. Vor der von Friedrich II. gesiegelten Urkunde blieb ich lange ehrfürchtig stehen. Die königliche Kapelle erstaunte uns sehr und wir lauschten einer englischen Führung, so erschloss sich uns Manches.
  • Auch im Teatro Massimo hatten wir eine Führung, und konnten minutenweise der Probe aus der königliche Loge lauschen. (Ich kam mir vor wie Sissi, nur in kurzer Hose!) Gänsehaut pur, so dass wir gleich am nächsten Morgen uns Eintrittskarten für das Concerto immerso am Abend kauften. Sicherheitshalber fragten wir nach dem Dresscode. Wir zogen unsere besten Sachen an, gingen Essen und kurz vor 21.00 saßen wir im Saal. Das Sinfonieorchester vor der mit einem riesigen Gemälde abgehängten Bühne, der Chor sang rings um uns auf den ersten beiden Balkonen, in jeder Loge 2, Frauen unten, Männer darüber, etwa 80 gewaltige Stimmen! Nach dem Freiheitschor von Nabucco klatschte das Publikum unaufhörlich, meine Hände hörten auch nicht auf. Was für ein Erlebnis! Das erste Mal in meinem Leben war ich in einer Oper! (Ohne Oper) Zu Fuß.
  • Das Museum für moderne Kunst ist in einem Palast, aber alles ist auf die Ausstellungen konzentriert, auf allen Etagen. So geht zum Beispiel die Beleuchtung erst dann an, wenn du vor dem Kunstwerk stehst. Auch wenn ich die meisten Künstler und Kunstwerke nicht wirklich kannte, stellte ich doch viele Parallelen fest (zum Beispiel bei den Romantikern). Zu einer Vielzahl von Plastiken fielen uns alternative Namen und Interpretationen ein, der Mückenstich oder Wo ist das Klopapier?
  • Im Botanischen Garten liefen wir etliche Kilometer hin und her, immer mit kurzen Ruhepausen auf Schattenbänken. Wir bekamen beim Eintritt ein Iphon mit englischen Erklärungen zu einzelnen Bäumen, Pflanzen, Gebäuden. Ich ergänzte mit deutschen Informationen und Details.
  • Die tanzenden Fontänen hinter den Marinas waren eine Überraschung, immer andere Musik, grandios aus Lautsprechern im Bassin, Beleuchtung und springendes Wasser.
  • Wenn wir gegen Mitternacht nur noch in die Koje fallen wollen (nach viel kaltem Wasser über den Körper), geht es in Palermo erst so richtig los. Den ganzen Tag waren keine Kinder zu sehen, jetzt werden sie im Wagen durch die Stadt geschoben, sie flitzen umher, es wird flaniert, geredet, gestikuliert, gegessen und getrunken, nirgendwo gibt es mehr einen freien Tisch. Palermo bei Nacht.

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